ÖPNV-Ausbau in Linz
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25.06.2012, 20:26#101
Laut einer Linz AG eigenen Zeitschrift hat sich der Herr Haider (Vorstand Linz Linien) für den O-Bus ausgesprochen (ca. 2010 oder 2011)
25.06.2012, 23:39#102
Okay finde ich gut
Weiß man ob neue Wagen kommen? Oder ob Ausbaupläne geplant sind?
Weiß man ob neue Wagen kommen? Oder ob Ausbaupläne geplant sind?
26.06.2012, 21:40#103
Bevor die Volvo O-Busse nicht zerfallen, wohl eher nicht.
26.06.2012, 22:18#104
Okay finde ich gutVor 2016 kommen, wie ich auf Anfrage bei der Linz AG zur Antwort bekam, keine neuen O-Busse......
Weiß man ob neue Wagen kommen? Oder ob Ausbaupläne geplant sind?
Der einzige Ausbau der geplant ist, ist die Verlängerung der Linie 43 von der derzeitigen Endstation "Stadtfriedhof" zur "Trauner Kreuzung" im Zuge des Ausbaus der Straßenbahn nach Traun.
Allerdings steht nicht fest, ob die Verlängerung als O-Bus ausgeführt wird, oder ob man die Linie 43 auf die "normalen" Erdgasbusse umstellt, und nur noch die Linien 41,45 und 46 mit O-Bussen betreibt....
19.08.2012, 21:00#105
Viele Fahrgäste auf verlängerter Linie 3
Weit mehr Fahrgäste als ursprünglich geschätzt, nützen in Linz die verlängerte Straßenbahnlinie 3. Sie führt vom Linzer Hauptbahnhof bis zur derzeitigen Endhaltestelle Doblerholz auf das Harterplateau in Leonding.
Mit 1,5 Millionen Fahrgästen habe man gerechnet, heißt es vom Straßenbahnbetreiber Linz AG. 2,4 Millionen seien es jedoch bereits im ersten Jahr gewesen. Die ehemaligen Buslinien 14 und 15, die auf dieser Strecke fuhren, beförderten lediglich rund eine Million Fahrgäste pro Jahr.
Straßenbahnlinie 3 der Linz Linien
Bereits Angebot für weiteren Ausbau gelegt
Für den weiteren Ausbau sei bereits ein Angebot an das Land Oberösterreich gelegt worden, entsprechende Beschlüsse seien noch notwendig.
24.08.2012, 19:35#106
SP-Landesrat: „Neue Straßenbahn in Linz muss nicht unterirdisch fahren“
LINZ. Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SP) weicht von der Linzer SP-Linie ab: „Die zweite Schienenachse in Linz ist nicht besser, wenn sie unterirdisch verläuft“.
Das kommt einem Tabubruch in der sozialdemokratisch dominierten Linzer Verkehrspolitik gleich. Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SP) pocht nicht auf die bisher vom Linzer Verkehrsreferenten Vizebürgermeister Klaus Luger (SP) vehement geforderte unterirdische Trasse für die zweite Linzer Straßenbahnachse.
„Nicht nur Linz, auch das Umland braucht die zweite Schienenachse, das steht außer Streit. Es ist nötig, vom Mühlviertel eine durchgehende Schienenverbindung zum Linzer Hauptbahnhof herzustellen. Aber die zweite Schienenachse in Linz ist nicht zwangsläufig besser, wenn sie unterirdisch verläuft“, sagt Entholzer im Gespräch mit den OÖNachrichten.
Der ehemalige Gewerkschafter und Eisenbahner nennt mehrere Gründe, warum eine Straßenbahn unter der Erde nicht besser als eine oberirdische sein muss:
1) In der Stadt sei die unterirdische Bim nicht zwangsläufig schneller, da ja die Haltestellen relativ kurz voneinander entfernt sind. 2) In unterirdischen Anlagen gibt es Sicherheitsprobleme. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sachbeschädigungen verübt werden, sei größer. 3) Die unterirdische Tram sei für die Fahrgäste nicht wirklich bequemer, da die Haltestellen schwieriger erreichbar seien. 4) Für Geschäftsleute sei es wichtig, dass die Straßenbahn an der Oberfläche fährt.
407 oder 150 Millionen Euro
Ein ganz wesentlicher Punkt sind natürlich die Kosten. Eine unterirdische Straßenbahn vom Mühlkreisbahnhof über die Donau via Franckviertel zum Bulgariplatz und weiter zum Hauptbahnhof würde 350 bis 407 Millionen Euro kosten. Für eine zweite oberirdische Linie im gleichen Bereich seinen laut Expertenschätzung 150 Millionen Euro nötig.
Die Kostenfrage ist auch für die Beteiligung des Landes entscheidend. „Wir können als Land nur dann dazuzahlen, wenn die VP das für okay befindet“, sagt Entholzer. Anders ausgedrückt: Ohne Zustimmung der VP geht nichts. Dass VP-Landespolitiker die zweite Schienenachse ablehnen, glaubt Entholzer nicht: „Ich weiß, dass die zweite Schienenachse auch dem Straßenverkehrsreferenten Hiesl durchaus ein Anliegen ist.“
Mühlkreisbahn einbinden
Nun gehe es darum, dass Fachleute die technischen Probleme und Anforderungen analysieren, sagt Entholzer: „Und dann sollten wir gemeinsam einen vernünftigen Kompromiss für die zweite Schienenachse finden.“ Auf dieser Trasse soll dann auch die auf 900 Millimeter umgespurte Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahnhof fahren. Entholzer: „Da brauchen wir aber zuvor die Entscheidung über die Eisenbahnbrücke.“
Zweite Achse
6,6 Kilometer lang wird die zweite Schienenachse vom Mühlkreisbahnhof über die Donau (auf der alten oder einer neuen Eisenbahnbrücke) via Krankenhaus- und Franckviertel zum Hauptbahnhof.
407 Millionen Euro würde der Bau der Linz-AG-Variante kosten. 4,6 der 6,6 Kilometer sollten da unter der Erde verlaufen. Verzichtet man in Urfahr auf die unterirdische Führung, würden 330 Millionen Euro genügen. Bei gänzlich oberirdischer Führung sollten 150 Millionen Euro reichen.
Neue Tram: Entholzer-Ansage verwirrt Linzer SP – VP unterstützt SP-Landesrat
LINZ. Aufsehen, Verwirrung und Applaus ausgelöst hat Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SP) mit seiner Ansage in den OÖNachrichten zur geplanten neuen Linzer Straßenbahn.
Entholzer tritt dafür ein, die zweite Schienenachse im Osten von Linz zum Großteil oberirdisch zu führen. Bisherige Planungen sehen aber eine großteils unterirdische Tram vor.
Die derzeit in Bad Zell (Bezirk Freistadt) tagenden Linzer SP-Spitzen hat der seit Mai amtierende SP-Landesrat mit seiner Ansage völlig überrascht. „Entholzer hat das mit uns nicht abgesprochen“, sagt Vizebürgermeister und Verkehrsreferent Klaus Luger (SP). Die Studie, auf der Entholzers Aussagen in den OÖNachrichten basieren, wird erst am kommenden Donnerstag dem Linzer Bürgermeister Franz Dobusch und dem Verkehrsreferenten Luger vorgestellt.
Ober- statt unterirdisch
Kernaussage der Untersuchung ist, dass die neue Schienenachse im Osten von Linz nicht hauptsächlich unter-, sondern vor allem oberirdisch geführt werden sollte. Nicht nur in Urfahr, sondern auch an der Donaulände zwischen Eishalle und Tabakfabrik sowie in der Gruberstraße und beim Allgemeinen Krankenhaus (AKH) solle die neue Tram oberirdisch fahren.
Vizebürgermeister Luger ist skeptisch: „Die von der Linz AG beauftragten Experten sind zum Ergebnis gekommen, dass man an der Donaulände, beim Design-Center und auch beim AKH unterirdisch fahren muss. Das ist wegen des dort sehr starken Autoverkehrs unbedingt nötig.“
Hiesl: „Das unterschreibe ich“
Positiv kommentiert der Straßenbaureferent des Landes, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl (VP), Entholzers Aussagen: „Diese Aussagen unterschreibe ich. Das ist ein vernünftiger Zugang zur Problemlösung.“
Die zweite Schienenachse vom Hauptbahnhof nach Urfahr sei für Linz sehr wichtig, sagt Hiesl: „Die bestehende Straßenbahnlinie ist ja überlastet.“ Doch müsse man sich auf eine machbare Lösung konzentrieren und nicht auf ein nicht zu finanzierendes Projekt.
Scharf kritisiert Hiesl die Verantwortlichen der Stadt Linz, weil es noch immer keine Lösung für die Eisenbahnbrücke gibt: „Da steuern wir auf ein Fiasko zu, obwohl ÖBB und Stadt seit zehn Jahren wissen, dass da ein Problem auf sie zukommt.“
02.09.2012, 19:15#107
Neue Straßenbahn in Linz bleibt großteils U-Bahn
LINZ. Oberirdische Trasse in Urfahr wird geprüft – Einsparung ungewiss.
Mit seiner Ansage in den OÖNachrichten, dass die Trasse der geplanten Linzer Straßenbahnlinie 4 überwiegend über der Erde verlaufen solle, hat SP-Landesrat Reinhold Entholzer einige Aufregung bei seinen Parteifreunden in der Linzer Stadtregierung ausgelöst. Gestern gab es ein Gespräch zwischen Bürgermeister Franz Dobusch, seinem Vize Klaus Luger (beide SP), Vertretern der Linz AG und Entholzer. Dabei stellte der Landesrat eine neue Studie vor.
Von Entholzers rescher Forderung blieb nach dem Gespräch wenig über. Die neue Linie 4, die ab dem Mühlkreisbahnhof in Urfahr den Linzer Osten erschließen soll, bleibt großteils eine U-Bahn. Lediglich für den Abschnitt in Urfahr wird eine oberirdische Variante geprüft. Die Strecke zwischen dem Linzer Parkbad und dem Lenaupark wird dagegen weiterhin unterirdisch geplant. „Da sind wir uns einig“, sagte Entholzer. Um bei der Kreuzung nahe des Parkbads Platz für eine Lösung über der Erde zu schaffen, hätte sogar ein Teil der Tabakfabrik abgerissen werden müssen. „Das wollten wir nicht“, so der Landesrat.
Zweites Ergebnis: Die geplante Regio-Tram aus dem Mühlviertel, die in Linz überwiegend die Schienen der neuen Linie 4 benutzen wird, soll nun bereits ab dem Bereich AKH oberirdisch geführt werden und über die Prinz-Eugen-Straße und den Europaplatz zur Westbahn gelangen. Für beide Streckenbereiche wird bis Ende Jänner eine Detailplanung erstellt.
Vizebürgermeister Luger zeigte sich erleichtert: „Es ist für uns sehr erfreulich, dass nicht die billigste, sondern die gescheiteste Lösung kommt.“ Wie viel Geld mit diesen Änderungen eingespart werden kann, ist ungewiss. Die oberirdische Trasse in Urfahr könnte die Kosten laut Luger je nach Variante zwischen 25 und 63 Millionen Euro senken.
Grafik: Wo die neue Straßenbahn umgeplant wird
PDF Datei (912,68 KBytes.)
02.09.2012, 20:25#108
Wieso muss man in Urfahr die Straßenbahn unter die Erde verlegen, kann mir das jemand bitte erklären?
02.09.2012, 21:04#109
Wieso muss man in Urfahr die Straßenbahn unter die Erde verlegen, kann mir das jemand bitte erklären?Damit die Autos oben mehr Platz haben.
Aber diesbezüglich ist ja laut Artikel glücklicherweise noch nicht das letzte Wort gesprochen, hoffentlich kommt man hier noch zur Vernunft.
07.09.2012, 21:34#110
Ohje ich würde oberhalb der Erde Bauen.
Fahren die O Busse an allen Tagen oder wie ist das Geregelt in Linz?
Fahren die O Busse an allen Tagen oder wie ist das Geregelt in Linz?
08.09.2012, 14:56#111
Ohje ich würde oberhalb der Erde Bauen.
Fahren die O Busse an allen Tagen oder wie ist das Geregelt in Linz?
Natürlich. Vorrausgesetzt es sind keine Baustellen etc. bei denen man keine O-Busse einsetzten könnte.
02.03.2013, 14:36#112
VCÖ warnt vor Verkehrskollaps
Vor einem Verkehrskollaps im Ballungsraum Wels-Linz warnt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Die Bevölkerung wird in den nächsten 20 Jahren ständig zunehmen. Mit den derzeitigen Kapazitäten könne der Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr gedeckt werden.
Die Linzer fahren gerne mit ihrer Straßenbahn. Mit über 60.000 Fahrgästen am Tag zählen die Linien 1 und 2 auch im österreichweiten Vergleich zu den am häufigsten benutzten Strecken. Nur die Linien 6 und 43 in Wien haben mehr Fahrgäste. Damit ist der Bedarf in Zukunft aber sicher nicht gedeckt, ist sich der Verkehrsclub Österreich sicher. Derzeit nutzt etwa jeder vierte Linzer öffentliche Verkehrsmittel. Dieser Anteil werde sich wegen der steigenden Treibstoffpreise und der Platzprobleme in den Städten in Zukunft noch weiter erhöhen.
Fehlende Verbindung von Innenstadt und Umland
Dazu kommt die Bevölkerungszunahme in den Ballungsräumen. Der VCÖ rechnet, dass in zwanzig Jahren allein zwischen Wels und Linz, dem zweitgrößten Ballungsraum Österreichs, über 600.000 Menschen leben werden. Das sind um 57.000 Menschen mehr als jetzt. Der VCÖ warnt daher vor einem Kollaps des öffentlichen Verkehrs. Der Verkehrsclub fordert daher eine S-Bahn für den Raum Linz und bezeichnet die fehlende Verbindung des Umlands mit der Innenstadt als eines der größten verkehrspolitischen Versäumnisse Österreichs.
Beste Grüße
VT
05.03.2013, 07:47#113
Straßenbahn nach Traun wird konkret
2014 sollen die Arbeiten für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 vom Linzer Hauptbahnhof bis zur PlusCity beginnen. Gleichzeitig wird an der Strecke bis zum Schloss Traun gearbeitet.
In drei Jahren soll man dann vom Hauptbahnhof bis zum Schloss Traun mit der Straßenbahn fahren können.
Von Traun zum Linzer Hauptbahnhof in 22 Minuten
22 Minuten soll die Fahrtzeit mit der Straßenbahnlinie 3 vom Schloss Traun bis zum Linzer Hauptbahnhof betragen, sagt der für den öffentlichen Verkehr zuständige Landesrat Reinhold Entholzer (SPÖ). Gemeinsam mit den Bürgermeistern von Leonding, Pasching und Traun gab Entholzer am Montag bekannt, dass die Einreichplanung abgeschlossen sei. Bereits im Mai wird die Generalplanung ausgeschrieben.
Nach dem Erhalt der eisenbahnrechtlichen Konzession, mit der man im Juni rechnet, soll im Herbst der Bau ausgeschrieben werden, die Bauarbeiten für den 4.436 Meter langen Schienenstrang und die acht Haltestellen sollen dann im März 2014 beginnen. Im Frühjahr 2016 soll die Verbindung bis nach Traun fertiggestellt sein.
Park & Ride bei der Trauner Kreuzung
Zunächst wird die Strecke vom Harter Plateau, wo derzeit Endstation ist, bis zur PlusCity ausgebaut. Läuft alles nach Plan, soll das Einkaufszentrum Mitte 2015 mit der Straßenbahn erreichbar sein. Die Linie führt dann weiter zur Trauner Kreuzung. Dort soll ein Park & Ride Platz entstehen, der es einfacher macht, vom Auto auf die Straßenbahn umzusteigen. Die letzte Haltestelle wird dann beim Schloss Traun sein.
Investition von 70 Mio. Euro
70 Mio. Euro soll das gesamte Projekt kosten, etwa ein Viertel davon entfällt auf Grundablösen. Die Gemeinden Leonding, Pasching und Traun tragen 20 Prozent der Kosten - das sind etwa 14 Mio. Euro. Den Rest übernimmt das Land, weil die Strecke nicht mehr auf Linzer Stadtgebiet verläuft. Die Linz Linien sollen aber beauftragt werden, die Strecke zu befahren. Die Straßenbahnen sollen übrigens bis zur PlusCity im 7,5-Minuten-Takt fahren, weiter nach Traun dann im 15 Minuten Takt.
Zukunftsmusik, aber durchaus im Stadium des Vorprojekts, ist laut Entholzer die weitere Verlängerung der Straßenbahnstrecke bis nach Ansfelden. Die Strecke könnte ab Traun eingleisig geführt werden und bei der Endstation eine Anbindung zur Pyhrntalbahn sein.
Beste Grüße
VT
13.04.2013, 20:56#114
Schiene OÖ GmbH gegründet
Öffentlicher Verkehr wird angenommen, sofern das Angebot stimmt. Das zeigt sich auch bei der Straßenbahnlinie 3 vom Linzer Hauptbahnhof nach Leonding-Doblerholz. Jetzt wird die Strecke bis zum Schloss Traun verlängert. Dafür wurde eine Infrastrukturgesellschaft errichtet.
Die Schiene OÖ GmbH - so der Name der Gesellschaft - soll künftig bei Infrastrukturprojekten im öffentlichen Verkehr als Errichterin und Eigentümerin auftreten. Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) ist der Überzeugung, dass damit Steuergeld gespart werden kann. Die Schienen GmbH werde aus eigenen Leuten besetzt: „Das heißt, wir haben keinen zusätzlichen Personalaufwand. Wenn man jemand extern betraut, muss man natürlich die Overhead-Kosten vergüten.“
Gunter Mackinger für Aufsichtsrat gewonnen
Eine externe Expertenmeinung wird man aber doch berücksichtigen. Der Geschäftsführer der Salzburger Lokalbahn, Gunter Mackinger, wurde für den Aufsichtsrat gewonnen. Die Salzburger Lokalbahn wird von den Pendlern sehr gut angenommen. Die Strecke Salzburg-Trimmelkam wird deshalb auch bis nach Ostermiething verlängert.
Zurück zur Straßenbahnverlängerung nach Traun: Auf dieser Strecke werde das bisherige Angebot nach Leonding sehr gut angenommen, sagt Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SPÖ): „Die letzten Zahlen, die uns vorliegen, zeigen, dass wir im Jahr 2012 mehr als 3,1 Mio. Fahrgäste transportiert haben.“ Die Verlängerung nach Traun, sei daher ein logischer Schritt.
Kritik der Freiheitlichen
Kritik kommt von den Freiheitlichen. Nicht an der neuen Gesellschaft an sich, die FPÖ will aber, dass Fragen zur gesamten Tätigkeit ausgegliederter Staatsunternehmen im Landtag auch beantwortet werden, so Klubobmann Günther Steinkellner. Das sei derzeit nicht der Fall und müsse geändert werden.
Beste Grüße
VT
14.08.2013, 10:38#115
Neue Straßenbahnlinie für Linz
Die SPÖ versucht, das zuletzt festgefahrene Projekt einer neuen Straßenbahnlinie durch Linz auf Schiene zu bringen. Auf den umstrittenen Tunnel in Urfahr soll, zumindest vorerst, verzichtet werden.
Um zwischen Eisenbahnbrücke und Bulgariplatz möglichst bald mit dem Bau der neuen Straßenbahnlinie 4 beginnen zu können, haben Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SPÖ) und Vizebürgermeister Klaus Luger (SPÖ) eine Variante ohne Tunnel präsentiert. Luger spricht von einem Kompromiss, mit dem man die Landes-ÖVP mit ins Boot holen will.
Die Linie 4 soll unterirdisch vom Hauptbahnhof über den Bulgariplatz bis zum Design Center führen, weiter zu den Krankenhäusern AKH, UKH und Frauen- und Kinderklinik und dann beim Parkbad wieder an die Oberfläche kommen. Auf der neuen Eisenbahnbrücke soll sie die Donau überqueren und am Mühlkreisbahnhof enden.
Beträchtliche Einsparungen möglich
Bisher wurden Kosten von 350 Millionen Euro angegeben. Durch den Wegfall der umstrittenen Untertunnelung in Urfahr ließen sich beträchtliche Einsparungen erzielen, sagt Entholzer.
Nicht verbessert würde dadurch allerdings die Verkehrssituation in Urfahr - vor allem am Hinsenkampplatz, wo die stark befahrene Rudolfstraße auf die Nibelungenbrücke trifft. Lediglich eine Untertunnelung würde hier zu einer Entlastung führen, wie eine neue Studie eines Wiener Planungsbüros belege. Noch im Herbst soll es jedenfalls ein Treffen aller Parteien geben. Bis Jahresende könnte eine Einigung auf dem Tisch liegen, hofft die SPÖ.
Beste Grüße
VT
04.12.2013, 17:59#116
Vorschlag für RegioTram
Für das Nahverkehrsprojekt RegioTram - zwischen Linz und Pregarten - liegt der Expertenvorschlag für die Trassenführung vor. Er wird jetzt den Gemeinden zur genauen Prüfung und Stellungnahme übermittelt. Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SPÖ) will den Trassenverlauf bis zum Ende 2014 fixieren.
Mit der RegioTram soll der Straßenverkehr in den Linzer Zentralraum verringert werden, so Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SPÖ). Derzeit werden mit den betroffenen Gemeinden die Trassenvorschläge der Sachverständigen diskutiert. Geplant ist eine schnelle, attraktive und stauunabhängige Verkehrslösung für die Bewohner der Region und der Umlandgemeinden im Norden von Linz, speziell für die Strecken aus dem Raum Freistadt, Hagenberg, Gutau, Bad Zell, Alberndorf und Katsdorf.
Entlastung der A7
Vor allem die Verkehrsbelastung auf der A7, Mühlkreisautobahn würde durch die RegioTram reduziert werden, so Entholzer. Die Ergebnisse einer aktuellen Verkehrsuntersuchung würden klar zeigen, dass die geplante Tram den öffentlichen Verkehr in der Region attraktiver mache und sich die Nutzung des öffentlichen Verkehrs in der Region deutlich erhöhen würde.
Bürger sollen mitreden
Bei der Realisierung der RegioTram sollen die Bürger der Region bestmöglich eingebunden werden. Daher finden regelmäßige Treffen mit den betroffenen Gemeindevertretungen sowie umfassende Bürgerbeteiligungsprojekte statt.
Bisher seien 61 Eingaben von betroffenen Anrainern, von Interessensverbänden und Gebietskörperschaften eingebracht worden - vor allem sei es dabei um die Themen Lärmbelastung, Flächenumwidmungen sowie der geplanten Trassenführung gegangen.
Mehrere Trassen untersucht
Die Sachverständigen haben nun mehrere Trassenführungen untersucht und den bestmöglichen Vorschlag erarbeitet. Und zwar in Hinsicht auf die Umweltverträglichkeit und auf Fragen der Raumordnung, auf Verkehrssicherheit sowie in Hinsicht auf Erreichbarkeit und Erschließungsgrad sowie in Hinsicht auf die zu erwartenden Baukosten.
Der Vorschlag der Sachverständigen wird nun den betroffenen Gemeinden zur Begutachtung übermittelt. Die Gemeinden sollen dazu Stellung nehmen. Bis Ende 2014 soll der endgültige Trassenverlauf der RegioTram dann fixiert werden.
Beste Grüße
VT
25.04.2014, 17:11#117
Schienen für neue Straßenbahnachse gelegt
Die Linz AG hat am Freitag die organisatorischen Schienen für den Bau der zweiten Straßenbahnachse gelegt: Der Aufsichtsrat beschloss mehrheitlich, mit der Einreichplanung zu beginnen, wie sein Vorsitzender Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) mitteilte.
Zudem will das Unternehmen die Eisenbahnbrücke sowie einen Schienenstrang der Mühlkreisbahn von den ÖBB übernehmen.
„Übernahme der Eisenbahnbrücke notwendig“
ÖVP, FPÖ und Grüne warfen der SPÖ vor, die Entscheidung über den Kauf der Eisenbahnbrücke aus dem Gemeinderat in die Linz AG zu verschieben, wo man den Vertrag „durchdrücken“ könne. Luger verteidigte den Schritt: Die Übernahme der Eisenbahnbrücke und des Schienenstrangs der Mühlkreisbahn auf Linzer Stadtgebiet sei logisch und
notwendig, wenn man eine zweite Straßenbahnachse haben wolle. Er appellierte an die anderen Fraktionen, „die Zukunft des öffentlichen Verkehrs nicht für parteipolitisches Kleingeld aufs Spiel zu setzen“.
Infrastrukturbetrieb ausgeschrieben
Am 24. Jänner war in einem „Brückengipfel“ zwischen Vertretern von Land Oberösterreich, Stadt, Linz AG und ÖBB diese Vorgehensweise paktiert worden. Die beiden Unternehmen hätten dann fixiert, dass die Trasse mit den zugehörigen Grundstücken bzw. dem Brückenwerk zwischen der Kreuzung Mühlkreisbahnhof in Urfahr und der Hafenstraße durch die Linz AG erworben werden soll, erklärte Luger. Die ÖBB haben den Infrastrukturbetrieb der Strecke aktuell ausgeschrieben.
Jahrelanges Tauziehen um marode Brücke
Der Entscheidung im Aufsichtsrat der Linz AG ging ein jahrelanges Tauziehen um die Zukunft der maroden Brücke voraus. Nachdem sie im Vorjahr aus dem Denkmalschutz entlassen worden war, hat die Eigentümerin ÖBB angekündigt, die Erhaltungsarbeiten einzustellen. Der drohende Wegfall einer Donauquerung, die auch von Pkw, Bussen, Radfahrern und Fußgängern benutzt wird, erhöhte den Druck eine Lösung zu finden.
27.04.2014, 22:38#118
Ich nehm' an, die Linzer Eisenbahnbrücke ist die breiteste Eisenbahnkreuzung Österreichs?
(Wenn ein Zug drüber fährt, müssen die Straßenfahrzeuge vor den Andreaskreuzen (bzw. den Lichtsignalanlagen) warten.)
(Wenn ein Zug drüber fährt, müssen die Straßenfahrzeuge vor den Andreaskreuzen (bzw. den Lichtsignalanlagen) warten.)
21.12.2015, 23:42#119
Die FPÖ will nach wie vor die Straßenbahn in Urfahr in den Untergrund verbannen:
http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/art23653,1243539
http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/art23653,1243539 04.01.2016, 17:25#120
O-Bus
Für den O-Bus Ausbau werden bei van Hool Doppelgelenk-O-Busse beschafft, die sollen 2017 kommen, bis dahin fahren die Volvo 7000AT.
Mehr Bilder gibt es unter: http://public-transport.net/trolley/Linz/
Mehr Bilder gibt es unter: http://public-transport.net/trolley/Linz/







