Konkreter Vorschlag Beschleunigung der Linie 43

112 Beiträge · Seite 2 von 6
14.03.2010, 22:52#21
Zitat
Original von Schienenchaos
4) Errichtung einer USTRAB-Strecke zwischen der Kinderspitalgasse und der Jörgerstraße Höhe Müglendergasse mit Rampen eben dort sowie einer unterirdischen Doppelstation Alser Straße

Super Idee: Die Haltestelle könnte Ausgänge nicht nur bei der U-Bahn-Station haben, sondern auch auf beiden Seiten des Gürtels :daumenhoch:
Aber: Es würden wohl alle aufschreien, dass man doch gleich eine U-Bahn bauen soll, nicht nur so eine "halbherzige Sache".:daumenrunter:

Eine Ustrab-Hst. Alser Straße wäre aber die Lösung, um lange Züge à la Budapest (Linien 4 und 6) auf den 43er zu bringen, die anderen Stationen stellen nicht das Problem dar. Bei der Landesgerichtsstraße könnte man beispielsweise ohne weiteres ein paar Stauden entfernen und die Bahnsteige verlängern.

Aber noch bessere Idee: Wenn man es schaffen würde, den 44er auch bei der U6 vorbeizubringen, wäre vielleicht der 43er so sehr entlastet, dass die normalen B-Garnituren ausreichen würden...
14.03.2010, 23:07#22
Zitat
Original von moszkva tér
Aber noch bessere Idee: Wenn man es schaffen würde, den 44er auch bei der U6 vorbeizubringen, wäre vielleicht der 43er so sehr entlastet, dass die normalen B-Garnituren ausreichen würden...

War schon mal geplant (beide bis Gürtel durch die Kinderspitalgasse) und scheiterte AFAIK an der ÖVP Josefstadt, die weiterhin eine Straßenbahnlinie in der Alser Straße haben wollten.
14.03.2010, 23:19#23
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Original von 13er
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Original von moszkva tér
Aber noch bessere Idee: Wenn man es schaffen würde, den 44er auch bei der U6 vorbeizubringen, wäre vielleicht der 43er so sehr entlastet, dass die normalen B-Garnituren ausreichen würden...

War schon mal geplant (beide bis Gürtel durch die Kinderspitalgasse) und scheiterte AFAIK an der ÖVP Josefstadt, die weiterhin eine Straßenbahnlinie in der Alser Straße haben wollten.


Hatte dies nicht mit der Eröffnung der U6 und Stillegung des 8ers zu tun? Mw sollte doch um 1990 die Strecke Alser Straße - Kinderspitalgasse - Gürtel - Ottakringer Straße gebaut werden, zumindest war sie im Planungsstadium.

Edit:Wort zugefügt
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Berlin-Karlshorst (14.03.2010, 23:19)
14.03.2010, 23:20#24
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Original von 13er
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Original von moszkva tér
War schon mal geplant (beide bis Gürtel durch die Kinderspitalgasse) und scheiterte AFAIK an der ÖVP Josefstadt, die weiterhin eine Straßenbahnlinie in der Alser Straße haben wollten.

Seit wann scheitert bei unserer mit Mehrheit ausgestattener roten Stadtregierung ein Einspruch eines schwarzen Bezirks bei einem geplanten Vorhaben ? :D
Im 3. Bezirk mit einer roten Bezirksvertretung kann ich mir vorstellen daß sich der Bezirk gegen den T durch die Ldst.Hauptstrasse durchgesetzt hat und der 74A gekommen ist.
14.03.2010, 23:38#25
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Original von Pumuckl
Seit wann scheitert bei unserer mit Mehrheit ausgestattener roten Stadtregierung ein Einspruch eines schwarzen Bezirks bei einem geplanten Vorhaben ? :D

Ich denke, auch der 9. und die Stadt selbst war nicht dafür, da man die Kinderspitalgasse als "kriegswichtig" angesehen hat und die möglichst frei haben wollte. Dabei war ich damals aber auch nicht...
15.03.2010, 00:54#26
Ich war schon dabei (teilweise), aber es war nicht erbaulich, da alle "maßgeblichen" Stellen dagegen waren und sich mit den sattsam bekannten schwachsinnigen Ausreden geradezu überboten haben und alles noch mit teuren (?) Studien unterm,auern konnten! :rolleyes:
15.03.2010, 10:46#27
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Original von moszkva tér
Aber noch bessere Idee: Wenn man es schaffen würde, den 44er auch bei der U6 vorbeizubringen, wäre vielleicht der 43er so sehr entlastet, dass die normalen B-Garnituren ausreichen würden...


Das glaube ich nicht. Beschleunigung des 43ers und Einsatz von Langzügen ist IMO ein Muss (bei einem 2,5-Minuten-Takt sind sinnvolle Beschleunigungsmaßnahmen kaum machbar, weil sich die Straßenbahnen schon gegenseitig im Weg stehen und die Nachteile für den Autoverkehr gravierend wären). Die Nachfrage kommt IMO überwiegend von außerhalb des Gürtels.

Alser Straße wäre eigentlich kein Problem, wenn 43er durch die Kinderspitalgasse (wie von anderen schon beschrieben) fahren und man die Haltestelle am Gürtel vor dem Stadtbahngebäude anordnen würde.

Wenn man den 44er nicht auch durch die Kinderspitalgasse führt, sondern weiterhin durch die Alser Straße, könnte man - neben der Zusammlegung der Haltestellen Skodagasse und Lange Gasse - auch die Brünnlbadgasse (nur für den 43er!) auflassen und ihn dadurch entlasten.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von highspeedtrain (15.03.2010, 11:48)
15.03.2010, 11:52#28
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Original von highspeedtrain
Die Nachfrage kommt IMO überwiegend von außerhalb des Gürtels.


Eben, wenn der 44er auch bei der U6 vorbeikäme, könnten Umsteiger, die ein Fahrziel zwischen Wilhelminenstraße und Hernalser Haupt hätten, mit dem 44er fahren, statt den 43er zu nehmen, und würden sogar weniger Fußweg haben. Leute, die von der Stadt zur U6 wollen, könnten auch den 44er nehmen, und müssten sich nicht bei der Langen Gasse in den übervollen 43er quetschen. Der 44er müsste dann natürlich mit TW+BW bzw. sogar B-Ulfen geführt werden. Dann wäre der 43er wahrscheinlich soweit entlastet, dass die normalen Züge genügen.
Mittel- bis langfristig wäre natürlich die Umstellung auf "sehrlang"-Züge anzustreben.
Nachdem wir in Wien sind, wird wohl trotzdem die U5 kommen, und zwar ca. 2035. Bis dahin lässt man den 43er soweit verkommen, dass auch wirklich niemand mehr an der Notwendigkeit einer U-Bahn zweifeln wird.
15.03.2010, 11:59#29
Zitat
Original von moszkva tér
wenn 44er auch bei der U6 vorbeikäme


Kommt er ja eh. Und wird sogar angesagt in der U6. ;)
15.03.2010, 12:08#30
Zitat
Original von 5er-Franzi
Zitat
Original von moszkva tér
wenn 44er auch bei der U6 vorbeikäme


Kommt er ja eh. Und wird sogar angesagt in der U6. ;)


dzt. fährt er nur unter der U6 durch 8-)
Ich meinte natürlich, eine attraktive Umsteigemöglichkeit sollte er haben ;)

Echt, der 44er wird angesagt ?(
15.03.2010, 12:30#31
Vom 44er zur U6 sind es 200 Meter. Zum Vergleich: Vom D-Wagen zur U4-Heiligenstadt sind es ebenfalls 200 Meter, dazu kommt dann noch der lange Zugang zum U4-Bahnsteig. Von der Hst. Oper zur U4 sind es ebenfalls 200 Meter. Am Enkplatz ist es vom 15A zur U3 ebenfalls so lang. Vom 25er zur S-Bahn-Station Leopoldau hatschte man noch viel weiter und beim Westbahhnhof messe ich erst gar nicht nach.
15.03.2010, 12:37#32
Ich bin eigentlich gegen eine USTRAB-Strecke, wenn oberirdisch genug Platz ist, weil das unnötig die Zugangswege verlängert und dem Autoverkehr Platz schafft. Siehe Gürtel-USTRAB, wo nichts mehr äußerlich auf öffentlichen Verkehr hinweist.
Den 44er zur Hst. Alser Straße zu führen, ist dagegen eine Superidee.
15.03.2010, 13:45#33
Zitat
Original von schaffnerlos
Vom 44er zur U6 sind es 200 Meter. Zum Vergleich: Vom D-Wagen zur U4-Heiligenstadt sind es ebenfalls 200 Meter, dazu kommt dann noch der lange Zugang zum U4-Bahnsteig. Von der Hst. Oper zur U4 sind es ebenfalls 200 Meter. Am Enkplatz ist es vom 15A zur U3 ebenfalls so lang. Vom 25er zur S-Bahn-Station Leopoldau hatschte man noch viel weiter und beim Westbahhnhof messe ich erst gar nicht nach.


Nur weil es woanders genauso ist, bzw. sogar noch schlechter, ist das kein Argument, Verbesserungen nicht durchzuführen, bzw. über Verbesserungen nicht diskutieren zu dürfen. X(
15.03.2010, 14:12#34
Zitat
Original von moszkva tér
Nur weil es woanders genauso ist, bzw. sogar noch schlechter, ist das kein Argument, Verbesserungen nicht durchzuführen, bzw. über Verbesserungen nicht diskutieren zu dürfen. X(

Eh nicht, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die derzeitige Umsteigerelation U6 - 44 durchaus gegeben und nicht so abwegig ist.
15.03.2010, 14:15#35
Zitat
Original von schaffnerlos
Zitat
Original von moszkva tér
Nur weil es woanders genauso ist, bzw. sogar noch schlechter, ist das kein Argument, Verbesserungen nicht durchzuführen, bzw. über Verbesserungen nicht diskutieren zu dürfen. X(

Eh nicht, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die derzeitige Umsteigerelation U6 - 44 durchaus gegeben und nicht so abwegig ist.

Objektiv gesehen hast du recht. Kann sein, dass man diese Umsteigemöglichkeit den Fahr"gästen" auch nur besser verkaufen müsste (mittels eines Cableliners z.B.) :D
15.03.2010, 14:35#36
Zitat
Original von schaffnerlos
Zitat
Original von moszkva tér
Nur weil es woanders genauso ist, bzw. sogar noch schlechter, ist das kein Argument, Verbesserungen nicht durchzuführen, bzw. über Verbesserungen nicht diskutieren zu dürfen. X(

Eh nicht, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die derzeitige Umsteigerelation U6 - 44 durchaus gegeben und nicht so abwegig ist.

Naja, es ist aber ein Attraktivitätsunterschied, ob man durch eine Passage oder durch einen Park gehen muss, oder entlang der Autorennbahn namens Gürtel.
15.03.2010, 14:41#37
Zitat
Original von darkweasel
Naja, es ist aber ein Attraktivitätsunterschied, ob man durch eine Passage oder durch einen Park gehen muss, oder entlang der Autorennbahn namens Gürtel.

Stimmt, ich gehe lieber entlang des Gürtels als durch die Kärntnertorpassage.
15.03.2010, 14:44#38
Zitat
Original von schaffnerlos
Zitat
Original von darkweasel
Naja, es ist aber ein Attraktivitätsunterschied, ob man durch eine Passage oder durch einen Park gehen muss, oder entlang der Autorennbahn namens Gürtel.

Stimmt, ich gehe lieber entlang des Gürtels als durch die Kärntnertorpassage.

Ich nicht, und ich glaube auch die Mehrheit der Fahrgäste nicht. Vor allem im Winter.
15.03.2010, 17:00#39
Zitat
Original von darkweasel
Ich bin eigentlich gegen eine USTRAB-Strecke, wenn oberirdisch genug Platz ist, weil das unnötig die Zugangswege verlängert und dem Autoverkehr Platz schafft.


Wenn oberirdisch genug Platz WÄRE. Das Argument mit den Zugangswegen zählt bei einer guten Planung der Station auch nicht wirklich. Ebeneso kann es doch kein, ich nenne es überspitzt, Ausschlusskriterium sein, dass auch der Individualverkehr auf der Straße von einer Umgestaltung profitiert. Er sollte in der Stadtplanung nur nicht die einzige Priorität (nätürlich neben der "heiligen" U-Bahn) darstellen!
15.03.2010, 17:33#40
Zitat
Original von Schienenchaos
Zitat
Original von darkweasel
Ich bin eigentlich gegen eine USTRAB-Strecke, wenn oberirdisch genug Platz ist, weil das unnötig die Zugangswege verlängert und dem Autoverkehr Platz schafft.


Wenn oberirdisch genug Platz WÄRE. Das Argument mit den Zugangswegen zählt bei einer guten Planung der Station auch nicht wirklich. Ebeneso kann es doch kein, ich nenne es überspitzt, Ausschlusskriterium sein, dass auch der Individualverkehr auf der Straße von einer Umgestaltung profitiert. Er sollte in der Stadtplanung nur nicht die einzige Priorität (nätürlich neben der "heiligen" U-Bahn) darstellen!

An sich wäre genug Platz für einen eigenen Gleiskörper auf der Alser Straße, wenn man die Parkplätze auflassen würde und den IV auf eine Fahrspur begrenzt. Zumindest sagen das Luftbilder und wien.at-Stadtplan, ich habe jetzt kein so genaues Bild von der Gegend im Kopf.

Ich finde durchaus, dass der IV zumindest im innerstädtischen Bereich beruhigt und somit begrenzt gehört. Die Straßenbahn ist ein recht taugliches Mittel zur Verkehrsberuhigung. Wo man Straßenbahnlinien in den Untergrund versetzt hat (Südgürtel, Zweierlinie), sind heute Verkehrshöllen. Ich habe die Befürchtung, dass der Alser Straße bei einer 43er-USTRAB das gleiche Schicksal blüht, da die Straßenbahn eben das Autofahren langsam unattraktiv macht.