Zukunftsvision U6-Verlängerung nach Stammersdorf
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26.03.2015, 09:14#361
Ich hab mich aber auch schon öfters gefragt, warum Wendeanlagen nicht zumindest drei- oder gar viergleisig gebaut werden - Das macht das Kraut auch nicht mehr fett und bringt betrieblich einige Vorteile.Es kostet eben mehr
.Fall 1: Wenden in der Wendeanlage
Fall 2: Bahnsteigwenden (4 min)
Fall 3: Wendehilfe: Werkstattler oder Reserve führt den Zug bis in die Station und du (Fahrer) rüstest in auf der "Gegenseite" wieder auf. Gibt es aber öfter als was du glaubst.
26.03.2015, 10:22#362
Grundsätzlich finde ich die Verlängerung bis Rendezvousberg nicht schlecht. Man müsste dort halt eine Park & Ride-Anlage bauen und einen Umsteigeknoten für die Pendlerbusse schaffen. Schade eigentlich, dass es da die Stammerdsdorfer Lokalbahn nicht mehr gibt...
26.03.2015, 10:59#363
Grundsätzlich finde ich die Verlängerung bis Rendezvousberg nicht schlecht. Man müsste dort halt eine Park & Ride-Anlage bauen und einen Umsteigeknoten für die Pendlerbusse schaffen. Schade eigentlich, dass es da die Stammerdsdorfer Lokalbahn nicht mehr gibt...Nach dem auf dem Areal der Stammersdorfer Lokalbahn (Lokschuppen) ein "Schul"-campus hingebaut werden soll, ist so wieso Hopfen und Malz verloren. Wie man da eine U-Bahn (sollte es so kommen) vorbeiführen will ist mir rätselhaft.
Edit: Satz hinzugefügt
26.03.2015, 11:13#364
Wieso, die U-Bahn kommt ja eh auf die bestehende Straßenbahntrasse, und die ist recht gut bemessen mit einem Grünstreifen auf der Seite. Soweit ich mich an die Pläne für die neue Schule erinnere wird außerdem gar nicht bis ganz an die Straßenbahn heran gebaut, also für die U-Bahn bleibt mehr als genug Platz.Grundsätzlich finde ich die Verlängerung bis Rendezvousberg nicht schlecht. Man müsste dort halt eine Park & Ride-Anlage bauen und einen Umsteigeknoten für die Pendlerbusse schaffen. Schade eigentlich, dass es da die Stammerdsdorfer Lokalbahn nicht mehr gibt...Nach dem auf dem Areal der Stammersdorfer Lokalbahn (Lokschuppen) ein "Schul"-campus hingebaut werden soll, ist so wieso Hopfen und Malz verloren. Wie man da eine U-Bahn (sollte es so kommen) vorbeiführen will ist mir rätselhaft.
Edit: Satz hinzugefügt
30.03.2016, 19:40#365
Das ist definitiv nicht der Streifen der Lokalbahn, die neue Flächenwidmung betrifft nämlich auch Häuser, die noch zur Zeit der Lokalbahn gebaut wurden und dann irgendwann der U6 weichen müssen. Damit es sogar du verstehst, hab ich die betreffenden Häuser orange gekennzeichnet.Anbei zum Beweis die entsprechende Flächenwidmung, wo der Streifen neben der Brünnerstraße freigehalten wurde. So wird zB der aufgelassene Chinese bei der Stammerdorferstraße abgerissen, was in der Flächenwidmung schon berücksichtigt ist.
Es beweist höchstens, dass du irgendwas daher fantasierst aber sonst nichts. Der Streifen von der Lokalbahn war früher als Verkehrsband gewidmet und hat jetzt gar keine explizite Widmung mehr (weder im Bebauungsplan noch bei der generalisierten Flächenwidmung). Und aus einer derartigen geringfügigen Änderung der Baulinie auf den Verlauf einer U-Bahn-Trasse, die in den nächsten 15-20 Jahren nicht realisiert wird, zu schließen ist schon wirklich sehr gewagt.
Auch die Strecke in Tieflage ab Floridsdorf wurde bereits entsprechend umgewidmet.
Der Chinese, der auf der zukünftigen Trasse der U6 stand, wird übrigens gerade abgerissen.
22.06.2016, 17:09#366
ich bin gegen eine U6 Verlängerung!
Zur Zeit bin ich 52 Jahre alt, wohne an der Brünner Strasse Nähe Stammersdorf und fahre fast täglich mit der Strassenbahn - nicht nur zu den Spitzenzeiten, auch ausserhalb.
Lange wollte ich die U6 Verlängerung nach Stammersdorf, denn ich sah nur die positiven Aspekte:
- keine Zeitverzögerung durch den Oberflächenverkehr
- keine Zeitverzögerung durch Ampeln
- weniger Haltestellen
- kein Umsteigen in Floridsdorf (sind ja doch ein paar Minuten Gehzeit)
- grössere Kapazität der U-Bahn ggü. der Strassenbahn
Dann habe ich eine Machbarkeitsstudie für die U6 vom Dez. 2002 (!) erhalten und genau studiert. Seither denke ich anders.
Zwar wurde links und rechts der Brünner Straße eifrig gebaut, und es werden nach wie vor Wohnprojekte hochgezogen, jedoch werden in den nächsten 20, 25 Jahren sicher nicht
doppelt oder 3x soviele Menschen zuziehen als in den letzten 20 Jahren. D.h., der "Markt" für eine U6 Verlängerung ist schlichtweg nicht gegeben, nicht jetzt und vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht. Die Linien 30 und 31 sind zwar stark frequentiert, aber nur bis Jedlersdorf bzw. Hanreitergasse. Ab dann fahren die Strassenbahnen relativ leer nach Stammersdorf
(Ausnahme Ausflugsverkehr am Wochenende Richtung Stammersdorfer >Heurige).
Mit anderen Worten: eine U6 rechnet sich vom Passagieraufkommen bis zum KH Nord, bestenfalls bis Jedlersdorf.
Bau- und vor allem Erhaltungskosten würden ALLEN Wienern aber die km bis Stammersdorf Rendevouz (Wendeanlage und P&R) auferlegt.
Abgesehen davon, dass ein Niederösterreicher aus dem Gebiet Wolkersdorf oder Mistelbach wesentlich schneller mit der S-Bahn in Wien ist als mit dem Auto bis Stammersdorf, um dann in die U6 einzusteigen...
Da die U6 Trasse weitgehend der 30/31 Trasse entspricht und ja lt. Studie spätestens ab Shuttleworthstrasse vom Untergrund in den 1. Stock (sprich aufgeständert) wandert, will ich mir die jahrelangen Bauprovisorien, Lärm, Verkehrsbehinderungen (von der optischen Katastrophe ganz zu schweigen) etc. gar nicht vorstellen.
Und das alles für vielleicht 15, 20 Fahrgäste, die dann pro Zug in Stammerasdorf aussteigen?
Nein, das rechnet sich die nächsten Jahrzehnte nicht wirklich...
Lange wollte ich die U6 Verlängerung nach Stammersdorf, denn ich sah nur die positiven Aspekte:
- keine Zeitverzögerung durch den Oberflächenverkehr
- keine Zeitverzögerung durch Ampeln
- weniger Haltestellen
- kein Umsteigen in Floridsdorf (sind ja doch ein paar Minuten Gehzeit)
- grössere Kapazität der U-Bahn ggü. der Strassenbahn
Dann habe ich eine Machbarkeitsstudie für die U6 vom Dez. 2002 (!) erhalten und genau studiert. Seither denke ich anders.
Zwar wurde links und rechts der Brünner Straße eifrig gebaut, und es werden nach wie vor Wohnprojekte hochgezogen, jedoch werden in den nächsten 20, 25 Jahren sicher nicht
doppelt oder 3x soviele Menschen zuziehen als in den letzten 20 Jahren. D.h., der "Markt" für eine U6 Verlängerung ist schlichtweg nicht gegeben, nicht jetzt und vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht. Die Linien 30 und 31 sind zwar stark frequentiert, aber nur bis Jedlersdorf bzw. Hanreitergasse. Ab dann fahren die Strassenbahnen relativ leer nach Stammersdorf
(Ausnahme Ausflugsverkehr am Wochenende Richtung Stammersdorfer >Heurige).
Mit anderen Worten: eine U6 rechnet sich vom Passagieraufkommen bis zum KH Nord, bestenfalls bis Jedlersdorf.
Bau- und vor allem Erhaltungskosten würden ALLEN Wienern aber die km bis Stammersdorf Rendevouz (Wendeanlage und P&R) auferlegt.
Abgesehen davon, dass ein Niederösterreicher aus dem Gebiet Wolkersdorf oder Mistelbach wesentlich schneller mit der S-Bahn in Wien ist als mit dem Auto bis Stammersdorf, um dann in die U6 einzusteigen...
Da die U6 Trasse weitgehend der 30/31 Trasse entspricht und ja lt. Studie spätestens ab Shuttleworthstrasse vom Untergrund in den 1. Stock (sprich aufgeständert) wandert, will ich mir die jahrelangen Bauprovisorien, Lärm, Verkehrsbehinderungen (von der optischen Katastrophe ganz zu schweigen) etc. gar nicht vorstellen.
Und das alles für vielleicht 15, 20 Fahrgäste, die dann pro Zug in Stammerasdorf aussteigen?
Nein, das rechnet sich die nächsten Jahrzehnte nicht wirklich...
22.06.2016, 20:47#367
Hallo erst einmal hier im Forum;)
Mit der Auslastung bis Hanreitergasse muss ich dir schon recht geben, nur wäre es eben nicht von Vorteil sie dann auch dort verenden zu lassen.
Warum will jeder immer eine Wendeanlage bauen, wer braucht die?
Nur weil U Bahn drauf steht heißt das ja noch lange nicht dass die Züge nicht auch eine Schleife fahren können, macht die Badner Bahn bei der Oper auch und es sind ja fast idente Fahrzeuge.
Beim Abschnitt Hanreitergasse-Stammersdorf bräuchte man auch nicht viel umbauen, in diesem Abschnitt gibt es genau 2 Kreuzungen, die könnte man mittels Ampeln und bevorrangung für die Bahn regeln.
Mit der Auslastung bis Hanreitergasse muss ich dir schon recht geben, nur wäre es eben nicht von Vorteil sie dann auch dort verenden zu lassen.
Warum will jeder immer eine Wendeanlage bauen, wer braucht die?
Nur weil U Bahn drauf steht heißt das ja noch lange nicht dass die Züge nicht auch eine Schleife fahren können, macht die Badner Bahn bei der Oper auch und es sind ja fast idente Fahrzeuge.
Beim Abschnitt Hanreitergasse-Stammersdorf bräuchte man auch nicht viel umbauen, in diesem Abschnitt gibt es genau 2 Kreuzungen, die könnte man mittels Ampeln und bevorrangung für die Bahn regeln.
23.06.2016, 15:00#368
hallo auch.
abgesehen,dass eine mischform u-bahn und strassenbahn in wien unerwünscht ist (dass es funktioniert, beweisen u.a. franfurt und köln bzw. umgekehrt überland als s-bahn, in der stadt als strassenbahn in karlsruhe mit grossem erfolg), kann ich mir nicht vorstellen, dass die jetzige strassenbahntrasse eine u-bahn (auch wenn es "nur" t1 sind) inkl. aller leitungen und verbreiterten und verlängerten haltestellen aufnehmen kann, dazu ist der gleisabstand der strassenbahn jetzt einfach zu eng.
und ob u6 garnituren diese enge schleife in stammersdorf bewältigen kann, glaub ich auch nicht - kein vergleich zur opernschleife der wlb.
ich glaub nicht, dass ich eine verlängerung noch erleben werde...
abgesehen,dass eine mischform u-bahn und strassenbahn in wien unerwünscht ist (dass es funktioniert, beweisen u.a. franfurt und köln bzw. umgekehrt überland als s-bahn, in der stadt als strassenbahn in karlsruhe mit grossem erfolg), kann ich mir nicht vorstellen, dass die jetzige strassenbahntrasse eine u-bahn (auch wenn es "nur" t1 sind) inkl. aller leitungen und verbreiterten und verlängerten haltestellen aufnehmen kann, dazu ist der gleisabstand der strassenbahn jetzt einfach zu eng.
und ob u6 garnituren diese enge schleife in stammersdorf bewältigen kann, glaub ich auch nicht - kein vergleich zur opernschleife der wlb.
ich glaub nicht, dass ich eine verlängerung noch erleben werde...
23.06.2016, 16:39#369
Hoffentlich nicht!!! Wäre mal höchste Zeit dass man ordentlich Kohle in die S-Bahn investiert als immer nur Geld im Untergrund zu verscharren!! CAT abschaffen, ordentliches Zugsicherungssystem (ETCS), ordentliche S-Bahn-taugliche neue Fahrzeuge, dichtere Intervalle auf Außenästen, schnellere Zugabfertigung, Verknüpfung von S45 und S80 zu 3/4-Ring, S45 nach Praterkai, S-Bahn auf Aspangbahn um nur einige wenige Punkte zu nennen!
ich glaub nicht, dass ich eine verlängerung noch erleben werde...
Aber nein, wir haben natürlich das Geld um nur so damit rumzuwerfen und klotzen und protzen mit unserer U-Bahn!
23.06.2016, 21:59#370
Wäre mal höchste Zeit dass man ordentlich Kohle in die S-Bahn investiert als immer nur Geld im Untergrund zu verscharren!! CAT abschaffen, ordentliches Zugsicherungssystem (ETCS), ordentliche S-Bahn-taugliche neue Fahrzeuge, dichtere Intervalle auf Außenästen, schnellere Zugabfertigung, Verknüpfung von S45 und S80 zu 3/4-Ring, S45 nach Praterkai, S-Bahn auf Aspangbahn um nur einige wenige Punkte zu nennen!
Absolut richtig!
24.06.2016, 11:43#371
Ich bin auch dafür das mehr in die S-Bahn investiert wird, dennoch darf man die U-Bahn in Wien nich ganz außer acht lassen. U6 nach Stammersdorf und U5 nach Dornbach sollten meiner Meinung nach trotz eines intensiven S-Bahn Ausbaus kommen, denn die beiden Strecken können durch keine S-Bahn offensive ersetzt werden.Wäre mal höchste Zeit dass man ordentlich Kohle in die S-Bahn investiert als immer nur Geld im Untergrund zu verscharren!! CAT abschaffen, ordentliches Zugsicherungssystem (ETCS), ordentliche S-Bahn-taugliche neue Fahrzeuge, dichtere Intervalle auf Außenästen, schnellere Zugabfertigung, Verknüpfung von S45 und S80 zu 3/4-Ring, S45 nach Praterkai, S-Bahn auf Aspangbahn um nur einige wenige Punkte zu nennen!
Absolut richtig!
Auch wenn der S-Bahn Ring, welcher meiner Meinung nach von Hütteldorf über Ottakring, Handelskai, Praterkai, Kaiserebersdorf, Oberlaa, Gutheil-Schoder-Gasse, Speising und zurück nach Hütteldorf gehen soll, und die Strecke Erzherzog-Karl-Straße-Leopoldau in betrieb gehen, sind diese zwei gebiete dennoch genauso überlastet wie jetzt auch schon.
Andere Projekte hingegen die öfters erwähnt werden wie z.b. ein U3 Ausbau nach Schwechat oder Kaiserebersdorf oder der U4 Ausbau nach Korneuburg oder Auhof können durch S-Bahn Projekte besser realisiert werden.
Der riesen Vorteil wenn die Strecke Erzherzog-Karl-Straße-Leopoldau wieder benutzt wird ist, das die Stammstrecke entlastet wird und mehr S7 Züge fahren können, voraussetzung CAT wird abgeschafft, und zwar alle 15 statt 30 min von Laa/Thaya bzw. Leopoldau. Man könnte es in dem fall ja so machen, das dann alle S2 Züge über Stadlau fahren und alle S7 Züge über Praterstern, somit würde eine S-Bahn Linie weniger auf der Stammstrecke verkehren.
Obendrein kann man sich überlegen nur jede zweite S1 über die Stammstrecke zu führen und alle R Züge die über Leopoldau fahren und nicht von Wolfstal/Flughafen Wien kommen von der Stammstrecke abzuziehen.
Was man sich dann auch noch überlegen kann ist eine neue S-Bahn Linie einzuführen und zwar Meidling-Hbf-Stadlau-Leopoldau-Floridsdorf-Praterstern-Wien Mitte-Hbf-Meidling. Somit gebe es dann einen großen und einen kleinen S-Bahn Ring in Wien.
24.06.2016, 15:13#372
Der riesen Vorteil wenn die Strecke Erzherzog-Karl-Straße-Leopoldau wieder benutzt wird ist, das die Stammstrecke entlastet wird und mehr S7 Züge fahren können, voraussetzung CAT wird abgeschafft, und zwar alle 15 statt 30 min von Laa/Thaya bzw. Leopoldau. Man könnte es in dem fall ja so machen, das dann alle S2 Züge über Stadlau fahren und alle S7 Züge über Praterstern, somit würde eine S-Bahn Linie weniger auf der Stammstrecke verkehren.Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, wenn die Züge eines Außenastes in Wien zwei verschiedene Strecken bedienen, weil man sich dann immer entscheiden muss zu welchem Bahnhof man fahren soll. Und wenn man dann den Zug dort verpasst, muss man länger auf den Nächsten warten. Wenn hingegen alle über eine Strecke fahren, dann ist die Wartezeit kürzer.
Obendrein kann man sich überlegen nur jede zweite S1 über die Stammstrecke zu führen und alle R Züge die über Leopoldau fahren und nicht von Wolfstal/Flughafen Wien kommen von der Stammstrecke abzuziehen.
Bei einem 15 Min. Takt auf S1, S2 und S3, sowie einem 30 Min. Takt bei den R-Zügen auf allen drei Außenästen könnten wahrscheinlich trotzdem alle über die Stammstrecke fahren, 18 Züge pro Stunde gehen sich ja aus.
Was man sich dann auch noch überlegen kann ist eine neue S-Bahn Linie einzuführen und zwar Meidling-Hbf-Stadlau-Leopoldau-Floridsdorf-Praterstern-Wien Mitte-Hbf-Meidling. Somit gebe es dann einen großen und einen kleinen S-Bahn Ring in WienIch würde die Linie nur Meidling - Hbf - Stadlau - Leopoldau führen, denn es ist tausendmal gescheiter alle Züge von den Außenstrecken auf die Stammstrecke durchzubinden, als diese komische Linie von Stadlau. Keiner würde mit dieser Linie direkt von z.B. Stadlau nach Handelskai fahren (wegen der komischen Linienführung).
24.06.2016, 22:08#373
Naja aber wenn es so kommt wie ich es geschrieben habe, und man von einem 15 min takt auf der S7/R, einem 30 min takt auf S3, S4 und einem Stundentakt auf der S1 bzw dem R nach Znojmo ausgeht, dann fahren eh schon 10 Züge und wenn dann noch die S-Bahn vom kleinen Ring dazu kommt dann können bis zu 16 Züge pro Stunde unterwegs sein.Der riesen Vorteil wenn die Strecke Erzherzog-Karl-Straße-Leopoldau wieder benutzt wird ist, das die Stammstrecke entlastet wird und mehr S7 Züge fahren können, voraussetzung CAT wird abgeschafft, und zwar alle 15 statt 30 min von Laa/Thaya bzw. Leopoldau. Man könnte es in dem fall ja so machen, das dann alle S2 Züge über Stadlau fahren und alle S7 Züge über Praterstern, somit würde eine S-Bahn Linie weniger auf der Stammstrecke verkehren.Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, wenn die Züge eines Außenastes in Wien zwei verschiedene Strecken bedienen, weil man sich dann immer entscheiden muss zu welchem Bahnhof man fahren soll. Und wenn man dann den Zug dort verpasst, muss man länger auf den Nächsten warten. Wenn hingegen alle über eine Strecke fahren, dann ist die Wartezeit kürzer.
Obendrein kann man sich überlegen nur jede zweite S1 über die Stammstrecke zu führen und alle R Züge die über Leopoldau fahren und nicht von Wolfstal/Flughafen Wien kommen von der Stammstrecke abzuziehen.
Bei einem 15 Min. Takt auf S1, S2 und S3, sowie einem 30 Min. Takt bei den R-Zügen auf allen drei Außenästen könnten wahrscheinlich trotzdem alle über die Stammstrecke fahren, 18 Züge pro Stunde gehen sich ja aus.
Auf dem Abschnitt Hbf-Stadlau wären dann bis zu 13 Züge die Stunde unterwegs (2x S2, 1x S1, 1x REX Bratislava, 2x S80, bis zu 6x S-Bahn kleiner Ring, 1x R nach Breclav). Damit wären beide Strecken eh schon fast an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt.
Die einzigen die einen Nachteil hätten von dem, wären die Leute aus Süßenbrunn bis Breclav, da sie dann entweder länger warten müssten um auf die Stammstrecke zu kommen oder gar nicht mehr ohne umsteigen auf die Stammstrecke kommen, aber man kann es ja so machen, das wenn der R aus Breclav kommt, das dann die S1 nach Meidling über Praterstern in Gänserndorf oder Leopoldau wartet.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von U-Bahn p (24.06.2016, 22:12)
25.06.2016, 01:25#374
Der große Erfolg der S-Bahn beruht ja auf der Stammstrecke. Daher ist es nicht gerade förderlich, Züge von dort abzuleiten. Die S3/4 von/nach Korneuburg zieht um einiges mehr Fahrgäste an als die im FJBf endende S40 aus Klosterneuburg, da man hier nicht direkt in die Stadt kommt. Auch sehe ich das Kapazitätsproblem nicht ganz, denn die Außenäste sind zwar in der HVZ gut ausgelastet, allerdings keineswegs überfüllt, genauso kommt die Stammstrecke mit dem jetzigen Angebot eigentlich zurecht. Auch der Sinn des 15min Taktes zum Flughafen ist fraglich, zwar sind die Züge meistens voll, aber ich habe noch nie erlebt dass die S7 vor Überfüllung nicht mehr vorankam oder Fahrgäste stehen lassen musste.
Eher könnte ich mir vorstellen, so wie damals die in Floridsdorf endenden Züge weiterzuführen zum Hbf 3-12 über Breitenlee.
Ist halt die Frage ob das mittlerweile besser angenommen wird als damals.
Auch den "kleinen S-Bahn Ring" alle 10 Minuten halte ich für absurd, so viel Bedarf besteht weder nördlich von Floridsdorf noch in der Simmeringer Gegend.
Eher könnte ich mir vorstellen, so wie damals die in Floridsdorf endenden Züge weiterzuführen zum Hbf 3-12 über Breitenlee.
Ist halt die Frage ob das mittlerweile besser angenommen wird als damals.
Auch den "kleinen S-Bahn Ring" alle 10 Minuten halte ich für absurd, so viel Bedarf besteht weder nördlich von Floridsdorf noch in der Simmeringer Gegend.
25.06.2016, 07:43#375
Auch der Sinn des 15min Taktes zum Flughafen ist fraglich, zwar sind die Züge meistens voll, aber ich habe noch nie erlebt dass die S7 vor Überfüllung nicht mehr vorankam oder Fahrgäste stehen lassen musste.
Ich schon. Der Zug war beim Rennweg (Richtung Flughafen) so voll, dass dort praktisch niemand mehr einsteigen konnte. Zum Glück war ich schon drinnen und kam daher rechtzeitig zu meinem beruflichen Termin.
Was die S7-Verdichtungs-Gegner oft vergessen: Mit der S7 kann man ja nicht nur zum Flughafen fahren (der mittlerweile tatsächlich ausreichend bedient wird), sondern auch z.B. von Wien nach Schwechat, Kaiserebersdorf, zur Geiselbergstraße oder nach St. Marx. Diese Stationen könnten ein attraktiveres Intervall gut gebrauchen, wobei dieses gar nicht unbedingt bis zum Flughafen nötig wäre, sondern lediglich bis Schwechat. Nach einer solchen Verdichtung wird dann hoffentlich niemand mehr eine U3 bis Schwechat fordern, denn mit der S7 ist man viel schneller …
25.06.2016, 07:51#376
Der große Erfolg der S-Bahn beruht ja auf der Stammstrecke. Daher ist es nicht gerade förderlich, Züge von dort abzuleiten. Die S3/4 von/nach Korneuburg zieht um einiges mehr Fahrgäste an als die im FJBf endende S40 aus Klosterneuburg, da man hier nicht direkt in die Stadt kommt. Auch sehe ich das Kapazitätsproblem nicht ganz, denn die Außenäste sind zwar in der HVZ gut ausgelastet, allerdings keineswegs überfüllt, genauso kommt die Stammstrecke mit dem jetzigen Angebot eigentlich zurecht. Auch der Sinn des 15min Taktes zum Flughafen ist fraglich, zwar sind die Züge meistens voll, aber ich habe noch nie erlebt dass die S7 vor Überfüllung nicht mehr vorankam oder Fahrgäste stehen lassen musste.Man würde ja immer noch von überall zur Stammstrecke kommen, das einzige wie gesagt, einmal umsteigen wenn mann aus Breclav-Weikendorf-Dörfles kommt und längere Warezeiten auf der S1 das war es aber auch schon mit den Nachteilen. Sonst hat es nur Vorteile, denn wenn weniger Züge pro Stunde auf der Stammstrecke fahren, dann kann es nicht so oft zu Verspätungen kommen. Und es wären ja eh nur die Stationen: Quartier Belvedere, Rennweg, Wien Mitte, Praterstern, Traisengasse, Handelskai untd Floridsdorf auf der Stammstrecke die nicht mehr von allen angefahren werden. Zum Hbf, Matz und nach Meidling fahren immer noch alle Züge
Eher könnte ich mir vorstellen, so wie damals die in Floridsdorf endenden Züge weiterzuführen zum Hbf 3-12 über Breitenlee.
Ist halt die Frage ob das mittlerweile besser angenommen wird als damals.
Auch den "kleinen S-Bahn Ring" alle 10 Minuten halte ich für absurd, so viel Bedarf besteht weder nördlich von Floridsdorf noch in der Simmeringer Gegend.
Der 15min takt sicher genutzt werden auf der S7, denn dadurch muss der CAT entfallen und somit fahren diese Personen dann auch alle mit der S-Bahn. Und wenn du glaubst das die S7 über Stadlau zum Hbf fahren sollte, dann kann man ja alle 30 min eine S7 zum Hbf und alle 30 min eine S7 nach Laa/Thaya fahren lassen.
Was den kleinen Ring angeht hab ich ja nie gesagt das alle 10min ein Zug fahren muss, hab nur gemeint es kann bis zu alle 10min ein Zug verkehren. Wenn aber der Bedarf zeigt, dass selbst in der HVZ alle 15min ein Zug reicht dann fährt halt alle 15min ein Zug am kleinen Ring.
26.06.2016, 20:51#377
Sorry, will mich nicht wichtig machen
aber geht es hier um die U6 Verlängerung oder um die S-Bahn?
26.06.2016, 21:36#378
RE: Sorry, will mich nicht wichtig machen
aber geht es hier um die U6 Verlängerung oder um die S-Bahn?
Natürlich um die U6-Verlängerung, wie es der Threadtitel beschreibt. Zurecht auf OT hinzuweisen ist kein Vergehen und keine Wichtigmacherei.

11.07.2016, 16:07#379
Um wieder zum Thema zurück zu kommen (ich bin natürlich auch für Verbesserungen bei der S-Bahn):
Es liegt in der Natur der Sache, dass U-Bahn-, Straßenbahn-, Buslinien etc., die in Randbezirke führen, in ihren Außenbereichen nicht mehr voll ausgelastet sind. Das trifft auch auf die meisten U-Bahn-Linien in Wien zu, die in Randbezirke führen. Dies ist aber noch lange kein Argument, diese U-Bahnen nicht zu bauen (oder gar wieder rückzubauen). Im Gegenteil: Die Randbezirke produzieren weitaus den meisten PKW-Verkehr und ein U-Bahn-Ausbau bis an die Ränder der Stadt (oder darüber hinaus...) führt hier zu besonders hohen Umstiegsraten auf die Öffis.
Ich selbst wohne in Stammersdorf, und es ist einfach unmöglich, mit dem 31er in einer halbwegs vernünftigen Zeit nach Floridsdorf zu kommen. Das ist eher was für Straßenbahn-Romantiker, aber nicht wenn man effizient von A nach B kommen will. Ergo fahre ich an 95% der Tagen mit dem Auto ins Büro. Selbst wenn ich wieder mal mehr stehe als fahre ist das noch weit schneller als mit der Straßenbahn. Mit der U6 würde sich das bestimmt ändern.
Es liegt in der Natur der Sache, dass U-Bahn-, Straßenbahn-, Buslinien etc., die in Randbezirke führen, in ihren Außenbereichen nicht mehr voll ausgelastet sind. Das trifft auch auf die meisten U-Bahn-Linien in Wien zu, die in Randbezirke führen. Dies ist aber noch lange kein Argument, diese U-Bahnen nicht zu bauen (oder gar wieder rückzubauen). Im Gegenteil: Die Randbezirke produzieren weitaus den meisten PKW-Verkehr und ein U-Bahn-Ausbau bis an die Ränder der Stadt (oder darüber hinaus...) führt hier zu besonders hohen Umstiegsraten auf die Öffis.
Ich selbst wohne in Stammersdorf, und es ist einfach unmöglich, mit dem 31er in einer halbwegs vernünftigen Zeit nach Floridsdorf zu kommen. Das ist eher was für Straßenbahn-Romantiker, aber nicht wenn man effizient von A nach B kommen will. Ergo fahre ich an 95% der Tagen mit dem Auto ins Büro. Selbst wenn ich wieder mal mehr stehe als fahre ist das noch weit schneller als mit der Straßenbahn. Mit der U6 würde sich das bestimmt ändern.
11.07.2016, 17:47#380
Vielleicht gibt es auch eine Grauzone zwischen Status Quo und Voll-U-Bahn?
Mit der U6 würde sich das bestimmt ändern.
Muss man denn immer klotzen? Mal abgesehen davon dass der U-Bahn-Bau ja soooo billig ist und wir eh so viel Geld haben, und die Sanierungskosten uns definitiv nicht auf den Kopf fallen werden!