Neugestaltung Schwedenplatz
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20.09.2012, 10:08#21
Also mir ist am Schwedenplatz jetzt nichts zu kompliziert vorgekommen, so ist das halt bei größeren Stationen, wie will man das sonst lösen.
30.09.2012, 11:25#22
BürgerInnenbeteiligung Schwedenplatz großer Erfolg
Vassilakou: "Tausende WienerInnen haben ihre Ideen eingebracht und mitgearbeitet was zeigt, dass wir den richtigen Weg gegangen sind"
Wien (OTS) - Die zweite Phase der BürgerInnenbeteiligung zur künftigen Neugestaltung des Schwedenplatzes wurde erfolgreich abgeschlossen - jetzt liegen die Ergebnisse vor. "Die Wienerinnen und Wiener haben ein großes Interesse daran mitzubestimmen, wenn es um die Gestaltung des Schwedenplatzes geht. Vielen Dank an alle, die an der Beteiligung teilgenommen haben", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. "Wir binden die Wienerinnen und Wiener bereits am Beginn der Neuplanung ein, da sie als StadtexpertInnen wissen, welche Qualitäten der Schwedenplatz braucht."
2.200 TeilnehmerInnen in der zweiten Beteiligungsphase
Das Beteiligungsverfahren zum Schwedenplatz hatte zwei Phasen. In der ersten Phase wurden Ideen für künftige Nutzungen von vier Bereichen des Schwedenplatzes gesammelt. Diese Bereiche sind Morzinplatz, der zentrale Bereich des Schwedenplatzes, der Hotelvorplatz sowie der Franz-Josefs-Kai. Bei dieser Ideensammlung wurden via Internet sowie vor Ort 1.150 Beiträge eingebracht. In der zweiten Beteiligungsphase konnten die Wienerinnen und Wiener die eingebrachten Vorschläge gewichten. 2.200 Wienerinnen und Wiener haben daran teilgenommen. Alleine die Website wurde über 9.000 mal besucht.
Prioritäten der Wienerinnen und Wiener
Hohe Priorität hat für die Wienerinnen und Wiener das Thema Grünraum. Es zieht sich durch alle Platzbereiche, ausgenommen Franz-Josefs-Kai. Der Morzinplatz wird eher als Bereich gesehen, der ruhiger bleiben und zum Verweilen einladen soll. Für den Schwedenplatz zentral wird die Organisation der Haltestellen und Schienen als wichtig angesehen. Auch das Thema bessere Verbindungen für FußgängerInnen ist in der Reihung mehrmals unter den Top 3.
Die Top 3 nach Platzbereich
Morzinplatz:Schwedenplatz zentral:
- Nutzbare Grünflächen zum Verweilen (14,2%)
- Morzinplatz als ruhigen Ort zum Verweilen gestalten (12%)
- NS-Mahnmal als prägendes und wichtiges Element in der Platzgestaltung einplanen (11,5%)
Hotelvorplatz:
- Organisation der Straßenbahnlinien und -haltestellen verbessern (13,8%)
- Mehr Bepflanzungen in Augenhöhe anbieten (13%)
- Wegverbindungen von FußgängerInnen verbessern (12%)
Franz-Josefs-Kai:
- Höhere Qualität in der Bepflanzung schaffen (25%)
- Verbindung zwischen Schwedenplatz zentral und Hotelvorplatz für FußgängerInnen verbessern (21,8%)
- Konsumfreie Sitzmöglichkeiten schaffen (18,9%)
Nächste Schritte
- Verbindung von der Innenstadt zum Donaukanalufer verbessern (22,5%)
- Verkehr am Kai einschränken (19,6%)
- Tankstelle entfernen, um Platz zu gewinnen (12,5%)
Bis Ende des Jahres wird ein Leitbild erstellt, das die Qualitäten für den zukünftigen Schwedenplatz festlegen und die Grundlage für den folgenden Gestaltungswettbewerb bilden wird. Bis April 2014 soll ein Wettbewerbsergebnis vorliegen. Danach kann mit den Detailplanungen begonnen werden.
Alle Ergebnisse der Beteiligung sind zu finden auf: www.schwedenplatz.wien.gv.at
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
03.11.2012, 01:47#23
BürgerInnenbeteiligung Zukunft Schwedenplatz: Ergebnisse werden ausgestellt
Wien (OTS) - Die zweite Phase der BürgerInnenbeteiligung zur künftigen Neugestaltung des Schwedenplatzes wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse sind nun von 3. bis 18.11.2012 in einer Ausstellung im öffentlichen Raum am Schwedenplatz Ecke Rotenturmstraße zu sehen.
Schwedenplatz und Morzinplatz werden in den nächsten Jahren umgestaltet. Dazu konnten alle Interessierten in zwei Phasen ihre Meinungen und Erfahrungen einbringen. Während der ersten Phase im Juni wurden von WienerInnen via Internet sowie in der "Dialogbox" vor Ort Beiträge zu Nutzungen und Qualitäten gesammelt. In der Bewertungsphase im September konnten diese Beiträge von den BürgerInnen gewichtet werden. Insgesamt haben mehr als 3.000 Wienerinnen und Wiener an der Beteiligung teilgenommen.
Weitere Informationen zum Projekt unter: www.schwedenplatz.wien.at
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
17.05.2013, 07:54#24
Streit um Schwedenplatz-Umgestaltung
Die geplante Sanierung des Schweden- und Morzinplatzes sorgt für Konflikte. Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP) geht alles zu langsam. Die grüne Planungsstadträtin Maria Vassilakou spricht von kontraproduktiven Querschüssen.
Aus dem ersten Bezirk kommen die Vorwürfe, die Stadt versuche Zeit zu schinden, da kein Geld für den Umbau vorhanden sei. Schon viel zu lange dauere der Planungs-Prozess und bisher gäbe es keine konkreten Ergebnisse, erklärte Stenzel.
Stenzel: „Verdreckte Wege und überfüllte Straßen“
Erst in zwei bis drei Jahren würde der Umbau des Schwedenplatzes beginnen, das sei „zu spät“, so die Bezirksvorsteherin der Innenstadt. Bis zum Herbst soll ein Leitbild zum Schwedenplatz erstellt werden. Für Stenzel sind diese Work-Shops aber nur eine Maßnahme, um Zeit zu gewinnen, da in Wirklichkeit kein Geld für die Sanierung da sei.
Derzeit, kritisierte sie, prägen verdreckte Wege und überfüllte Straßen den Schwedenplatz und den angrenzenden Morzinplatz am Donaukanal. Dabei sollte der Ort eigentlich ein repräsentatives Tor zur Innenstadt sein, meinte Stenzel.
Der Schwedenplatz soll ein neues Erscheinzungsbild bekommen (MA 19)
Vassilakou: Stenzel kooperiert nicht
Die zuständige Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou kritisierte „kontraproduktive Querschüsse“ und die mangelnde Kooperationsbereitschaft Stenzels. Gute Planung brauche eben ihre Zeit, hieß es. Zudem würden die kompletten Umbau-Kosten von der Stadt Wien getragen, so Vassilakou.
Mehr als 2.000 Personen hatten sich am Bürgerbeteiligungs-Verfahren zur Zukunft des Schwedenplatzes beteiligt und ihre Vorschläge eingebracht. Sie fordern unter anderem mehr Grün, eine bessere Organisation der Straßenbahnlinien und bessere Wegverbindungen für Fußgänger - mehr dazu in Bürgerversammlung zu Schwedenplatz.
Beste Grüße
VT
11.10.2013, 16:32#25
Neugestaltung Schwedenplatz: Leitbild ist fertiggestellt
Vassilakou und Stenzel unterzeichneten Leitbild als Basis für Gestaltungswettbewerb
Wien (OTS) - Schwedenplatz und Morzinplatz werden in den nächsten Jahren neu gestaltet. Zwischen Juni 2012 und Jänner 2013 konnten Bürgerinnen und Bürger online und vor Ort ihre Ansprüche an den Platz einbringen. "Zentral für die Wienerinnen und Wiener ist mehr Platz, erlebbares Grün und ein Ort, an dem auch Eltern gerne mit ihren Kindern hingehen. Es war mir wichtig die BürgerInnen von Beginn an einzubinden. Ihre Vorstellungen und Ideen sind jetzt gemeinsam mit den Ergebnissen einer Sozialraumanalyse und einer Verkehrsuntersuchung in das Leitbild eingeflossen, das wir gemeinsam mit ExpertInnen und Bezirk erarbeitet haben. Ich bin froh über dieses hervorragende Leitbild, das breiteste Unterstützung findet", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. "Das Leitbild für den Schwedenplatz/Morzinplatz ist eine wichtige Grundlage zur Verbesserung dieses urbanen Raumes, der bisher ein stiefmütterliches Dasein gefristet hat. In diesem Sinne begrüße ich die Erstellung des Leitbildes, zu dem auch die Bürger und Bürgerinnen des 1. Bezirks eingebunden waren und hoffe auf eine zügige Projektumsetzung durch einen profunden und professionellen Wettbewerb", sagt Ursula Stenzel, Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt.
Mit dem Leitbild werden die wichtigen Themen aus BürgerInnenbeteiligung und ExpertInnenwissen aufgegriffen und festgeschrieben: Es beinhaltet Grundsätze wie mehr konsumfreie Flächen, bessere Orientierung am Platz sowie eine neue Verkehrslösung, die den NutzerInnen gerecht wird. Die bestehenden Bäume bleiben auch nach einer Umgestaltung erhalten. Zusätzlich werden andere Pflanzen in der Gestaltung eingesetzt. Am Morzinplatz sollen betretbare Grünflächen zum Aufenthalt einladen. Die neue Gestaltung soll für gute Orientierung am gesamten Platz sorgen. Abends und nachts soll ein durchgehendes Beleuchtungskonzept Sicherheit und gute Überschaubarkeit bieten. Der Schwedenplatz bleibt auch in Zukunft einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Wiens. Am neuen Schwedenplatz sollen FußgängerInnen Vorrang haben. Der motorisierte Individualverkehr soll eingeschränkt werden, mit Ausnahme des Lieferverkehrs. Im Zuge der Neugestaltung soll ein Bewirtschaftungskonzept erstellt werden, das ausreichend konsumfreie Flächen vorsieht und festlegt, wo kommerziell genutzte Flächen liegen sollen.
In einer Ausstellung am Schwedenplatz (Ecke Rotenturmstraße) werden die Ergebnisse von 11. bis 30. Oktober 2013 zu sehen sein. Für nähere Informationen stehen zudem donnerstags und freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr Info-Tische bereit.
Der Leitbild-Folder steht ab sofort als Download zur Verfügung und kann im Webshop Stadtentwicklung bestellt werden.
Weitere Informationen zum Projekt unter: www.schwedenplatz.wien.at
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
13.11.2013, 19:45#26
Willkommen im "Café Größenwahn"! :-/
Beste Grüße
VT
Stenzel schlägt Schwedenplatz-Tunnel vor
Mit ihrem Vorschlag, den Verkehr am Schwedenplatz unter die Erde zu verlegen, hat die Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel (ÖVP), aufhorchen lassen. Es sei zwar eine alte Idee, aber durchaus realisierbar und zumindest diskussionswürdig.
Warum denkt man bei der Neugestaltung des Schwedenplatzes nicht in größeren Maßstäben?, fragte Stenzel in einem Interview für die Tageszeitung „Die Presse“. Man könne den Verkehr in dem Abschnitt des Franz-Josefs-Kais unter die Erde legen. Das sei keine neue Idee, betonte Stenzel nun gegenüber Radio Wien. Sie habe diesen Vorschlag auch schon dem Vorgänger von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne), Rudolf Schicker (SPÖ), unterbreitet.
Sie habe aber immer die stereotype Antwort erhalten, das ginge technisch nicht wegen U-Bahn und Tiefgaragen. „Das ist natürlich nicht so“, so Stenzel. Ein Tunnel unter dem Schwedenplatz wäre eine „wunderbare Alternative, den Schwerverkehr und den Individualverkehr (...) unter die Erde zu bringen.“ Auf jeden Fall wäre dies sinnvoller als einfach eine Fahrbahn zu kappen und den Leuten den Individualverkehr zu verunmöglichen.
„Alles ist möglich“
Stenzel betonte, sie wolle die Chance einer Neugestaltung des Schweden- und des Morzinplatzes nutzen. Man solle, wenn man schon einen Architektenwettbewerb ausschreibe, dies auch dazu nützen, die Frage zu klären, was wäre, wenn man einen Tunnel bauen würde. Die Leitlinien für die Neugestaltung des Schwedenplatzes und Morzinplatzes seien wie ein Gummiparagraf, „da ist alles drin und möglich“.
„Billig wird es nicht, aber die Frage ist, was wollen wir?“, so Stenzel weiter. In welche Richtung solle sich Wien in den nächsten 20 Jahren entwickeln? Stenzel sieht nun eine Chance, eine Verkehrslösung anzudenken, die weit entfernt sei von einem Prozess wie im „Verkehrslabor Mariahilfer Straße“, wo es keine spürbare Verkehrslösung gebe.
Leitbild für Umgestaltung fertig
Schwedenplatz und Morzinplatz sollen in den kommenden Jahren umgestaltet werden. Im Oktober ist das von Bürgern und Experten mitgestaltete Leitbild fertig geworden, das Grundlage dafür sein soll. Der wohl wichtigste Punkt: Fußgänger haben künftig Priorität - mehr dazu in Schwedenplatz: Vorrang für Fußgänger.
Links:
• Zukunft Schwedenplatz
• Artikel in „Die Presse“
Beste Grüße
VT
13.11.2013, 21:13#27
Und wo sollte dieser Tunnel hin kommen? Wird schwer umsetzbar sein. Unter der Fahrbahn verläuft die U4. FR Urania ist der Donaukanal, und auf der rechten Seite kann ich das nicht genau beurteilen, aber da müsste die Tiefgarage verlaufen, wenn ich richtig liege bzw. einige Betriebsräume der U-Bahn sein.
Wie tief will sie denn den Tunnel haben? Auf Niveau -5 bei der U1
? Manchmal frage ich mich wirklich, ob da vorher nach gedacht wird, bevor man so was an die Medien weiter gibt.
Wie tief will sie denn den Tunnel haben? Auf Niveau -5 bei der U1
? Manchmal frage ich mich wirklich, ob da vorher nach gedacht wird, bevor man so was an die Medien weiter gibt. 13.11.2013, 23:02#28
Wieder einmal eine typische ÖVP-Aussage. Eine Fahrspur weniger = IV verunmöglichen.Stenzel schlägt Schwedenplatz-Tunnel vor
(...)Auf jeden Fall wäre dies sinnvoller als einfach eine Fahrbahn zu kappen und den Leuten den Individualverkehr zu verunmöglichen.

14.11.2013, 07:52#29
Wenn da in der Breite wirklich so viel Platz ist, dass man neben der U4 einen MIV-Tunnel bauen kann (was ich nicht glaube), wäre es wohl sinnvoller, einen Teil dieses Platzes für eine Verbreiterung des U4-Bahnsteiges (oder für eine - vielleicht leichter realisierbare - Zweiteilung, so wie man es am Praterstern bei der U1 gemacht hat) zu nutzen. Denn der derzeitige Bahnsteig ist definitiv zu schmal - und stellt insbesondere in der HVZ ein ziemliches Ärgernis (wenn nicht sogar eine Gefahr) dar.
14.11.2013, 09:04#30
Und wo sollte dieser Tunnel hin kommen? Wird schwer umsetzbar sein. Unter der Fahrbahn verläuft die U4. FR Urania ist der Donaukanal, und auf der rechten Seite kann ich das nicht genau beurteilen, aber da müsste die Tiefgarage verlaufen, wenn ich richtig liege bzw. einige Betriebsräume der U-Bahn sein.Und das Stationsbauwerk (Umsteigestation U1 - U4). Das ist dort ohne komplette Neuerrichtung der Station nicht machbar. Außerdem bräuchte es dann entsprechende Rampen von der Marien- und auf die Schwedenbrücke, die erst wieder Platz wegnehmen.
Als sie noch ORF-Sprecherin war, hat mir Stenzel entschieden besser gefallen. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass manche Leute besser die Finger von der Politik lassen sollten.

15.11.2013, 00:20#31
Zitat„Billig wird es nicht, aber die Frage ist, was wollen wir?“, so Stenzel weiter.
Diese Aussage kommt von einer Politikerin, die es für notwendig hielt, zu erstreiten, dass der erste Bezirk nicht 20%, sondern nur 10% der Kosten der Sanierung der Kärntner Straße tragen musste-vergleichsweise läppische 1,9 Mio. €.
15.11.2013, 16:10#32
Außerdem bräuchte es dann entsprechende Rampen von der Marien- und auf die Schwedenbrücke, die erst wieder Platz wegnehmen.Sehr richtig! Und der Platz ist nicht vorhanden. Außerdem ist bei der Entfernung der beiden Brücken zueinander es nicht möglich, getrennte Rampen zu errichten. Wenn ich beim Morzinplatz "abtauche" muß ich eine oberirdische Fahrbahn bis zur Schwedenbrücke weiter führen um ein abbiegen auf beide zu ermöglichen und um die über die Brücken kommenden Fahrzeuge abzufangen (und die müssen dann in Fahrtrichtung oberirdisch weiter fahren, bis die Tunnelrampe Richtung Urania wieder im Tageslicht erscheint. Und dafür ist der Tunnel für die Katz, denn ihn nur für die Fahrzeuge zu bauen, die mit den beiden Brücken nichts am Hut haben, ist in jedem Fall unrentabel.
Und wo sollte dieser Tunnel hin kommen? Wird schwer umsetzbar sein. Unter der Fahrbahn verläuft die U4. FR Urania ist der Donaukanal, und auf der rechten Seite kann ich das nicht genau beurteilen, aber da müsste die Tiefgarage verlaufen, wenn ich richtig liege bzw. einige Betriebsräume der U-Bahn sein.Ist - abgesehen von der oben genannten Sinnlosigkeit - auch tatsächlich nicht schwer, sondern aus den von Sheldor zitierten Gründen gar nicht umsetzbar. Außer du reißt alles bis hinunter zur U1 auf und ab und machst eine Baugrube mit dichten Spundwänden und ständiger Pumpentwässerung (Schwemmland - Donaukanal - ehemaliger Donauarm). Wie ich als ehemaliger Baumensch in diesem Forum schon öfters gesagt habe: Technisch ist heutzutage alles möglich, aber um welchen Preis? Frau Stenzels Ausführungen sind jedenfalls als völlig irreal abzulehnen.
15.11.2013, 17:09#33
Bis zu Niveau -5 (U1 Bahnsteig) aufgraben? Wer tut sich das wirklich an. Man müsste eventuell den U-Bahnverkehr einstellen (zumindest den von der U1). Ich glaube kaum, dass dies passieren wird. Da wird sich die Wirtschaftskammer streuben (da etliche Geschäfte und Lokale gesperrt werden müssen). Und so wie "Öffi-Freund" schon geschrieben hat, wird das verdammt teuer werden. Da solltens lieber das Geld in sinnvolle Öffi Verlängerungen stecken. Den Schwedenplatz kann man mit einem "gescheiten" Verkehrskonzept und kompetenten Planern (wo nicht Gott und die Welt mitspricht [ala MaHü
]) umsetzten.
]) umsetzten. 15.11.2013, 18:41#34
Also wenn es irgendwo den Goldesel gäbe, der eine Untertunnelung für den Straßenverkehr bezahlen würde, ist die Idee an sich nicht schlecht. Nach der Salztorbrücke abtauchen (alles natürlich mit Totalumbau der U-Bahn etc.) und vor der Aspernbrücke wieder an die Oberfläche. Die Abbiegerelationen am Schwedenplatz würden allerdings wegfallen. Aus der Rotenturmstraße könnte dann allerdings nur über die Marienbrücke weitergefahren werden, sodass es zumindest eine Querung des Schwedenplatzes geben würde. Die diversen Abbiegefahren müssten dann mit Umweg über die Aspernbrücke erreicht werden. Das würde den Schwedenplatz durchaus so verkehrsberuhigen, wie es für den Fußgänger-, Rad- und öffentlichen Verkehr richtig wäre.
Nur wo ist der Goldesel? Da es den nicht gibt, wird Stenzels Wahnsinnsplan nicht realisiert werden.
Nur wo ist der Goldesel? Da es den nicht gibt, wird Stenzels Wahnsinnsplan nicht realisiert werden.
15.11.2013, 20:55#35
Nein, die Idee ist eine völlig unreflektierte Spinnerei und ich finde es bezeichnend, dass sich die Stenzel mit sowas in ein Interview traut. Aber ist ja nicht das erste Mal.
Wenn man radikale Ideen umsetzen möchte, dann könnte man ein Modell überlegen, das die Durchfahrt über die Lände (von Döbling nach Erdberg) entweder unmöglich oder zumindest im Vergleich zur Variante Nordbrücke - A22 - A23 erheblich unattraktiver macht. Was weiß ich, 40er-Zone von der Rossau bis zur Franzensbrücke, oder so.
Edit: Ring in beiden Fahrtrichtungen im Bereich Oper-Urania und ein Linksabbiegegebot bei der Marienbrücke würden das Problem wahrscheinlich auch lösen!
Wenn man radikale Ideen umsetzen möchte, dann könnte man ein Modell überlegen, das die Durchfahrt über die Lände (von Döbling nach Erdberg) entweder unmöglich oder zumindest im Vergleich zur Variante Nordbrücke - A22 - A23 erheblich unattraktiver macht. Was weiß ich, 40er-Zone von der Rossau bis zur Franzensbrücke, oder so.
Edit: Ring in beiden Fahrtrichtungen im Bereich Oper-Urania und ein Linksabbiegegebot bei der Marienbrücke würden das Problem wahrscheinlich auch lösen!
16.11.2013, 20:41#36
Als sie noch ORF-Sprecherin war, hat mir Stenzel entschieden besser gefallen. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass manche Leute besser die Finger von der Politik lassen sollten.
17.11.2013, 09:23#37
Kleine Ergänzung: Ein Freund von mir, vor längerer Zeit Geschäftsmann im 1. Bezirk besuchte damals eine von Stenzel initierte Versammlung. Ich fragte ihn nachher für wie kompetent er sie gehalten habe. Seine Antwort: "Sie hat ein schönes, blaues Designerkleiderl angehabt."
11.12.2013, 16:54#38
Planungspause für Schwedenplatz-Umbau
Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) stoppt die Planungen für die Umgestaltung des Schwedenplatzes. Der Grund liegt laut Vassilakou an der Uneinigkeit in der ÖVP, die heute gegen die angedachte Verkehrsvariante demonstriert hat.
„Die Planungen sind vorerst gestoppt, bis sich die ÖVP über ihre Position einig ist. Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel hat das Leitbild unterzeichnet und war bei allen Gesprächen dabei. Andere Vertreter der ÖVP demonstrieren jetzt dagegen", heißt es aus dem Büro der Verkehrsstadträtin gegenüber Radio Wien. Das Leitbild sei nur eine allgemein gehaltene Rahmenbedingung, wehrt sich Stenzel und fordert „die Freiheit der Wahl der Mobilität“.
Die Neugestaltung des Schwedenplatzes sorgt für Diskussionen (MA19)
Weniger Straße, mehr Grün
Vor allem die angedachte Verringerung der Fahrspuren und der Veränderung der Straßenbahn-Führung zugunsten von Grünflächen sorgt für Ärger bei der ÖVP, die heute gegen die Pläne auf die Straße geagngen ist. „Wir wollen einen neuen Schwedenplatz, wir wollen eine Attraktivierung - da sind wir uns ja mit der Planungsstadträtin einig. Aber was wir nicht wollen: Dass diese Änderungen wieder auf Kosten der Autofahrer gehen. Wenn man hier zwei Fahrbahnen wegnehmen würde, führt das zu einem Verkehrskollaps“, sagte der Wiener ÖVP-Obmann Manfred Juraczka.
Die Proteste sorgen im Vassilakou-Büro für Unverständnis: "Dass für die Verkehrslösung nicht nur eine Variante untersucht wird, ist logisch. Jetzt protestieren Vertreter der ÖVP gegen etwas, was nur untersucht wird.“ Bei den Planungsgruppen im Rathaus würde bereits darüber gesprochen, sagt Juraczka: „Wenn man sieht, was in letzter Zeit alles im Verkehr falschgelaufen ist, ist es sinnvoll, zeitgerecht zu sagen, wie es nicht laufen soll.“
Langer Streit um Schwedenplatz-Umgestaltung
City-Chefin Ursula Stenzel hat erst vor kurzem mit dem Vorschlag aufhorchen lassen, den Verkehr am Schwedenplatz unter die Erde zu verlegen. ÖVP-Chef Juraczka gefällt die Idee: „Prüfen wir das, dann könnten wir einen wirklich interessanten Schwedenplatz gestalten, ohne den Individualverkehr einzuschränken.“ Es sei laut Stenzel zwar eine alte Idee, aber durchaus realisierbar und zumindest diskussionswürdig - mehr dazu in Stenzel für Schwedenplatz-Tunnel.
Die geplante Sanierung des Schweden- und Morzinplatzes sorgt schon seit längerem für Konflikte zwischen Bezirksvorsteherin Stenzel und Planungsstadträtin Vassilakou. Denn Stenzel gehe im Zuge der Umgestaltung alles zu langsam. Vassilakou spricht hingegen von kontraproduktiven Querschüssen - mehr dazu in Streit um Schwedenplatz-Umgestaltung.
Beste Grüße
VT
11.12.2013, 20:49#39
Das V in der ÖVP in Wien steht offenbar wirklich nur mehr für Verhinderer. 
Beim Praterstern war's genauso, da hat die ÖVP die Umgestaltung mitbeschlossen und kurz darauf am Praterstern dagegen protestiert. Jetzt dasselbe Muster, nur eben am Schwedenplatz.

Beim Praterstern war's genauso, da hat die ÖVP die Umgestaltung mitbeschlossen und kurz darauf am Praterstern dagegen protestiert. Jetzt dasselbe Muster, nur eben am Schwedenplatz.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von umweltretter (12.12.2013, 18:34): "über" -> "für"
11.12.2013, 22:42#40
Das V in der ÖVP in Wien steht offenbar wirklich nur mehr über Verhinderer.Mehr gibts dazu nicht zu sagen...
