ÖPNV-Ausbau in Linz
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30.07.2011, 23:36#61
Eröffnung der Verlängerungsstrecke der Linie 3 am 13.08.2011
ZitatOriginal von Ottakring
Am 14.August ist es soweit - hab gerade die HP der Linz Linien abgefragt, da stehen schon die neuen Fahrpläne.
Interessanterweise nannte man bei den Oberösterreichischen Nachrichten im Artikel vom 22. Mai noch den 16., im Artikel vom 10. Juni bereits den 13. August als Eröffnungstermin ...
Hier, auf der Website von Linz AG, ist vom 13. August, ab 11 Uhr, die Rede - das dürfte wohl oder übel der endgültige Termin für die Eröffnung der Verlängerungsstrecke bis zum Harder Plateau zur neuen Endstation "Doblerholz" sein.

30.07.2011, 23:40#62
ZitatOriginal von Ottakring
Am 14.August ist es soweit -
Eröffnung ist allerdings am 13.August...Eröffnungsfest ab 11 Uhr; Aufnahme des Regelbetriebes ab 12 Uhr...
31.07.2011, 07:07#63
Stimmt - die Eröffnung ist am 13.August; ich habe allerdings direkt den Fahrplan des 3ers abgefragt - und der giilt ab 14.August. Entschuldige mich hiemit für die "Ungenau]igkeit" 

31.07.2011, 13:44#64
Ich nehme an, dass schon ein halbwegs planmäßiger Probebtrieb auf der Strecke läuft. Gibt es dazu irgendwelche Daten? Ich plane nämlich im Verlauf der nächsten Woche einen kurzen Linz-Besuch und fände es wirklich großartig, einen neuen CR ablichten zu können.
13.08.2011, 11:23#65
Nachdem die von mir verlinkte Seite offenbar eine neue Adresse bekommen hat oder gelöscht wurde, nochmals als Hinweis: Heute gibt es auf den Autobuslinien 14 und 15 (gut als Zubringer zur Remise Leonding, wo das Fest zur Verlängerung der Linie 3 stattfindet) sowie auf der Straßenbahnlinie 3, die ab ca. 12 Uhr planmäßig verkehren sollte, Freifahrt. 

14.08.2011, 14:13#66
13. August 2011 | Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 und Inbetriebnahme der CR II
14.08.2011, 17:05#67
Warum wurde eigentlich keine Haltestelle im Tunnel errichtet? Vom Hauptbahnhof nach Untergaumberg ist es ja ein ordentliches Stück. Ist dort entlang der Strecke nichts? 

14.08.2011, 18:10#68
Nein, im Tunnel wäre keine Haltestelle relevant gewesen.
14.08.2011, 22:04#69
ZitatOriginal von p16
Warum wurde eigentlich keine Haltestelle im Tunnel errichtet? Vom Hauptbahnhof nach Untergaumberg ist es ja ein ordentliches Stück. Ist dort entlang der Strecke nichts?
Laut Stadtplan führt die Strecke dort großteils unter Bahngrund durch. Da wird eine Haltestelle eher weniger notwendig sein ...
20.08.2011, 23:17#70
Zweirichtungswagen
ZitatOriginal von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,689616
Freude über neue Bim, doch Gerangel um neue Fahrzeuge
LINZ / LEONDING. 3000 Menschen feierten am Samstag die Eröffnung der Straßenbahnlinie von Linz nach Leonding. Doch hinter den Kulissen rangeln die Verantwortlichen um den weiteren Ausbau.
Die weitere Verlängerung der Tram um 4,5 Kilometer zum Schloss Traun ist grundsätzlich fix. 2015 soll diese Trasse fertig sein. Allerdings fahren dann, so der derzeitige Stand, nicht die modernen Cityrunner der Linz-Linien (Stückpreis drei Millionen Euro) nach Traun.
Nach Traun sollen andere Straßenbahn-Typen verkehren. Denn die Verkehrsabteilung des Landes plant, sogenannte Zwei-Richtungsfahrzeuge anzuschaffen.
Die brauchen keine Schleife zum Umkehren. Das hätte zur Folge, dass für die hypermodernen Cityrunner auf ewig in Leonding Endstation wäre.
Die Linz-Linien bekommen nun weitere 23 Stück der neuen Cityrunner-Generation. Damit ist dann ab Ende 2012 der gesamte Straßenbahn-Fuhrpark der Linz-Linien barrierefrei.
Die am Samstag eröffnete 5,3 Kilometer lange Linie (1,3 Kilometer sind unterirdisch) kostete um sieben Millionen Euro weniger als geplant, 143 statt 150 Millionen Euro. Mit Bier, Würsteln und Blasmusik feierten viele Polit-Promis und sehr viele Normalbürger in der neuen Remise auf dem Harter Plateau die Eröffnung.
58 Millionen pro Jahr
Durch die nunmehrige Verlängerung der Linie 3 aufs Harter Plateau sollen pro Jahr weitere zwei Millionen Menschen die Bim benützen. Derzeit fahren jährlich 58 Millionen Menschen mit der Linzer Straßenbahn.
Was sind Zwei-Richtungsfahrzeuge?
Für die Verlängerung der Straßenbahn nach Traun und in weiterer Folge nach Rottenegg im Mühlviertel plant das Land den Ankauf von sogenannten Zwei-Richtungsfahrzeugen. Diese Straßenbahngarnituren haben hinten und vorne einen Führerstand, so wie seinerzeit die alten Linzer Straßenbahnen und nach wie vor die Pöstlingbergbahn. Die Zwei-Richtungsfahrzeuge brauchen keine Umkehrschleife.
OÖN-Umfrage: Wie viel kostet ein Mini-Fahrschein?
Die OÖNachrichten fragten bei der Eröffnung der neuen Tram Politiker, wie viel ein Mini-Fahrschein der Linz-Linien kostet. Die richtige Antwort: 90 Cent.
"Das weiß ich nicht. Aber ich bin ja kein Linzer" - Josef Pühringer, Landeshauptmann
"Ich kann's nicht sagen." - Franz Hiesl, Landeshauptmann-Stellvertreter und Straßenbau-Landesrat
"Der Mini-Fahrschein der Linz-Linien kostet 0,90 Euro." - Hermann Kepplinger, Verkehrslandesrat
"Der kostet 90 Cent." - Franz Dobusch, Bürgermeister von Linz (antwortete nach einer Nachdenkpause)
"Das Mini-Ticket kostet 1,10 Euro" - Klaus Luger, Vizebürgermeister von Linz und Aufsichtsrat-Vorsitzender der Linz-Linien
UMFRAGE Wie gefällt Ihnen die neue Linzer Straßenbahnlinie 3?ZitatOriginal von http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/art69,690637
Ein Ja zum Tango ist ein Nein zur Mühlkreisbahn
Hohn und Gelächter erntete einst der unausgegorene Plan, eine Straßenbahn von Linz nach Rohrbach zu führen. Nun will man seitens des Landes mit der Schweizer „Tango“-Tram in das Mühlviertel fahren – zumindest bis Rottenegg.
Ganz unverhohlen spricht man in Linz nun über die Pläne, mit der „Tango“-Tram nach Traun und nördlich der Donau bis Rottenegg zu fahren. Der Teil nördlich Rotteneggs wird in der Typen-Diskussion völlig vergessen, scheint doch der „Tango“ für die Strecke über den Saurüssel bis Rohrbach oder Aigen eher ungeeignet. Selbst Anton Zimmermann von der Firma Stadler, die in der Schweiz die „Tango“-Tram baut, hält dieses Modell für die Mühlkreisbahn für „nicht optimal“. Der Tango müsste erst zu einer Regio-Tram aufgerüstet werden. Der Stadler-Entwickler kennt die Strecke und empfiehlt daher eher das Modell „Diamant“: Dieser kreuzt als Meterspur-Bahn zwischen den Kantonen Aargau und Zürich und ist eine klassische Pendlerbahn. „Die Strecke ist, was Kurvenradien und Steigungen betrifft, durchaus mit der Mühlkreisbahn zu vergleichen“, sagte Zimmermann.
Freilich bestimmt der Standpunkt die Diskussion. Plant man ernsthaft nur bis Rottenegg, lautet die Frage nur „Cityrunner“ oder „Tango“-Tram. Will man aber eine vernünftige Schienenverbindung in das Obere Mühlviertel, kommt man um andere Modelle wie eben den „Diamant“ nicht herum. Außerdem wird der Auftrag ohnehin ausgeschrieben. Im Prinzip könnten auch Bombardier oder Siemens eigene Modelle bringen und die „Tango“-Tram verhindern.
21.08.2011, 11:22#71
Ich habe ein 10 Minuten langes Video mit einigen Eindrücken von der neuen Straßenbahnstrecke erstellt:
http://www.youtube.com/watch?v=QjjWkF_Wkag
http://www.youtube.com/watch?v=QjjWkF_Wkag
21.08.2011, 12:38#72
Danke für das schöne Video! Kann nur noch das dazu sagen, was ich schon vorher immer gesagt hatte: Gefällt mir irrsinnig gut! 

21.08.2011, 15:35#73
Schönes Video 
Bei 2:16 zweigt rechts ein Gleis ab. Wohin?. Die neue Remise ist doch erst weiter im Süden, oder?
Bei 2:16 zweigt rechts ein Gleis ab. Wohin?. Die neue Remise ist doch erst weiter im Süden, oder?
21.08.2011, 16:32#74
Das Video ist wirklich großartig, hat mir sehr gut gefallen. Danke für diese Arbeit!
Ich war gestern in Linz, habe mir die neue Strecke angesehen und war davon echt begeistert, wie außerordentlich ästhetisch sie angelegt ist. Schade, dass man sich in Wien so sehr querlegt, Rasengleise zu machen. Ich blicke richtig neiderfüllt nach Linz!
Es handelt sich um ein Abstellgleis; zumindest endet es nach etwa einer Zugslänge vor einer roten Tafel mit weißen Rand.
Ein solches Abstellgleis gibt es auch bei der Haltestelle Gaumberg in Richtung Doblerholz.
Ich war gestern in Linz, habe mir die neue Strecke angesehen und war davon echt begeistert, wie außerordentlich ästhetisch sie angelegt ist. Schade, dass man sich in Wien so sehr querlegt, Rasengleise zu machen. Ich blicke richtig neiderfüllt nach Linz!
ZitatOriginal von P.S.38
Bei 2:16 zweigt rechts ein Gleis ab. Wohin?. Die neue Remise ist doch erst weiter im Süden, oder?
Es handelt sich um ein Abstellgleis; zumindest endet es nach etwa einer Zugslänge vor einer roten Tafel mit weißen Rand.
Ein solches Abstellgleis gibt es auch bei der Haltestelle Gaumberg in Richtung Doblerholz.
23.08.2011, 22:22#75
Zwar keine gelungene Zusammenfassung - wie sie uns Floster gezeigt hat
- dafür aber eine Mitfahrt aus Fahrgastsicht:
Linz | Linie 3 | Landgutstraße - Doblerholz | Teil 1/2 [HD]
Linz | Linie 3 | Landgutstraße - Doblerholz | Teil 1/2 [HD]
Für User, die nicht aus Wien sind, könnte vielleicht folgener Link interessant sein:
YouTube-Channel
Hier findet ihr Mitfahrten aller U-Bahnlinien in HD-Qualität (außgenommen U3). Weiters kann man als virtueller Fahrgast auch in einigen Straßenbahn- und Buslinien Wiens Platz nehmen.
Linz | Linie 3 | Landgutstraße - Doblerholz | Teil 1/2 [HD]
Linz | Linie 3 | Landgutstraße - Doblerholz | Teil 1/2 [HD]
Für User, die nicht aus Wien sind, könnte vielleicht folgener Link interessant sein:
YouTube-Channel
Hier findet ihr Mitfahrten aller U-Bahnlinien in HD-Qualität (außgenommen U3). Weiters kann man als virtueller Fahrgast auch in einigen Straßenbahn- und Buslinien Wiens Platz nehmen.
19.09.2011, 20:06#76
Linzer Zentralraum
ZitatOriginal von http://kurier.at/nachrichten/oberoesterreich/4152827.php
800 Millionen für Bim und Schiene
In den nächsten Jahren will Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger 800 Millionen Euro in den Ausbau von Straßen- und Eisenbahn investieren.
Letztes Update am 17.09.2011, 18:15
Eine nachhaltige, umweltfreundliche Mobilität: Das ist die Vision von Hermann Kepplinger. Rund 30 Prozent der Wege sollten mit den Öffis, dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Dazu will der Verkehrslandesrat in den nächsten zehn bis 15 Jahren 800 Millionen Euro in den Ausbau von Straßen- und Eisenbahn investieren. Und das allein im Zentralraum Oberösterreichs. Allein nach Linz pendeln täglich 100.000 zur Arbeit. Kann man diese Leute zum Umstieg auf die Schiene bewegen?
Kepplinger: "Es ist machbar. In der Schweiz, in Basel, gibt es 70.000 Zeitkarten für die Öffis. Da ist es gelungen." Ein Vorzeigeprojekt in Oberösterreich seien die Voest-Busse. Rund 170 werden täglich von 2650 Pendlern benutzt, um ins Linzer Stahlwerk zu kommen.
Traun Die vor Kurzem eröffnete Verlängerung der "Bim" von Linz nach Leonding wird bestens angenommen. Die Linie soll bis 2015 nach Traun ausgebaut werden. Kosten: 50 Millionen Euro. Derzeit wird von den Behörden geklärt, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist.
Haid-Center In einer weiteren Etappe soll die Linie von Traun nach Ansfelden ins Haid-Center verlängert werden. Bei der Endstation soll eine Park-and-Ride-Anlage entstehen. Realisierung des Projekts: 2015 bis 2021.
Mühlkreisbahn Das Projekt einer Straßenbahnlinie von Linz nach Rohrbach, die die Mühlkreisbahn ersetzen soll, wurde bereits mehrfach vorgestellt. Die Fahrzeit von Linz wird auf eine Stunde reduziert. Kosten: 165 Millionen Euro.
Pregarten In Planung ist eine Straßenbahn-Verbindung von Linz über Gallneukirchen nach Pregarten.
Diese Linie soll in Linz bei der Eisenbahnbrücke (Gasthaus Lindbauer) starten und entlang der Mühlkreis-Autobahn bis Linz-Dornach führen. Dabei wird das Gelände der Johannes-Kepler-Universität gequert, dann geht's weiter nach Untertreffling und Gallneukirchen. Kosten: Kepplinger rechnet mit 150 Millionen Euro bis Gallneukirchen. Die Gesamtstrecke beträgt acht Kilometer.
Eferding Neben dem Ausbau der Straßenbahn wird auch das ÖBB-Schienennetz verbessert. So soll man ab 2015 im Viertelstundentakt von Eferding in die Landeshauptstadt gelangen. Und das in 36 Minuten. In Eferding wird auch für Pendler eine Park-and-Ride-Anlage errichtet.
Summerauer Bahn Rund 350 Millionen Euro finanziert das Land OÖ für die Summerauer Bahn vor. Sie ist vor allem für den Güterverkehr wichtig. Ab St. Georgen/Gusen soll die Bahn im Viertelstundentakt nach Linz fahren. In Pulgarn wird für Pendler eine Park-and-Ride-Anlage gebaut. Im Bereich des Linzer Frachtenbahnhofs soll es eine Verknüpfung mit der neu zu bauenden zweiten Linzer Straßenbahnachse geben. Fertigstellung: 2015/16.
Donauuferbahn Wird für Pendler aus dem unteren Mühlviertel ausgebaut und ist dann wesentlich schneller. Kepplinger: "Von Perg soll man in 40 Minuten in Linz sein." Gesamtkosten: 3,5 Millionen Euro, wovon das Land Oberösterreich 20 Prozent bezahlt.
Weitere Bahnen Außerhalb des Zentralraums gibt es auch Projekte. Die Salzburger Lokalbahn wird von Trimelkam bis Ostermiething verlängert. Kosten: 12 Millionen Euro. In Gmunden soll die Straßenbahn um 800 Meter verlängert werden. Kosten: Rund 16 Millionen Euro. Und die Westbahn wird bis Wels durchgehend viergleisig. Kepplinger. "Das ist einerseits für den Fernverkehr wichtig, andererseits werden dadurch Trassen für Pendler im Nahverkehr frei." Die Pyhrnstrecke soll bis Rohr/Bad Hall zweigleisig ausgebaut werden.
Pichling Linz will die Straßenbahn von der Solarcity bis Pichling um drei Kilometer verlängern, damit man dort auf die Bahn umsteigen kann. Kepplinger: "Dann könnten wir dort auch einen Viertelstundentakt realisieren." Für Pendler, die aus Enns und Asten kommen, soll bei der voestalpine eine Haltestelle errichtet werden. Das Stahlwerk will ihren innerbetrieblichen Busverkehr auf diese neue Haltestelle abstimmen.
Alles in allem sind die Projekte einleuchtend und vernünftig. Die Frage ist, ob Bund bzw. Land die notwendigen 800 Millionen in diesem Zeitraum finanzieren können. Angesichts der Verkehrsflut wäre es wünschenswert, dass der Ausbau jetzt schon fertig ist.
20.09.2011, 22:13#77
Das sind ja ziemlich ambitionierte Pläne! 
Leider ist absehbar, dass man einen Großteil davon nicht finanzieren wird können.

Leider ist absehbar, dass man einen Großteil davon nicht finanzieren wird können.
27.01.2012, 23:40#78
ZitatOriginal von http://ooe.orf.at/news/stories/2518633/
Straßenbahnverlängerung bis Traun gesichert
Die erst im letzten Jahr eröffnete Straßenbahnlinie von Linz auf das Harter Plateau wird spätestens im nächsten Jahr nach Traun verlängert. Laut Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SPÖ) sei die Finanzierung gesichert. Baubeginn könnte zu Jahreswechsel sein.
Bei aller Freude über die neue Straßenbahn vom Linzer Hauptbahnhof hinaus auf das Harter Plateau. Aber, dass ausgerechnet vor den Einkaufszentren in Leonding und Pasching Endstation war, das hat doch für einiges Kopfschütteln gesorgt.
„Es muss schnell gehandelt werden“
Umso schneller wurde nun gehandelt. Laut Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger werde schon bald weiter gebaut.
[Audio: http://ooe.orf.at/news/stories/2518633/ ]
Und zwar ziemlich genau entlang der Trasse der bestehenden Bundesstraße. Finanziert wird der gut vier Kilometer lange und 50 Millionen teure Abschnitt zu 20 Prozent durch die Anliegergemeinden Leonding, Pasching und Traun und zu 80 Prozent durch das Land. Und zwar finanziert auf 25 Jahre aus dem laufenden Verkehrsbudget, so Kepplinger: „Es ist das prioritäre Projekt im öffentlichen Verkehr im Zentralraum, und daher werden wir das auch umsetzen."
Endstation beim Schloss Traun
Vorläufige Endstation wird laut Kepplinger beim Schloss Traun sein - dort soll auch eine Umkehrschleife errichtet werden, um auch die eben erst angekauften Garnituren der Linz AG einsetzen zu können. Die Fahrzeit vom Linzer Bahnhof bis nach Traun soll im Übrigen 22 Minuten betragen.
04.02.2012, 23:42#79
Linz AG: Sparprogramm lindert Bim-Verlust
Sehr intelligent, in sinnlose Tieflegungen (Urfahr) zu investieren, wenn das Geld knapp ist.
ZitatOriginal von http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtsch…aumooe/art467,809308
Linz AG: Sparprogramm lindert Bim-Verlust
LINZ. Mit einem Sparprogramm hat die Linz AG auf Verluste bei den Linz Linien und hohe Gaspreise für die Stromproduktion reagiert. Erste Erfolge finden sich in der jüngsten Bilanz.
10 bis 15 Millionen Euro pro Jahr an Einsparungen soll das Programm „Fitness 2015“ der Linz AG bringen. Vor allem in der Verwaltung wird nur noch jeder zweite Job nachbesetzt, der frei wird. Abläufe werden hinterfragt. Bei den Linz Linien wird versucht, eine Abgangsexplosion zu verhindern. Nach wie vor schreiben die Linien 36 Millionen Euro Verlust.
Neben den Linien schreiben auch die Bäder rote Zahlen, wenn auch in vergleichsweise geringem Ausmaß. Sorgen bereitet der Linz AG dafür der nach wie vor hohe Gaspreis. Zwar konnte mit der Ruhrgas für den industriellen Bereich und die eigene Stromproduktion aus Gas eine Reduktion des Preises erreicht werden, nach wie vor ist die Stromproduktion aus Gas aber relativ teuer.
Dennoch: statt knapp 13 Millionen Euro lag das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) dann doch bei 17,6 Millionen Euro. Das ist zwar ein Rückgang im Vergleich zu den Jahren davor. „Wir sind aber trotzdem mehr als zufrieden“, sagt Generaldirektor Alois Froschauer im Gespräch mit den OÖNachrichten. „Ich gehe davon aus, dass wir dieses Ergebnis auch heuer wieder erreichen.“
Auf der Einnahmenseite seien keine großen Veränderungen geplant. So werde der Strompreis bis Sommer sicher nicht erhöht. In anderen Bereichen würden bestenfalls Indexanpassungen vorgenommen. Nach wie vor sei die Linz AG der günstigste Versorger einer Landeshauptstadt, hat man sich vom Energieinstitut an der Linzer Uni bestätigen lassen. Als einziger Anbieter bleibe man für eine Durchschnittswohnung unter 2000 Euro pro Jahr für Strom, Heizung, Wasser, Abwasser und Abfall.
Mittelfristig will die Linz AG ihre Schulden reduzieren. „Zwar liegt unsere Eigenmittelquote bei fast 50 Prozent. Künftig sollen aber neue Investitionen nur noch aus dem Cashflow finanziert werden“, sagt Froschauer.
Fix ist seit der jüngsten Aufsichtsratssitzung der Linz die AG die Trassenführung für die neue Straßenbahnachse. Nun sei klar, wo die Straßenbahn unter der Erde geführt wird und wo oberhalb. Auch für die bestehenden Linien (1, 2, 3) ändert sich dabei etwas. Nach der Nibelungenbrücke in Urfahr wird die Bim unter die Erde verlegt.
04.02.2012, 23:57#80
Sehr intelligent, in sinnlose Tieflegungen (Urfahr) zu investieren, wenn das Geld knapp ist.
In der Tat. Was ist dort bitte der Sinn einer unterirdischen Führung?




