Zukunftsvision Zukünftige Flottenstrategie
43 Beiträge · Seite 1 von 3
27.02.2009, 12:45#1
Hallo!
Es gibt viele Linien, wo die kurzen ULFs zu kurz sind, die langen aber zu lang. Ein Beispiel ist der 40er. In den mit ULFs geführten Kursen ist auch in der "Nicht-Verkehrsspitze" kaum Platz vorhanden, während die E2+c5-Garnituren den Großteil des Tages leer herumkurven.
Andererseits müssen ja in ein paar Jahren (ich glaub ab 2016) alle Öffis niederflurig sein. Da wäre es doch eine ideale Lösung, wenn man die E2 mit "Sänften" (Niederflurmittelteile) ausstattet und sich von den c5 trenne würde. Somit hätte man für die wenig frequentierten Linien (z.B. 37, 42) kurze Garnituren (A, A1), für die mittelmäßig frequentierten Linien (z.B. 1, 2, 46) die mittellangen niederflurigen E2-Garnituren, für die stark frequentierten Linien (z.B. 38, 41) die langen ULFs (B, B1) und für die chronisch überlasteten Linien (z.B. 43) könnte man, sofern man einige c5 behält, extra lange Züge (E2 niederflurig + c5) einsetzen.
Meiner Meinung nach wäre das die beste Methode, die Garnituren dem Bedarf entsprechend einzusetzen.
Eine andere Möglichkeit wäre die Beschaffung von mittellangen ULFs, aber was macht man dann mit den zahlreich vorhandenen, durchaus noch brauchbaren E2?
Es gibt viele Linien, wo die kurzen ULFs zu kurz sind, die langen aber zu lang. Ein Beispiel ist der 40er. In den mit ULFs geführten Kursen ist auch in der "Nicht-Verkehrsspitze" kaum Platz vorhanden, während die E2+c5-Garnituren den Großteil des Tages leer herumkurven.
Andererseits müssen ja in ein paar Jahren (ich glaub ab 2016) alle Öffis niederflurig sein. Da wäre es doch eine ideale Lösung, wenn man die E2 mit "Sänften" (Niederflurmittelteile) ausstattet und sich von den c5 trenne würde. Somit hätte man für die wenig frequentierten Linien (z.B. 37, 42) kurze Garnituren (A, A1), für die mittelmäßig frequentierten Linien (z.B. 1, 2, 46) die mittellangen niederflurigen E2-Garnituren, für die stark frequentierten Linien (z.B. 38, 41) die langen ULFs (B, B1) und für die chronisch überlasteten Linien (z.B. 43) könnte man, sofern man einige c5 behält, extra lange Züge (E2 niederflurig + c5) einsetzen.
Meiner Meinung nach wäre das die beste Methode, die Garnituren dem Bedarf entsprechend einzusetzen.
Eine andere Möglichkeit wäre die Beschaffung von mittellangen ULFs, aber was macht man dann mit den zahlreich vorhandenen, durchaus noch brauchbaren E2?
27.02.2009, 12:57#2
Der Meinung bin ich auch das ein ULF der Typs "C" hergehört welcher genau um ein Modul länger ist als der A/A1.
27.02.2009, 13:03#3
Hallo
Die E2 sind ja in einem Leasingvertrag und müssen noch länger verwendet werden und die WL werden dann Strafe zahlen müssen, da die E2 ja keinen Niederflurbereich haben.
Die Idee mit dem Niederflurteil ist ja nicht schlecht (und wurde ja in Graz z.B: schon praktiziert, wo einige ältere Triebwagen einen neuen Mittelteil mit Niederflur bekommen haben ) , nur gibt es da vermutlich folgende Hürden :
a) Leasingvertrag: In wieweit dürfen die E2 , die ja den WL nicht mehr gehören, verändert werden ? (LED wurde gemacht, die Umbauten der Steuerung werden gerade geprüft, aber das ist keine Bauliche Änderung am Fahrzeug )
b) Politisch: Wer (Herstellerfirma) hätte von so einem Umbau einen nutzen oder machen das, die in Wien verbliebenen Hersteller gar nicht (sondern stellen nur ganze Fahrzeuge - ULF - her) ?
c) Zulassung - müsste so ein Fahrzeug nicht neu zugelassen werden ?
Dann würde es in weitere Probleme kommen, die ja , seit der Erstzulassung von E2 sich geändert haben : z.B: Aussenspiegel, Brandschutz,....
Die E2 sind ja in einem Leasingvertrag und müssen noch länger verwendet werden und die WL werden dann Strafe zahlen müssen, da die E2 ja keinen Niederflurbereich haben.
Die Idee mit dem Niederflurteil ist ja nicht schlecht (und wurde ja in Graz z.B: schon praktiziert, wo einige ältere Triebwagen einen neuen Mittelteil mit Niederflur bekommen haben ) , nur gibt es da vermutlich folgende Hürden :
a) Leasingvertrag: In wieweit dürfen die E2 , die ja den WL nicht mehr gehören, verändert werden ? (LED wurde gemacht, die Umbauten der Steuerung werden gerade geprüft, aber das ist keine Bauliche Änderung am Fahrzeug )
b) Politisch: Wer (Herstellerfirma) hätte von so einem Umbau einen nutzen oder machen das, die in Wien verbliebenen Hersteller gar nicht (sondern stellen nur ganze Fahrzeuge - ULF - her) ?
c) Zulassung - müsste so ein Fahrzeug nicht neu zugelassen werden ?
Dann würde es in weitere Probleme kommen, die ja , seit der Erstzulassung von E2 sich geändert haben : z.B: Aussenspiegel, Brandschutz,....
27.02.2009, 13:17#4
RE: Zukünftige Flottenstrategie
Jetzt sind wir in Wien viele Jahre lang mit zwei verschiedenen Gefäßgrößen ausgekommen und jetzt bräuchten wir auf einmal eine dritte? Nebenbei, ein Grazer Achtachser, würde etwa einem E2 mit Niederflurmittelteil entsprechen, hat 134 Plätze, also genausoviel wie ein Wiener A.
27.02.2009, 14:01#5
Eine dritte Gefäßgröße wäre schon OK. Und zwar eine Niederflurstraßenbahn, die länger als ein B ist für Linien wie den 43er. Am besten gleich als Zweirichtungsfahrzeug.
27.02.2009, 14:17#6
ZitatOriginal von Linie 41
Eine dritte Gefäßgröße wäre schon OK. Und zwar eine Niederflurstraßenbahn, die länger als ein B ist für Linien wie den 43er. Am besten gleich als Zweirichtungsfahrzeug.
Du weißt aber schon, daß gerade am 43er in die derzeitige Station Gürtel nichts Längeres hineinpaßt? Sicher, man könnte die Haltestelle vor den Gürtel verlegen, aber das bringt für die umsteigenden Fahrgäste entscheidende Nachteile.
27.02.2009, 14:17#7
ZitatOriginal von Linie 41
Eine dritte Gefäßgröße wäre schon OK. Und zwar eine Niederflurstraßenbahn, die länger als ein B ist für Linien wie den 43er. Am besten gleich als Zweirichtungsfahrzeug.
Das meine ich auch. Der B hat eh nur 2 Teile mehr als der A. Wozu da noch eine Zwischengröße? Da wäre ein C der Länger ist schon sinnvoller. In einen B passen eh bei weiten nicht so viele Personen wie in einen Ex+cx.
27.02.2009, 14:20#8
ZitatOriginal von 5er-Franzi
Das meine ich auch. Der B hat eh nur 2 Teile mehr als der A. Wozu da noch eine Zwischengröße? Da wäre ein C der Länger ist schon sinnvoller. In einen B passen eh bei weiten nicht so viele Personen wie in einen Ex+cx.
Deine Kenntnisse sind offenbar grenzenlos
. E1+cx = 180 Plätze
B = 209 Plätze

27.02.2009, 14:26#9
ZitatOriginal von Revisor
Deine Kenntnisse sind offenbar grenzenlos.
E1+cx = 180 Plätze
B = 209 Plätze
![]()
![]()
E1: 40 Sitzplätze +
c3: 32 Sitzplätze
= 72 Sitzplätze
B: 66 Sitzpläne
27.02.2009, 14:38#10
Eine ziemlich unpassende Ausrede. Deine Formulierung
"In einen B passen eh bei weiten nicht so viele Personen wie in einen Ex+cx."
ließ aber nichts von Sitzplätzen erkennen, sondern im Gegenteil den Schluß auf den Gesamtfassungsraum zu. Nebenbei, sechs Sitzplätze weniger kann man wohl nicht mit "bei weitem weniger" gleichsetzen.
"In einen B passen eh bei weiten nicht so viele Personen wie in einen Ex+cx."
ließ aber nichts von Sitzplätzen erkennen, sondern im Gegenteil den Schluß auf den Gesamtfassungsraum zu. Nebenbei, sechs Sitzplätze weniger kann man wohl nicht mit "bei weitem weniger" gleichsetzen.
27.02.2009, 14:44#11
ZitatOriginal von Revisor
Eine ziemlich unpassende Ausrede. Deine Formulierung
"In einen B passen eh bei weiten nicht so viele Personen wie in einen Ex+cx."
ließ aber nichts von Sitzplätzen erkennen, sondern im Gegenteil den Schluß auf den Gesamtfassungsraum zu. Nebenbei, sechs Sitzplätze weniger kann man wohl nicht mit "bei weitem weniger" gleichsetzen.
Trotzdem ist es ein Rückschritt wenn eine neuere Fahrzeugtype über weniger Sitzplätze als die alte verfügt. Und wer steht schon gerne?
Außerdem sind die Stehplätze ja nur geschätzt. Bei den B steht "4 Pers./qm", bei den E und c nichts. Wieviel qm haben sie da wohl angenommen? Stehplätze kann man nicht genau angeben, daher orientierte ich mich an den Sitzplätzen.
27.02.2009, 14:51#12
ZitatOriginal von Revisor
Du weißt aber schon, daß gerade am 43er in die derzeitige Station Gürtel nichts Längeres hineinpaßt? Sicher, man könnte die Haltestelle vor den Gürtel verlegen, aber das bringt für die umsteigenden Fahrgäste entscheidende Nachteile.
Wenn man den 43er als Straßenbahnlinie erhalten will, dann wird früher oder später an einer massiven Umgestaltung dieser Situation in Verbindung mit längeren Zügen nichts vorbeiführen.
Und was die B betrifft: Da könnte man den ganzen Heckteil, abgesehen von der Rückbank, ruhig von den Sitzen befreien.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (27.02.2009, 14:52)
27.02.2009, 15:02#13
ZitatOriginal von Revisor
Du weißt aber schon, daß gerade am 43er in die derzeitige Station Gürtel nichts Längeres hineinpaßt? Sicher, man könnte die Haltestelle vor den Gürtel verlegen, aber das bringt für die umsteigenden Fahrgäste entscheidende Nachteile.
Bzw. wieder durch die Kinderspitalgasse fahren und vor der Stadtbahn die Haltestelle. Das sollte sich schon ausgehen, oder? (Einmal abgesehen davon, dass es politisch aussichtslos ist)
Zu dem Thema 3. ULF-Größe habe ich vor längerer Zeit einmal einen Thread gestartet. Ich finde ihn aber gerade selbst nicht mehr über die SuFu.
27.02.2009, 15:11#14
Zwei kleine Korrekturen:
B: 66+141=207 Plätze
E1: 39+66=105 Plätze
Blöderweise sind sie aber genau angegeben, auch wenn das deiner Meinung nach gar nicht sein könnte.
ZitatOriginal von Revisor
B = 209 Plätze
ZitatOriginal von 5er-Franzi
E1: 40 Sitzplätze
B: 66+141=207 Plätze
E1: 39+66=105 Plätze
ZitatOriginal von 5er-Franzi
Stehplätze kann man nicht genau angeben
Blöderweise sind sie aber genau angegeben, auch wenn das deiner Meinung nach gar nicht sein könnte.

27.02.2009, 15:16#15
Eine dritte ULF-Größe - egal ob größer oder kleiner als die B - wäre zwar eine Möglichkeit, aber ich fände es sinnvoller die E2 mit Niederflurmittelteilen auszurüsten weil
-1. bestehende Garnituren weiterverwendet werden könnten
-2. der Neubau eines ULFs sicher teurer wäre als die Aufrüstung eines E2.
Außerdem könnte man damit 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits hätte man somit ein Mittleding zwischen A und B und andererseits könnte man, wenn man einen c5 Beiwagen anhängt eine größere Gefäßgröße als ein B erreichen.
Und das Argument, dass es immer nur zwei Gefäßgrößen gab ist falsch, da die 2-Achsigen Straßenbahnen entweder alleine, mit Beiwagen oder mit 2 Beiwagen fuhren.
-1. bestehende Garnituren weiterverwendet werden könnten
-2. der Neubau eines ULFs sicher teurer wäre als die Aufrüstung eines E2.
Außerdem könnte man damit 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits hätte man somit ein Mittleding zwischen A und B und andererseits könnte man, wenn man einen c5 Beiwagen anhängt eine größere Gefäßgröße als ein B erreichen.
Und das Argument, dass es immer nur zwei Gefäßgrößen gab ist falsch, da die 2-Achsigen Straßenbahnen entweder alleine, mit Beiwagen oder mit 2 Beiwagen fuhren.
27.02.2009, 15:17#16
Billiger und einfacher als der Einbau einer "Sänfte" in die E2 wäre wohl die Anschaffung von Niederflurbeiwagen! In eingen Städten (Darmstadt, Rostock, Leipzig) haben diese großen Erfolg. Vorteile hierbei sind m.M.n
-rasche Verfügbarkeit
-relativ "einfache" Konstruktion (da kein Umbau der TW notwendig)
-evtl. Lizenzbau möglich
-TW können ohne Unterbrechung im Dienst bleiben, während diese zum Einbau der "Sänfte" sicherlich für einige Wochen abgestellt werden müßten -> keine Kapazitätsengpässe
-Flexibilität weiterhin vorhanden (starke/schwache Linien, evtl. Änderung bei Linienneuordung (siehe J->2)
-bei entspr. technischer Ausrüstung auch der Einsatz hinter E1 möglich
.etwas hypotetisch, aber theoret. Einsatz auch hinter zukünftigen, modernen Niederflurwagen möglich, bzw. Kapital-u. Kapazität bleiben auch bei Verkauf der E-Serien erhalten
Was meint ihr dazu?
-rasche Verfügbarkeit
-relativ "einfache" Konstruktion (da kein Umbau der TW notwendig)
-evtl. Lizenzbau möglich
-TW können ohne Unterbrechung im Dienst bleiben, während diese zum Einbau der "Sänfte" sicherlich für einige Wochen abgestellt werden müßten -> keine Kapazitätsengpässe
-Flexibilität weiterhin vorhanden (starke/schwache Linien, evtl. Änderung bei Linienneuordung (siehe J->2)
-bei entspr. technischer Ausrüstung auch der Einsatz hinter E1 möglich
.etwas hypotetisch, aber theoret. Einsatz auch hinter zukünftigen, modernen Niederflurwagen möglich, bzw. Kapital-u. Kapazität bleiben auch bei Verkauf der E-Serien erhalten
Was meint ihr dazu?
27.02.2009, 15:31#17
Sind natürlich alles großartige Ideen, aber wir sind in Wien, wo selten nach "für alle vernünftig" gehandelt wird, sondern nach "für den Politiker, der das anordnet, vernünftig". Auf diesem Wege schöne Grüße an Frau Laska in ihrer schönen Villa in Amerika 

27.02.2009, 15:49#18
@95B
Zu deinen "Korrekturen". Die Listen auf Lt. FPDWL bestätigt aber die von mir bzw. Revisor genannten Zahlen.
Ich bin trotzdem der Meinung das man die Stehplatzanzahl nicht ordentlich eruieren kann. Auf einen Sitz kommt eine Person, OK. Aber wie geht man bei den Stehplätzen vor? Das ist ja nur eine geschätze Angabe, wie bei den Personen die ein Aufzug max. verträgt. In Wirklichkeit kommt es auf das Gewicht an.
Außerdem steht bei den E und c nicht wieviel qm pro Person angenommen wurden. Vielleicht wurden da ja andere qm als bei den B angenommen.
Zu deinen "Korrekturen". Die Listen auf Lt. FPDWL bestätigt aber die von mir bzw. Revisor genannten Zahlen.
ZitatOriginal von 95B
Blöderweise sind sie aber genau angegeben, auch wenn das deiner Meinung nach gar nicht sein könnte.
Ich bin trotzdem der Meinung das man die Stehplatzanzahl nicht ordentlich eruieren kann. Auf einen Sitz kommt eine Person, OK. Aber wie geht man bei den Stehplätzen vor? Das ist ja nur eine geschätze Angabe, wie bei den Personen die ein Aufzug max. verträgt. In Wirklichkeit kommt es auf das Gewicht an.
Außerdem steht bei den E und c nicht wieviel qm pro Person angenommen wurden. Vielleicht wurden da ja andere qm als bei den B angenommen.
27.02.2009, 15:55#19
Aber prinzipiell ist es ja egal ob da jetzt 5 Leute mehr oder weniger reinpassen. Wenn er voll ist ist er voll und das geht bei den A am 40er wesentlich schneller als bei den E2+c5 Garnituren.
27.02.2009, 15:57#20
Sicher passen inoffiziell, je nach Innenausstattung der Wagen, mehr oder weniger stehende FG in einen Zug. Offiziell ist die max. Anzahl natürlich angegeben und bezieht sich auf eine bestimmte Personenzahl per Quadratmeter. Und das schon seit "ewigen" Zeiten.