Linie 158
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16.03.2009, 09:38#41
ZitatOriginal von Revisor
Das ganze war auch nicht so dramatisch, da die Schienenoberkante der Straßenbahnschiene etwas höher lag, als die der Eisenbahnschiene.
... was ich natürlich am Foto nicht erkennen konnte.

16.03.2009, 10:48#42
ZitatOriginal von bes
Die derzeitigen Planungen sehen nach Eröffnung von Lainzer Tunnel und Hauptbahnhof eine Durchbindung der S80 sowie einen 15-Minuten-Takt der Schnellbahn zwischen Meidling und Hütteldorf vor -- also keine Rede von weniger Personenzügen.
Kennt jemand Quellen, wo einst der 15-Minuten-Takt auf der umgebauten S7 angekündigt wurde? Oder haben das damals nur ein paar Medien erfunden?
16.03.2009, 11:06#43
ZitatOriginal von bes
Nein, da gab es seinerzeit eine zweite Brücke östlich neben der noch vorhandenen. Deren Pfeiler stehen noch!
Und es gibt Gerüchte, dass die Strecke nach der Eröffnung des Lainzer Tunnels wieder zweigleisig ausgebaut werden soll.
16.03.2009, 14:05#44
ZitatOriginal von madmaxx
Kennt jemand Quellen, wo einst der 15-Minuten-Takt auf der umgebauten S7 angekündigt wurde? Oder haben das damals nur ein paar Medien erfunden?
Ein 15-Minuten-Takt wurde meines Wissens nie konkret angekündigt. Es war nur die Rede davon, dass auf der S7 ein 15-Minuten-Takt der S7 und dazwischen Regional-/Eil-/CAT-Züge möglich wären. Nach der Eröffnung wurden im Fahrplan der S7 und auch der Stammstrecke die entsprechenden S-Bahn-Trassen frei gehalten, man hätte den 15-Minuten-Takt praktisch über Nacht einführen können. Die Stadt Wien hat sich allerdings geweigert, diesen Takt mitzufinanzieren.
16.03.2009, 18:26#45
ZitatOriginal von bes
Nein, da gab es seinerzeit eine zweite Brücke östlich neben der noch vorhandenen. Deren Pfeiler stehen noch!
... und sind Luftbild gut erkennbar:
17.03.2009, 09:32#46
Wieso hat man die Brücke eigentlich abgerissen?
Um etwaige Sanierungskosten zu sparen?
Um etwaige Sanierungskosten zu sparen?
17.03.2009, 10:48#47
ZitatOriginal von Blackcat
Wieso hat man die Brücke eigentlich abgerissen?
Um etwaige Sanierungskosten zu sparen?
Vermutlich ja! Beim Bahnübergang Jagdschlossgasse existiert ebenfalls eine Fußgängerbrücke, die aber so desolat ist, dass sie seit Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.
17.03.2009, 10:51#48
ZitatOriginal von Blackcat
Wieso hat man die Brücke eigentlich abgerissen?
Um etwaige Sanierungskosten zu sparen?
Höchstwahrscheinlich. Genauso wie man bei der FJB das zweite Gleis entfernt hat.
17.03.2009, 11:07#49
ZitatOriginal von Clemens
Beim Bahnübergang Jagdschlossgasse existiert ebenfalls eine Fußgängerbrücke, die aber so desolat ist, dass sie seit Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.
Na der Bezirkshäupling "Heinz I" will den ja sanieren lassen, scheitert aber sicher am Einbau eines Aufzuges

17.03.2009, 11:33#50
ZitatOriginal von BedrockInn
Na der Bezirkshäupling "Heinz I" will den ja sanieren lassen, scheitert aber sicher am Einbau eines Aufzuges
Nur weil man dort keinen behindertentauglichen Übergang errichten kann, sperrt man ihn lieber gleich ganz...

17.03.2009, 12:26#51
Hätte nicht zugleich mit der Errichtung des "Wildschweintunnels" eine Unterführung gebaut werden können?
17.03.2009, 12:35#52
ZitatOriginal von 106er
Hätte nicht zugleich mit der Errichtung des "Wildschweintunnels" eine Unterführung gebaut werden können?
Eher nachher, wenn dann die Züge durch den Tunnel fahren können und die Verbindungsbahn entlastet werden kann. Bei der derzeitigen Zugfrequenz sind Bauarbeiten eine gewaltige Herausforderung.
17.03.2009, 15:17#53
ZitatOriginal von 106er
Hätte nicht zugleich mit der Errichtung des "Wildschweintunnels" eine Unterführung gebaut werden können?
Die käme ja noch teurer als die Brücke! Wenn schon für erstere das Geld fehlt, dann braucht man an eine Unterführung gar nicht zu denken.
17.03.2009, 15:23#54
Wenn dann schon eher die Verbindungsbahn komplett unter die Erde (wie die Flughafenschnelbahn/CAT) und einen Radweg bauen (damit "Die Grünen" auch zufrieden sind)
17.03.2009, 21:53#55
ZitatOriginal von BedrockInn
Wenn dann schon eher die Verbindungsbahn komplett unter die Erde (wie die Flughafenschnelbahn/CAT) und einen Radweg bauen (damit "Die Grünen" auch zufrieden sind)
Es ist nicht alles so einfach wie in der Sandkiste.
17.03.2009, 22:50#56
ZitatOriginal von Clemens
ZitatOriginal von 106er
Hätte nicht zugleich mit der Errichtung des "Wildschweintunnels" eine Unterführung gebaut werden können?
Die käme ja noch teurer als die Brücke! Wenn schon für erstere das Geld fehlt, dann braucht man an eine Unterführung gar nicht zu denken.
Vielleicht bezog sich 106er auf die Unterführung beim Bahnschranken Hietzinger Hauptstraße (wo es übrigens bis 1997 auch einen gut frequentierten Übergangssteg gab, der dann abgerissen wurde und dessen Pfeiler ebenfalls noch stehen)?
Daß in Hietzing bezüglich Verkehrs einiges schief läuft, kann wohl nicht verneint werden:
- keine Umsetzung irgendeines Komzeptes bezüglich einer Erneuerung des Knotens Kennedybrücke (ob das nicht besser so ist, sei dahingestellt)
- keine Nachtbusversorgung in weiten Teilen des Bezirkes (nur N60 und N62 am Rand und N58 am Wochenende)
- kein vernünftiger Ausbau der Verbindungsbahn, die quer durch den Bezirk führt, inkl. Stationen (ist geplant, ja, aber geplant heißt in Wien gar nichts, wenn nicht auf U-Bahn bezogen)
- keine Übergangsstege an Bahnschranken - Geld fehlt, blabla
- es gibt sicher noch tausend unerwähnte Sachen, die mir im Moment nicht einfallen
18.03.2009, 11:08#57
ZitatOriginal von bernhard222
- es gibt sicher noch tausend unerwähnte Sachen, die mir im Moment nicht einfallen
Die blöde Kreuzung Hetzendorfer Straße - Hofwiesengasse, wo einem der 60er grundsätzlich davon fährt, wenn man mit dem 62er kommt.
19.03.2009, 23:23#58
ZitatOriginal von BedrockInn
[...] Die Linien 53B, 54B und 55B fahren in der Früh und Abendspitze in einem guten Intervall, in den Randzeiten ist es oft eine Planungssache, wann man mit welchem Bus fährt. [...] Es wäre wünschenswert hier Frühkurse einzusetzen - bisher ohne Erfolg. [...]
Warte mal auf den Sommerfahrplan übernächste Woche... da dürften sich Deine Wünsche erfüllen!
Edit: Guckst du hier: http://www.richard.at/richard/Linienverkehr/f…4b_ab-2009-03-29.pdf
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von bernhard222 (29.03.2009, 01:11)
28.03.2009, 13:09#59
Daß in Hietzing bezüglich Verkehrs einiges schief läuft, kann wohl nicht verneint werden:
- keine Umsetzung irgendeines Komzeptes bezüglich einer Erneuerung des Knotens Kennedybrücke (ob das nicht besser so ist, sei dahingestellt)
>> da gibt es in Kürze eine Pressekonferenz des Verkehrssprechers der ÖVP Wolfgang Gerstl mit Bezirksvorsther Heinz Gerstbach. Sämtliche Vorschläge der letzten 10 Jahre wurden immer wieder von SP-Verkehrsstadtrat Schicker abgeblockt, wie auch die Sanierung der Station trotz mehrfacher Anfragen im Gemeinderat als auch im Bezirksrat immer wieder mit dem Hinweis "Kein Geld" abgelehnt wurden. Dabei ist die Kennedybrücke das Tor Wiens Richtung Westen.
>> es gab ja noch eine weitere Verbindungsbahn-Station zwischen Veitinger- und Jagdschloßgasse. Noch in den 50er Jahren war dort das Stationsgebäude zu sehen, dazu auch die die ziehbaren Fahrtzielanzeiger. Deswegen auch dort der "geschlossene" Fußgängerübergang
- keine Übergangsstege an Bahnschranken - Geld fehlt, blabla
>> Die Stege fallen in die Kompetenz der ÖBB, und die haben kein Geld (brauchen es für den Hauptbahnhof". Ausserdem hört man, dass aus Sicherheitsgründen bei den ÖBB Stege nicht gerne gesehen sind.
>> der Schranken/die Schranken, denn wir sind der einzige Bezirks Wien, der auf über 2km durch 4 Schranken geteilt ist, sind seit den ersten Nachkriegsjahren ein Problem, in den diversen Beschreibungen zum Bezirk und zur Linie 58/158 wird das "Schranken-zu"-Problem seit damals explizit erwähnt.
Unterschwellig klingt leider immer mit: Hietzing ist ÖVP Bezirk, da investieren SP-dominierte Institutionen nichts. wie lange hat es gedauert, dass die ULFe Richtung Krankenhaus Lainz fuhren, die Schnellbahnstation Speising wurde höchst widerwillig eingerichtet, die Verlängerung der U4 bis zur Stadtgrenze ist noch immer Utopie (könnten ja die bösen Niederösterreicher damit fahren - ich erinnere nur an den Abbau des 360ers), selbst die Badnerbahn (ist jetzt nicht Bezirk aber passt zur Einstellung der Verkehrspolitiker) fährt bei der SCS im wahrsten Sinn des Wortesvorbei.
- keine Umsetzung irgendeines Komzeptes bezüglich einer Erneuerung des Knotens Kennedybrücke (ob das nicht besser so ist, sei dahingestellt)
>> da gibt es in Kürze eine Pressekonferenz des Verkehrssprechers der ÖVP Wolfgang Gerstl mit Bezirksvorsther Heinz Gerstbach. Sämtliche Vorschläge der letzten 10 Jahre wurden immer wieder von SP-Verkehrsstadtrat Schicker abgeblockt, wie auch die Sanierung der Station trotz mehrfacher Anfragen im Gemeinderat als auch im Bezirksrat immer wieder mit dem Hinweis "Kein Geld" abgelehnt wurden. Dabei ist die Kennedybrücke das Tor Wiens Richtung Westen.
>> es gab ja noch eine weitere Verbindungsbahn-Station zwischen Veitinger- und Jagdschloßgasse. Noch in den 50er Jahren war dort das Stationsgebäude zu sehen, dazu auch die die ziehbaren Fahrtzielanzeiger. Deswegen auch dort der "geschlossene" Fußgängerübergang
- keine Übergangsstege an Bahnschranken - Geld fehlt, blabla
>> Die Stege fallen in die Kompetenz der ÖBB, und die haben kein Geld (brauchen es für den Hauptbahnhof". Ausserdem hört man, dass aus Sicherheitsgründen bei den ÖBB Stege nicht gerne gesehen sind.
>> der Schranken/die Schranken, denn wir sind der einzige Bezirks Wien, der auf über 2km durch 4 Schranken geteilt ist, sind seit den ersten Nachkriegsjahren ein Problem, in den diversen Beschreibungen zum Bezirk und zur Linie 58/158 wird das "Schranken-zu"-Problem seit damals explizit erwähnt.
Unterschwellig klingt leider immer mit: Hietzing ist ÖVP Bezirk, da investieren SP-dominierte Institutionen nichts. wie lange hat es gedauert, dass die ULFe Richtung Krankenhaus Lainz fuhren, die Schnellbahnstation Speising wurde höchst widerwillig eingerichtet, die Verlängerung der U4 bis zur Stadtgrenze ist noch immer Utopie (könnten ja die bösen Niederösterreicher damit fahren - ich erinnere nur an den Abbau des 360ers), selbst die Badnerbahn (ist jetzt nicht Bezirk aber passt zur Einstellung der Verkehrspolitiker) fährt bei der SCS im wahrsten Sinn des Wortesvorbei.
28.03.2009, 13:25#60
ZitatOriginal von maybreeze
Unterschwellig klingt leider immer mit: Hietzing ist ÖVP Bezirk, da investieren SP-dominierte Institutionen nichts. wie lange hat es gedauert, dass die ULFe Richtung Krankenhaus Lainz fuhren, die Schnellbahnstation Speising wurde höchst widerwillig eingerichtet, die Verlängerung der U4 bis zur Stadtgrenze ist noch immer Utopie (könnten ja die bösen Niederösterreicher damit fahren - ich erinnere nur an den Abbau des 360ers), selbst die Badnerbahn (ist jetzt nicht Bezirk aber passt zur Einstellung der Verkehrspolitiker) fährt bei der SCS im wahrsten Sinn des Wortesvorbei.
Die Verlängerung der U4 nach Auhof wird hoffentlich auch immer Utopie bleiben!
Bei der SCS ist das Problem ein anderes! Zum einen fürchtet Wien einen Kaufkraftabfluss nach NÖ, andererseits will NÖ für den Ausbau nichts zahlen. Die SCS ist übrigens an einem attraktiveren ÖV-Anschluss gar nicht interessiert - die haben genug autofahrende Kundschaft.
