ÖPNV-Ausbau in Linz

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12.02.2012, 14:16#81
Was für eine eventuell größere Bedeutung des 1ers spricht, ist, dass nur er als Nachtstraßenbahn ("N1") betrieben wird und nicht etwa der 2er. Allerdings könnte dieser Umstand auch der bloßen Tatsache geschuldet sein, dass die Strecke des 1ers kürzer als die des 2ers ist.

Und der Südast des 2ers als Nachtautobus N2 betrieben wird.
13.02.2012, 22:10#82
Was für eine eventuell größere Bedeutung des 1ers spricht, ist, dass nur er als Nachtstraßenbahn ("N1") betrieben wird und nicht etwa der 2er. Allerdings könnte dieser Umstand auch der bloßen Tatsache geschuldet sein, dass die Strecke des 1ers kürzer als die des 2ers ist.
Es liegt an den Fahrgastzahlen..... ;)

DIE 1er (wie man bei uns in Linz sagt) ist die Linie mit den meisten Fahrgästen (24,8 Mio. im Jahr 2011), daher wird diese (als N1) auch nicht mit Bussen betrieben, da diese auch in den Nächten an den Wochenenden "bummvoll" ist, während sich in den N2 (als zeitlich abgestimmten Anschluss zur N1) nur noch ein Bruchteil der Fahrgäste verirrt...
Deshalb werden bei den 3 anderen Nachtlinien nur Citybusse und keine größeren Solobusse oder gar Gelenkbusse eingesetzt.....

Auf dem N2 und N3 werden nur zu Feiertagen, wie z.B. Weihnachten oder Silvester, Solobusse eingesetzt, und am N4 an diesen Tagen Midibusse....
14.02.2012, 10:37#83
BERN

Linz setzt wie Bern aufs Tram

Von Simon Thönen.

Mit dem Tram will auch die österreichische Industriestadt Linz ihre Verkehrsprobleme lösen – und stösst beim Ausbau auf ähnliche Probleme wie Bern. Der Verein Läbigi Stadt orientierte sich vor Ort.

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Auch in Linz fahren die Trams mitten durch die Einkaufsstrasse in der Altstadt.

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Christian Zahler (Ostermundigen) und Rudolf Käser (Köniz) vor dem steilen Tram.

Bern und Linz haben auf den ersten Blick wenig gemein. Anders als die beschauliche Bundesstadt musste die Industriestadt Linz hart daran arbeiten, um endlich auch als lebenswerte Stadt zu gelten. Zumal sie das historische Pech hatte, dass Hitler hier aufwuchs. Teile der Stadt sind noch heute von den «Hitlerbauten» geprägt, die die Nazis für die Arbeiter ihrer Kriegsindustrie bauten.

Doch der Effort der letzten Jahre hat sich gelohnt: Die Stadt nutzte das Jahr als Europäische Kulturhauptstadt 2009, um das einst öde Kulturleben kräftig aufzuwerten. Wichtiger noch: Linz und der lokale Stahlkonzern meisterten die Krise der Schwerindustrie weit besser als andere Industrieregionen. Der Konzern Voestalpine konzentrierte sich auf wertvollen Spezialstahl – und er senkte die Luftverschmutzung massiv. Der Industriesmog, der einst über der Stadt hing, ist inzwischen verschwunden.

Pendlerproblem wie in Bern

«Der Wandel von einem reinen Industrie- und Stahlstandort zum modernen Technologiestandort ist geglückt», betont der sozialdemokratische Vizebürgermeister Klaus Luger. Die negative Seite der Erfolgsstory ist der Pendlerstrom, der täglich nach Linz hinein- und wieder hinausströmt. Die Ursache ist dieselbe wie in Bern: Es gibt auch in Linz viel mehr Arbeitsplätze als Einwohner im arbeitsfähigen Alter. Der Berner Verein Läbigi Stadt, der sich für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik einsetzt, hat mit Linz wohl kein schlechtes Anschauungsbeispiel für seine Studienreise gewählt, die letztes Wochenende stattfand.

Das etwas grössere Linz hat die Tramlinien noch entschiedener ausgebaut als Bern, um den Verkehr in der Stadt zu bewältigen und auf die umweltfreundliche Schiene zu lenken. Und wie in Bern werden in Linz fast alle Tramlinien durch die Shoppingmeile im Herzen der Altstadt geführt. Dies ist gut, um die Passagiere in die Innenstadt zu transportieren – es stösst aber hier wie dort nun an Kapazitätsgrenzen. «In den Spitzenzeiten kommen die Trams im 50-Sekunden-Intervall», sagt der Vorstandsdirektor der Linz Linien AG, Erich Haider. «Mehr geht nicht. Die geringste Störung führt zu Strassenbahn-Staus.»

Zweite Tramachse unterirdisch

Wie Bern plant Linz deshalb eine zweite Tramachse zur Entlastung der Innenstadt – setzt aber auf Lösungen, die bisher in Bern nicht im Vordergrund stehen. So soll in Linz mehr als die Hälfte der neuen Tramachse unterirdisch gebaut werden. Bereits 2004 wurden die Tramlinien unterirdisch unter den Linzer Hauptbahnhof gelegt. Auch eine 2011 eingeweihte Linienverlängerung in einen Vorort verläuft teilweise in einem Tunnel. Die zweite Tramachse führe durch «eines der dicht bebauten Gebiete», betont Vizebürgermeister Luger, da würden sich Tunnels aufdrängen, um die baulichen Eingriffe in die Quartiere in Grenzen zu halten.

In Bern wird ein Tramtunnel unter den Hauptgassen bisher vor allem von der bürgerlichen Vereinigung Entente Bernoise propagiert. Allerdings zeigt Linz auch, was dabei eines der Hauptprobleme sein dürfte: Die Rampen, auf der in Linz bereits heute die Trams in den Tunnel unter den Bahnhof hinabfahren, sind sehr lang. Es dürfte schwierig sein, in der Berner Altstadt Platz für solche Tunnelrampen zu finden.

In Linz soll die zweite Tramachse die Einkaufsmeile in der Altstadt zudem grossräumig umfahren – und sie wird damit auch neue Quartiere mit dem Tram erschliessen. GFL-Stadtrat und Linz-Besucher Daniel Klauser findet dies sinnvoll: «Es wäre schon erstrebenswert, wenn man mit einer zweiten Tramachse wie in Linz auch neues Gebiet erschliessen könnte.» Denn wenn sie nur durch die Nebengassen der Altstadt verlaufe, stelle sich die Frage, ob der eher geringe zusätzliche Nutzen die Kosten rechtfertigen könne.

Tramtunnel auch in Bern?

Auch in der laufenden Variantenprüfung für eine zweite Tramachse in Bern wird geprüft, ob das 10er- oder 9er-Tram künftig vom Viktoriaplatz über Lorrainebrücke und Bollwerk zum Bahnhof fahren könnte. Da wäre es auch denkbar, dass das Tram zwischen Bollwerk und Monbijou den Bahnhof und Bubenbergplatz in einem Tunnel durchqueren würde. Für Bern sollte man unterirdische Linien zumindest abklären, findet SP-Stadtrat Beat Zobrist. Linz zeige, dass Tunnel Fahrzeitgewinne bringen und langfristig im Unterhalt günstiger sind. Beeindruckt sind die beiden auch von kleineren Innovationen. Dass in Linz Menschen mit tiefen Einkommen ÖV-Monatskarten für nur 10 Euro lösen können, sei auch für Bern eine prüfenswerte Idee, findet Zobrist. Klauser gefällt, dass hier Trams mit drahtlosem Internetzugang ausgerüstet werden. Interessant sind auch die Sammeltaxis, die man in Linz in den Aussenquartieren oder in der Nacht bestellen kann.

Steiles Tram auf den Hausberg

Seit mehr als hundert Jahren betreibt Linz zudem das wahrscheinlich weltweit steilste Tram auf den Pöstlingberg. Auch das geplante 10er-Tram müsste auf dem Weg zur Rüti in Ostermundigen eine steile Strecke überwinden – was mit dem bisher ersten Tramtunnel in der Region Bern erreicht werden soll. Nach der steilen Fahrt auf den Linzer Hausberg ist der Ostermundiger Gemeindepräsident Christian Zahler (SP) beeindruckt. Für die Rüti komme ein solches Tram aber wohl eher nicht infrage. In der Tat: Das Tram ist eine teure Spezialanfertigung.

«Wir werden die Lösungen aus Linz zwar nicht unbedingt eins zu eins auf Bern übertragen können», sagt Nadine Masshardt, SP-Grossrätin und Präsidentin von Läbigi Stadt. «Linz zeigt aber klar, dass die Region Bern mit dem Ausbau des Trams nicht alleine da steht.»

Läbigi Stadt bezahlte die Reisekosten.
(Der Bund) Erstellt: 14.02.2012, 09:01 Uhr


Quelle: Der Bund




In Linz fahren die Trams sogar im 50-Sekunden-Takt

Von Sandra Rutschi.

Bern ist nicht die einzige Stadt, die über eine zweite Tramachse debattiert. Auch im österreichischen Linz stösst das Netz an seine Kapazitätsgrenzen. Die zweite Achse möchten die Politiker grösstenteils unter den Boden verlegen.

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Tramwände kennt auch Linz: Weil die Hauptachse an ihre Kapazitätsgrenzen stösst, plant die Stadt eine zweite Tramlinie.

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Am Bahnhof Linz steigen Passagiere von den Zügen aufs Tram und auf den Bus um. Die Tramstation ist unterirdisch angelegt.

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Stadt im Schnee: Die Innenhöfe sind ein Charakteristikum von Linz. Unter etlichen von ihnen befinden sich Parkplätze für Autos.

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Wie Tramlinien das Bild einer Stadt prägen.

In den Gassen der Altstadt stauen sich die Trams. Drinnen stehen die Pendler dicht gedrängt und warten, bis ihre Reise weitergeht. Eine Szene, wie man sie im Feierabendverkehr in Bern antrifft – aber auch in Linz, der Hauptstadt Oberösterreichs. Hier fahren die Strassenbahnen zu Spitzenzeiten nicht im 2-Minuten-Takt wie in Bern, sondern sogar alle 50 Sekunden. Ein System, das an seine Grenzen stösst. Die Politiker der Stadt arbeiten deshalb mit Hochdruck daran, das Tramnetz auszubauen. Der zentrale Bestandteil ist dabei eine zweite Schienenachse, mit der die Hauptachse entlastet und gleichzeitig der florierende Osten der 190'000-Einwohner-Stadt erschlossen werden könnte.

Die Diskussion in Linz erinnert an jene rund um die zweite Tramachse in der Berner Innenstadt und das Tram Region Bern. Der Verein «Läbigi Stadt» organisierte eine Reise nach Linz, um aus den dortigen Überlegungen Erkenntnisse für Bern zu gewinnen.

Warum unterirdisch besser ist

50-Sekunden-Takt, 41 Meter lange Trams: «Dichter und länger gehts nicht mehr», sagt Erich Haider von der Linz Linien AG, dem Betrieb, der in Oberösterreich 116 Gemeinden mit öffentlichem Verkehr, Wasser, Strom und Wärme versorgt sowie den Abfall entsorgt. Auch die Nahverkehrsdrehscheibe, der Bahnhof, an dem die Reisenden vom Zug aufs Tram oder auf den Bus umsteigen, platzt laut Vizebürgermeister Klaus Luger (SPÖ) aus allen Nähten. Schon heute fahren die Strassenbahnen am Bahnhof Linz unterirdisch ab; wenn die zweite Tramachse umgesetzt wird, gibt es wohl noch eine weitere unterirdische Ebene.

Es gehe in diesem dicht bebauten Gebiet schlicht nicht anders, als die zweite Tramlinie grösstenteils unterirdisch zu führen, sagt Haider. Das sei betriebswirtschaftlicher: «Ein Kilometer Tunnel verkürzt die Fahrzeit von mindestens 5 auf nur noch 1,5 Minuten. Wir brauchen weniger Fahrzeuge und ersparen uns Folgekosten.» Vizebürgermeister Luger denkt dabei an von Lastwagen heruntergerissene Leitungen oder an den Lärm, den quietschende Trams produzieren – auch das also ein Problem, das nicht nur Bern kennt. Die neue Tramachse in Linz würde 6,6 Kilometer lang sein; davon verlaufen 3,6 Kilometer unterirdisch. Die Kostenschätzung ohne die knifflige Querung der Donau über eine denkmalgeschützte, aber rostige Brücke beläuft sich auf 353 Millionen Euro.

«De facto bauen wir eine U-Bahn», räumt Vizebürgermeister Luger ein. Davon spricht man unter Linzern indes nicht laut, der politischen Akzeptanz zuliebe. Die Stadt verhandelt mit Eigentümern und Gewerbetreibenden, um ihre Unterstützung zu bekommen. Eine Volksabstimmung wird es wohl nicht geben, weil Österreich das System der direkten Demokratie, wie es die Schweiz hat, nicht kennt.

Tarifsystem als Anreiz für ÖV

Anders als in der Schweiz wird in Linz nicht bloss auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs gesetzt. Auch die Strassen werden aufgerüstet. Die Schweizer sind diesbezüglich äusserst zurückhaltend, weil sie befürchten, dadurch Anreize für noch mehr Individualverkehr zu schaffen. In Linz ist der Anteil des öffentlichen Verkehrs nach Wien am zweitgrössten in ganz Österreich: Nutzten 1990 noch 17,5 Prozent der Leute den ÖV, warens 2002 bereits 24 Prozent.

Anreize zum Umsteigen schaffen die Linzer zum Beispiel durch ein spezielles Tarifsystem: Wer den Hauptwohnsitz in der Stadt hat und netto unter 1077 Euro im Monat verdient, kann für 10 Euro im Monat das Netz der Linz Linien AG benutzen. Laut Vizebürgermeister Klaus Luger sind mehr als 65'000 der über 18-Jährigen anspruchsberechtigt. Darunter Studenten und andere Personen in Ausbildung.

Weiter bietet die Linz Linien AG ein sogenanntes Job-Ticket an: Ein Betrieb bezahlt 2 Euro pro Mitarbeiter und Monat, und der Mitarbeiter bekommt die Netzkarte für einen Monat für 19,40 Euro statt für 37,80 Euro. «So wollen wir den Berufs- und Pendelverkehr auf die Schiene kriegen», sagt Luger. 244 Betriebe machen mit. Weiteres schmuckes Extra: In einem Tram steht den Reisenden ein kostenloses WLAN zur Verfügung. Die Stadt prüft, das Angebot auszuweiten.

Tram als Entwicklungsachse

Linz hatte noch lange Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges den Ruf einer staubigen Stahlstadt, ausgelöst durch den grössten Arbeitgeber, die voestalpinen Stahlwerke. Durch Massnahmen im Umwelt- und Kulturbereich erlebte sie in den letzten Jahren grossen Aufschwung und massives Wachstum. Wie zentral der öffentliche Verkehr im Zusammenhang mit Stadt- und Raumplanung ist, zeigt das Beispiel der Solar City, einer energietechnischen Pioniersiedlung mit 3200 Einwohnern südöstlich der Stadt. Sie wurde in den letzten 20 Jahren geplant und errichtet. Der Siedlung ging das Tram voraus: Linz baute auf stadteigenem Boden eine Verkehrsader ins Grüne mit möglichen Knotenpunkten von 300 Metern Radius. Der Hintergedanke: 300 Meter würde eine Person bereit sein zur nächsten ÖV-Station zu Fuss zu gehen. Am äussersten dieser Knotenpunkte ist nun die Solar City mit See, Sport- und Bildungszentrum entstanden. Weitere könnten folgen – obschon sich die Einfamilienhausbewohner des alten Stadtteils Pichling, um den die Linie gebaut wurde, gewehrt hatten.

(Berner Zeitung) Erstellt: 14.02.2012, 07:42 Uhr

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Verkehr als Schwerpunkt
Der Verein «Läbigi Stadt» ist in der Stadt und Region Bern aktiv und zählt rund 400 Mitglieder. Er engagiert sich für eine verkehrsberuhigte Stadt, saubere Luft und weniger Verkehrslärm. Regelmässig organisiert der Verein «verkehrspolitische Bildungsreisen», die ein aktuelles Thema aufgreifen.

Die Reise nach Linz stand im Zusammenhang mit der geplanten Tramlinie 10 von Köniz nach Ostermundigen. Entsprechend wurde der Fokus auf die Strassenbahnen gelegt. 27 Personen nahmen teil, darunter Politiker der am Tram Region Bern beteiligten Gemeinden, der Stadt und des Kantons.s

Umfrage
Die Diskussion rund um das Tram Region Bern ist eine ähnliche wie jene in Linz. Erkenntnisse, welche die Politiker aus der Exkursion gewannen.

«Bern ist mit seinen Herausforderungen nicht alleine», sagt Grossrätin Nadine Masshardt (SP). Die Präsidentin des Vereins «Läbigi Stadt» ist überrascht, wie ähnlich die Fragestellungen punkto Tram und ÖV in Linz sind. Gerade in der geplanten zweiten Tramachse und der Tramlinie über die Stadtgrenze hinaus sieht Masshardt Parallelen zwischen Linz und Bern. Weiter faszinierten sie die sozialen Tarifmodelle der Linz Linien AG.

Ostermundigens Gemeindepräsident Christian Zahler (SP) fand interessant, dass in Linz noch kühner als in der Schweiz eine Tramlinie ins Grüne hinausgeführt wird. Mit der jungen Siedlung Solar City zum Beispiel konnte nicht zuletzt dank des Trams ein Entwicklungsschub ausgelöst werden – etwas, worauf auch Ostermundigen hofft, obschon dort das Tram im Siedlungsgebiet fahren wird. «In der Schweiz braucht es für solche Projekte eine breite Übereinstimmung mit Bevölkerung und Grundeigentümern», sagt Zahler. «Die öffentliche Hand besitzt viel weniger Land.»

Der Berner Stadtrat Beat Zobrist (SP) war überrascht, dass in Linz offen über eine unterirdische Tramlinie diskutiert wird. «In Bern spricht man darüber nur hinter vorgehaltener Hand, weil das viel zu teuer käme», sagt er. In Anbetracht dessen, dass durch die unterirdische Linie mit der gleichen Anzahl Wagen und der gleichen Anzahl Personal mehr Passagiere transportiert werden könnten, «wäre diese Option vielleicht doch prüfenswert». Es ginge schliesslich auch nur um die kurze Etappe zwischen Hirschengraben und Kornhausplatz.

Die Könizer Parlamentarierin Stephie Staub (SP) war vor 40 und vor 20 Jahren in Linz. Sie staunt über die grosse Entwicklung: «Früher war Linz für mich eine Provinzstadt. Heute ist sie gigantisch», sagt Staub. Sie war überrascht, dass die Linzer Strassenbahnen im 50-Sekunden-Takt durch die Stadt düsen. «Ich frage mich, wie die Politiker dem Volk ihre Pläne für das unterirdische Tram verkaufen», sagt Staub. «Wahrscheinlich werden sie einfach irgendwann einmal ihren Tunnel bauen. Das Argument, dass der Verkehr sonst kollabiert, genügt.»


Quelle: Berner Zeitung
14.02.2012, 13:45#84
Da sieht man's: Beim ÖV sind in Wahrheit wir Vorbild für die Schweizer, nicht umgekehrt. ;) 8-)
29.02.2012, 19:51#85
Zitat
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,828861
Tauziehen um Planungskosten: Wer zahlt für die neue Tram?

Kommt die neue Straßenbahn zwischen Mühlkreisbahnhof und Bulgariplatz in Linz? Wann kommt sie? Für die stadteigene Linz AG, die das Projekt verwirklichen soll, ist die Sache klar.

Ab Frühling 2015 könnte gebaut werden, Ende 2016 wäre die neue Linie vom Mühlkreisbahnhof bis zur Donau fertig. Und im Frühling 2018 dann die ganze Achse: 6,6 Kilometer lang, davon 3,6 Kilometer unterirdisch. Kostenpunkt: 353 Millionen Euro.

Das ist der Plan. Doch vorerst wird in politischen Gremien darum gerungen, wer die sieben Millionen Euro teure Einreichplanung bezahlt. Die Fraktionen von SP, FP und Grünen im Linzer Gemeinderat wollen, dass das Land mitzahlt.

Bürgermeister Franz Dobusch und Verkehrsreferent Klaus Luger (beide SP) sollen mit Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) und Verkehrsreferent Landesrat Hermann Kepplinger (SP) über das Projekt und dessen Mitfinanzierung verhandeln. Das soll morgen in einer Woche der Linzer Gemeinderat beschließen.

Die VP ist (vorläufig) gegen dieses Vorgehen. Man sei ja durchaus für die neue Straßenbahn, doch die Planung sei noch zu wenig konkret. Offen sei ja noch, ob die Eisenbahnbrücke dafür benutzt werden kann. Und letztlich ungeklärt ist auch, in welchem Umfang die neue Tram in Urfahr unterirdisch fahren soll. Und überhaupt sollten nicht nur die Stadt Linz und das Land für diese neue Straßenbahnlinie zahlen, sondern auch der Bund.

Hinter den Kulissen haben sich Zuständige Gedanken gemacht, wie der Bund doch überzeugt werden könnte. Denn die neue Straßenbahn sei ja eigentlich die Verlängerung einer möglichen Regio-Tram ins Mühlviertel nach Gallneukirchen/Pregarten und ins westliche Mühlviertel (statt der Mühlkreisbahn). Und somit sei ja auch der Bund zuständig. (gsto)
30.03.2012, 23:53#86
Zitat
Quelle: http://ooe.orf.at/news/stories/2527086/

Land prüft Bau neuer Bahnstrecke ins Mühlviertel

Eine neue Bahnstrecke von Linz nach Gallneukirchen und Pregarten, auf der eine bis zu 100 km/h schnelle RegioTram fahren soll, wird jetzt vom Land Oberösterreich geprüft. 2025 könnte die Strecke in Betrieb genommen werden.

Die Ingenieure sind bereits auf der Suche nach einer befahrbaren Strecke von Linz nach Norden ins Mühlviertel. Der sogenannte Korridor dieser Strecke soll in einem Jahr feststehen, bis zum Baubeginn wird es aber noch etliche Jahre dauern. Möglicher Baubeginn für die RegioTram ist frühestens 2021, 2025 könnten dann die ersten Straßenbahnen fahren.
Kosten in einem Jahr einschätzbar

Erst, wenn das Projekt in einem Jahr ansatzweise erkennbar ist, könne man beginnen, die Kosten realistisch einzuschätzen, sagt Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SPÖ). Zum Betreiber stellte er fest, das Land verhandle derzeit über die Übernahme von ÖBB-Regionalbahnen. Sollte es dazu kommen würde eine Landes-Schieneninfrastrukturgesellschaft gegründet, die Verkehrsleistungen durch Betreiber auf den Strecken würden ausgeschrieben.
Weniger Stau für Pendler

Derzeit ist nur klar, dass die neue Zugverbindung die Pendler aus den Bezirken Freistadt und Urfahr-Umgebung ohne Stau nach Linz bringen soll. Außerhalb des Stadtgebiets soll die geplante RegioTram mit bis zu 100 Stundenkilometern fahren.

Lob für das Projekt kam von den Grünen. Sie halten es für einen wichtigen Baustein eines flächendeckenden S-Bahn-Systems im Großraum Linz.
16.04.2012, 21:13#87
Einerseits will man den ÖV-Anteil erhöhen, andererseits ist man gegen die Straßenbahnneubauten nach Pregarten und Rohrbach. Vor allem Letzteres wäre ärgerlich (Mühlkreisbahn einstellen, aber den vorgesehenen Ersatz per Straßenbahn streichen bzw. nur bis Rottenegg bauen.).

Zitat
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,864638
Das Parken soll in Linz um 50 Prozent teurer werden

LINZ. Ambitionierte Ziele hegt das Land Oberösterreich für den Verkehr im Großraum Linz: In den kommenden zehn Jahren soll der Anteil der Autofahrer auf das Niveau des Jahres 2001 gesenkt werden. Im gleichen Ausmaß soll die Zahl der Radfahrer, Fußgeher und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel steigen.

Noch bevor morgen, Dienstag, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl (VP) und Landesrat Hermann Kepplinger (SP) die geplanten Maßnahmen präsentieren, liegt den OÖNachrichten jener Expertenbericht vor, den das Land in Auftrag gab.

Darin werden 70 Maßnahmen für alle Verkehrsmittel vorgeschlagen – es wird aber auch mit Kritik nicht gespart. Die Ziele des Gesamtverkehrskonzeptes, heißt es, können „mit der bisherigen Verkehrspolitik nicht erreicht“ werden, „verkehrspolitische Trendkorrekturen“ seien erforderlich. Die Fachleute kritisieren auch die Tendenz zur Zersiedelung, das mangelhafte Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln außerhalb von Linz.

Als Maßnahmen schlagen sie zum Beispiel vor:

1. Das Parken soll in Linz teurer werden und etwa 1,5 Euro pro Stunde kosten. Die Experten wollen die gebührenpflichtigen Kurzparkzonen ausweiten. Außerdem seien die Betreiber von Einkaufszentren zu verpflichten, von ihren Kunden Parkgebühren einzuheben. Dazu braucht es aber ein Landesgesetz.

2. Umweltzone: Die Stadt Linz und ein südlich angrenzender Bereich inklusive der Einkaufszentren sollen zu einer Umweltzone nach deutschem Vorbild erklärt werden, in die ältere Dieselfahrzeuge nicht einfahren dürfen. Außerdem fordern die Fachleute einen Ausbau der Park-and-Ride- sowie der Park-and-Bike-Parkplätze. Letztere für Autofahrer, die unterwegs auf das Rad umsteigen wollen und einen Parkplatz brauchen.

3. Die Westumfahrung (Westring) habe großes Potenzial zur Entlastung der Linzer Innenstadt. Die nachhaltige Wirkung hänge aber von Begleitmaßnahmen ab, etwa indem einzelne Autospuren in der Innenstadt in Busspuren umgewandelt werden. Sonst würde sich in kurzer Zeit wieder das alte Bild einstellen: Stauchaos.

4. Beim Straßenbau wird unter anderem die Ostumfahrung von Linz gefordert, weil aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Osteuropa mit einem Ansteigen des Autoverkehrs auf der Nord-Südachse im Großraum Linz zu rechnen sei. Außerdem werden etwa die Umfahrung Haid-Nord und der vierstreifige Ausbau der B1 bis Wels befürwortet.

5. Bei der zweiten Straßenbahnachse durch Linz, die derzeit geplant wird und den Linzer Osten erschließen soll, fordern die Experten eine vorwiegend oberirdische Trasse. Für sie sprechen die niedrigeren Kosten und die bessere Erreichbarkeit der Stationen.


6. Die Straßenbahn nach Pregarten, für die das Land Anfang April die Korridorsuche begann, empfehlen die Fachleute in ihrem Bericht wegen der hohen Errichtungskosten vorerst nicht.

7. Für die Mühlkreisbahn, die nach Plänen des Landes zu einer Regio-Tram zwischen Linz-Urfahr und Aigen/Schlägl ausgebaut werden soll, schlagen die Fachleute Folgendes vor: Die Strecke soll nur bis Rottenegg zur regionalen Straßenbahn werden, der weitere Abschnitt bis Aigen/Schlägl solle mit Bussen bedient werden.


Verkehrsaufkommen im Grossraum linz

Im Jahr 2001 wurden 61 Prozent aller Wege im Großraum Linz mit dem Auto zurückgelegt, 21 Prozent zu Fuß oder mit dem Rad, 18 Prozent mit Öffis. Derzeit liegt der Anteil des Individualverkehrs bei 64 Prozent, jener des öffentlichen Verkehrs bei 17 Prozent.

Trend für 2025: Ohne Gegensteuerung erhöht sich PKW-Anteil bis 2025 sprunghaft: 68 Prozent der Wege werden laut Prognosen mit dem Auto unternommen, nur noch 16 Prozent zu Fuß oder per Rad und 16 Prozent mit Bus, Zug oder Straßenbahn.

Ziel für 2025: Eine Kehrtwende soll laut Zielvorgabe des Landes den Umschwung bringen: 60 Prozent der Wege sollen mit dem Auto zurückgelegt werden, 20 Prozent zu Fuß oder mit dem Rad und 20 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

[Umfrage: Teures Parken: Muss das sein?]
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (16.04.2012, 21:16)
16.04.2012, 22:57#88
Zitat

7. Für die Mühlkreisbahn, die nach Plänen des Landes zu einer Regio-Tram
zwischen Linz-Urfahr und Aigen/Schlägl ausgebaut werden soll, schlagen
die Fachleute Folgendes vor: Die Strecke soll nur bis Rottenegg zur
regionalen Straßenbahn werden, der weitere Abschnitt bis Aigen/Schlägl
solle mit Bussen bedient werden.
Die Mühlkreisbahn könnte man doch als Vollbahn erhalten, das Land OÖ müsste diese übernehmen und einige Milonnen Euro sollte der Bund für die Modernieseriung dieser Bahn bereitstellen, kommt für alle beteiligten wohl am günstiges und davon haben auch die Fahrgäste bis Aigl Schlägl etwas!
18.04.2012, 14:17#89
Stellt sich nur die Frage, inwieweit sich das überhaupt rechnet. Ich bin mit der Mühlkreisbahn meist nur bis Ottensheim gefahren, und ab dort habe ich bisher immer nur recht leere Züge durch die Gegend gondeln sehen. Nichts gegen das Investieren in den öffentlichen Verkehr, aber man muss auch ein wenig wirtschaftlich denken. Wenn die Aulastung bei bestehendem Bahnbetrieb diesen nicht rechtfertigt, ist es vielleicht besser die Strecke tatsächlich einzustellen und das freigewordene Geld in Verbesserungen entlang der restlichen Strecke zu investieren.

Apropos Regio-Tram: Wird es an Bord dieser Züge dann überhaupt Toiletten geben? Schätzomativ wahrscheinlich nicht, oder?
18.04.2012, 20:26#90
Stellt sich nur die Frage, inwieweit sich das überhaupt rechnet. Ich bin mit der Mühlkreisbahn meist nur bis Ottensheim gefahren, und ab dort habe ich bisher immer nur recht leere Züge durch die Gegend gondeln sehen. Nichts gegen das Investieren in den öffentlichen Verkehr, aber man muss auch ein wenig wirtschaftlich denken. Wenn die Aulastung bei bestehendem Bahnbetrieb diesen nicht rechtfertigt, ist es vielleicht besser die Strecke tatsächlich einzustellen und das freigewordene Geld in Verbesserungen entlang der restlichen Strecke zu investieren.
Nein, eben nicht.
Der Grund für die niedrigen Fahrgastzahlen liegt am Zustand der Strecke: Viele alte Fahrzeuge, Langsamfahrstellen und Endstation in Urfahr ohne Anbindung ans Stadtzentrum und den Hauptbahnhof in Linz. Mit der Regiotram (oder City-S-Bahn, egal was man davon umsetzt) würde man alle diese Probleme beheben. Was die Bahn dort für ein Potenzial hat, zeigen die hohen Einpendlerzahlen.
Zitat
Apropos Regio-Tram: Wird es an Bord dieser Züge dann überhaupt Toiletten geben? Schätzomativ wahrscheinlich nicht, oder?
Doch, ist schon vorgesehen! Ebenso bequemere Sitze.

Fix ist aber offenbar eh noch nichts:

Zitat
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,866939
Land stellt zahnlosen Verkehrsplan vor
LINZ. Gleich in mehreren Punkten wurde dem Expertenbericht, der dem neuen Generalverkehrsplan (GVP) als Grundlage diente, die Schärfe genommen. Der am Dienstag präsentierte GVP des Landes für den Großraum Linz klammert die umstrittensten Empfehlungen entweder aus oder schiebt sie auf die lange Bank.

Die Erhöhung der Linzer Parkgebühren von einem auf 1,50 Euro wird im 130-Seiten-Schmöker mit keinem Wort erwähnt. In abgeschwächter Form gilt dies auch für die von Experten angeregte Stellplatzgebühr vor Einkaufszentren. Hier empfiehlt der GVP nicht mehr als einen Diskussionsprozess.

Nicht festlegen will sich der GVP auch bei der Anregung, Umweltzonen (Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge) zu schaffen: „Das Land kann nur Vorschläge machen. Diskutiert werden müssen derartige Maßnahmen in den Gemeinden“, sagte gestern Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl (VP). Der Verkehrsplan habe Umweltzonen zumindest angeregt.

Unterschiede zum Expertenpapier finden sich auch beim Ausbau der Straßenbahnlinien. Während die Fachleute die Regio-Tram nach Gallneukirchen und Pregarten aus Kostengründen ablehnen, bekennt sich der GVP zu einer neuen Straßenbahnlinie in den Nordosten von Linz. Ähnliches gilt für die neue Mühlkreisbahn. Die Experten raten zu einer Busverbindung von Rottenegg nach Rohrbach. Im GVP wird die Straßenbahn weitergebaut, und zwar bis Rohrbach.

In Richtung Südwesten empfiehlt der Verkehrsplan einen Weiterbau der Straßenbahn bis Traun und Kremsdorf. Die Fachleute würden aus heutiger Sicht nur Traun ansteuern.

Ziel und Absicht des neuen GVP sind aber unbestritten: „Wir müssen die Mobilität anders organisieren“, sagte gestern Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SP). Die Experten prognostizieren dem Individualverkehr im Großraum Linz Zuwachsraten um 20 Prozent (bis 2022). „Unser Ziel ist, den Anteil umweltschonender Verkehrsmittel zu steigern“, assistierte Hiesl seinem Regierungskollegen.

Verkehrsplan im Landtag

Der Generalverkehrsplan wird kommenden Montag die oberösterreichische Landesregierung passieren, anschließend wird der Landtag damit beschäftigt.

„Dieses Papier ist eine Diskussionsgrundlage. Es gibt noch keine politisch abgestimmten Beschlüsse“, betonte Hiesl gestern die Absicht der Landesregierung nach einem breiten politischen Konsens: „Wir sind noch weit weg von der nächsten Wahl. Man kann daher ohne Emotionen beschließen, was für die nächste Generation notwendig ist.“
19.06.2012, 21:11#91
Statt der zweiten Straßenbahnachse "solle die Tram in der Linzer Landstraße unterirdisch fahren", fordert die Linzer FPÖ. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Quelle
20.06.2012, 10:21#92
Passt eh. Das Schneckentempo in der Landstraße ist eines Verkehrsmittels unwürdig.
20.06.2012, 11:09#93
Passt eh. Das Schneckentempo in der Landstraße ist eines Verkehrsmittels unwürdig.

Naja, als Schneckentempo würd' ich die dortige Vmax nicht gerade bezeichnen. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich den Vorteil der Linienführung durch die (und nicht unter der) Einkaufsstraße bei jedem Linz-Besuch genieße: kein lästiges Stiegen-Auf und -Ab, kein mühsames Suchen des richtigen Aufgangs und: man sieht direkt aus dem Verkehrsmittel, woran man vorbeifährt und wo man als weniger Ortskundiger aussteigen sollte, um das gewünschte Ziel optimal zu erreichen :lampe: Das ziehe ich als Fahrgast den paar Minuten Fahrtzeitverkürzung, die eine unterirdische Linienführung mit sich brächte, auf jeden Fall vor!
20.06.2012, 16:04#94
Passt eh. Das Schneckentempo in der Landstraße ist eines Verkehrsmittels unwürdig.
Jaaa, ein "genialer" Einfall ... eine bestehende und funktionierende Strecke für viel Geld unter die Erde zu verlegen um die Zugangswege zu den Stationen zu verlängern und die Wartungskosten zu erhöhen, also eine Investition, welche nicht der Zukunft dient, sondern Ihr im Gegenteil sogar noch zusätzliche Wartungskosten aufbürdet, abgesehen davon, dass eventuelle Reperaturarbeiten ebenso erschwert würden ... btw ist heute eigentlich nicht der 1. April ... ach ja, was sollte der nutzen sein, eine halbe Minute Fahrzeitgewinn, oder etwa tatsächlich 1,5 Minuten? - Lächerlich klein auf jeden Fall!
Passt also eh, dass das aus einer Ecke kommt, die hoffentlich nicht entscheidend sein wird!
20.06.2012, 16:11#95
Man kann die Landstraße nicht ohne weiteres untertunneln.
Siehe : http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Linz#Weitere_Planungen
21.06.2012, 00:59#96
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so etwas ernsthaft plant. Es hätte nicht einen Vorteil.
21.06.2012, 09:19#97

Es hätte nicht einen Vorteil.

Für die Tiefbau-Branche vielleicht schon... ;-))

Beste Grüße
VT
21.06.2012, 15:54#98



Passt also eh, dass das aus einer Ecke kommt, die hoffentlich nicht entscheidend sein wird!
Die fallen in letzter Zeit überhaupt unangenehm mit allerlei abenteuerlichen Vorschlägen auf. Denkt sich da keiner von denen was dabei?
25.06.2012, 10:00#99
Mal eine Frage wird der O-Bus bleiben oder stellt man ihn (Das hoffe ich natürlich nicht!!!) ein?
25.06.2012, 20:06#100
Mal eine Frage wird der O-Bus bleiben oder stellt man ihn (Das hoffe ich natürlich nicht!!!) ein?

Wikipedia meint:
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In jüngerer Zeit war der Linzer Oberleitungsbus zugunsten einer flächendeckenden Einführung von Erdgasbussen einstellungsgefährdet. Am 13. August 2007 erklärte die Linz AG jedoch, den Obus-Betrieb auch in Zukunft aufrechterhalten zu wollen.