Gmundner Straßenbahn

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01.08.2014, 12:41#121
[Gmunden] Arbeiten zur Verlängerung der Traunseebahn beginnen im September
Zitat
Anrainer reden bei der Gestaltung der Straßenbahn-Haltestelle mit
GMUNDEN. Bis Mitte Dezember entsteht am Gmundner Kapuzinerplatz eine überdachte Haltestelle zwischen zwei Gleispaaren.

BildEntwurf der Klosterplatz-Haltestelle stieß auf Kritik. Bild: Stadtgemeinde

Jetzt ist es fix: Am 2. September erfolgt der Spatenstich für die Verlängerung der Stadt-Regio-Tram-Linie vom Seebahnhof zum Kapuzinerplatz. Die Arbeiten werden bis Mitte Dezember dauern.

Gestern luden VP-Bürgermeister Heinz Köppl und SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder die Anrainer zu einer Informationsveranstaltung. Es ging vor allem darum, sie über die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit in Kenntnis zu setzen.

"Die Traunsteinstraße wird im Bereich der Baustelle nur stadtauswärts befahrbar sein", so Sageder. "Stadteinwärts wird der Verkehr über die Annastraße geleitet." Zwei bis drei Wochen lang werde die Baustellendurchfahrt in beide Richtungen gesperrt werden müssen. In dieser Zeit wird der Verkehr stadtauswärts über die Schiffslände umgeleitet. Die dort befindliche Holzbrücke, die nur für bis zu 1,5 Tonnen schwere Fahrzeuge zugelassen ist, wird mit Stahlplatten verstärkt. "Um die Bauzeit möglichst kurz zu halten, wird bei Bedarf auch nachts gearbeitet", kündigte Köppl an.

Kritik übten die Anrainer an der vorläufig geplanten optischen Gestaltung der Klosterplatz-Haltestelle. Vor allem die Bahnsteiglänge und die Art ihrer Überdachung stieß auf Ablehnung. Die
Stadtverantwortlichen laden die Anrainer deshalb nun zu einem weiteren Treffen ein, bei dem die Gestaltung noch einmal überarbeitet wird. "Es ist uns wichtig, die Bevölkerung einzubinden", sagt VP-Gemeinderat Siegfried John. "Das Engagement der Anrainer zeigt uns außerdem, dass sie sich mit der Straßenbahn identifizieren." (ebra)
18.08.2014, 11:25#122
Gmundner Straßenbahn feierte ihren 120-jährigen Geburtstag

GMUNDEN. Am 13. August 1894 nahm die Straßenbahn in der Traunseestadt erstmals ihren Betrieb auf.

Die Gmundner Straßenbahn ist in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit: Mit einer Streckenneigung von zehn Prozent (für Eisenbahn-Fetischisten: 100 Promille) zählt sie zu den steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Mit einer Streckenlänge von nur 2,3 Kilometern, fünf Triebwagen und fünf Mann Personal gilt sie außerdem als kleinster elektrischer Straßenbahnbetrieb der Welt, der jährlich aber dennoch rund 300.000 Fahrgäste befördert. Am 13. August 1894 nahm die Gmundner Straßenbahn ihren Betrieb auf, heute, 120 Jahre später, wird die "alte Dame" einer Frischzellenkur unterzogen.

Ursprünglich wurde die Tram als Lokalbahn und nicht als Straßenbahn bezeichnet. Anfangs- und Endpunkt lagen in zwei verschiedenen Gemeinden, Gmunden und Altmünster. Kraftwerk und Remise wurden damals auf noch Altmünsterer Gemeindegebiet errichtet – möglichst weit entfernt vom Kurareal. Die Bahn sollte vom Gmundner Rathausplatz bis zum Bahnhof eine Länge von 2,6 Kilometer aufweisen. Die Idee, die Linie nach Altmünster abzweigen zu lassen, konnte nicht verwirklicht werden.

In einer unglaublich kurzen Bauzeit von nur einem halben Jahr entstand das Vorzeigeprojekt. Der Fuhrpark bestand bei Inbetriebnahme 1894 aus drei Triebwagen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug, je nach Steigung, zwischen acht und 25 km/h. Neun Haltestellen wurden angefahren, wobei nur die Haltestelle beim Stadtpark (heute Tennisplatz) vorerst ein Wartehäuschen erhielt. Anfang Juli 1894 verkehrten die ersten Probezüge, am 13. August 1894 wurde der Betriebsbeginn gebührend gefeiert. Im ersten Geschäftsjahr beförderte die Bahn bereits 111.000 Fahrgäste.

Durch den großen Erfolg der elektrischen Gmundner Lokalbahn wurden auch die Pferdestraßenbahnen in Linz und Wien 1897 langsam auf elektrischen Betrieb umgerüstet. 1975 wurde die Strecke vom Rathausplatz zum Franz-Josef-Platz verkürzt. Seit der Verkürzung waren die Fahrgastzahlen rückläufig, was zu einer ersten Einstellungsdiskussion führte. Ende der 1980er-Jahre drohte dem Gmundner Wahrzeichen erneut das Aus. Nicht zuletzt dem unermüdlichen Engagement des Vereins "Pro Gmundner Straßenbahn" ist es zu verdanken, dass die Einstellung abgewendet werden konnte.

Heute kann die vom Traditionsunternehmen Stern & Hafferl betriebene Straßenbahn optimistisch in die Zukunft blicken. Durch die Realisierung der "stadt.regio.tram." von Gmunden nach Vorchdorf, also den Zusammenschluss der Traunseebahn mit der Gmundner Straßenbahn, ist der Bestand der "Bim" gesichert.
24.10.2014, 13:15#124
[Gmunden] Neue Bürgerinitiative gegen die StadtRegioTram sorgt für massiven Gegenwind
Zitat
Neue Gmundner Initiative contra "Bim"
GMUNDEN. Bürgerbewegung will bei Gemeinderatswahl 2015 antreten, um Tramprojekt zu verhindern.

In Gmunden ist derzeit eine neue Bürgerinitiative im Entstehen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Anbindung der Gmundner Straßenbahn an die Vorchdorfer Bahn und damit die Führung der Tramway durch die enge Theatergasse, Kammerhofgasse und das Trauntor über die Traunbrücke zum Klosterplatz (wo bereits heftig gebaut wird) zu verhindern. Die Bewegung will auch bei der Gemeinderatswahl im kommenden Jahr antreten.

"Ja, das ist der Fall, dass da eine Bürgerliste kandidiert." Mit diesen Worten bestätigte gestern eine in das Projekt involvierte Gmundner Persönlichkeit, die namentlich nicht genannt werden möchte, die bereits seit einigen Tagen in der Traunseestadt kursierenden Gerüchte. Die geplante Tram-Verlängerung sei ein "Idiotenprojekt". Bezüglich der Bürgerliste hielt sich die OÖNachrichten-Quelle vorerst bedeckt: "Ich darf keine Details nennen. Es ist ausgemacht worden, wie, was, wo, wann und wer da federführend ist, wer Listenführer ist. Aber Details kann ich
im Moment wirklich noch nicht sagen. Es werden jedenfalls Nägel mit Köpfen gemacht."

Mittlerweile gebe es knapp 4000 Unterschriften gegen das Projekt. "Mich reden Leute auf der Straße an, die mir jetzt gratulieren und sich den Mund fusselig reden. Unglaublich, was da für eine Stimmung gegen dieses ‚Idiotenprojekt‘ herrscht. Und das bestärkt mich immer mehr, dass ich mich da hineinhänge und engagiere."

Bezüglich der Bürgerliste gebe es derzeit intensive Gespräche: "Ich muss sagen, die Leute sind so aufgebracht. Man hört ja nur die Lobhudelei der ÖVP und der SPÖ, aber wie die Stimmung ist… Die sollen sich einmal auf den Stadtplatz stellen und die Leute fragen. Das ist so eine Missstimmung – unvorstellbar. Wir sind parteiunabhängig und kandidieren nur zum Schutze Gmundens, denn die Stadt wird vergewaltigt. Wir appellieren an die Leute, nur in dieser einen Wahl für die Bürgerliste zu stimmen."


Quelle: nachrichten.at
24.10.2014, 15:07#125
RE: [Gmunden] Neue Bürgerinitiative gegen die StadtRegioTram sorgt für massiven Gegenwind
Bezüglich der Bürgerliste hielt sich die OÖNachrichten-Quelle vorerst bedeckt: "Ich darf keine Details nennen. Es ist ausgemacht worden, wie, was, wo, wann und wer da federführend ist, wer Listenführer ist. Aber Details kann ich
im Moment wirklich noch nicht sagen. Es werden jedenfalls Nägel mit Köpfen gemacht."

Mittlerweile gebe es knapp 4000 Unterschriften gegen das Projekt. "Mich reden Leute auf der Straße an, die mir jetzt gratulieren und sich den Mund fusselig reden.
Wenn die Zusammensetzung der Bürgerliste noch geheim gehalten wird, wie können Mitglieder auf der Straße angesprochen und wie kann ihnen gratuliert werden? Alleine das schon zeigt, dass hier wohl maßlos aufgebauscht und/oder ziemlich verzerrt berichtet wird.

Und 2015, wenn in Gmunden GR-Wahlen sind, sind speziell im Bereich Klosterplatz die Bauarbeiten schon so weit fortgeschritten, dass es ohnehin wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist, die Arbeiten einzustellen. Da fragt man sich schon, warum diese "Liste" nicht schon früher von sich reden gemacht hat.
27.10.2014, 21:06#126
16.12.2014, 21:28#128
Die Regiotram fährt schon bis zum Klosterplatz: http://www.salzi.tv/video/Eroeffnung-Klosterp…b32188cd24f486fd6cf2
25.03.2015, 00:26#129
Da der Triebwagen GM 10 (mit Werbefolien für Gmundner Milch) derzeit in der Werkstatt weilt, kommt seit etwa einer Woche das "Reservefahrzeug" GM 9 vermehrt zum Einsatz; gestern wurde er zumindest zwischen 13:01 und 17:56 Uhr im Fahrgastbetrieb eingesetzt.

Anbei ein Schnappschuss aus der Kuferzeile:

Bild
24.05.2015, 18:39#130
Die Einbindung der Straßenbahn in den ÖBB-Bahnhof ist mittlerweile in Betrieb. ----> http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/sal…o-Bahn;art71,1805215

Zudem läuft ein Gewinnspiel, bei dem man Fahrten mit dem Bratlzug auf der Traunseebahn gewinnen kann.
Bild
14.07.2015, 14:44#131
Stadt-Regio-Tram: FP-Antrag auf Volksbefragung abgelehnt
GMUNDEN. Die Befragung ist rechtlich nicht möglich, Kritiker werfen der FP deshalb Populismus vor.

Zuerst forderten die Gmundner Freiheitlichen auf Plakaten Elektrobusse anstelle der geplanten Stadt-Regio-Tram. Als publik wurde, dass das technisch unsinnig ist, verschwanden die Plakate über Nacht.

Jetzt fordert die FP in Gmunden eine Volksbefragung über die Straßenbahn. Aber es ist gut möglich, dass auch diese Plakate eingestampft werden müssen. Denn in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte Thomas Sturmaier, Jurist der Stadtgemeinde, dass laut Gemeindeordnung eine Befragung in diesem Fall gar nicht möglich sei. Es handle sich um ein Bauprojekt des Unternehmens Stern & Hafferl, für das eine Genehmigung vorliege. Gmunden selbst sei nur für 20 Prozent der Finanzierung zuständig. Würde die Stadt aussteigen, müsste sie hohe Pönalezahlungen leisten. "Sie fordern von uns nicht nur einen Vertragsbruch, sondern auch einen Rechtsbruch", warf VP-Gemeinderat Michael Schneditz-Bolfras FP-Parteiobfrau Beate Enzmann vor.

SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder sprach von "sinnfreiem Populismus" und verteidigte das Projekt einmal mehr. "Zwei Drittel der Kosten haben nichts mit dem Schienenprojekt zu tun", so Sageder. "Das 65 Jahre alte Kanalnetz wird ebenso erneuert wie die Traunbrücke, deren Neubau Gmunden in 15 Jahren zur Gänze selbst bezahlen müsste. Ganz zu schweigen von der Neugestaltung der Innenstadt."

Die FP blieb bei ihrer Kritik: Enzmann bezeichnete die Stadt-Regio-Tram als teures "Monsterprojekt", Gemeinderat Günther Colli nannte es "das schlechtestvorbereitete Projekt, das ich kenne".

Die Freiheitlichen wehrten sich außerdem gegen den Vorwurf, sie hätten 2003 im Stadtparlament noch für die Straßenbahnverlängerung gestimmt. "Damals wurde nur die Erstellung eines Konzepts beschlossen", so Colli.

Der Antrag der Freiheitlichen wurde mit den Stimmen aller anderen vier Fraktionen abgelehnt. Colli kündigte weitere rechtliche Schritte an, Enzmann sprach von einem "Pyrrhussieg" der anderen Parteien.
14.07.2015, 23:06#132
Stadt-Regio-Tram: FP-Antrag auf Volksbefragung abgelehnt
GMUNDEN. Die Befragung ist rechtlich nicht möglich, Kritiker werfen der FP deshalb Populismus vor.

Zuerst forderten die Gmundner Freiheitlichen auf Plakaten Elektrobusse anstelle der geplanten Stadt-Regio-Tram. Als publik wurde, dass das technisch unsinnig ist, verschwanden die Plakate über Nacht.

Jetzt fordert die FP in Gmunden eine Volksbefragung über die Straßenbahn. Aber es ist gut möglich, dass auch diese Plakate eingestampft werden müssen. Denn in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte Thomas Sturmaier, Jurist der Stadtgemeinde, dass laut Gemeindeordnung eine Befragung in diesem Fall gar nicht möglich sei. Es handle sich um ein Bauprojekt des Unternehmens Stern & Hafferl, für das eine Genehmigung vorliege. Gmunden selbst sei nur für 20 Prozent der Finanzierung zuständig. Würde die Stadt aussteigen, müsste sie hohe Pönalezahlungen leisten. "Sie fordern von uns nicht nur einen Vertragsbruch, sondern auch einen Rechtsbruch", warf VP-Gemeinderat Michael Schneditz-Bolfras FP-Parteiobfrau Beate Enzmann vor.

SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder sprach von "sinnfreiem Populismus" und verteidigte das Projekt einmal mehr. "Zwei Drittel der Kosten haben nichts mit dem Schienenprojekt zu tun", so Sageder. "Das 65 Jahre alte Kanalnetz wird ebenso erneuert wie die Traunbrücke, deren Neubau Gmunden in 15 Jahren zur Gänze selbst bezahlen müsste. Ganz zu schweigen von der Neugestaltung der Innenstadt."

Die FP blieb bei ihrer Kritik: Enzmann bezeichnete die Stadt-Regio-Tram als teures "Monsterprojekt", Gemeinderat Günther Colli nannte es "das schlechtestvorbereitete Projekt, das ich kenne".

Die Freiheitlichen wehrten sich außerdem gegen den Vorwurf, sie hätten 2003 im Stadtparlament noch für die Straßenbahnverlängerung gestimmt. "Damals wurde nur die Erstellung eines Konzepts beschlossen", so Colli.

Der Antrag der Freiheitlichen wurde mit den Stimmen aller anderen vier Fraktionen abgelehnt. Colli kündigte weitere rechtliche Schritte an, Enzmann sprach von einem "Pyrrhussieg" der anderen Parteien.

Dann kennt der Depp seine eigene Partei nicht!
04.09.2015, 15:16#133
07.09.2015, 20:05#134
Als ich am Sonntag mit dem User David Wien U-Bahn in Gmunden war, fuhr das Fahrzeug GM8. Hier ein Bild dazu bei den nicht allzu schönen Wetter.
Anhänge
DSC_3016.jpg
04.03.2016, 17:44#135
Thomas Bernhard wäre zufrieden: Verein spendete für die Straßenbahn-Durchbindung eine Weiche

GMUNDEN. Seit gestern wird die Weiche verlegt, ab 22. März fährt die Gmundner Tramway zum Franz-Josef-Platz.

Mit Beginn des Frühlings kann die Straßenbahn wieder bis zu ihrer (vorläufigen) Endhaltestelle am Franz-Josef-Platz fahren. Gestern wurde die Weiche angeliefert, die auf Höhe der Konditorei Baumgartner eingebaut wird.

Bei der Weiche handelt es sich um ein Geschenk des Vereins "Pro Gmundner Straßenbahn". Dieser wurde 1989 gegründet, als die kürzeste Straßenbahnlinie der Welt von der Schließung bedroht war. Thomas Bernhard schickte damals einen Leserbrief an die Salzkammergut-Zeitung, in dem er sich für die "Erhaltung der Straßenbahn und ihrer Weiterführung" einsetzte. Denkbar war damals allerdings nur die Erweiterung zum Rathausplatz. Später sollte sich herausstellen, dass der Leserbrief der letzte Text war, den der weltberühmte Schriftsteller vor seinem Tod veröffentlichte.

12.01.1989, Salzkammergut Zeitung:

"Gerade diese Straßenbahn ist eines der markantesten Wahrzeichen
der Stadt und ich benütze sie regelmäßig mit dem größten Vergnügen...
Ich bin der Meinung, dass die Straßenbahn wieder bis zum Rathausplatz
geführt werden sollte; das wäre nicht nur für die Gmundner selbst,
sondern für alle, die diese Stadt aufsuchen, die Wiedergewinnung
eines schon so viele Jahre vermissten Vorteils als Augenweide.
Mit der Erhaltung der Straßenbahn und ihrer Weiterführung
bis zum Rathausplatz wäre Gmunden nicht nur seiner Zeit gemäß,
sondern dazu auch noch weit voraus."


Auch der Straßenbahnverein kämpfte nicht nur für die Rettung der Straßenbahn, sondern für ihre Vollendung durch die Anbindung an die Traunseebahn – so wie ursprünglich geplant.
Weil das jetzt passiert, hat der Verein seine Rücklagen aufgelöst und unterstützt das Projekt mit 200.000 Euro. Darin enthalten sind auch die Kosten für die Weiche.

Diese wird bis zum 21. März eingebaut. Danach kann die Tramway wie bisher zum Franz-Josef-Platz fahren. Das Abzweigen auf die andere Straßenseite, um zur neuen seeseitigen Haltestelle zu fahren, ist vorerst nicht möglich, weil es noch keine Oberleitung gibt.

Ob die Straßenbahn die neue Haltestelle anfahren soll, so lange die Durchbindung nicht komplett ist, wird derzeit heftig diskutiert. "Es gibt für beide Varianten triftige Argumente", sagt Christa Holzinger, Sprecherin von Stern & Hafferl.

Die seeseitige Haltestelle wäre moderner und attraktiver – auch zum Umsteigen auf Autobusse. Allerdings müssten die Garnituren dafür die Straße queren.


Quelle: OÖN
21.07.2016, 22:33#136
Der nächste "Etappensieg" ist vollbracht:

image.jpg

image.jpg


Diese Ankündigung wurde online offenbar recht kurzfristig veröffentlicht:

image.jpg

Quelle: Facebook.
22.07.2016, 10:36#137
Als regelmäßiger Leser des Bautagebuches der "Stadt Regio Tram Gmunden" bin ich über diese Aktion sehr erstaunt. Muss sehr Spontan erfolgt sein. Da die Oberleitung noch fehlt, wird der Wagen von einem LKW geschoben worden sein. Das Bild ist aber allemal Super :daumenhoch: . Herzlichen Glückwunsch und danke für die promte Info hier.

Wie ist das eigentlich mit der Genehmigung? Den vorderen Abschnitt (inkl. Weiche) wurde ja schon mit dem TW abgenommen. Dieser neue aber noch nicht. Aber ich denke mal, dass in dem Wagen keine Passagiere gefahren sind, sonder das ganze nur zur PR Zweck bzw. als Baustellenfahrt gelten wird. Von daher sehe ich eher weniger Bedenken [Optimismus :traurig: ].
24.07.2016, 12:12#138
Die Aktion mit dem GM 100 dürfte bewusst als Überraschung geplant worden sein :)

Nur mehr bis inkl. heute: Online-Voting ---->

Unser Projekt zum "Ausbau der Gmundner Straßenbahn zu einem modernen Verkehrsmittel" wurde zum bundesweiten VCÖ-Mobilitätspreis eingereicht und mittlerweile von der unabhängigen Fachjury als eines von fünf Projekten für den VCÖ-Mobilitätspreis in der Kategorie „Ideen, Konzepte und Initiativen“ nominiert.

Zwar ist die zweigleisige Innenstadtstrecke inzwischen bis zum Rathausplatz nahezu fertiggestellt und am 29. August erfolgt bereits der Baubeginn für die nächste Etappe bis zum Trauntor, doch damit liegt auch die schwierigste Etappe, der Neubau der Traunbrücke, noch vor uns. Umso mehr ist der erste Platz auch ein strategisch wichtiges Ziel. Ein bundesweiter erster Platz würde ein weiteres, starkes und wichtiges Signal bedeuten und zeigen, wie sehr das Projekt im öffentlichen Interesse steht.

Beim bundesweiten VCÖ-Mobilitätspreis Österreich können Privatpersonen mitbestimmen, welche Projekte in den einzelnen Kategorien gewinnen. Je Kategorie stehen jene fünf Projekte zur Wahl, die von der Fachjury am höchsten bewertet wurden. Mittels eines Online-Votings werden nun die Gewinner pro Kategorie ermittelt. Das Ergebnis des Online-Votings ergibt gemeinsam mit der Bewertung der Fachjury das Gesamtergebnis. Es ist deshalb wichtig, besonders viele Online-Zustimmungen zu diesem Projekt zu erhalten.

Um auf die Voting-Seite für das Projekt zu gelangen, bitte diesem Link folgen:

https://www.vcoe.at/voting/online-voting-vcoe…epte-und-initiativen

Unterstützen Sie uns dort mit Ihrer Stimme bei: "Pro Gmundner Straßenbahn. Vision – Engagement – Realität"

Die Abstimmungen mittels Online-Voting sind auf der Website des VCÖ bis Sonntag, den 24. Juli 2016 möglich. In diesem Zeitraum gilt es, möglichst viele Stimmen für das Projekt zu erzielen. Aus den bereits sichtbaren aktuellen Zwischenergebnissen sieht man, dass die Online-Unterstützung der konkurrierenden Projekte sehr stark ist. Hier ist also ebenfalls ein starkes Auftreten wichtig.

In der nachfolgend zum Download stehenden Präsentation des eingereichten Projektes sind alle wichtigen Fakten, Etappen und Erfolge der jahrelangen Projektgeschichte ersichtlich (erstellt und eingereicht vom Obmann des Vereins "Pro Gmundner Straßenbahn", DI Otfried Knoll)


Quelle: http://www.stadtregiotram-gmunden.at/index.ph…preis-nominiert.html
26.07.2016, 13:12#139
Info für alle Fotografen:

Liebhaber und Fotografen aufgepasst:
Auch beim Lichterfest am 13. August wird GM 100, zusammen mit GM 5, am Rathausplatz positioniert werden. Die beiden werden dort als Feststandort von Ristorante Cesare zur Verfügung stehen.

Quelle: http://www.stadtregiotram-gmunden.at/index.php/newsreader/kalenderwoche-29-2016.html
13.08.2016, 13:03#140
GM 100 + GM 5 (gekuppelt!) haben soeben aus der Halle auf den Vorkopf vorgezogen!