Zukunftsvision Nahverkehrsanbindung Hauptbahnhof
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26.05.2010, 13:22#121
ZitatOriginal von 95B
Der Gürtel ist eine Landesstraße.
Stimmt. Seit 2002. Ist mir entgangen. Dennoch denke ich, wird es keine Ampelschaltung durch die Tram gegen die Fahrtrichtung des Gürtels geben.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Leonardo (26.05.2010, 13:22)
26.05.2010, 14:11#122
Die einzig wirklich problematische Stelle ist die Kreuzung mit der Margaretenstraße in FR Matzleinsdorfer Platz. Dort würde es reichen, die Grünphase für den Gürtel um ca. 5 Sekunden zu verlängern, falls sich eine Straßenbahn angemeldet hat.
26.05.2010, 14:21#123
ZitatOriginal von schaffnerlos
Die einzig wirklich problematische Stelle ist die Kreuzung mit der Margaretenstraße in FR Matzleinsdorfer Platz. Dort würde es reichen, die Grünphase für den Gürtel um ca. 5 Sekunden zu verlängern, falls sich eine Straßenbahn angemeldet hat.
Stimmt sicher. Wobei jede zeitliche Flexibilitaet an einer Ampel letztlich Einfluss auf die gesamte gruene Welle am Guertel hat, nehme ich an. Ob man daran herumdoktern will wegen der relativ kurzen Wartezeit fuer die Tram? Letztlich ist der Aufenthalt an dieser Kreuzung verkraftbar, da die Gruenphase fuer die Margaretenstrasse so und so eher kurz ist. Wuerde keine Rieseninvestitionen wie Tunnelbau rechtfertigen wenn ich es mir recht ueberlege.
26.05.2010, 14:57#124
ZitatOriginal von schaffnerlos
Die einzig wirklich problematische Stelle ist die Kreuzung mit der Margaretenstraße in FR Matzleinsdorfer Platz. Dort würde es reichen, die Grünphase für den Gürtel um ca. 5 Sekunden zu verlängern, falls sich eine Straßenbahn angemeldet hat.
Verluste an Ampeln bedingen längere Plan-Fahrzeiten und damit höhere Kosten. In ganz Wien summiert sich das auf zig Millionen Euro pro Jahr. Manchmal liegt das Geld halt doch auf der Straße!

26.05.2010, 15:12#125
ZitatOriginal von hema
Verluste an Ampeln bedingen längere Plan-Fahrzeiten und damit höhere Kosten. In ganz Wien summiert sich das auf zig Millionen Euro pro Jahr. Manchmal liegt das Geld halt doch auf der Straße!
Natürlich, und ich könnte dir ad hoc an die 50 VLSA nennen (und mit etwas Nachdenken noch 50 dazu), die für den ÖV noch (besser) optimierbar wären. Ich würde aber nicht gerade am Gürtel damit anfangen und schon gar nicht mit Ampeln, die eigentlich eh kein großes Problem darstellen. Am Matz verbraten die Züge unnötig viel mehr Zeit als an so manchen VLSA oben.
26.05.2010, 15:45#126
ZitatOriginal von Leonardo
Die Ausstellung war vor 1 oder 2 Monaten im Millenium Tower und ist jetzt woanders zu bewundern. Wo weiß ich leider nicht.
Alle Tourdaten der Ausstellung "Wien wächst - Die 13 Zielgebiete der Stadtentwicklung" findet man auf wien.at: http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/verans…enwaechst/index.html
Ein persönlicher Besuch der Ausstellung ist allerdings gar nicht nötig, man findet alle Tafeln auch zum Download im Internet: http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/verans…nwaechst/tafeln.html
26.05.2010, 15:51#127
ZitatOriginal von schaffnerlos
Am Matz verbraten die Züge unnötig viel mehr Zeit als an so manchen VLSA oben.
Jein. Hängt davon ab, welche Anlage (I oder II) in Betrieb ist. Bei I geht es mitunter sehr schnell.
26.05.2010, 16:45#128
ZitatOriginal von schaffnerlos
Ich würde aber nicht gerade am Gürtel damit anfangen und schon gar nicht mit Ampeln, die eigentlich eh kein großes Problem darstellen.
Naja, alles ist relativ. Kalkuliert man nur eine Minute Verzögerung (die Ampel stört ja in beiden Richtungen die Fahrt) pro Zug bei der Margaretenstraße, ergibt das rund 11.000 Euro/Jahr allein an unnötig bezahlter Rolldienstzulage!

26.05.2010, 17:55#129
Die VLSA Margaretenstraße hatte ich ja explizit ausgenommen, weil diese in meinen Augen relativ problemlos adaptierbar wäre. Dass für den Gürtel die Grünphase länger ist kann den Verkehr am Gürtel nicht stören, während in der Margaretenstraße das Verkehrsaufkommen vernachlässigbar ist.
27.05.2010, 09:15#130
@ Leonardo und Floster: Danke für die Links. Die kannte ich allerdings bereits. Habe sie nochmals durchgesehen, finde da aber nichts über einen 68er. Bin ich schon total blind? 
Was die mögliche Führung des 68ers über die neue D-Strecke angeht, würde ich diese aber schon ziemlich seltsam und mehr als unnötig finden, denn der verlängerte D wird aufgrund des großen Parks mit dahinter anschließendem Gewerbegebiet und ordentlich breiter Bahntrasse mit nur wenigen Querungsmöglichkeiten zu der auch nicht gerade schmalen Arsenalstraße gegen Osten nicht soviele Fahrgäste anlocken können (vorallem wenn das Arsenal eh selbst eine U2 Anbindung bekommt) dass sich eine 2. Linie dort auszahlen wird. In der Mitte des Stadtentwicklungsgebietes wo der größte Teil der neuen Wohnungen liegen wird ist man in wenigen Minuten zu Fuß bei einem der Aufgänge der U1 Keplerplatz (was mich auch ein wenig an der Streckenführung des D zweifeln lässt, denn die Bewohner werden künftig wohl dann kaum auf den D warten, mit dem dann zur Mitte des Hbf fahren und von dort dann nochmals ein paar Hundert Meter zur U1 pilgern). Im kleineren südlichen Zipfel des Entwicklungsgebietes Hauptbahnhof wird man dann sowieso gleich in die U2 einsteigen können. Da hätte für mich eine 2. Straßenbahnlinie entlang der neuen D-Trasse keine Berechtigung. Viel sinnvoller wäre da eine Führung des 68ers über die Laaerbergstraße zum Reumannplatz und von dort zum Hauptbahnhof, was abgesehen von der künftigen noch dichteren Bebauung mit Wohn- und Bürobauten entlang der nördlichen Laxenburgerstraße auch eine mögliche effiziente Ausweichlinie zur U1 von Reumannplatz zum Südtirolerplatz mit sich bringen würde, die Fußgängerzone Favoritenstraße für die Bevölkerung von Monte Laa sowohl im Süden über den Reumannplatz (wie bisher mit dem 68A), als auch im Norden über den Columbusplatz erschließen würde und eine wesentlich näher an der U1 liegende Umstiegsstelle für die 68er Fahrgäste bringen würde, als die doch verglichen mit meinem Vorschlag ziemlich weit entfernt von der U1 Südtirolerplatz liegende künftige D-Station unter dem Hbf.
Überlegen könnte man allerdings, wie man das schon 2003 mit dem Masterplan getan hat, ob man nicht künftig den O vom Quellenplatz über den Reumannplatz Monte Laa erschließen lassen könnte (anstelle eines eigenen 68ers), wenn man wirklich den 67er vom Quellenplatz weiter zumindest bis zum Hbf fahren lassen würde. Das könnte man auch schon vor 2019 realisieren, wenn man 2015 die nach Süden verlängerte U1 eröffnet und eine Lösung für den 67er braucht, den mann dann ja wie ich bereits mal geschrieben habe über Quellenplatz, Columbusplatz, Hbf zumindest bis zur jetzigen D-Endstelle verlängern könnte. Diese Endstelle brächte mittelfristig den Vorteil, dass man von diesem Punkt aus recht leicht verschiedene künftig vielleicht einer besseren Anbindung an den Hbf bedürfenden Stadtentwicklungsgebiete leicht über bestehende oder neu zu errichtende Trassen erschließen könnte.
edit: Während der U1-Sperre könnte man das sogar richtig testen und den derzeitigen 67er am Quellenplatz teilen und beide "67er hälften" von dort über Südtirolerplatz - Südbahnhof und weiter über die D-Trasse zu Karlsplatz/Oper fahren lassen. Da braucht man sowieso eine effiziente Lösung um die ganzen Personen Richtung Karlsplatz befördern zu können. Das wäre sicherlich eine der effizientesten und am leichtesten zu realisierenden, da man so nur von der Taubstummengasse einen kurzen Fußweg zu den Linien auf der Wiedner Hauptstraße in Kauf nehmen muss um zum Karlsplatz zu gelangen oder einen etwas weiteren um zu einer D-Station zu gelangen und alle anderen gesperrten U1-Stationen optimal angebunden wären.

Was die mögliche Führung des 68ers über die neue D-Strecke angeht, würde ich diese aber schon ziemlich seltsam und mehr als unnötig finden, denn der verlängerte D wird aufgrund des großen Parks mit dahinter anschließendem Gewerbegebiet und ordentlich breiter Bahntrasse mit nur wenigen Querungsmöglichkeiten zu der auch nicht gerade schmalen Arsenalstraße gegen Osten nicht soviele Fahrgäste anlocken können (vorallem wenn das Arsenal eh selbst eine U2 Anbindung bekommt) dass sich eine 2. Linie dort auszahlen wird. In der Mitte des Stadtentwicklungsgebietes wo der größte Teil der neuen Wohnungen liegen wird ist man in wenigen Minuten zu Fuß bei einem der Aufgänge der U1 Keplerplatz (was mich auch ein wenig an der Streckenführung des D zweifeln lässt, denn die Bewohner werden künftig wohl dann kaum auf den D warten, mit dem dann zur Mitte des Hbf fahren und von dort dann nochmals ein paar Hundert Meter zur U1 pilgern). Im kleineren südlichen Zipfel des Entwicklungsgebietes Hauptbahnhof wird man dann sowieso gleich in die U2 einsteigen können. Da hätte für mich eine 2. Straßenbahnlinie entlang der neuen D-Trasse keine Berechtigung. Viel sinnvoller wäre da eine Führung des 68ers über die Laaerbergstraße zum Reumannplatz und von dort zum Hauptbahnhof, was abgesehen von der künftigen noch dichteren Bebauung mit Wohn- und Bürobauten entlang der nördlichen Laxenburgerstraße auch eine mögliche effiziente Ausweichlinie zur U1 von Reumannplatz zum Südtirolerplatz mit sich bringen würde, die Fußgängerzone Favoritenstraße für die Bevölkerung von Monte Laa sowohl im Süden über den Reumannplatz (wie bisher mit dem 68A), als auch im Norden über den Columbusplatz erschließen würde und eine wesentlich näher an der U1 liegende Umstiegsstelle für die 68er Fahrgäste bringen würde, als die doch verglichen mit meinem Vorschlag ziemlich weit entfernt von der U1 Südtirolerplatz liegende künftige D-Station unter dem Hbf.
Überlegen könnte man allerdings, wie man das schon 2003 mit dem Masterplan getan hat, ob man nicht künftig den O vom Quellenplatz über den Reumannplatz Monte Laa erschließen lassen könnte (anstelle eines eigenen 68ers), wenn man wirklich den 67er vom Quellenplatz weiter zumindest bis zum Hbf fahren lassen würde. Das könnte man auch schon vor 2019 realisieren, wenn man 2015 die nach Süden verlängerte U1 eröffnet und eine Lösung für den 67er braucht, den mann dann ja wie ich bereits mal geschrieben habe über Quellenplatz, Columbusplatz, Hbf zumindest bis zur jetzigen D-Endstelle verlängern könnte. Diese Endstelle brächte mittelfristig den Vorteil, dass man von diesem Punkt aus recht leicht verschiedene künftig vielleicht einer besseren Anbindung an den Hbf bedürfenden Stadtentwicklungsgebiete leicht über bestehende oder neu zu errichtende Trassen erschließen könnte.
edit: Während der U1-Sperre könnte man das sogar richtig testen und den derzeitigen 67er am Quellenplatz teilen und beide "67er hälften" von dort über Südtirolerplatz - Südbahnhof und weiter über die D-Trasse zu Karlsplatz/Oper fahren lassen. Da braucht man sowieso eine effiziente Lösung um die ganzen Personen Richtung Karlsplatz befördern zu können. Das wäre sicherlich eine der effizientesten und am leichtesten zu realisierenden, da man so nur von der Taubstummengasse einen kurzen Fußweg zu den Linien auf der Wiedner Hauptstraße in Kauf nehmen muss um zum Karlsplatz zu gelangen oder einen etwas weiteren um zu einer D-Station zu gelangen und alle anderen gesperrten U1-Stationen optimal angebunden wären.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von marq (27.05.2010, 09:52)
27.05.2010, 15:23#131
Ich denke der 68er ist derzeit nur der Projekttitel. Wie genau die Linienführung sein wird, steht noch lange nicht fest, gut möglich, dass der O zum Monte Laa fahren wird oder der 67er wieder das U-Hakerl macht.
Allerdings hab ich gesehen, eben in dieser Ausstellung, dass er vom Monte Laa kommend direkt durch die Absbachgasse zur Gudrunstraße (U2) projektiert ist. Aber eine endgültige Planung gibt es sicher noch keine. Tatsache ist lediglich, dass der 68A an seine Kapazitätsgrenze gekommen ist. Überlegt wird auch eine Führung des "68ers" bis nach Oberlaa. Fix is nix.
Ein paar Angaben sind hier Straßenbahnplanung zu finden. Runter scrollen zu: ÖV-Ausbauprojekte inklusive Erweiterung des Straßenbahnnetzes
Allerdings hab ich gesehen, eben in dieser Ausstellung, dass er vom Monte Laa kommend direkt durch die Absbachgasse zur Gudrunstraße (U2) projektiert ist. Aber eine endgültige Planung gibt es sicher noch keine. Tatsache ist lediglich, dass der 68A an seine Kapazitätsgrenze gekommen ist. Überlegt wird auch eine Führung des "68ers" bis nach Oberlaa. Fix is nix.
Ein paar Angaben sind hier Straßenbahnplanung zu finden. Runter scrollen zu: ÖV-Ausbauprojekte inklusive Erweiterung des Straßenbahnnetzes
31.05.2010, 08:52#132
Die Verlängerung des D durch die Absberggasse wäre sehr unvorteilhaft, da dadurch weiterhin Bedarf am 68A bestehen würde, da Monte Laa keine direkte Anbindung zur Favoritenstraße hätte und eine kurze Umsteigestelle zur U1 erst beim Karlsplatz gegeben wäre, da am Hbf ja der D bekanntliich ein ordentliches Stück weit weg ist, von der U1 Südtirolerplatz.
Passend zum Konzept auf hauptbahnhof-wien.at würde ich folgende Netzerweiterungs-/Änderungsvorschläge zu einer besseren Anbindung des Hbf und des 10. Bezirks einschließlich der Stadterweiterungsgebiete Hbf, Entwicklungsgebiet D, Monte Laa, WienerbergCity und dem riesigen Entwicklungsgebiet vom Arsenal bis zum Gasometer vorschlagen:
Neue O-Führung von Quellenplatz über Reumannplatz und die Laaer Berg Straße nach Monte Laa mit möglicher Verlängerung nach Oberlaa. (Nutzung bestehnder Trassen bis Reumannplatz und einer Neubautrasse über die Laaer Berg Straße)
Vorteile: effiziente Anbindung von Monte Laa an die U1, die S-Bahnstammstrecke, den 18er, den 13A, den 69A und die Favoritenstraße
"Verlängerung" des 67ers über Quellenplatz - Südtirolerplatz bis mindestens zur derzeitigen D-Endstelle, idealerweise weiter über die Prinz Eugen Straße und ab Schwarzenbergplatz über die 2er Strecke bis zur Börse. (Nutzung bestehender Trassen)
Vorteile: Umsteigemöglichkeiten wie beim O am Hbf, jede Station am Ring/Kai hat einen direkten Anschluss an den Hbf
Den D könnte man über die Absberggasse und die Quellenstraße (6er-Trasse) zum Reumannplatz führen. (Nutzung bestehender Trassen und der projektierten neuen D-Trasse bis zur Gudrunstraße)
Vorteile: dichtere Intervalle durch 6er und D auf der östlichen Quellenstraße und nördlichen Absberggasse, Anbindung des D an die Favoritenstraße und nähere Umsteigemöglichkeit in die U1 als am Hbf für die Bewohner des Stadterweiterungsgebietes Hbf
Eine neue Linie (oder auch der 71 er im Falle einer Stillegung der Trasse von St. Marx zum SChwarzenbergplatz) könnte vom 11. Bezirk kommend über St. Marx und die 18er Trasse (inkl. der U-StraBa Trasse) bis Matzleinsdorferplatz und von dort über die 1er Trasse inkl. der geplanten Verlängerung über die Wienerbergcity bis zur Philadelphiabrücke fahren. (Nutzung bestehnder Trassen bis Windtenstraße und dann über die geplante Neubautrasse)
Vorteile: direkte effiziente Anbindung der WienerBergcity nicht nur ans Stadtzentrum und Meidling, sondern auch an den Hbf und den südl. 3. und 11. Bezirk; dichtere Intervalle durch 18er und der neuen Linie am Südgürtel
Fürhung des projetierten 18A über die mögliche Endstelle Gudrunstraße hinaus bis nach Monte Laa.
Vorteile: Alternativanbindung zur U1 durch Anbindung an die U2 sowie bessere Eerschließung der Gegend um die Absberggasse gepaart mit den anderen Vorteilen dieser Linie für die Entwicklungsgebiete Arsenal bis Erdberger Mais
Führung des 75A wie projektiert.
Vorteile: direkte Verbindung des Hbf mit dem Gasometer und bessere Erschließung der Stadtentwicklungsgebiete Arsenal, St. Marx, Franzosengraben und Gasometer.
Passend zum Konzept auf hauptbahnhof-wien.at würde ich folgende Netzerweiterungs-/Änderungsvorschläge zu einer besseren Anbindung des Hbf und des 10. Bezirks einschließlich der Stadterweiterungsgebiete Hbf, Entwicklungsgebiet D, Monte Laa, WienerbergCity und dem riesigen Entwicklungsgebiet vom Arsenal bis zum Gasometer vorschlagen:
Neue O-Führung von Quellenplatz über Reumannplatz und die Laaer Berg Straße nach Monte Laa mit möglicher Verlängerung nach Oberlaa. (Nutzung bestehnder Trassen bis Reumannplatz und einer Neubautrasse über die Laaer Berg Straße)
Vorteile: effiziente Anbindung von Monte Laa an die U1, die S-Bahnstammstrecke, den 18er, den 13A, den 69A und die Favoritenstraße
"Verlängerung" des 67ers über Quellenplatz - Südtirolerplatz bis mindestens zur derzeitigen D-Endstelle, idealerweise weiter über die Prinz Eugen Straße und ab Schwarzenbergplatz über die 2er Strecke bis zur Börse. (Nutzung bestehender Trassen)
Vorteile: Umsteigemöglichkeiten wie beim O am Hbf, jede Station am Ring/Kai hat einen direkten Anschluss an den Hbf
Den D könnte man über die Absberggasse und die Quellenstraße (6er-Trasse) zum Reumannplatz führen. (Nutzung bestehender Trassen und der projektierten neuen D-Trasse bis zur Gudrunstraße)
Vorteile: dichtere Intervalle durch 6er und D auf der östlichen Quellenstraße und nördlichen Absberggasse, Anbindung des D an die Favoritenstraße und nähere Umsteigemöglichkeit in die U1 als am Hbf für die Bewohner des Stadterweiterungsgebietes Hbf
Eine neue Linie (oder auch der 71 er im Falle einer Stillegung der Trasse von St. Marx zum SChwarzenbergplatz) könnte vom 11. Bezirk kommend über St. Marx und die 18er Trasse (inkl. der U-StraBa Trasse) bis Matzleinsdorferplatz und von dort über die 1er Trasse inkl. der geplanten Verlängerung über die Wienerbergcity bis zur Philadelphiabrücke fahren. (Nutzung bestehnder Trassen bis Windtenstraße und dann über die geplante Neubautrasse)
Vorteile: direkte effiziente Anbindung der WienerBergcity nicht nur ans Stadtzentrum und Meidling, sondern auch an den Hbf und den südl. 3. und 11. Bezirk; dichtere Intervalle durch 18er und der neuen Linie am Südgürtel
Fürhung des projetierten 18A über die mögliche Endstelle Gudrunstraße hinaus bis nach Monte Laa.
Vorteile: Alternativanbindung zur U1 durch Anbindung an die U2 sowie bessere Eerschließung der Gegend um die Absberggasse gepaart mit den anderen Vorteilen dieser Linie für die Entwicklungsgebiete Arsenal bis Erdberger Mais
Führung des 75A wie projektiert.
Vorteile: direkte Verbindung des Hbf mit dem Gasometer und bessere Erschließung der Stadtentwicklungsgebiete Arsenal, St. Marx, Franzosengraben und Gasometer.
31.05.2010, 14:07#133
ZitatOriginal von marq
Passend zum Konzept auf hauptbahnhof-wien.at würde ich folgende Netzerweiterungs-/Änderungsvorschläge zu einer besseren Anbindung des Hbf und des 10. Bezirks einschließlich der Stadterweiterungsgebiete Hbf, Entwicklungsgebiet D, Monte Laa, WienerbergCity und dem riesigen Entwicklungsgebiet vom Arsenal bis zum Gasometer vorschlagen:
Ein Nachteil an deinem 67er wäre, dass man aus Süden kommend keine umsteigefreie Verbindung zur FuZo in der Favoritenstraße hätte.Außerdem ist die Anbindung zur U1 suboptimal, da erst beim Hauptbahnhof umgestiegen werden kann und dadurch die Haltestellen am jetzigen östlichen Ast vom Westast umständlicher zu erreichen wären.
Die neue Linie aus Simmering über den Gürtel zum Wienerberg ist mMn entbehrlich, da man aus Meidling höchstwahrscheinlich eine neue S-Bahn nach Simmering haben wird und der Business Park schon jetzt mit dem 15A aus dem 11. erreichbar ist. Eine Verlängerung der Linie 1 über die Wienerbergstraße zum Schedifkaplatz bzw. zur Dörfelschleife ist jedoch sehr begrüßenswert und hier bereits oft diskutiert worden.
Zur Straßenbahnanbindung des Monte Laa sei erwähnt, dass eine Führung der Bim über den Reumannplatz auch über Absberggasse-Quellenstraße möglich ist und wahrscheinlich auch so angedacht ist. Ich glaube kaum, dass man eine Linie vom Hbf. da hinauf baut (z.B. den D).
31.05.2010, 19:24#134
ZitatOriginal von penner16
Die neue Linie aus Simmering über den Gürtel zum Wienerberg ist mMn entbehrlich, da man aus Meidling höchstwahrscheinlich eine neue S-Bahn nach Simmering haben wird und der Business Park schon jetzt mit dem 15A aus dem 11. erreichbar ist. Eine Verlängerung der Linie 1 über die Wienerbergstraße zum Schedifkaplatz bzw. zur Dörfelschleife ist jedoch sehr begrüßenswert und hier bereits oft diskutiert worden.
Die ursprüngliche Verlängerung des 65ers/1ers aus der Knöllgasse kommend nach rechts auf die Wienerbergstraße (die logischste Möglichkeit) wurde ja vom 12.Bez. abgeschossen. Es gab drei Varianten zur Querung der Triesterstr.:
erst zur Schleife Fadingerplatz, dann zurück über Raxstraße
Windtenstraße - Triesterstraße Seitenlage - Wienerbergstraße
Windtenstraße - Eschenallee (durch den Gemeindebau) - Wienerbergstraße
Zur Wahl standen Mittellage oder Nordlage, in beiden Fällen wären ca 250 Parkplätze weggefallen. Es gab intensive Bemühungen, auch der Garagenkoordinator wurde eingeschaltet, um Ersatzplätze anzubieten. Als Lösung kam man auf ein Parkdeck über der Badnerbahntrasse. Na, und was geschah dann? Das Parkdeck wurde tatsächlich gebaut, die Tram aber nicht - der BV vom 12. meinte, die Bim nützt nur den Leuten in den Hochhäusern, die sind aber im 10., also wieso soll er die Krot fressen?
Die mE sinnvollere Südlage der Trasse wurde abgelehnt, weil es dort soviele Grundstücksausfahrten gibt.
Nun wurde der Plan auf den ÖV-Korridor U1 - Raxstraße - Wienerbergstraße - U6 geändert, angeblich wollen die Leute alle direkt zur U-Bahn (was ich nicht glaube, weil ich mit dem 1er ja auch direkt zum Karlsplatz komm, da hab ich mehr davon als vom Verteilerkreis). Anscheinend soll die Linie halt die U1 Süd füttern... Die Querung der Triesterstraße kommt übrigens unterirdisch, vielleicht kann man das ja dann besser als U2-Vorleistung verkaufen.
Zum heulen ist ja, dass die sinnvollere Führung ab Knöllgasse mit unterirdischer Querung Triesterstraße gerade jetzt billigst möglich gewesen wäre, da der Wasserbehälter am Wienerberg grade völlig umgebaut wird...
31.05.2010, 19:36#135
ad 1er-Verlängerung: Man könnte ja die Straßenbahn zumindest vorerst nur bis zum Business Park Vienna selbst führen und nicht bis nach Meidling, dann hat die BV vom 12. da auch nichts zu sagen, wenn die Bezirksgrenzen in meinem Stadtplan stimmen ...
31.05.2010, 19:40#136
ZitatOriginal von tramway.at... Nun wurde der Plan auf den ÖV-Korridor U1 - Raxstraße - Wienerbergstraße - U6 geändert...
erstens: noch nie was davon gehört;
zweitens: die Route kann ich mir nicht vorstellen so wie die Führung beschrieben wurde ... welche Linie ist überhaupt gemeint? der O-Wagen oder die Lini1, oder Linie 1 zum alten Landgut und O-Wagen nach Meidling?
drittens: sollte doch nicht tatsächlich noch außerhalb Transdanubiens eine Straßenbahn in Wien gebaut werden? Oder doch? Es kommt nämlich in Ihrem Posting durchaus so rüber, als ob das bereits eine beschlosene Sache wäre!
Oder ist unter "ÖV-Korridor" ohnehin nur der 15A gemeint?!?
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 38ger (31.05.2010, 19:41)
31.05.2010, 20:45#137
ZitatOriginal von 38ger
ZitatOriginal von tramway.at... Nun wurde der Plan auf den ÖV-Korridor U1 - Raxstraße - Wienerbergstraße - U6 geändert...
erstens: noch nie was davon gehört;
zweitens: die Route kann ich mir nicht vorstellen so wie die Führung beschrieben wurde ... welche Linie ist überhaupt gemeint? der O-Wagen oder die Lini1, oder Linie 1 zum alten Landgut und O-Wagen nach Meidling?
drittens: sollte doch nicht tatsächlich noch außerhalb Transdanubiens eine Straßenbahn in Wien gebaut werden? Oder doch? Es kommt nämlich in Ihrem Posting durchaus so rüber, als ob das bereits eine beschlosene Sache wäre!
Oder ist unter "ÖV-Korridor" ohnehin nur der 15A gemeint?!?
So viel ich weiß, steht das im evaluierten Masterplan Verkehr mit der Bezichnung "Hochrangiger ÖV-Korridor" (= Straßenbahn oder Schnellbus)
Beschlossen ich glaub ich gar nichts, aber zumindest geplant (was noch nichts heißt...)
31.05.2010, 21:33#138
also nach der Fortschreibung des Masterplan Verkehrs 2003 im Jahre 2008 ist die Verbindung Grenzackerstr / Raxstr / Wienerbergstr als hochrangiger ÖV Korridor eingetragen. Bis zu diesem Zeitpunkt war immer die Rede von einer Strassenbahn ausschliesslich im Bereich Wienerbergstr (Verlängerung 65/1). Meiner Meinung nach ist eine schnelle Verbindung (Strassenbahn) U1 Altes Landgut - U6 Meidling sehr sinnvoll, da sich diese Linien überhaupt nicht kreuzen und ein leistungsstarker ÖV Korridor im Süden im Form einer Querverbindung überhaupt noch fehlt (da es wohl momentan auch nicht wirklich die Notwendigkeit gibt, ändert sich mit U1 Verlängerung)
31.05.2010, 22:35#139
Bitte ökonomisch denken: Schnellbus ist besser als Bim
Ich finde die Diskussion hier angesichts der leeren Kassen in Wien doch sehr befremdlich. Jedem dürfte es doch klar sein, dass die Stadt keine Cent zuviel zur Verfügung hat und auch beim Hauptbahnhof nicht einfach mit der Gießkanne austeilen kann.
Was ist also sinnvoll? Den Hauptbahnhof mit WENIGEN hochleistungsfähigen Verkehrsmitteln anbinden, um ein Verbindungs-Chaos zu vermeiden. Das spricht für:
U1 (bereits existent)
U2 (verkürzte Variante etwa auf der Höhe der heutigen D-Verbindung zum Südbahnhof)
O, 6 und 18 (den Bim-Freunden wird also genügend Rechnung getragen)
Für alles übrige Schnellbus-Linien: zB 68A, beschleunigter 13A. Mit dem Schnellbus ist man flexibler und kann die tatsächlichen Verkehrsströme erstmal austesten, bevor man mit Infrastruktur unverrückbare Tatsachen schafft. Falls die Schnellbusse überlaufen sind, kann man immer noch über eine Umstellung auf Tram diskutieren.
Zur Not ließe ich mir noch die D-Verlängerung zum Hbf gefallen, wenn die U2 kippt, doch ansonsten stimmt einfach das Kosten-Nutzen-Verhältnis neuer Bimlinien in dieser Gegend nicht. Da würde jeder EURO um ein Vielfaches vom Staat subventioniert: So etwas ist in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelbar (siehe auch Hamburg, wo die geplante Straßenbahn in ein paar Wochen politisch beerdigt wird, aus Kosten und Komfortgründen, da auch dort die Metrobusse vollkommen ausreichen und extrem bei den Bürgern beliebt sind). Hier sind deutsche Städte dem bislang noch traditionslastigen Wien um einiges voraus.
Wie man aber aus der Politik hört, scheinen sich die Gedankenspiele inzwischen in Richtung Schnellbus zu bewegen: Realitätssinn hat also Einzug gehalten und sollte auch hier im Forum einziehen. Wir sollten uns da an den Politikern ausnahmsweise ein Beispiel nehmen.
Was ist also sinnvoll? Den Hauptbahnhof mit WENIGEN hochleistungsfähigen Verkehrsmitteln anbinden, um ein Verbindungs-Chaos zu vermeiden. Das spricht für:
U1 (bereits existent)
U2 (verkürzte Variante etwa auf der Höhe der heutigen D-Verbindung zum Südbahnhof)
O, 6 und 18 (den Bim-Freunden wird also genügend Rechnung getragen)
Für alles übrige Schnellbus-Linien: zB 68A, beschleunigter 13A. Mit dem Schnellbus ist man flexibler und kann die tatsächlichen Verkehrsströme erstmal austesten, bevor man mit Infrastruktur unverrückbare Tatsachen schafft. Falls die Schnellbusse überlaufen sind, kann man immer noch über eine Umstellung auf Tram diskutieren.
Zur Not ließe ich mir noch die D-Verlängerung zum Hbf gefallen, wenn die U2 kippt, doch ansonsten stimmt einfach das Kosten-Nutzen-Verhältnis neuer Bimlinien in dieser Gegend nicht. Da würde jeder EURO um ein Vielfaches vom Staat subventioniert: So etwas ist in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelbar (siehe auch Hamburg, wo die geplante Straßenbahn in ein paar Wochen politisch beerdigt wird, aus Kosten und Komfortgründen, da auch dort die Metrobusse vollkommen ausreichen und extrem bei den Bürgern beliebt sind). Hier sind deutsche Städte dem bislang noch traditionslastigen Wien um einiges voraus.
Wie man aber aus der Politik hört, scheinen sich die Gedankenspiele inzwischen in Richtung Schnellbus zu bewegen: Realitätssinn hat also Einzug gehalten und sollte auch hier im Forum einziehen. Wir sollten uns da an den Politikern ausnahmsweise ein Beispiel nehmen.
31.05.2010, 22:46#140
RE: Bitte ökonomisch denken: Schnellbus ist besser als Bim
ZitatOriginal von Trainexpert
Wie man aber aus der Politik hört, scheinen sich die Gedankenspiele inzwischen in Richtung Schnellbus zu bewegen
Wer hat denn sowas gesagt? Welcher relevante Wiener Stadtpolitiker, bzw. relevante Stadtpolitikerin hat jemals von Schnellbussen gesprochen? Wo gibt es konkrete Projekte für solche Buslinien? Leg doch einmal Publikationen und Zitate auf den virtuellen Tisch, wenn du nicht als Troll abgestempelt werden willst.
Aber eine konstruktive Diskussion unterbinden und danach heulen gehen, weil alle ach so gemein sind, ist ja viel bequemer.
