Konkreter Vorschlag Zu wenige Kontrollen?
154 Beiträge · Seite 3 von 8
14.01.2011, 01:04#41
ZitatOriginal von 317
Im übrigen würde mich interessieren, ob "Berufsschwarzfahrer" ähnliche Nonchalance an den Tag legen, wenn die Firma sich bei der Überweisung ihres Arbeitsentgeltes, die Eltern beim Taschengeld, etc... genauso vorgehen würden...
Viel interessanter wäre in diesem Zusammenhang ob diese Personen den Treibstoff für ihr(e) Auto(s) auch nach Möglichkeit bei Tankstellen immer stehlen, aber das "Sparen" fangt ja sicher erst bei den "minderwertigen" Verkehrsmitteln an...

ZitatOriginal von Ildi
Was ich sowieso nicht verstehe, ist, daß auf der Internetseite rideontime.at sowie in einigen Tageszeitungen täglich veröffentlicht wird, wo an diesen Tag verstärkt Kontrollen stattfinden. Das ist ja fast schon eine Warnung für Schwarzfahrer genau diese linien zu meiden und auf andere auszuweichen. Das sollte auch nicht sein!
Wie bereits geschrieben wurde, dienen diese Ankündigungen hauptsächlich um den Fahrkartenverkauf anzukurbeln. Und sie wirken auch, mMn. Letztlich hat ja auch kaum jemand der "im normalen Leben steht" ernsthaft die Zeit wegen möglicher Fahrscheinkontrollen Umwege in Kauf zu nehmen. (Wer das Wort Opportunitätskosten schon einmal gehört hat, kann sich außerdem in etwa ausmalen, wie hoch der eigentliche Verlust so einer Ausweichaktion wäre.)
Grundsätzlich gibt es keinen Grund Fahrscheinkontrollen zu verheimlichen, es ist ja bekannt, dass immer und überall damit zu rechnen ist. Und wenn es nur ein paar Personen sind, die deswegen einen Fahrschein kaufen, den sie sonst nicht gekauft hätten, ist es ein Gewinn, weil ja keine zusätzlichen Kosten durch die Ankündigung entstehen.
Ganz abgesehen davon sollte es eine Selbstverständlichkeit sein für in Anspruch genommene Leistungen des ÖPNV auch ein entsprechendes Entgelt zu bezahlen. Auch wenn es gerne anders gesehen wird: zu teuer sind die Fahrpreise der Öffis in Wien sicher nicht!
14.01.2011, 03:40#42
Die Schwarzkappler-Warnungen der Wiener Linien lassen auf jeden Fall einige der kontrollierten Linien aus und sind daher meiner Meinung nach nicht viel mehr als nur eine Werbemaßnahme. Man kann das ganz gut nachvollziehen, indem man sich die Kommentare auf der dazugehörigen Seite auf derstandard.at (der diese Warnungen als kostenpflichtigen SMS-Dienst anbietet) durchliest oder auf schwarzkappler.info die angeblich kontrollierten Linien mit den gemeldeten Kontrollen vergleicht.
Und nein, ich fahre nicht schwarz, ich habe eine Jahreskarte.
Und nein, ich fahre nicht schwarz, ich habe eine Jahreskarte.
14.01.2011, 08:48#43
ZitatOriginal von tgv325
Viel interessanter wäre in diesem Zusammenhang ob diese Personen den Treibstoff für ihr(e) Auto(s) auch nach Möglichkeit bei Tankstellen immer stehlen, aber das "Sparen" fangt ja sicher erst bei den "minderwertigen" Verkehrsmitteln an...
Noch viel interessanter wäre natürlich, ob Autofahrer für die Benutzung der öffentlichen Infrastruktur auch Tickets entwerten müssen. Ob sie für die Inanspruchnahme des öffentlichen Grunds zumindest eine mit Wohnzwecken vergleichbare Miete zahlen (4 m² * 6 Stockwerke * € 9 = € 216 / Monat).
Aber was ist schon Wohnen gegen die Blechkiste.
ZitatOriginal von tgv325
Ganz abgesehen davon sollte es eine Selbstverständlichkeit sein für in Anspruch genommene Leistungen des ÖPNV auch ein entsprechendes Entgelt zu bezahlen. Auch wenn es gerne anders gesehen wird: zu teuer sind die Fahrpreise der Öffis in Wien sicher nicht!
"Was nichts kostet, ist nichts wert" gilt ja nur für die Öffis. Den MIV, der die Städte in unerträgliche Verkehrshöllen verwandelt hat, kann man ruhig weiter aus öffentlichen Mitteln subventionieren. Da geht es ja auch nicht um die Lächerlichkeit, die eine allgemeine Öffi-Freifahrt kosten würde, sondern um vielfach höhere Beträge.
14.01.2011, 18:05#44
http://wien.orf.at/stories/492927/
Die Zahl der Fahrscheinkontrollore in Uniform und Zivil wurde von 70 auf 200 fast verdreifacht.
Welche Arbeitszeiten diese tatsächlich insgesamt haben, geht daraus aber nicht hervor. Überhaupt wird ja immer wieder angekündigt, die Kontrollen würden verstärkt, aber am Erfahrungswert "bis zu ca. 4x pro Jahr" hat sich seit meiner Schulzeit nichts geändert. Ich fahre zwar oft mit den gleichen, aber auch immer wieder mit anderen Linien.
Eine wesentliche Aufgabe der Wiener Linien ist heute, als öffentliche Einrichtung den privaten Autoverkehr möglichst einzudämmen, und wenn politisch durchsetzbar, könnte wahrscheinlich auch ein beträchtlicher Teil der ca. 300 Mio Euro (?) jährlich aus Fahrscheinverkäufen aus diesem abgezogen werden. Auch schwarz/blau würden es womöglich nicht schlecht finden, wenn man sich eines Tages auf den Straßen wieder frei bewegen könnte, und auch der Lieferverkehr nicht mehr im Stau steht. Mit dem "Bremsen" bei der U1 Süd gehts ja zumindest schon in die richtige Richtung.
Anm: Ich genieße eine Jahreskarte, welche die Fa. bezahlt, ansonsten würde ich öfters Fahrrad fahren, bzw. bin das früher. So gesehen hat die Freifahrt bei mir nicht unbedingt so ganz das Erwünschte bewirkt. Wird sich beim Ausbau der Citybike-Standorte aber wohl ändern.
[Ergänzung hinzugefügt]
Die Zahl der Fahrscheinkontrollore in Uniform und Zivil wurde von 70 auf 200 fast verdreifacht.
Welche Arbeitszeiten diese tatsächlich insgesamt haben, geht daraus aber nicht hervor. Überhaupt wird ja immer wieder angekündigt, die Kontrollen würden verstärkt, aber am Erfahrungswert "bis zu ca. 4x pro Jahr" hat sich seit meiner Schulzeit nichts geändert. Ich fahre zwar oft mit den gleichen, aber auch immer wieder mit anderen Linien.
Eine wesentliche Aufgabe der Wiener Linien ist heute, als öffentliche Einrichtung den privaten Autoverkehr möglichst einzudämmen, und wenn politisch durchsetzbar, könnte wahrscheinlich auch ein beträchtlicher Teil der ca. 300 Mio Euro (?) jährlich aus Fahrscheinverkäufen aus diesem abgezogen werden. Auch schwarz/blau würden es womöglich nicht schlecht finden, wenn man sich eines Tages auf den Straßen wieder frei bewegen könnte, und auch der Lieferverkehr nicht mehr im Stau steht. Mit dem "Bremsen" bei der U1 Süd gehts ja zumindest schon in die richtige Richtung.
Anm: Ich genieße eine Jahreskarte, welche die Fa. bezahlt, ansonsten würde ich öfters Fahrrad fahren, bzw. bin das früher. So gesehen hat die Freifahrt bei mir nicht unbedingt so ganz das Erwünschte bewirkt. Wird sich beim Ausbau der Citybike-Standorte aber wohl ändern.
[Ergänzung hinzugefügt]
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von madmaxx (14.01.2011, 18:10)
15.01.2011, 14:41#45
Ist schon dumm, die Linien mit den Kontrollen zu verraten. Immerhin werde da nicht so viele Fahrkarten verkauft - aber wenn man jemanden Strafen kann, wären es ca. 70 Euro - viel mehr Geld könnte man so bekommen.
gehtjanx
gehtjanx
15.01.2011, 16:53#46
ZitatOriginal von gehtjanx
Ist schon dumm, die Linien mit den Kontrollen zu verraten.
gehtjanx
Du kennst aber schon die alte Boxer-Weisheit "Links andeuten, rechts zuschlagen!"?

15.01.2011, 17:34#47
Ich bin schon etwas länger nicht mehr mit der Nightline gefahren, aber ich kann mich nicht erinnern, auch früher nicht, dort einmal eine Kontrolle erlebt zu haben. Und dort ist das Schwarzfahrpotential leider sehr hoch. 

15.01.2011, 18:25#48
ZitatOriginal von Ildi
Ich bin schon etwas länger nicht mehr mit der Nightline gefahren, aber ich kann mich nicht erinnern, auch früher nicht, dort einmal eine Kontrolle erlebt zu haben. Und dort ist das Schwarzfahrpotential leider sehr hoch.
Mir sind sie zwischen Ring und Gürtel (bzw. dort entlang) immer wieder widerfahren. Mit Einführung der "Nightliner" dürften die Großrazzien zwischen zwei Haltestellen (inklusive rollendem "Behelfs-Anhaltezentrum") scheinbar abgenommen haben, was die Chancen, etwaige Anschlüsse zu erwischen, sicher positiv beeinflußte.

Beste Grüße
VT
15.01.2011, 19:33#49
ZitatOriginal von VT 5081
. . . . Großrazzien zwischen zwei Haltestellen (inklusive rollendem "Behelfs-Anhaltezentrum") . . . .
Beste Grüße
VT
Sind ja eigentlich auch gesetzeswidrig, weil das Aus- und Einsteigen in Linienbusse nur an Haltestellen erlaubt ist (ausgenommen z.B. Unfall oder verkehrsuntauglicher Bus)!

15.01.2011, 19:56#50
ZitatOriginal von VT 5081
Mir sind sie zwischen Ring und Gürtel (bzw. dort entlang) immer wieder widerfahren. Mit Einführung der "Nightliner" dürften die Großrazzien zwischen zwei Haltestellen (inklusive rollendem "Behelfs-Anhaltezentrum") scheinbar abgenommen haben, was die Chancen, etwaige Anschlüsse zu erwischen, sicher positiv beeinflußte.
Beste Grüße
VT
Seit die Nightliner eingeführt wurden, habe ich im Nachtbus keine anderen Kontrollore mehr gesehen.
Laut Radio 88.6 wurde im letzten Jahr nach Aussagen der Wiener Linien die Kontrolldichte im gesamten Tages-und Nachliniennetz beinahe verdreifacht.
16.01.2011, 23:25#51
ZitatOriginal von jemand88
Er wollte sogar wissen, in welchem Land sich mein Geburtsort befindet und ob ich in Österreich überhaupt eine Aufenthaltsgenehmigung habe.
Und genau in dem Moment möchte ich seine Dienstnummer wissen.
Wo habt ihr eigentlich das her, dass das Studenten sind? Meines Wissens kann man nicht als Student nebenbei kontrollieren gehen oder sind das die von den Leihfirmen. Da hab ich ja auch schon einige seltsame Exemplare kennen gelernt.
ZitatOriginal von penner16
Gerade die jüngeren Blutsauger
Geht's eh noch? Überleg dir einmal etwas deinen Ton!

mfg ulf67
17.01.2011, 12:29#52
5 Beiträge ausgeschnitten:
Quod licet Iovi, non licet bovi! (war: Zu wenige Kontrollen?)
Quod licet Iovi, non licet bovi! (war: Zu wenige Kontrollen?) 17.01.2011, 13:38#53
ZitatOriginal von ulf67
ZitatOriginal von penner16
Gerade die jüngeren Blutsauger
Geht's eh noch? Überleg dir einmal etwas deinen Ton!
Meine Aversion gegen Schwarzkappler kommt nicht von irgendwo, dafür habe ich schon viel zu viele negative Erfahrungen mit denen gemacht. Mein Ton ist daher sehr wohl überlegt!
17.01.2011, 13:43#54
Ich habe keinerlei Problem mit irgendeinem Schwarzkappler, Fahrscheinprüfer, Kontrollor oder wie man sie sonst auch nennen mag, denn ich habe stets einen gültigen Fahrausweis... und selbst wenn sie dich ein paar Mal erwischt haben (und eine andere negative Erfahrung ist eigentlich kaum möglich), ist das immer noch kein Grund, über die Gesamtheit der Schwarzkappler pauschal herzufallen. Die tun auch nur ihren Job - manche freundlicher, manche weniger. Zu mir war noch nie einer unfreundlich: Warum hätte er auch sollen?
17.01.2011, 14:23#55
ZitatOriginal von 95B
(und eine andere negative Erfahrung ist eigentlich kaum möglich)
... außer, dass manche davon nicht lesen können bzw. auf meiner Nachmittagsbildungskarte nicht gleich erkennen konnten, dass der 20.9.2010 sehr wohl in den Gültigkeitszeitraum (1.9.2010-2.7.2011) fällt - weswegen ich auf den nächsten Zug warten durfte, nachdem sie mich rauskommandiert hatten ...
Okay, errare humanum est, und sie haben sich auch tausendmal entschuldigt, aber es sind durchaus auch andere negative Erfahrungen möglich.
17.01.2011, 14:41#56
ZitatOriginal von penner16
[...]
Wenn ich mich da an den bladen grauhaarigen Ungustl und die kleine - genauso dicke - unfreundliche Gemeindebautante zurückerinnere, die am N6 und N66 immer wieder ihre schlechten Launen an den Fahrgäste ausgelassen und beinhart alles mit Erlagschein abgefertigt haben, was auch nur verdächtig nach Schwarzfahrer ausgesehen hat, dann lasse ich mich klarerweise lieber jede Woche von einem Studenten kontrollieren, als zwei mal im Jahr von einem rücksichtlosen Ekelpaket, das dich wie einen Häftling behandelt.
Naja, vielleicht sieht penner16 ja aus wie ein "verdächtiger Schwarzfahrer" (wie sehen die eigentlich aus?), und wurde daher schon öfters übelst von "Ekelpaketen" (vulgo grauhaariger Ungustl & unfreundliche Gemeindebautante) abgezockt.

Mir gegenüber waren die Kontrollorgane immer korrekt (liegt vielleicht daran, dass ich stets einen gültigen Fahrausweis mitführe), auch sonstiger Übergriffe blieb es mir verwehrt Zeuge zu werden.
Weiters ist mir noch nie untergekommen, dass Fahrgäste Erlagscheine ausgehändigt bekommen hätten, weil sie verdächtig nach Schwarzfahrer ausgesehen hätten - höchstens, weil sie keinen gültigen Fahrausweis hatten.
Aber lassen wir penner16 seine Aversion, möge er daraus ein nettes Vorurteil stricken!
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 317 (17.01.2011, 14:43)
17.01.2011, 14:43#57
ZitatOriginal von 95B
Ich habe keinerlei Problem mit irgendeinem Schwarzkappler, Fahrscheinprüfer, Kontrollor oder wie man sie sonst auch nennen mag, denn ich habe stets einen gültigen Fahrausweis...
Ich habe auch stets einen dabei und das hat die Kontrollore nicht davon abgehalten, nicht nur einmal ihre schlechte Laune auszuleben. Ich wurde schon mehrmals rüde angefaucht, weil ich meinen Fahrschein zu lange gesucht habe, aus dem Nachtbus geworfen weil mein Schülerausweis angeblich gefälscht war (!!!), durfte aussteigen weil der Kontrollor meinen im Regionalbus gekauften VP Zone 100 Fahrschein nicht anerkannt hat usw. usf. Ein gültiger Fahrschein heißt also noch lange nichts!
@317er: Das von mir beschriebene Szenario mit den Ungustln und den Erlagscheinen ereignete sich vor ca. 2 Jahren am Reumannplatz, als der N6 - obwohl der Nightliner den ganzen Bus schon gecheckt hatte! - von vorne bis hinten durchkontrolliert wurde. Es wurden ca. fünf Personen, fast alle vom Aussehen etwas orientalisch angehaucht, aus dem N6 in einen von Polizisten bewachten LU 200 "überstellt", wobei die beiden Busse (NG und LU) so gestanden sind, dass die erste Tür des einen Wagens genau gegenüber jener des anderen lag. Dazwischen standen klarerweise die Herren die Blau, die ein Weglaufen der "Häftlinge" verhindern sollten. Alle anderen Türen beider Busse waren zum Zeitpunkt der Razzia geschlossen. Für einen kurzen Moment dachte ich, wir leben in einem Polizeistaat!
Ein Freund, mit dem ich unterwegs war, wurde, genauso wie ich einmal, aus dem Bus geworfen, weil die von mir angesprochene blade Kontrollorin das Datum auf seinem Lehrlingsausweis nicht lesen konnte und dachte, er hätte den Ausweis gefälscht, was nicht der Fall war. Sie war auch etwas skeptisch, dass ein dunkelhäutiger Mensch (seine Mutter kommt von den Kap Verde Inseln, sein Vater aus NÖ) mit Nachnamen "Butschek" heißen kann. So viel dazu...
ZitatOriginal von 95B
und selbst wenn sie dich ein paar Mal erwischt haben (und eine andere negative Erfahrung ist eigentlich kaum möglich), [...]
Ich wurde genau 1 mal erwischt, und zwar vor einigen Jahren am Praterstern. Der Schwarzkappler, der mich damals gefasst hat, war sogar einer der nettesten, die mir je begegnet sind - als wenn sie nur dann freundlich sind, wenn sie dir mit einem unverschämten dämlichen Grinsen den Erlagschein in die Hände drücken dürfen.

Du siehst also, es geht auch anders negativ.

ZitatOriginal von 95B
Die tun auch nur ihren Job - manche freundlicher, manche weniger. Zu mir war noch nie einer unfreundlich: Warum hätte er auch sollen?
Wie gesagt, bei mir verhält es sich so ziemlich andersrum. Der Begriff "freundlicher Kontrollor" ist meiner Ansicht nach ein Oxymoron, wie es im Lehrbuch steht.

Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von p16 (17.01.2011, 15:13)
17.01.2011, 16:49#58
ZitatOriginal von penner16
Meine Aversion gegen Schwarzkappler kommt nicht von irgendwo, dafür habe ich schon viel zu viele negative Erfahrungen mit denen gemacht. Mein Ton ist daher sehr wohl überlegt!
Tja, ich glaube wir haben unterschiedliche Auffassungen von "überlegen".
ZitatOriginal von penner16
Das von mir beschriebene Szenario mit den Ungustln und den Erlagscheinen ereignete sich vor ca. 2 Jahren am Reumannplatz, als der N6 - obwohl der Nightliner den ganzen Bus schon gecheckt hatte! - von vorne bis hinten durchkontrolliert wurde. Es wurden ca. fünf Personen, fast alle vom Aussehen etwas orientalisch angehaucht, aus dem N6 in einen von Polizisten bewachten LU 200 "überstellt", wobei die beiden Busse (NG und LU) so gestanden sind, dass die erste Tür des einen Wagens genau gegenüber jener des anderen lag.
Bei so einer Aktion habe ich auch einmal eine Gruppe von sehr unfreundlichen Kontrolloren erlebt, dennoch schließe ich halt nicht von diesen paar seltsamen Menschen, auf alle, die diesen Job ausüben.
ZitatOriginal von penner16
ein Freund, mit dem ich unterwegs war, wurde, genauso wie ich einmal, aus dem Bus geworfen, weil die von mir angesprochene blade Kontrollorin das Datum auf seinem Lehrlingsausweis nicht lesen konnte
Wenn das Datum nicht lesbar ist, ist es aber nur normal, dass man da unter Umständen Probleme bekommt.
ZitatOriginal von penner16
durfte aussteigen weil der Kontrollor meinen im Regionalbus gekauften VP Zone 100 Fahrschein nicht anerkannt hat
Warum hast du dir nicht die Dienstnummer geholt und dich beschwert? Nun gut vielleicht warst du damals zu jung.
Summasumarum waren zu mir die Kontrollore immer korrekt, auch damals bei der "Aktion scharf" in der Nightline, da wurden andere Fahrgäste schlecht behandelt.
ZitatOriginal von penner16
Ich wurde genau 1 mal erwischt
Anderen Usern nichts glauben und dann selbst erwarten, dass wir dir glauben, noch dazu wo du schon so viele, durchaus nachweisbare, Falschmeldungen hier gepostet hast, ist das wirklich dein Ernst?

mfg ulf67
17.01.2011, 22:21#59
ZitatOriginal von ulf67
ZitatOriginal von penner16
Ich wurde genau 1 mal erwischt
Anderen Usern nichts glauben und dann selbst erwarten, dass wir dir glauben, noch dazu wo du schon so viele, durchaus nachweisbare, Falschmeldungen hier gepostet hast, ist das wirklich dein Ernst?
mfg ulf67
Och, das darfst du mir schon glauben, einmal unnötig 62€ brennen hat gereicht.

Es war damals Monatsanfang und ich hatte vergessen, mein Monatspickerl für den Freifahrtsausweis zu kaufen. Nach diesem Vorfall habe ich bis zum Ende meiner Schullaufbahn die Monatskarten schon ein bis mehrere Tage vor dem Ersten des Folgemonats gelöst. Du kannst dir wohl vorstellen, welche Folgen so eine Strafe bei 100€ Taschengeld/Monat nach sich zieht.
Die Sache mit dem Regionalbusfahrschein ist übrigens noch gar nicht lange her. Ich habe an diesem Tag in einem Hotel nahe des Budokan-Centers gearbeitet und bin in der Früh mit dem 265er vom Matz runtergefahren. Am Nachmittag bin ich dann am Ring (im 1er) kontrolliert worden, durfte aussteigen und bin halt die letzten zwei Stationen (Bellaria -> Rathaus) zu Fuß gegangen. Der Klügere gibt bekanntlich nach...
Edit: Ich habe vergessen zu erwähnen, dass man an diesem Tag mit einem gelösten Zone 100-Fahrschein den ganzen Tag die Öffis benutzen durfte. Deswegen hatte ich den Fahrschein aus dem Bus am Nachmittag noch bei mir!
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von p16 (17.01.2011, 22:25)
17.01.2011, 22:27#60
ZitatOriginal von penner16
Ich habe auch stets einen dabei und das hat die Kontrollore nicht davon abgehalten, nicht nur einmal ihre schlechte Laune auszuleben. Ich wurde schon mehrmals rüde angefaucht, weil ich meinen Fahrschein zu lange gesucht habe, aus dem Nachtbus geworfen weil mein Schülerausweis angeblich gefälscht war (!!!), durfte aussteigen weil der Kontrollor meinen im Regionalbus gekauften VP Zone 100 Fahrschein nicht anerkannt hat usw. usf. Ein gültiger Fahrschein heißt also noch lange nichts!
In meiner Schulzeit habe ich einmal meine Karte zuhause vergessen und wurde "laufen gelassen" - dabei war da die Angst noch größer, weil ich mich noch nicht mit der genauen Rechtslage bzw. der Möglichkeit des nachträglichen Vorweisens ausgekannt habe.
Vor einiger Zeit meinte einer (am 51A - alle 10 Jahre eine Kontrolle), dass mein Einzelfahrschein schon etwas alt sei, und tatsächlich war es der, mit dem ich vor ein paar Stunden stadteinwärts gefahren bin. Ich habe dann noch den anderen gefunden, war dann auch kein Problem und ich wurde auch nicht "bedroht".