2012-12-22/2013-10-05 | Linie 25 neu/Verlängerung Linie 26

1.410 Beiträge · Seite 4 von 71
20.10.2008, 02:14#61
Zitat
Original von ibi

Der jetzige Kurs des 26ers ist ja eine Farce, ein reiner Zick-Zack-Kurs.

Dass der jetzige 26er recht schwachsinnig durch die Gegend geführt wird ist unbestritten. Aber es geht hier in erster Linie um die Tatsache, dass wieder eine Straße mehr straßenbahnfrei gemacht wird. Und sollte es je zur Besinnung der Wiener Politiker kommen und man denkt an eine echte Renaissance der Straßenbahn in Wien, ist es um so schwieriger, je mehr vom (alten) Streckennetz dann bereits fehlt. Schienen rausreißen geht schnell, sie dann wieder einbauen ist eine langwierige Sache.

Außer es bricht tatsächlich eine totale Straßenbahn-Euphorie aus, dann geht alles genauso schnell wie vor hundert Jahren, wo vom Baubeschluss bis zur Eröffnung einer Linie oft nur Monate vergingen! :daumenhoch:
20.10.2008, 07:53#62
Zitat
Original von ibi
Ich wäre ja überhaupt dafür, den 26er (bzw. dann 25er) in die Donaustadtstraße zu verlegen.

Ganz meine Meinung, stattdessen dann einfach den 26A in die Erzherzog Karl Straße auf diesem Abschnitt umlegen.
20.10.2008, 10:44#63
Zitat
Original von hema
Aber es geht hier in erster Linie um die Tatsache, dass wieder eine Straße mehr straßenbahnfrei gemacht wird.

Mei, dafür bekommt eine andere Straße eine Straßenbahn.
Die Straßenbahn wird ja nicht stillgelegt, sondern nur verlegt. Sie wird verbessert, nicht gekürzt.
20.10.2008, 11:14#64
Zitat
Original von ibi
Die Straßenbahn wird ja nicht stillgelegt, sondern nur verlegt. Sie wird verbessert, nicht gekürzt.

Zudem ist angesichts der Tatsache, daß in der Donaustadt ohnehin sonst kein wirkliches Straßenbahnnetz existiert die Aufgabe dieser Strecke zu verschmerzen. Früher lagen die Prioritäten anders. Von der Innenstadt aus gesehen ist die Führung der Linie 25 durch die EHK-Straße vollkommen logisch, nachdem nun aber der zentrale Verknüpfungspunkt das Donauzentrum ist, sollte die Straßenbahn auch auf möglichst direktem Weg dorthin fahren. Eine Beibehaltung der Linienführung durch die EHK-Straße würde ich nur als sinnvoll erachten, wenn der 26A als Ganzes auf Straßenbahn umgestellt wird. Längst überfällig, zumal das die zu präferierende Streckenführung zwischen Aspern und Kagran ist. Abgesehen davon ist der 26A ohnehin chronisch überfüllt.
20.10.2008, 12:08#65
Zitat
Original von Linie 41

Ganz meine Meinung, stattdessen dann einfach den 26A in die Erzherzog Karl Straße auf diesem Abschnitt umlegen.


Ist doch gar nicht notwendig da ja auch der 93A bis zur Industriestraße so fährt.. Einige Verstärkerkurse des 93A bis zum neuen U2/ÖBB Knoten Stadlau würden reichen.. Und wenn die U2 in Betrieb geht, glaub ich ändert sich sicher einiges..
20.10.2008, 18:50#66
Zitat
Original von lachkater
Einige Verstärkerkurse des 93A bis zum neuen U2/ÖBB Knoten Stadlau würden reichen..

Dafür ist vermutlich sowieso Bedarf gegeben, da durch die U2-Verlängerung die Gegend um die Industriestraße sicher Zulauf erhalten wird.
13.11.2008, 14:54#67
Zitat
Original von Linie 41
Zitat
Original von ibi
Ich wäre ja überhaupt dafür, den 26er (bzw. dann 25er) in die Donaustadtstraße zu verlegen.

Ganz meine Meinung, stattdessen dann einfach den 26A in die Erzherzog Karl Straße auf diesem Abschnitt umlegen.

Gab es diese Überlegung nicht schon länger, dass der 25/26er dann in der Donaustadtstraße fahren soll, um die Wagramer Straße straßenbahnfrei (brrrr...ein Wort, dass mir nicht gefällt) zu bekommen? Wäre das im Zuge des Umbaus der Streckenführung vom 26er und Neubau des 25er nicht der geeignetste Zeitpunkt Nägel mit Köpfen zu machen und diese gewünschte Umlegung zu bauen?

So könnte man nach dem Straßenbahnneubau die Wagramer Straße in einem von der Kagraner Brücke bis zum Kagraner Platz neu gestallten. Wenn man das gesplittet (so wie die Straßenbahnkreuzung am Kagraner Platz ----> muss nach dem U-Bahnbau jetzt nochmal aufgerissen werden) macht sind das doppelte Kosten, etc.

Um auf den Punkt zu kommen. Der Straßenbahnneubau 25/26 scheint schon so gut wie fix zu sein (ich glaub's aber erst, wenn ich die ersten Baufahrzeuge sehe :D), aber wie siehts nun mit der Umlegung und der dazugehörigen Planung aus?

Schöne Grüße,
64/8
13.11.2008, 16:00#68
Zitat
Original von 64/8
Gab es diese Überlegung nicht schon länger, dass der 25/26er dann in der Donaustadtstraße fahren soll, um die Wagramer Straße straßenbahnfrei (brrrr...ein Wort, dass mir nicht gefällt) zu bekommen? Wäre das im Zuge des Umbaus der Streckenführung vom 26er und Neubau des 25er nicht der geeignetste Zeitpunkt Nägel mit Köpfen zu machen und diese gewünschte Umlegung zu bauen?

So könnte man nach dem Straßenbahnneubau die Wagramer Straße in einem von der Kagraner Brücke bis zum Kagraner Platz neu gestallten. Wenn man das gesplittet (so wie die Straßenbahnkreuzung am Kagraner Platz ----> muss nach dem U-Bahnbau jetzt nochmal aufgerissen werden) macht sind das doppelte Kosten, etc.

Um auf den Punkt zu kommen. Der Straßenbahnneubau 25/26 scheint schon so gut wie fix zu sein (ich glaub's aber erst, wenn ich die ersten Baufahrzeuge sehe :D), aber wie siehts nun mit der Umlegung und der dazugehörigen Planung aus?

Schöne Grüße,
64/8


Die Strecke durch die Wagramer Straße müsste als Betriebsgleis vorhanden bleiben, da sonst die Ganituren der Abstellhalle Kagrn nicht in den Bahnhof Floridsdorf und somi nicht in die Werhstatt kämen.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Schienenchaos (13.11.2008, 16:00)
13.11.2008, 16:09#69
Zitat
Original von Schienenchaos
Die Strecke durch die Wagramer Straße müsste als Betriebsgleis vorhanden bleiben, da sonst die Ganituren der Abstellhalle Kagrn nicht in den Bahnhof Floridsdorf und somi nicht in die Werhstatt kämen.


Unsinn! Die Züge von Aspern her, wie auch immer die Linie heißen wird, kommen ja dann auch nach Floridsdorf und brauchen dafür nicht die Wagramer Straße.
13.11.2008, 19:27#70
Schienenchaos dürfte übersehen haben dass eine neue Strecke des 25er durch die Prandaugasse und Tokiostraße geplant ist und somit eine Verbindung zum Bahnhof RLOR geschaffen wird..Ich persönlich glaube es erst wenn diverse Bauarbeiten beginnen..
14.11.2008, 01:18#71
Zitat
Original von lachkater
. . . . dass eine neue Strecke des 25er durch die Prandaugasse und Tokiostraße geplant ist und somit eine Verbindung zum Bahnhof RLOR geschaffen wird..Ich persönlich glaube es erst wenn diverse Bauarbeiten beginnen..

Das wird sicher gebaut. Und da für diese ein Kilometer lange Strecke über 20 Millionen Euro veranschlagt sind, werden sich die Baufirmen um den Auftrag reißen. In anderen Städten müssten sie um diesen Preis mindestens fünf Kilometer hinlegen, unter Umständen bis zehn! ;)
14.11.2008, 08:51#72
Zitat
Original von hema
Das wird sicher gebaut. Und da für diese ein Kilometer lange Strecke über 20 Millionen Euro veranschlagt sind, werden sich die Baufirmen um den Auftrag reißen. In anderen Städten müssten sie um diesen Preis mindestens fünf Kilometer hinlegen, unter Umständen bis zehn! ;)


Da wird wohl schon eine bestimmte Firma ausgewählt sein, Du-Freunde von Laska, Brauner und Schicker wahrscheinlich. ;) ;)
15.11.2008, 15:57#73
Zitat
Original von hema
Das wird sicher gebaut. Und da für diese ein Kilometer lange Strecke über 20 Millionen Euro veranschlagt sind, werden sich die Baufirmen um den Auftrag reißen. In anderen Städten müssten sie um diesen Preis mindestens fünf Kilometer hinlegen, unter Umständen bis zehn! ;)

Außerdem wird man in der Tokiostraße sicher Vignolschienen oder den in Wien so beliebten Beton verlegen und keine Rasengleise, für die diese Strecke geradezu prädestiniert ist.
15.11.2008, 17:21#74
Vignolgleis wär' eh Okay, das ist wesentlich billiger, pflegleichter, leiser, sicherer und spart Energie. Man kann auch Vignoloberbau begrünen (siehe z.B. in München! :daumenhoch:
15.11.2008, 17:25#75
Oje, das Vignolgleis in der Tokiostraße wird sicher ebenso am Einspruch des Bezirks scheitern, wie 1976 das in der Kürschnergasse geplante Vignolgleis. X(
15.11.2008, 17:35#76
Was spricht eigentlich dagegen?
15.11.2008, 17:41#77
Der Bezirk hat 1976 ins Treffen geführt, daß Vignolgleise zu ländlich aussähen und daher nicht in ein modernes Stadtviertel passen würden. Natürlich Schwachsinn, aber um mit Herwig Seeböck zu sprechen: "Kumm auf gegn de Trottln!"
15.11.2008, 17:56#78
Zitat
Original von Revisor
Der Bezirk hat 1976 ins Treffen geführt, daß Vignolgleise zu ländlich aussähen und daher nicht in ein modernes Stadtviertel passen würden. Natürlich Schwachsinn, aber um mit Herwig Seeböck zu sprechen: "Kumm auf gegn de Trottln!"

Vor allem kann man drauf keine Autos abstellen oder mit dem Hund spazieren gehen. Eigentlich müssten die dann auch gegen die U-Bahn und die Eisenbahn sein! :rolleyes:
15.11.2008, 20:18#79
Nur 1976 dürfte es noch keine Betonschwellen gegeben haben.. Heutzutage passen die Betonschwellen doch in ein modernes Stadtbild, wie es die Tokiolstraße darstellt.. Doch mich wundert ebenso warum man in der Brünnerstraße das Rasengleis hat wieder entfernt..
15.11.2008, 20:22#80
Zitat
Original von lachkater
Nur 1976 dürfte es noch keine Betonschwellen gegeben haben.. Heutzutage passen die Betonschwellen doch in ein modernes Stadtbild, wie es die Tokiolstraße darstellt.. Doch mich wundert ebenso warum man in der Brünnerstraße das Rasengleis hat wieder entfernt..

1) weils eh immer nur ein Gatschgleis war
2) weil keine Einsatzfahrzeuge drauf fahren können.
Ich versteh nicht, warum in Lainz das Rasengleis so gut funktioniert und dafür überall sonst überhaupt nicht...