Neugestaltung Schwedenplatz
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02.04.2012, 10:57#1
Das kam um 10h in den Nachrichten von Radio Wien (nicht wortwörtlich, aber sinngemäß): Im Zuge der Neugestaltung des Schwedenplatzes will Frau Vassilakou "das Gewirr der Straßenbahngleise am Schwedenplatz beseitigen". Hat einer von euch eine Idee was das zu bedeuten hat? 

02.04.2012, 12:18#2
Ich verlinke zwar nur sehr ungern zu Medien wie "heute" etc., es handelt sich aber um die ergiebigste Quelle, die ich auf die Schnelle finden konnte.
"heute"
Und noch ein Link zum Thema:
www.wien.gv.at
wien.orf.at
"heute"
Und noch ein Link zum Thema:
www.wien.gv.at
wien.orf.at
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Schienenchaos (02.04.2012, 12:30)
02.04.2012, 14:52#3
Man kann nur hoffen, dass sich hier bald etwas tut, denn der Schwedenplatz ist für mich DER Schandfleck des 1. Bezirks.
02.04.2012, 16:24#4
Ich hoffe, daß wenn der Schwedenplatz herausgeputzt werden soll auch endlich die U-Bahn Passage hergerichtet wird. Alleine die zwischendecke fehlt dort schon mindestens 15 ahre. Und eine Verbindung zum Donaukanal von der Verteilerpassage dürfte hoffentlich auch kein problem darstellen.....
02.04.2012, 16:41#5
Dass der Schwedenplatz optisch nichts her gibt und die U-Bahn Passage schlichtweg grauslich ist steht fest. Meine Frage, was Frau Vassilakou mit den Straßenbahngleisen vorhat bleibt jedoch (bis jetzt) unbeantwortet. Will sie die Sortieranlage auflassen (???), die Schweden- oder die Marienbrücke schienenfrei bekommen (???), oder was geistert hier herum? Oder ist die Nachricht, die ich in Radio Wien gehört habe, nur wieder einmal ein Blödsinn der Radio Wien Redaktion, wie er ja ziemlich oft vorkommt? 

02.04.2012, 21:15#6
Dass der Schwedenplatz optisch nichts her gibt und die U-Bahn Passage schlichtweg grauslich ist steht fest. Meine Frage, was Frau Vassilakou mit den Straßenbahngleisen vorhat bleibt jedoch (bis jetzt) unbeantwortet. Will sie die Sortieranlage auflassen (???), die Schweden- oder die Marienbrücke schienenfrei bekommen (???), oder was geistert hier herum? Oder ist die Nachricht, die ich in Radio Wien gehört habe, nur wieder einmal ein Blödsinn der Radio Wien Redaktion, wie er ja ziemlich oft vorkommt?Im Tramwayforum heißt es, dass diese Aussage von der Stenzel kommt. Was stimmt nun?
03.04.2012, 09:35#7
Im Tramwayforum heißt es, dass diese Aussage von der Stenzel kommt. Was stimmt nun?Ich kann nur sagen, was ich in Radio Wien gehört habe, da wurde das mit den Gleisen der Vassilakou zugeschrieben, der Stenzel jedoch der Ausspruch "Der Schwedenplatz ist ein Schandfleck für Wien". Dass die Radio Wien Redaktion da was vertauscht hat, ist ebenso möglich (man denke nur an die oft absolut blödsinnigen Verkehrsmeldungen wie z.B. "die Linie 26 wird über die Nordbrücke kurzgeführt") wie die Tatsache, dass da von politischer Seite wieder mal was ohne Hintergrundinformation hinausposaunt wurde (soll ja auch öfters geschehen
). Darum habe ich ja gefragt, ob einer von euch da was Genaueres weiß. Ich kann mir aus praktischer Sicht keine wie immer geartete Änderung der Gleislage auf dem Schwedenplatz vorstellen, oder??? 
03.04.2012, 21:10#8
Ich kann mir aus praktischer Sicht keine wie immer geartete Änderung der Gleislage auf dem Schwedenplatz vorstellen, oder???
Möglich wäre schon Einiges:
Verbesserungen: Zweites Gleis über die Schwedenbrücke bzw. zumindest eine Gleisverbindung von der Marienbrücke Richtung Schottenring
Verschlechterungen: Zusammenlegung der 1er und 2er - Haltestelle. Das wäre aber betrieblich ein ungeheuerer Nachteil.
03.04.2012, 22:17#9
Eine Dezimierung der Gleisanlagen am Schwedenplatz wäre der volle Schwchsinn! Kein einziges Gleis ist umsonst oder kaum benützt! Es ist hier kein einziges Gleis umsonst. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, ist eine bessere anbindung des 2A an den Verkehrskmotenpunkt. Da stellt sich aber wiederum die Frage, ob, wann und wie die Linie 2A in den 2. Bezirk verlängert werden soll (ist schon an anderer Stelle hier im Forum Diskutiert worden.
04.04.2012, 00:17#10
Eine Dezimierung der Gleisanlagen am Schwedenplatz wäre der volle Schwchsinn! Kein einziges Gleis ist umsonst oder kaum benützt! Es ist hier kein einziges Gleis umsonst. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, ist eine bessere anbindung des 2A an den Verkehrskmotenpunkt. Da stellt sich aber wiederum die Frage, ob, wann und wie die Linie 2A in den 2. Bezirk verlängert werden soll (ist schon an anderer Stelle hier im Forum Diskutiert worden.Jetzt ist es ja der 3A ... und ob das nur vorübergehend ist würde ich mal stark anzweifeln ...
Eine Reduzierung der Bahnsteige wäre zwar nicht von Vorteil, aber man könnte unter Beibehaltung der Bahnsteige die Gleisanlagen reduzieren, sodass man zwischen Rotenturmstraße und dem am Stadtplan von wien.at erkennbaren Hafnersteig mehr Platz für Fußgänger bekäme ... anbei eine lediglich mittels SnappingTool erstellte (und entsprechend zittrige) Skizze, wobei der gewonnene Platz grün dargestellt ist und das neue Schleifengleis für die U1-Sperre nicht eingezeichnet ist: Nachteil dieser Führung wären entweder zwei zusätzlich benötigte Weichen und damit höhere Erhaltungskosten, oder stattdessen zumindest eine kurze (eh richtungsgleiche) Gleisverschlingung:
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📎 Schwedenplatz_Gleislage.JPG (Anhang nicht mehr vorhanden)
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 38ger (04.04.2012, 00:22)
04.04.2012, 09:39#11
Eine Reduzierung der Bahnsteige wäre zwar nicht von Vorteil, aber man könnte unter Beibehaltung der Bahnsteige die Gleisanlagen reduzierenUnd worin liegt die in diesem Forum so oft angesprochene Rentabilität? Teure Gleisumbauten um einen kleinen Streifen für die Fußgänger zu gewinnen? Ich bin überzeugt, dass sich bei einigem geistigen Aufwand auch eine durchaus ansprechende Gestaltung des Schwedenplatzes erzielen lässt ohne die Gleisanlagen (für mehr oder weniger nichts und wieder nichts) anzutasten.
04.04.2012, 20:44#12
Das kam um 10h in den Nachrichten von Radio Wien (nicht wortwörtlich, aber sinngemäß): Im Zuge der Neugestaltung des Schwedenplatzes will Frau Vassilakou "das Gewirr der Straßenbahngleise am Schwedenplatz beseitigen". Hat einer von euch eine Idee was das zu bedeuten hat?
Im Tramwayforum heißt es, dass diese Aussage von der Stenzel kommt. Was stimmt nun?Ich kann nur sagen, was ich in Radio Wien gehört habe, da wurde das mit den Gleisen der Vassilakou zugeschrieben, der Stenzel jedoch der Ausspruch "Der Schwedenplatz ist ein Schandfleck für Wien". Dass die Radio Wien Redaktion da was vertauscht hat, ist ebenso möglich (man denke nur an die oft absolut blödsinnigen Verkehrsmeldungen wie z.B. "die Linie 26 wird über die Nordbrücke kurzgeführt") wie die Tatsache, dass da von politischer Seite wieder mal was ohne Hintergrundinformation hinausposaunt wurde (soll ja auch öfters geschehen). Darum habe ich ja gefragt, ob einer von euch da was Genaueres weiß. Ich kann mir aus praktischer Sicht keine wie immer geartete Änderung der Gleislage auf dem Schwedenplatz vorstellen, oder???
Das mit der Beseitigung der Gleise am Schwedenplatz kann aus rein idellen Gründen nicht von Vassilakou ( = GRÜNE
) kommen!Der Stenzel hingegen ist das voll zuzutrauen, dass sie die Straßenbahn vom Schwedenplatz weghaben will - damit wird sie sich aber nicht durchsetzen --> Das mit der Beseitigung der Gleise am Schwedenplatz bzw. dass "Gewirr" der Gleise (was auch immer das heißen soll, weiß die ursprüngliche Urheberin dieser Aussage wohl ohnehin selber nicht) dürfte nicht weiter ernszunehmen sein.
Reihen wir es mal unter (möglicherweise unfreiwillige, unbewusst gemachte) "Aprilscherze" ein

05.04.2012, 12:58#13
Gerade in diesem Abschnitt ist es zu Fuß oft ziemlich Eng, wegen dem U-Bahn-Aufgang und anderen komischen Kästen - darin liegt der Sinn!Eine Reduzierung der Bahnsteige wäre zwar nicht von Vorteil, aber man könnte unter Beibehaltung der Bahnsteige die Gleisanlagen reduzierenUnd worin liegt die in diesem Forum so oft angesprochene Rentabilität? Teure Gleisumbauten um einen kleinen Streifen für die Fußgänger zu gewinnen? Ich bin überzeugt, dass sich bei einigem geistigen Aufwand auch eine durchaus ansprechende Gestaltung des Schwedenplatzes erzielen lässt ohne die Gleisanlagen (für mehr oder weniger nichts und wieder nichts) anzutasten.
Dass sich das nicht "rentieren" kann liegt in der Natur der Sache und an dem Tag, an dem sich Gehsteige rentieren solen möchte ich wirklich nichts anderes mehr, als sterben! Im Übrigen frage ich mich wozu Du eine Frage stellst von der Du ohnehin genau weißt, dass ich sie Dir nur genau so beantworten kann, wie Du sie selbst beantwortet hättest ...
Bei U-Bahn-Umbauten fragt niemand, ob es sich lohnt, die darüberliegende Straßenbahngleise x Mal umzulegen (Mahü, 25er, 21er, 67er ...) - und zwar nur um sie bereits nach wenigen Jahren wieder rauszureißen! Das gleiche gilt für Projekte wie die Nordautobahn oder die Wiener-Außenringschnellstraße, welche ja lediglich mithilfe von Umweltargumenten in Frage gestellt werden konnte. Aber Gleisanlagen, Gehsteige und dergleichen ... noch dazu an einem Platz, den es vermutlich in 100 Jahren noch geben wird ... Oooh!
Sorry, aber da musste ich meinem Unmut schon ein bisschen Luft machen ... als ob es in Wien nicht schon ausreichend üblich wäre bei neuangelegten Fahrradwegen nicht nur die Straßenbahngleise, sondern auch die Gehsteigkanten unberührt zu lassen ... sogar für neue Parkplätze lässt man diese unberührt, nur ein bisserl Asphalt in die Ecke kleben und geht schon liebe Autofahrer, parkt's halt halb auf der Fahrbahn und halb am Gehsteig ... das kommt eben raus, wenn sich alles rentieren muss!
Da darf ich sicher auch die Frage aufwerfen, ob sich denn die Schliefe hinter dem Parlament rentiert: Ich liefer die Antwort gleich mit: NIEMALS! (Und dennoch hat sie einen sehr großen Nutzen, aber da dieser monetär nicht messbar ist, kann sie sich eben auch nicht rentieren!)
05.04.2012, 23:16#14
Gerade in diesem Abschnitt ist es zu Fuß oft ziemlich Eng, wegen dem U-Bahn-Aufgang und anderen komischen Kästen - darin liegt der Sinn!Es tut mir leid, aber ich verstehe deinen Gedankengang nicht ganz (möglicherweise hast du auch nicht ganz verstanden was ich sagen wollte). Abgesehen davon, dass ich trotz Kenntnis des Schwedenplatzes nicht wirklich weiß wo es "ziemlich eng" sein soll, komme ich nicht so ganz mit, warum ein U-Bahn Aufgang (der dem öffentlichen Verkehr dient) ein "komischer Kasten" sein soll (???). Was darf ich daraus schließen? Weg mit der U-Bahn? Weg mit der Straßenbahn (deren Gleise dich in der jetzigen Form stören)? Weg mit dem MIV (das wäre zwar schön, ist aber eine Illusion)?`Und dass du eine Erwähnung von Kosten zum Anlass nehmen willst zu sterben halte ich denn doch - ohne dir nahe treten zu wollen - ein wenig für zu pathetisch. Nichts für ungut.
06.04.2012, 00:00#15
Es gibt zwei "komische Kästen", wobei der eine ein U-Bahn-Aufgang ist und der andere vermutlich ebenfalls im Zusammenhang mit der U-Bahn-Station steht ... Und der Abstand zwischen den Häusern und den zwei "komischen Kästen" ist für die dort herrschende Fußgängerfrequenz recht schmal. Durch die von mir überlegte Neugestaltung der Gleisanlage könnte man den Bereich zwischen den "komischen Kästen" und der Fahrbahn der Autos so weit attraktivieren, dass jene, welche von der Rotenturmstraße oder dem Morzinplatz kommend zur Straßenbahn wollen den neu ausgestalteten Bereich für Ihren Fußweg zur Straßenbahnstation wählen könnten, wodurch sich die Frequenz auf jenem Abschnitt reduzieren würde, welchen ich für recht schmal halte bei der dort herrschenden Fußgängerfrequenz.Gerade in diesem Abschnitt ist es zu Fuß oft ziemlich Eng, wegen dem U-Bahn-Aufgang und anderen komischen Kästen - darin liegt der Sinn!Es tut mir leid, aber ich verstehe deinen Gedankengang nicht ganz (möglicherweise hast du auch nicht ganz verstanden was ich sagen wollte). Abgesehen davon, dass ich trotz Kenntnis des Schwedenplatzes nicht wirklich weiß wo es "ziemlich eng" sein soll, komme ich nicht so ganz mit, warum ein U-Bahn Aufgang (der dem öffentlichen Verkehr dient) ein "komischer Kasten" sein soll (???). Was darf ich daraus schließen? Weg mit der U-Bahn? Weg mit der Straßenbahn (deren Gleise dich in der jetzigen Form stören)? Weg mit dem MIV (das wäre zwar schön, ist aber eine Illusion)?`Und dass du eine Erwähnung von Kosten zum Anlass nehmen willst zu sterben halte ich denn doch - ohne dir nahe treten zu wollen - ein wenig für zu pathetisch. Nichts für ungut.
Dass die Gleisanlage platzmäßig nicht ideal ausgeführt ist, kann man nur schwer leugnen, denn zwischen den Gleisen ergeben sich etliche kleine asphaltierte Inseln.
06.04.2012, 10:21#16
Es gibt zwei "komische Kästen", wobei der eine ein U-Bahn-Aufgang ist und der andere vermutlich ebenfalls im Zusammenhang mit der U-Bahn-Station steht ... Und der Abstand zwischen den Häusern und den zwei "komischen Kästen" ist für die dort herrschende Fußgängerfrequenz recht schmal.Schaue ich mir nächste Woche vor Ort an wenn ich in Wien bin. Mache ich, wenn es die Zeit erlaubt, immer so (siehe seinerzeit mein posting über das Schottenreindl). Bis dahin: Grüße von mir.

06.04.2012, 11:18#17
Empfehlenswert am Freitag, oder Samstag in der Nacht, sonst musst Du Dir die Menschenmassen vor den Pizzastandeln und insbesondere vor dem Bankomat in dem Abschnitt eben vorstellen.Es gibt zwei "komische Kästen", wobei der eine ein U-Bahn-Aufgang ist und der andere vermutlich ebenfalls im Zusammenhang mit der U-Bahn-Station steht ... Und der Abstand zwischen den Häusern und den zwei "komischen Kästen" ist für die dort herrschende Fußgängerfrequenz recht schmal.Schaue ich mir nächste Woche vor Ort an wenn ich in Wien bin. Mache ich, wenn es die Zeit erlaubt, immer so (siehe seinerzeit mein posting über das Schottenreindl). Bis dahin: Grüße von mir.
In bing.maps ranzoomen und auf Vogelperspektive umschalten und die Beschriftungen ausschalten eignet sich auch ganz gut ... anbei ein Screenshot von selbiger Seite, links sind die engen Bereiche mit einer roten Linie dargestellt, Pizzastand und Bankomat hab' ich grün eingeringelt und die rote Schraffur rechts zeigt den für Fußgänger gewinnbaren Platz.
In der roten Schraffur befindet sich auch ein betoniertes Fleckchen, welches mit weißen Metallstangen umzäunt ist, gestalterischer Weltuntergang, vermutlich nur mit dem Ziel Fußgänger vom queren der Gleise abzuhalten, was man mit einer Grünfläche und niedrigerer Umzäunung ja nicht erreicht hätte! :-/
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📎 Schwedenplatz_Engstellen.JPG (Anhang nicht mehr vorhanden)
06.06.2012, 21:54#18
Vom 15. bis 22. Juni steht eine "Dialog-Box" am Schwedenplatz, bei der man Ideen zur Umgestaltung diskutieren kann. Vom 14. bis 24. Juni kann man sich auch online einbringen.
http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/schwedenplatz/index.html
http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/schwedenplatz/index.html 07.06.2012, 10:05#19
Empfehlenswert am Freitag, oder Samstag in der Nacht, sonst musst Du Dir die Menschenmassen vor den Pizzastandeln und insbesondere vor dem Bankomat in dem Abschnitt eben vorstellen.Entschuldigung, bin dir die Antwort schuldig geblieben, obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich mir die Sache angesehen habe. Ergebnis: Gebe dir recht. Gruß Öffi Freund

13.09.2012, 14:30#20
Schwedenplatz: Nächster Schritt vom 17. bis 23. September
Vassilakou: "Großes Interesse an erster erfolgreicher Phase der Beteiligung"
Wien (OTS) - Nach der BürgerInnenbeteiligung zum Schwedenplatz im Juni 2012 liegen jetzt erste Ergebnisse vor. 2.400 BesucherInnen haben die Internetseite aufgerufen - die Dialogbox zählte rund 400 BesucherInnen. Insgesamt wurden 1.150 Beiträge abgegeben. "Wir wollen die vielen, unterschiedlichen Nutzungsideen in einer zweiten Phase von den Wienerinnen und Wienern nach ihrer Priorität gewichten lassen" so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Die bisher ausgewerteten Ergebnisse und die am häufigsten eingebrachten Vorschläge können von 17.9. bis 23.9.2012 unter www.schwedenplatz.wien.at priorisiert werden. Am Do, 20.9. von 14 bis 20 Uhr und Fr, 21.9. von 14 bis 22 Uhr ist dies außerdem vor Ort (Schwedenplatz/ Ecke Rotenturmstraße) möglich.
Beteiligung Online
Von den TeilnehmerInnen an der Online-Beteiligung wird der gesamte Schwedenplatz im Großen und Ganzen als funktionierender Ort wahrgenommen, der aber enormes Potential für mehr Lebensqualität hat. Nahezu einheitlich ist das Meinungsbild zum Thema Verkehr. Der überwiegende Teil der TeilnehmerInnen des Online-Dialogs wünscht sich, die Verkehrs- und Lärmbelästigung beziehungsweise den vom Verkehr benötigten Platz zu reduzieren.
Dialogbox vor Ort
In der Dialogbox am Schwedenplatz wurden alle Altersgruppen ab 20 Jahren erreicht. Der Anteil der AnrainerInnen unter den BesucherInnen war hoch. Es gab viele Beiträge bezüglich Lärm und mangelnder Sauberkeit. Besonders die AnrainerInnen rund um das so genannte Bermudadreieck und jene, die Fenster direkt zum zentralen Schwedenplatz haben, sind davon betroffen.
Beispiel Schwedenplatz Zentral
Für den zentralen Bereich des Schwedenplatzes gab es den starken Wunsch nach einem neuen Konzept für das Miteinander von FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Personen, die den Platz nutzen wollen. Grundtenor ist eine stärkere Strukturierung. Viele wünschen sich eine klarere Anordnung der Imbissstände, neue Sitzgelegenheiten mit der Möglichkeit zur Kommunikation sowie eine klare Trennung von Fußgängerbereich und Radweg. Der Platz soll aber den urbanen Charakter beibehalten und kein Park werden.
Nach der zweiten Beteiligungsphase wird bis Ende des Jahres ein Leitbild erstellt, das im Jänner 2013 vorliegen wird. Es wird als Grundlage für einen Gestaltungswettbewerb dienen.
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT