E 4401 Original oder C3 160?
141 Beiträge · Seite 1 von 8
23.09.2006, 21:05#1
Umfrage: Welche Variante ist die bessere? (54 Stimmen)
E 4401 unter Verwendung von Teilen des CH 6160 herrichten, Reste vom CH verschrotten. – 15 (25 %)
C3 160 aus CH 6160 herrichten und E 4401 Schaffnerlos renovieren – 46 (75 %)
Meine Umfrage zur Diskussion in diesem Thread:
Soll im Museum lieber der E 4401 originalgetreu hergerichtet werden und CH 6160 dafür ausgeschlachtet und verschrottet werden, oder ist das Einzelstück C3 160 wichtiger und sollte es aus dem CH 6160 wieder hergestellt werden und der E 4401 in einer späteren - schaffnerlosen - Variante renoviert werden?
Soll im Museum lieber der E 4401 originalgetreu hergerichtet werden und CH 6160 dafür ausgeschlachtet und verschrottet werden, oder ist das Einzelstück C3 160 wichtiger und sollte es aus dem CH 6160 wieder hergestellt werden und der E 4401 in einer späteren - schaffnerlosen - Variante renoviert werden?
23.09.2006, 21:11#2
Ich bin für eine Restaurierung des C3 160 in einem Zustand, in dem er im Linienverkehr gefahren ist. Ein Originalzustand-4401 ist sicher reizvoll, aber nicht unter den Bedingungen.
Außerdem soll ja für die Aufarbeitung des 4401 kaum Geld da sein, da isses billiger den C3 aufzuarbeiten, oder?
Außerdem soll ja für die Aufarbeitung des 4401 kaum Geld da sein, da isses billiger den C3 aufzuarbeiten, oder?
23.09.2006, 21:16#3
ZitatOriginal von 4010-fan
Außerdem soll ja für die Aufarbeitung des 4401 kaum Geld da sein, da isses billiger den C3 aufzuarbeiten, oder?
Das denke ich auch, beim C3 braucht man ja wohl nur Neulack, alte Türen und die mittlere Tür wieder öffnen sowie die Scharfenbergkupplung gegen eine Trompetenkupplung tauschen.
23.09.2006, 21:19#4
Ganz klare Sache! Der C3 muss gerettet werden!!!
Die RBL-Augen muss man auch noch entfernen und Zweisicht-Dachsignale montieren. Im Innenraum werden vermutlich auch noch einige kleinere Arbeiten anfallen.
ZitatOriginal von Zebrasignal
Das denke ich auch, beim C3 braucht man ja wohl nur Neulack, alte Türen und die mittlere Tür wieder öffnen sowie die Scharfenbergkupplung gegen eine Trompetenkupplung tauschen.
Die RBL-Augen muss man auch noch entfernen und Zweisicht-Dachsignale montieren. Im Innenraum werden vermutlich auch noch einige kleinere Arbeiten anfallen.
23.09.2006, 21:23#5
ZitatOriginal von Zebrasignal
ZitatOriginal von 4010-fan
Außerdem soll ja für die Aufarbeitung des 4401 kaum Geld da sein, da isses billiger den C3 aufzuarbeiten, oder?
Das denke ich auch, beim C3 braucht man ja wohl nur Neulack, alte Türen und die mittlere Tür wieder öffnen sowie die Scharfenbergkupplung gegen eine Trompetenkupplung tauschen.
Ja, Dachsignal rauf, Prellschiene weg und des wars... Ein passender Beiwagen wär toll, 1282 is eh noch im Stand
![pleased :]](../../assets/images/smilies/pleased.gif)
EDIT: Clemens war schneller mit dem Dachsignal.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 4010-fan (23.09.2006, 21:24)
23.09.2006, 21:26#6
ZitatOriginal von Clemens
Die RBL-Augen muss man auch noch entfernen
Wozu hat dieser Wagen bitte RBL-Augen?!?

23.09.2006, 21:31#7
ZitatOriginal von Zebrasignal
Wozu hat dieser Wagen bitte RBL-Augen?!?![]()
![]()
Das hab ich mich auch schon gefragt. Auch der EM 6117 hat, im Zuge seines Umbaus zum Gleismesswagen, RBL-Augen bekommen.
Da fällt mir ein, der Tacho ist vermutlich auch neu und müsste gegen einen alten ausgewechselt werden.
23.09.2006, 21:35#8
Und die Antenne muss weg.
Sicher, dass der CH RBL-Augen hat? IBIS hat er aber keins, oder?
Sicher, dass der CH RBL-Augen hat? IBIS hat er aber keins, oder?

23.09.2006, 21:39#9
ZitatOriginal von Clemens
Das hab ich mich auch schon gefragt. Auch der EM 6117 hat, im Zuge seines Umbaus zum Gleismesswagen, RBL-Augen bekommen.
Da ist das aber noch logischer, um während der Messfahrten eine Postionsbestimmung durchführen zu können.
23.09.2006, 21:40#10
ZitatOriginal von Zebrasignal
ZitatOriginal von Clemens
Das hab ich mich auch schon gefragt. Auch der EM 6117 hat, im Zuge seines Umbaus zum Gleismesswagen, RBL-Augen bekommen.
Da ist das aber noch logischer, um während der Messfahrten eine Postionsbestimmung durchführen zu können.
Macht der des net per GPS?
23.09.2006, 21:47#11
ZitatOriginal von 4010-fan
Sicher, dass der CH RBL-Augen hat?
Hier ein Foto, wo die RBL-Augen sichtbar sind:
http://stud3.tuwien.ac.at/~e9526947/CH.HTM
23.09.2006, 21:48#12
bin auch für die Aufarbeitung des C3 

23.09.2006, 21:50#13
ZitatOriginal von Clemens
ZitatOriginal von 4010-fan
Sicher, dass der CH RBL-Augen hat?
Hier ein Foto, wo die RBL-Augen sichtbar sind:
http://stud3.tuwien.ac.at/~e9526947/CH.HTM
Danke.
Jetzt merk ich auch, dass er Lautsprecher braucht...
Die Liste wird immer länger... 23.09.2006, 22:22#14
ZitatOriginal von Clemens
Das denke ich auch, beim C3 braucht man ja wohl nur Neulack, alte Türen und die mittlere Tür wieder öffnen sowie die Scharfenbergkupplung gegen eine Trompetenkupplung tauschen.
Die RBL-Augen muss man auch noch entfernen und Zweisicht-Dachsignale montieren. Im Innenraum werden vermutlich auch noch einige kleinere Arbeiten anfallen.
Zu den "kleineren Arbeiten" zählt dann auch noch der komplette Rückbau der elektrischen Anlage inklusive kompletter Neuverkabelung.
Also ehrlich, ich weiß nicht, ob der C3 billiger rekonstruierbar wäre, als der E 4401, aber eher nicht. Und im Endeffekt soviel Geld und Arbeit in ein zuspätgekommenes Einzelstück, das keinerlei Bedeutung für den Wiener Wagenpark hat, zu investieren, halte ich nicht für sonderlich sinnvoll.
23.09.2006, 22:30#15
ZitatOriginal von Revisor
Zu den "kleineren Arbeiten" zählt dann auch noch der komplette Rückbau der elektrischen Anlage inklusive kompletter Neuverkabelung.
Wobei das beim 4401 wohl auch notwendig wäre, insbesondere die Verkabelung für die Türsteuerung wg. des Schaffnerplatzes - abgesehen davon ist die Verkabelung wohl auch nicht ganz neu.
ZitatOriginal von Revisor
Und im Endeffekt soviel Geld und Arbeit in ein zuspätgekommenes Einzelstück, das keinerlei Bedeutung für den Wiener Wagenpark hat, zu investieren, halte ich nicht für sonderlich sinnvoll.
Sind es nicht die Kleinserien bez. Einzelstücke, die den Wiener Wagenpark so interessant mach(t)en?
Ob ein E mit oder ohne Schaffnerplatz im Museum steht, wird dem Durchschnittsbesucher egal sein (zumal man ihn ohnehin nicht betreten darf), aber wenn er einen zusätzlichen Wagen sieht, der immer ein Einzelstück war, wird er sich freuen, dass es ein Exponat mehr gibt.
23.09.2006, 22:43#16
ZitatOriginal von Zebrasignal
Sind es nicht die Kleinserien bez. Einzelstücke, die den Wiener Wagenpark so interessant mach(t)en?
Ob ein E mit oder ohne Schaffnerplatz im Museum steht, wird dem Durchschnittsbesucher egal sein (zumal man ihn ohnehin nicht betreten darf), aber wenn er einen zusätzlichen Wagen sieht, der immer ein Einzelstück war, wird er sich freuen, dass es ein Exponat mehr gibt.
Sicher sind Einzelstücke interessant, aber ob auch erhaltenswert?.
Ich habe nicht behauptet, daß der 4401 billiger ist als der 160, aber vor die Wahl gestellt, entweder den ersten sechsachsigen Wiener Gelenktriebwagen im Ursprungszustand mit der später das Stadtbild dominierenden Frontpartie im gut durchdachten Fünfzigerjahredesign zu erhalten oder ein geschichtlich völlig unbedeutendes Einzelstück, fällt mir die Entscheidungl für den Urvater der großen Gelenktriebwagenflotte absolut nicht schwer.
24.09.2006, 03:03#17
ZitatOriginal von Zebrasignal
Soll im Museum lieber der E 4401 originalgetreu hergerichtet werden und CH 6160 dafür ausgeschlachtet und verschrottet werden, oder ist das Einzelstück C3 160 wichtiger und sollte es aus dem CH 6160 wieder hergestellt werden und der E 4401 in einer späteren - schaffnerlosen - Variante renoviert werden?
Hm, da müßte man etwas "globaler" denken.
Interessant wär' für mich E 4401 in einem späteren Zustand (favorisieren würde ich da was um Mitte der 80er herum). Wenn man damit einhergehend den jetzigen CH wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzen sollte, blieben mal Fahrschalter und Schaffnerplatz dort, wo sie eigentlich reingehören, allerdings würd's dann mit der Bildung wirklich authentischer Züge schwierig werden. (1110 paßt zeitmäßig knapp nicht dazu, einen der "Stamm-c3" wird man sicher nicht extra deswegen aufheben und restaurieren (Platz! Kosten!), und c sind (bis auf die eine japanische Ausnahme, die wohl nummernmäßig nicht passen dürfte) allesamt recycled.) In die Liste der nötigen Rückbauten am CH kommt übrigens noch der hintere Einstieg (von zwei auf drei Türen) - OK, bei der Reko-Option "E" fällt das auch an, ist also eh wurscht.
Bei Rückbau des 4401 unter Verwendung von 160er-"Innereien" wär's sicher angebracht, quasi als Kontrast dazu den jetzigen 6600 als 4459 im Letztzustand aufzuheben, aber das wird's wahrscheinlich vom Platz her nicht spielen...
So wirklich gefällt mir keine der genannten Wahlmöglichkeiten. Brauchbarster Kompromiß aus dem Wunsch nach herzeigbaren Exponaten aus späteren Epochen, wenig verbrauchtem Stellplatz und Wahrung einer gewissen Authentizität wär' für mich aber Antwort 2.
Beste Grüße
VT
24.09.2006, 09:55#18
ZitatOriginal von VT 5081
(1110 paßt zeitmäßig knapp nicht dazu, einen der "Stamm-c3" wird man sicher nicht extra deswegen aufheben und restaurieren (Platz! Kosten!), und c sind (bis auf die eine japanische Ausnahme, die wohl nummernmäßig nicht passen dürfte) allesamt recycled.
Geh, bitte: c3 1282 und 1286 existieren beide noch, den müsste man nur Umlackieren/die Beschriftung umändern und dann die dritte Tür hinten einbaun usw.
Und Platz für einen weiteren c3 wird wohl noch sein...
24.09.2006, 11:21#19
Wie immer man sich entscheiden wird, ein originalgetreuer Rückbau kommt dabei sicher bei keinem der beiden Fahrzeuge heraus...
24.09.2006, 11:26#20
Wenn es nur nach Stellplatzverbrauch geht, müsste die Entscheidung eigentlich für den kleineren C3 ausfallen.