U6-Süd Verlängerung zur SCS?

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29.09.2004, 18:47#1
In wiefern kann man das glauben, das des geschieht? Ob jetzt die Endstelle in Wien oder WIENer Neudorf liegt ist mir eigentlich egal. Jedoch
sollte eine weitere Station zwischen Siebenhirten und SCS gebaut werden.
Eine gänzliche Verlängerung in den Ortskern von Wiener Neudorf finde ich nicht gut, da die Züge der WLB (etwas) darunter leiden würden.
29.09.2004, 18:49#2
Meiner Meinung nach ist das eher unwahrscheinlich. Die SCS ist durch Busse und durch die WLB relativ gut erschlossen. Und daß sich das Land Wien mit dem Land NÖ einigt, eine U-Bahn auf niederösterreichisches Territorium zu legen..... ich weiß nicht, ob das so bald was wird??
29.09.2004, 19:30#3
Schönen Abend!

Warum nicht? Die WLB sind im 100& Besitz der Wiener Linien! Die WLB ist der beste Beweis das eine Zusammenarbeit zwischen Wien und NÖ funktioniert. Oder gibt es irgent welche Streiterein um diese Linie die aus dem Herzen WIens ins Herz von Baden fährt! Hätten wir mehr so Linien ins Umland wäre einiges leichter zu den Verkehrsspitzen.

MfG

Doktor - ULF
29.09.2004, 19:35#4
Aber Du hast einen wichtigen Punkt übersehen (ich weiß, normalerweise sagt das 95B, ich hoffe, er verzeiht mir die Anwendung seiner Worte): Des woar scho immer so!

Aber eine neue Linie nach NÖ bauen?? Ich weiß nicht, ob das hinhaut??
11.10.2004, 16:11#5
Ich finde, das die Strecke U6 zur SCS Werktags und Samstags sehr rentabel wäre, jedoch was passiert am Sonntag? Den Betrieb nur bis zur derzeitigen Endstelle führen, denn ein Zug zur SCS wäre am Sonntag völlig sinnlos!
11.10.2004, 20:02#6
@Ulf197: Die WLB zählt absolut nicht als Beispiel, denn das ist eine seit Kaisers Zeiten behördlich konzessionierte Privatbahn. Da kann der Pröll tun was er will, wird die WLB trotzdem fahren. Ein Fall wo keine Zusammenarbeit zwischen Wien und Niederösterreich notwendig ist weil de facto das Land NÖ nichts mitzureden hat.
11.10.2004, 20:30#7
Bei dem durch die verlängerte U6 zu erwartenden Kaufkraft-Abfluss und dem ziemlich hohen Entfall von Steuereinnahmen für Wien ist die Wahrscheinlichkeit einer Verlängerung ausgesprochen gering.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von U2-Aspern (11.10.2004, 20:31)
11.10.2004, 21:56#8
Größer als jetzt kann der Kaufkraftabfluß auch nicht mehr werden. Wegen der U6 fahrt keiner in die SCS. Da reichen Auto und Badnerbahn vollkommen.
11.10.2004, 22:04#9
Aber die Wili kommen billiger im Gegensatz zur Badner Bahn bei der ganz zufällig die 2. teure Zone 1ne Station vor der SCS beginnt!
11.10.2004, 22:35#10
Da ist es aber mMn näher gelegen, dass die Badner Bahn die Preise senkt als das man ganz und gar die ganze U6 in die SCS schickt!!!

Übrigens: Wie würdet ihr das überhaupt anstellen? Würdet ihr die Weiche zwischen den Ha. Philadelphiabrücke & Tscherttegasse zwischen den Badner Bahn und WiLi-Strecken wieder aufbauen um die U6 Züge auf der Lokalbahnstrecke weiterzuführen? ?(
11.10.2004, 23:34#11
Ich würde die U6 einfach von Siebenhirten an, 2 Stationen verlängern!
Siebenhirten - Ketzergasse - Vösendorf SCS (Umsteigen zur Lokalbahn nach Baden und zu regionalen Autobuslinien, bitte alle aussteigen).
12.10.2004, 01:23#12
@D Wagen: Dumm nur, daß egal WER zur SCS fährt, dieser dabei die Kernzonengrenze überwinden muß - AUCH die U6.
Abgesehen davon: Wiener Linien = Wiener Lokalbahn, man wird sich doch nicht selbst ein kräftiges Körberlgeld vernichten.
Die U6 wird auch nicht voller südlich von Meidling, wenn man sie zur SCS verlängert. Man teilt nur die gähnende Leere auf zwei Linien.
12.10.2004, 07:35#13
Das stimmt auch wieder. Trotzdem, wenn man die Kernzone etwas vergrößern würde, was natürlich keiner machen würde und dann werben würde für nur 2€ in die SCS fahren zu können, dann würden mehr fahren.
Im Vergleich andere Verkehresunternehmen verlangen ehr als das doppelte! Die einzige Konkurenz wäre dann noch der IKEA Bus! :D
12.10.2004, 13:22#14
Ich weiß nicht, warum hier angedacht wird, Lockangebote für SCS-Kunden (zB 2€-Tarif, U6-Verlängerung) einzuführen? Die SCS ist schließlich der Tod vieler innerstädtischer Geschäftsstraßen. Eine Stadt ohne Geschäfte ist eine Tote Stadt, also bin ich gegen jede Art von Subventionierung von Shoppingcentern am Stadtrand.
Das ist auch ein Grund, warum ich strikt gegen die U6-Verlängerung zum Rendezvousberg bin, weil die Endstation dort nur wenige Meter von der Landesgrenze entfernt ist und dort sofort ein Shoppingcenter entstehen würde, wodurch es zu einem eklatanten Kaufkraftabfluss von Floridsdorf richtung NÖ kommen würde. Damit würde in Floridsdorf ein Geschäftssterben größeren Ausmaßes eintreten.
12.10.2004, 13:57#15
Hallo!

Das i-Tüpferl an der ganzen Schnapsidee ist aber immer noch, dass das Land Niederösterreich zwar eine Verlängerung der U6 zur SCS haben möchte, jedoch in keinster Weise daran denkt, finanzielle Mittel zur Realisierung dieses Projektes beizustellen.

Folglich kann LH Pröll nur weiterträumen. Von "seiner" U6, die zur SCS fährt. Damit sie ihn anschliessend von der SCS nach Siebenhirten bringt, wo die großzügigen Einkäufe dann in den Dienstwagen verfrachtet werden.

Schade - aber so ist es leider nunmal.

Mfg,
Liesinger
12.10.2004, 15:48#16
Wenn die SCS daran interessiert ist, eine U6-Anbindung zu erhalten, dann soll auch die SCS die Bau- und Betriebskosten dafür zahlen - das ist weder Sache der Wiener Linien noch des Landes Niederösterreich.

Zitat
Original von Liesinger
Folglich kann LH Pröll nur weiterträumen. Von "seiner" U6, die zur SCS fährt. Damit sie ihn anschliessend von der SCS nach Siebenhirten bringt, wo die großzügigen Einkäufe dann in den Dienstwagen verfrachtet werden.

Wieso? Der Dienstwagen wartet doch sicher direkt vor dem Geschäftseingang, eventuell am Behindertenparkplatz, weil der am nächsten ist.
12.10.2004, 16:52#17
Und überhaupt, warum sollte wir Wiener die SCS fördern. Die ruiniert nur unsere eigene Wirtschaft, das Einkaufsklima dort ist extrem unsympathisch und prinzipiell ziehen solche Einkaufzentren nur alle möglichen subversiven Elemente an.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (12.10.2004, 16:52)
12.10.2004, 17:12#18
Zitat
Original von Linie 41
Und überhaupt, warum sollte wir Wiener die SCS fördern.

Eigentlich sollten wir sie sabotieren... :evil:
12.10.2004, 18:23#19
Zitat
Original von Zebrasignal
Das ist auch ein Grund, warum ich strikt gegen die U6-Verlängerung zum Rendezvousberg bin, weil die Endstation dort nur wenige Meter von der Landesgrenze entfernt ist und dort sofort ein Shoppingcenter entstehen würde, wodurch es zu einem eklatanten Kaufkraftabfluss von Floridsdorf richtung NÖ kommen würde. Damit würde in Floridsdorf ein Geschäftssterben größeren Ausmaßes eintreten.


Sind wir doch mal ehrlich, in Floridsdorf, gibt es doch jetzt schon keine gescheiten Geschäfte mehr.
Grund: Das Shopping Center Nord
Außnahme: Der Spitz, der einzige Ort in Floridsdorf wo es noch Geschäfte auf der Straße gibt.
Auf der einen Seite wollen die Leute Einkaufszentren, weil sie zu bequem sind von einem Geschäft zum anderen im Winter bei frostigen Temperaturen zu gehen und auf der anderen Seite wollen andere wiederrum die Geschäftsstraßen erhalten.
Beides geht nun mal nicht.

Die einzige Einkaufsstraße, die es für mich in Wien gibt, geht vom Reumannplatz bis zum Südtiroler Platz. Und das ist die Fußgängerzone auf der Favoritenstraße. Der Rest der Geschäfte wird sowieso leider (wie man es halb betrachtet) zu Grunde gehen, wegen den Einkaufszentren! Vielleicht gibt es die Geschäfte auf der Favoritenstraße ab 2012 auch nicht mehr oder nur mehr vereinzelt, weil das so tolle Projekt :rolleyes: "Südbahnhof neu" gebaut wird.
Die Geschäftsbesitzer beschweren sich jedenfalls jetzt schon über den Bau dieses Megaprojektes. Wenn das Einkaufszentrum schon umbedingt am Südbahnhof gebaut werden muss, dann würde ich den Geschäftsleuten wenigstens 20% Mieterlass pro Monat auf ein Geschäft im neuen Südbahnhof geben.

Editiert: Hinzufügen eines Textes "im neuen Südbahnhof "
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von D Wagen (12.10.2004, 19:45)
12.10.2004, 19:56#20
Nur, daß die Steuern von Einkaufszentren in Wien auch hierher fließen und nicht nach Vösendorf.

Abgesehen davon sind nicht alle Einkaufstraßen tot. Die Logik sagt mir nebenbei, daß wir den Verkehr in der Stadt minimieren sollten. Einkaufszentren gehören zu den größten Produzenten unnötigen Verkehrs, ebenso wie Großkinos. In der Millennium City kommt mir jedesmal das Kotzen - angesichts der Leute die dort herumrennen und angesichts des Geruchs der Fastfood-Freßtempel. EIN McDonalds oder Burger King ist OK, aber wenn 10 Lokale von der Sorte versammelt sind --> würg.

Naja, aber wir leben ja im 21. Jahrhundert - da hält sich die denkende oder besser gesagt egomanische denkende Elite das leicht zu befriedigende Proletariat zur Erhaltung des Staates.
Wo ist der Geist der Aufklärung, wo sind die Grundprinzipien der Sozialdemokratie, wo ist die Verantwortungsbereitschaft für Mensch und Umwelt geblieben. Der Traum der selbstreflektierenden Wohlfahrtsgesellschaft ist wohl ausgeträumt...
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (12.10.2004, 19:57)