[ÖBB] Land Niederösterreich übernimmt 600 Kilometer Bahngleis
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20.10.2012, 20:03#361
Thayatalbahn: Petition als neuer Vorstoß
Trotz beschlossenem Abbau der Geleise kämpft der Verein "neue Thayatalbahn" verbissen um eine Wiederbelebung und einen Anschluss an das tschechische Bahnnetz.
Dem Landeshauptmann persönlich wollte der Verein "Neue Thayatalbahn" seine von mehr als 2000 Menschen unterschriebene Petition für die Wiederbelebung der Strecke überreichen. Dass sie keinen Termin erhielten, interpretiert Vereinsobmann Egon Schmidt als "Ablehnung". "Der Landeshauptmann ist bekannt für seine Bürgernähe. Er kann aber nicht alles selber machen. Ein Terminangebot des zuständigen Landesrates hat der Verein ausgeschlagen", entgegnet Pröll-Sprecher Peter Kirchweger.
Zu einer Übergabe der Petition im St. Pöltener Landhaus ist es am Dienstag trotzdem gekommen. Allerdings an die Chefs von SPÖ und Grünen, Landeshauptmannstellvertreter Sepp Leitner und Madeleine Petrovic.
Der Frust beim Verein dürfte groß sein. Obmann Schmidt fährt schwere Geschütze auf: "Dass der Landeshauptmann seine Versprechungen gegenüber der österreichischen und tschechischen Bevölkerung gebrochen hat, stellt seine Funktion für uns in Frage. Dass er die Aufforderung verdienter Persönlichkeiten aus ganz Europa nicht einmal annehmen will, lässt uns auch an seiner menschlichen Seite zweifeln", sagt Schmidt und betont, Pröll habe mehrmals den Lückenschluss der Bahn nach Tschechien versprochen.
Wie berichtet, hat das Land NÖ die Thayatalbahn – so wie andere Strecken – gekauft. Ihre Trasse soll allerdings zum Radweg werden.
Warum es nicht zur angekündigten Wiederbelebung der Bahnstrecke kam, erklärt Landesverkehrsplaner Wolfgang Zibuschka so: "Es gab einen ausverhandelten Vertrag zwischen Bund und Land für diese Investitionen, aber den hat Kanzler Faymann nicht unterschrieben. Heute führen wir einen Bus bis Telč. Aber in dem sitzen zwei bis höchstens fünf Menschen pro Fahrt. Selbst wenn das mehr wären, könnte man die Kosten von 25 Millionen in zehn Jahren für eine Bahn nicht rechtfertigen."
02.11.2012, 23:40#362
NÖVOG-Eröffnungsfest für den ersten "Himmelstreppe"-Triebwagen und den neuen Bahnhof in Laubenbachmühle für die Mariazellerbahn am 16. Dezember:
http://www.noevog.at/de/veranstaltungen/himmelstreppe
http://www.noevog.at/de/veranstaltungen/himmelstreppe 16.12.2012, 12:10#363
16.12.2012, 12:22#364
Live vom Ort des Geschehens: [...]
Falls der eingebettete (Kurz-)Link noch bei anderen Leuten außer mir nicht so funktioniert, wie er sollte:
https://www.dropbox.com/s/ucbl4k7xiup7o5o/Pho…2%2011%2037%2005.jpg
"Niederösterreich heute"-Beitrag zum Thema (~ 1 Woche lang abrufbar):
http://tvthek.orf.at/programs/70017-Niederoes…rum-Laubenbachmuehle
Und von der APA gibt's auch noch etwas Lektüre:
"Himmelstreppe" führt Mariazellerbahn in neue Zukunft
LH Pröll: "Entwicklungsperspektive für die nächsten Jahrzehnte"
St. Pölten (OTS/NLK) - "Mit dem, was wir heute grundgelegt haben, schaffen wir eine Entwicklungsperspektive für die nächsten Jahrzehnte und vielleicht sogar Jahrhunderte", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am heutigen Sonntag, 16. Dezember, im Zuge der Präsentation der ersten "Himmelstreppe". Diesen Namen tragen die neuen Fahrzeuggarnituren der Mariazellerbahn, heute konnte der erste von insgesamt neun Niederflurtriebwagen im neuen Betriebszentrum in Laubenbachmühle hautnah erlebt werden.
Das Land Niederösterreich habe sich dazu entschlossen, die Mariazellerbahn zu übernehmen, weil diese Bahn für Niederösterreich eine besondere Tradition habe, betonte der Landeshauptmann im Gespräch mit Moderator Wolfram Pirchner: "Dazu ist sie auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für das Pielachtal." Mit der neuen Mariazellerbahn verbinde man auch große touristische Hoffnungen, so Pröll: "Bis 2014 werden wir in die Mariazellerbahn rund 117 Millionen Euro investieren." Damit soll die Zahl der Fahrgäste von derzeit rund 500.000 pro Jahr auf 700.000 pro Jahr gesteigert werden.
Im Zusammenhang mit der Landesausstellung 2015 erwarte man sich einen "enormen Entwicklungsschub für die gesamte Region", betonte Pröll weiters. Die Mariazellerbahn werde dabei eine besondere Bedeutung haben, weil sie die einzelnen Ausstellungsorte miteinander verbinde.
Der Landeshauptmann abschließend: "Die Mariazellerbahn hat für die Region große verkehrspolitische, wirtschaftliche und touristische Bedeutung, und es werden auch wichtige Arbeitsplätze geschaffen.
Landesrat Mag. Karl Wilfing bezeichnete die neue Mariazellerbahn in seiner Stellungnahme als "schönste, modernste und sicherste Bahn Österreichs". Das neue Betriebszentrum in Laubenbachmühle sei dabei "ein besonderes Highlight".
Für den Geschäftsführer der NÖVOG, Dr. Gerhard Stindl, setzt die "Himmelstreppe" einen "völlig neuen Standard für die Schmalspur", und der Frankenfelser Bürgermeister Franz Größbacher sprach von einem "verfrühten Weihnachtsgeschenk" für die Region.
Im Anschluss an den Festakt tauften der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Mag. Paul Weiland, Superintendent der Evangelischen Kirche in Niederösterreich, die erste Garnitur auf den Namen "Die Himmelstreppe". Den stimmungsvollen Rahmen für das große Fest, dem sogar der Formel-1-Weltmeister Niki Lauda beiwohnte, bildeten Auftritte von Barbara Helfgott und Francine Jordi.
Die "Himmelstreppe" wird die Mariazellerbahn in ihre neue Zukunft führen: Derzeit wird die erste Garnitur im neuen Betriebszentrum Laubenbachmühle in Betrieb gesetzt. Neun Triebwagen werden voraussichtlich im Dezember 2013, vier Panoramawaggons mit April 2014 in Betrieb gehen. [...]
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Mariazellerbahn: Ein rauschendes Fest für die Himmelstreppe
Die Zukunft der Mariazellerbahn hat begonnen: Verkehrslandesrat Mag. Karl Wilfing und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vor der Himmelstreppe (Fotocredit: citronenrot)[/size]
Wien (OTS) - Mit einem großen Fest im Betriebszentrum Laubenbachmühle wurde die erste Himmelstreppe im Beisein von Niederösterreichischs Landeshauptmanns Dr. Erwin Pröll und Verkehrslandesrat Mag. Karl Wilfing begrüßt. Dieses moderne Verkehrsmittel wird die Zukunft der Mariazellerbahn bestimmen. Mehr als 2.500 Gäste und Schaulustige nutzten die Gelegenheit, den ersten von insgesamt neun Niederflurtriebwagen hautnah zu erleben. Rund 1.000 davon reisten stilecht auch mit der Mariazellerbahn an. [...]
"Insgesamt werden neun Niederflurtriebwagen erwartet, die ab Dezember 2013 auf der Strecke unterwegs sein werden. Als Höhepunkt folgen vier Panoramawaggons, die nach derzeitigem Planungsstand rechtzeitig für den Osterverkehr 2014 in Betrieb gehen werden", informiert NÖVOG-Geschäftsführer Dr. Gerhard Stindl. [...]
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Mariazellerbahn rüstet sich mit modernsten Fahrzeugen für die Zukunft
[...] Die NÖVOG hat die Himmelstreppe bei einem der führenden Unternehmen für Schmalspurtriebzüge, der Firma Stadler Rail AG, in Auftrag gegeben. Die Himmelstreppe ist in der Winter- und Sommersaison sowohl für den Alltags- als auch für den Tourismusverkehr geeignet.
Der tiefe Niederflurboden und die großen Einstiege machen die Himmelstreppe zu einem modernen und kundenorientierten Verkehrsmittel. Sie verfügt über ein modernes Interieur und Features wie Klimaanlage, Fahrgastinformations-System, Fahrgastraumüberwachungs-system mit Kameras, geräumigen Mehrzweckabteilen und Gepäckablagemöglichkeit.
Technische Details des dreiteiligen Triebzuges im Überblick
Spurweite ............. 760 mm
Fahrzeugbreite ........ 2.650 mm
Achslast .............. 10,5 t
Fahrzeuglänge ......... 51 m
Fahrzeuggewicht ....... 80 t
Höchstgeschwindigkeit . 80 km/h bis 18 Promille
Umweltfreundlichkeit .. Bremsenergierückgewinnung in gleicher
....................... Stärke wie Antriebsleistung
Die Mariazellerbahn ist mit 84 Kilometern die längste Schmalspurbahn Österreichs. Sie überwindet auf ihrer Fahrt von St. Pölten nach Mariazell 619 Höhenmeter und passiert einen der längsten Tunnel Österreichs: den Gösingtunnel. Dieser ist mit 2.368m Länge der sechstlängste Eisenbahntunnel hierzulande, im Tunnel selbst wird bei 892 m der höchste Punkt der Mariazellerbahn erreicht. Bis 2014 werden 117 Millionen Euro in die Modernisierung der Mariazellerbahn investiert: in neue Fahrzeuge (EUR 65 Mio.), in Werkstätten und Hochbauten (EUR 20 Mio.), die Infrastruktur der Gleise (EUR 20 Mio.), die Stromversorgung (EUR 7,5 Mio.) und die Zugsicherung (EUR 4,5 Mio.).
Weitere Informationen unter www.noevog.at/himmelstreppe
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
EDITS: Link und Pressemeldungen ergänzt
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von VT 5081 (16.12.2012, 21:10)
16.12.2012, 23:00#365
Zukunft der 1099, 4090 und 5099?
Bin ja schon gespannt, was die neuen Garnituren für einen Kahlschlag auf der Mariazellerbahn verursachen werden. Die 5090 wird man dort dann hoffentlich nicht mehr sehen, die 4090 vermutlich leider auch nicht, eine Ötscherbär-Garnitur soll ja auf jeden Fall erhalten bleiben ... hoffentlich zumindest mit zwei Lokomotiven und zumindest einer weiteren Garnitur, die man mit einem weiteren 1099-Tandem bespannen könnte, zwecks Reserve sollte man mMn zumindes eine fünfte 1099 in Stand halten und dass man zumindest eine Dampflok für Sonderfahrten in Schuss halten sollte ist auch klar ... bleibt zu hoffen, dass die NÖVOG das auch so sieht ... wie düster wären Eure diesbezüglichen Prognosen bzw. weiß jemand genaueres über den Verbleib der Altfahrzeuge?
17.12.2012, 22:42#366
Live vom Ort des Geschehens: [...]
Falls der eingebettete (Kurz-)Link noch bei anderen Leuten außer mir nicht so funktioniert, wie er sollte:
https://www.dropbox.com/s/ucbl4k7xiup7o5o/Pho…2%2011%2037%2005.jpg
Danke für den Link!
Ich hatte mit dem letzten Restl Akkuleistung, der mir gestern im Pielachtal geblieben war, den Link aus der Dropbox-App hierher kopiert und gehofft, dass es derselbe wäre, den auch der Dropbox-Folder am PC für seine Inhalte normalerweise ausspuckt - dem war offenbar nicht so.
Anbei ein weiteres Photo - bitte den Zieltext zu ignorieren (ich hab' zurzeit leider nur diese "Spielerei" in meiner Dropbox ...):
21.12.2012, 23:47#367
Bahnhof Krems-Stein wird zu Zahnuni
Im Bahnhof Krems-Stein wird in Zukunft Wurzelziehen und Zähneplombieren gelehrt. Eine Privatuniversität für Zahnmedizin hat das Gebäude von der niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft gekauft.
Das Bahnhofsgebäude gehört zu den 220 Immobilien, die die niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) vor zwei Jahren von den ÖBB übernommen hat und nun großteils verkauft - mehr dazu in Immer mehr Bahnhöfe zu verkaufen. Der neue Besitzer ist die Danube Private University, eine Privatuniversität für Zahnmedizin, die neben dem Ausbildungsstandort in der Schule Krems-Stein in unmittelbarer Nähe auf das fast 4.000 Quadratmeter große Bahnhofsareal erweitern wird.
Haltestelle bleibt erhalten
Die Haltestellenfunktion des Bahnhofs bleibt aber weiterhin erhalten. Das bedeutet, dass die Fahrgäste dort auch in Zukunft in die Wachaubahn ein- und aussteigen können. Ebenfalls verkauft wurden bereits unter anderem die Bahnhöfe in Dürnstein, in Weins-Yspersdorf, sowie im Pielachtal in Hofstetten-Grünau und in Rabenstein.
31.01.2013, 13:48#368
Höhere Sicherheit auf der Mariazellerbahn bereits 2014
Wilfing: Erste Privatbahnstrecke, die der Eisenbahnkreuzungsverordnung 2012 gerecht wird
St. Pölten (OTS/NLK) - Gemäß der am 1. September 2012 in Kraft getretenen Eisenbahn-Kreuzungsverordnung müssen bis 2024 bzw. 2029 sämtliche bestehende Eisenbahnanlagen überprüft und adaptiert werden. Niederösterreichs Verkehrs-Landesrat Mag. Karl Wilfing informierte heute, Donnerstag, 31. Jänner, in St. Pölten darüber, dass auf der Strecke der Mariazellerbahn die entsprechenden Maßnahmen bereits bis Ende 2014 gesetzt werden sollen. "Die Mariazellerbahn wird die erste Privatbahnstrecke sein, die bis 2014 in der ganzen Länge der Eisenbahn-Kreuzungsverordnung 2012 gerecht wird. Sie wird damit zur Pilotstrecke und zum Vorzeigeprojekt im Land Niederösterreich", so Wilfing.
Insgesamt gibt es auf der Mariazellerbahn auf 84 Kilometern 222 Eisenbahnkreuzungen, bei 96 davon handelt es sich um öffentliche, bei 126 um nicht-öffentliche Kreuzungen. Diese Zahl soll reduziert werden bzw. sollen die dann verbleibenden Kreuzungen entsprechend gesichert werden. Die nicht-öffentlichen Kreuzungen sollen zusammengelegt oder aufgelassen bzw. auch in adäquater Weise - etwa mittels einfacher Schrankenanlagen und Sperrschlüsseln - gesichert werden, die öffentlichen Kreuzungen sollen durch technische Mittel wie Lichtzeichenanlagen und Voll/Halbschrankenanlagen sicherer gemacht werden. Derzeit sind - nach der Eisenbahn-Kreuzungsverordnung 1961 - 90 Prozent aller öffentlichen Eisenbahnkreuzungen durch nicht-technische Sicherungsmaßnahmen und damit durch ausreichenden Sichtraum, Sicht und Pfeifen, Verkehrszeichen und Geschwindigkeitsbeschränkungen gesichert. Durch die technischen Sicherungsmaßnahmen soll auch die Fahrqualität gesteigert werden, die Fahrgeschwindigkeit soll sich ebenfalls erhöhen. "Die Himmelstreppe wird schneller fahren und ihr Potenzial besser ausschöpfen können", so Wilfing. Konkret geht man davon aus, dass entlang der Strecke rund 50 Lichtzeichenanlagen und rund 60 Sperrschranken errichtet werden müssen. Für einen Sperrschranken ist mit Kosten von bis zu 10.000 Euro zu rechnen, pro Lichtzeichenanlage müssen bis zu 250.000 Euro investiert werden.
Sämtliche Änderungen erfolgen in enger Abstimmung mit der Region und den Gemeinden, am 24. Jänner wurde eine EU-weite Ausschreibung für das Projekt gestartet, bis 22. Februar können hierzu Anbote abgegeben werden. Derzeit wird bereits geprüft, ob die Eisenbahnkreuzungen entlang der Mariazellerbahn künftig mit Solarenergie betrieben werden können. [...]
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
01.02.2013, 11:15#369
Herrlich, man überlegt sich künftig etwas mit Solarenergie zu betreiben, was man bisher ganz ohne Energie betreiben konnte ... Betonung des Umweltgedanken auf "Un"weltgedanken?Höhere Sicherheit auf der Mariazellerbahn bereits 2014
Wilfing: Erste Privatbahnstrecke, die der Eisenbahnkreuzungsverordnung 2012 gerecht wird
St. Pölten (OTS/NLK) - Gemäß der am 1. September 2012 in Kraft getretenen Eisenbahn-Kreuzungsverordnung müssen bis 2024 bzw. 2029 sämtliche bestehende Eisenbahnanlagen überprüft und adaptiert werden. Niederösterreichs Verkehrs-Landesrat Mag. Karl Wilfing informierte heute, Donnerstag, 31. Jänner, in St. Pölten darüber, dass auf der Strecke der Mariazellerbahn die entsprechenden Maßnahmen bereits bis Ende 2014 gesetzt werden sollen. "Die Mariazellerbahn wird die erste Privatbahnstrecke sein, die bis 2014 in der ganzen Länge der Eisenbahn-Kreuzungsverordnung 2012 gerecht wird. Sie wird damit zur Pilotstrecke und zum Vorzeigeprojekt im Land Niederösterreich", so Wilfing.
Insgesamt gibt es auf der Mariazellerbahn auf 84 Kilometern 222 Eisenbahnkreuzungen, bei 96 davon handelt es sich um öffentliche, bei 126 um nicht-öffentliche Kreuzungen. Diese Zahl soll reduziert werden bzw. sollen die dann verbleibenden Kreuzungen entsprechend gesichert werden. Die nicht-öffentlichen Kreuzungen sollen zusammengelegt oder aufgelassen bzw. auch in adäquater Weise - etwa mittels einfacher Schrankenanlagen und Sperrschlüsseln - gesichert werden, die öffentlichen Kreuzungen sollen durch technische Mittel wie Lichtzeichenanlagen und Voll/Halbschrankenanlagen sicherer gemacht werden. Derzeit sind - nach der Eisenbahn-Kreuzungsverordnung 1961 - 90 Prozent aller öffentlichen Eisenbahnkreuzungen durch nicht-technische Sicherungsmaßnahmen und damit durch ausreichenden Sichtraum, Sicht und Pfeifen, Verkehrszeichen und Geschwindigkeitsbeschränkungen gesichert. Durch die technischen Sicherungsmaßnahmen soll auch die Fahrqualität gesteigert werden, die Fahrgeschwindigkeit soll sich ebenfalls erhöhen. "Die Himmelstreppe wird schneller fahren und ihr Potenzial besser ausschöpfen können", so Wilfing. Konkret geht man davon aus, dass entlang der Strecke rund 50 Lichtzeichenanlagen und rund 60 Sperrschranken errichtet werden müssen. Für einen Sperrschranken ist mit Kosten von bis zu 10.000 Euro zu rechnen, pro Lichtzeichenanlage müssen bis zu 250.000 Euro investiert werden.
Sämtliche Änderungen erfolgen in enger Abstimmung mit der Region und den Gemeinden, am 24. Jänner wurde eine EU-weite Ausschreibung für das Projekt gestartet, bis 22. Februar können hierzu Anbote abgegeben werden. Derzeit wird bereits geprüft, ob die Eisenbahnkreuzungen entlang der Mariazellerbahn künftig mit Solarenergie betrieben werden können. [...]
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
Jahreszahlen, Angaben der vorhandenen Übergänge, die Absichtserklärung Übergänge zu schließen und keine Angabe um wie viel Minuten man schneller fahren kann durch diese Maßnahmen ... da wird schnell klar, wozu das Projekt nicht umgesetzt wird: nicht primär zur Steigerung der Fahrgeschwindigkeit der Fahrgäste und nicht zur Attraktivitätssteigerung der Bewohner (die dann länger gehen/fahren müssen, um die Bahn legal queren zu dürfen) ... da verwundert es doch, dass es keine Angaben dazu gibt wie viel Arbeitsplätze die Maßnahme sichert ...

10.02.2013, 08:56#370
"Himmelstreppe" war auf Jungfernfahrt
Die Modernisierung der Mariazellerbahn geht nach der Übernahme durch das Land voran. Neben der Sanierung der Strecke und der Bahnhöfe kommen heuer auch moderne Niederflurzüge zum Einsatz. Die erste "Himmelstreppe" hatte am Samstag ihre Jungfernfahrt.
Die Sicherheitsstandards und die Technik der "Himmelstreppe" werden derzeit genau überprüft. Im Frühjahr soll der neue Zug behördlich zugelassen werden. Vor allem die Bremssysteme müssen auf der bergigen Mariazellerbahn alle Belastungstests bestehen, sagt Gerhard Stindl, der Geschäftsführer der NÖVOG: "Die Tests laufen besser als wir erwartet haben, und wir wollen dann im April die Zulassung für dieses Fahrzeug erreichen."
Zug "Himmelstreppe" - ORF/Bernhard Wangler
Land investiert 117 Millionen in die Mariazellerbahn
Die "Himmelstreppe" soll nach der Testphase spätestens ab Dezember 2013 regelmäßig zwischen St. Pölten und Mariazell unterwegs sein. Das Land Niederösterreich investiert 117 Millionen Euro in die Mariazellerbahn, nicht nur neue Züge werden gekauft, sondern auch die Strecke wird modernisiert und die Tunnel werden sicherer gemacht. Auf der neuen Mariazellerbahn soll die Zahl der Fahrgäste in den nächsten Jahren auf 700.000 gesteigert werden.
21.02.2013, 14:47#371
Wachaubahn nach Felsstürzen saniert
Die Sanierungsarbeiten an der Wachaubahn bei Dürnstein (Bezirk Krems) sind nach mehr als drei Jahren abgeschlossen. Immer wieder sorgten Felsstürze für Schlagzeilen und Bahnunterbrechungen.
Riesige Felsbrocken stürzten Ende Juli 2009 von der Biratalwand auf die Gleise der Eisenbahnstrecke. Auch die parallel dazu laufende Wachauerbundesstraße (B3) wurde von herabstürzenden Steinen und Gesteinssplittern getroffen. Die Wachaubahn und die B3 mussten für längere Zeit gesperrt werden.
Kontrollierte Sprengungen und Netze für Sicherheit
Mehr als drei Jahre lang wurde die betroffene Strecke saniert, laut der Niederösterreichischen Verkehrsorganisation NÖVOG sind die Arbeiten jetzt abgeschlossen. Im Zuge der Sanierung wurde gelockertes Felsmaterial kontrolliert gesprengt, ein neu errichteter Schutzdamm und Schutznetze sollen die Felswand zusätzlich absichern.
Die Sanierung habe laut Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) mehr als zwei Millionen Euro gekostet, insgesamt sollen in die Wachaubahn fast 25 Millionen Euro investiert werden.
Beste Grüße
VT
21.02.2013, 18:58#372
Wie lang war eigentlich die B3 gesperrt? Da gings wohl schneller, weil das eine Straße ist. 

18.03.2013, 23:31#373
Bemerkung am Rande: Der Artikel erschien Ende Februar, also kurz vor der Wahl.
Wende rund um die Thayatalbahn
Radweg nun doch neben der Bahn? Gespräch mit Landeshauptmann Erwin Pröll lässt Bahn-Befürworter hoffen.
WAIDHOFEN. Es war ein jahrelanges Gezerre wie mit der seit den 80er Jahren stillgelegten Thayatalbahn verfahren werden soll. Nach mehreren Zu- und Absagen, Übernahmen der Bahntrasse zuerst von den ÖBB aufs Land und jetzt durch die Kleinregion und zahlreichen Protestaktionen sollte die Trasse asphaltiert werden um einen Radweg zu errichten. Das war Stand der Verhandlungen seit Ende 2010. Doch jetzt zeichnet sich eine Wende ab: Vergangene Woche war Landeshauptmann Erwin Pröll im Bezirk zu Gast und traf sich in der Bezirkshauptmannschaft mit den Vertretern des Vereins Neue Thayatalbahn, dessen Mitglieder seit bald 30 Jahren um die Reaktivierung der Bahnlinie kämpfen.
"In dem konstruktiven Gespräch äußerte sich LH Erwin Pröll - wie im Ybbstal - grundsätzlich positiv darüber, die Bahn mit einen Radweg als Tourismusattraktion zu kombinieren" teilte Vereinsobmann Egon Schmidt in einer Aussendung mit.
Aber nicht nur das: Der Landeshauptmann soll einen Gesprächstermin mit Verkehrslandesrat Karl Wilfing, mit Reinhard Deimel (Sprecher des
Radwegprojekts auf der Thayatalbahntrasse und Obmann der Kleinregion "Zukunftsraum Thayaland") und Egon Schmidt in Aussicht gestellt haben, bei dem die Umsetzung einer Kombination von Bahn und Rad erörtert werden soll.
Des Weiteren soll laut Pröll durch einen Verkehrsplaner der IST-Bestand der Thayatalbahn für eine mögliche Reaktivierung eruiert werden. Die Kostenschätzung von rund 27 Millionen Euro stammt noch von den ÖBB und ist mittlerweile sieben Jahre alt.
Die Bahn-Unterstützer jedenfalls freut's: "Der Verein Neue Thayatalbahn begrüßt dieses Gesprächsangebot sehr und hofft, dass ein Radwegprojekt neben der Thayatalbahntrasse und in Kombination mit der Bahn ins Auge gefasst wird.
Ist die Bahntrasse einmal völlig abgerissen und zugeteert - und sind eventuell sogar Glasfaserleitungen unter dem Asphalt verlegt - dann wird die Bahn nie mehr wieder reaktiviert werden."
"Es wird neuerlich ein Gespräch zwischen den Befürwortern des Konzeptes Rad und Bahn und den Vertretern der Kleinregion geben", hieß es aus dem Büro des zuständigen Verkehrslandesrates Karl Wilfing. "Dem Ergebnis dieses Gesprächs kann nicht vorgegriffen werden, da die Entscheidung durch die Region zu treffen ist. Die Gespräche werden im März in der Region stattfinden."
19.03.2013, 18:34#374
Womit der Artikel frühestens vor der nächsten Wahl wieder aktuell wird.
07.04.2013, 17:29#375
NÖVOG wartet Bahnstrecken selbst
Die NÖVOG übernimmt ab sofort selbst die Wartung ihrer Bahnstrecken. In Zusammenarbeit mit dem Logistik Service Linz sollen die Strecken künftig gewartet und Störungen behoben werden. Sechs Mitarbeiter der NÖVOG wurden dafür zum Signalmeister ausgebildet.
Die sechs neu-ausgebildeten Signalmeister sind auf der Mariazellerbahn schon das erste Mal im Einsatz. Sie ist wegen umfangreicher Bauarbeiten noch bis Ende April gesperrt. In Zukunft sollen die Signalmeister auf allen NÖVOG-Strecken für die Wartung und Inspektion der Eisenbahnkreuzungen, Lichtzeichenanlagen und Weichen zuständig sein. Auch nach Unfällen oder Störungen sollen sie auf den Schienen eingesetzt werden.
Mit Anfang April sind alle Sicherungsanlagen entlang der NÖVOG von den ÖBB übernommen worden. Verkehrslandesrat Karl Wilfing sieht darin einen weiteren Schritt in die Zukunft des niederösterreichischen Bahnbetreibers. Durch die eigenständige Wartung und Betreuung der Anlagen soll die Sicherheit der Züge erhöht und die Unabhängigkeit der NÖVOG sichergestellt werden, heißt es.
Beste Grüße
VT
27.04.2013, 09:38#376
Mariazellerbahn nimmt Betrieb auf
Nach dreiwöchiger Bauzeit nimmt die Mariazellerbahn am Samstag wieder ihren Betrieb auf. In die Sanierung der Bergstrecke wurden 1,8 Millionen Euro investiert. Jetzt ist die Strecke zwischen St. Pölten und Mariazell wieder durchgängig befahrbar.
Der Winter hat die Bauarbeiten auf der 84 Kilometer langen Mariazellerbahn letztlich verzögert, dennoch: Ab Samstag läuft der Betrieb weitgehend wieder uneingeschränkt. Nur am Montag und Dienstag wird die Strecke noch einmal kurzfristig zwischen Laubenbachmühle und Mariazell gesperrt, weil im Gösingtunnel noch an der Elektroversorgung gearbeitet wird.
Strecke ab 1. Mai ohne Einschränkungen befahrbar
Ab 1. Mai ist die Strecke dann aber uneingeschränkt befahrbar - so wie bereits schon an diesem Wochenende. Allein auf der Bergstrecke zwischen Laubenbachmühle und Mariazell wurden 5.900 Schwellen und fast 8 Kilometer Schienen gewechselt. Auch jene Stellen, an denen bisher langsamer gefahren werden musste, wurden beseitigt. Sie sind jetzt mit 40 km/h befahrbar statt wie bisher mit 20 km/h.
Jährlich fahren 450.000 Fahrgäste mit der Mariazellerbahn, die zwischen St. Pölten und Mariazell verläuft. Bis 2014 will das Land insgesamt 117 Millionen Euro in die Strecke investieren.
Beste Grüße
VT
10.05.2013, 22:18#377
Die Strecke Göpfritz - Raabs wird in den nächsten Monaten zu einem Radweg umgebaut:
Abriss der Schienen hat begonnen
RAABS/GÖPFRITZ (pez). Touristisches Superprojekt oder letzter Sargnagel des ohnehin nicht mehr vorhandenen Bahnverkehrs? Am geplanten Radweg auf den beiden ehemaligen Bahnlinien im Bezirk scheiden sich die Geister. Die Radweg-Befürworter jubeln seit vergangener Woche jedenfalls, denn der Abriss der Schienen auf der Raabserbahn hat begonnen.
Abriss dauert rund acht Wochen
Von Raabs aus arbeitet sich nun eine Spezialfirma in Richtung Göpfritz vor und entfernt die Schwellen und Gleise. Die Bürgermeister der Anrainergemeinden starteten gemeinsam mit dem Juniorchef der Firma Meissner vergangene Woche die Maschinen. "Damit wird ein weiterer, wichtiger Schritt zur Realisierung des Thayarunde- Radweges umgesetzt", teilte Reinhard Deimel, Chef des Vereins Zukunftsraum Thayaland, mit. Etwa sieben bis acht Wochen sollen die Arbeiten entlang der 19 Kilometer langen Strecke dauern.
Eisenpreis soll Kosten decken
Es bleibe bei den anvisierten Gesamtkosten für den Radweg von sechs Millionen Euro, erklärt Deimel. Doch der Abriss ist alles andere als einfach: Die Schwellen sind nämlich Sondermüll. Dennoch sollen sich laut Deimel die Kosten in Grenzen halten, da man die Schienen selbst verkaufen kann: "Wir bleiben kostenneutral. Es gibt für Eisen derzeit einen sehr guten Preis."
Radeln schon im Herbst
Nachdem die Schienen entfernt wurden, wird mit der Planierung des Schotters und der Aspahltierung begonnen. "Wenn alle weiteren Verfahren zügig voran gehen, werden die knapp 20 km auf dieser ersten Etappe der Thayarunde im Herbst 2013 befahrbar sein", teilte der Regionalverein mit.
Bezirk wird ans Glasfasernetz angeschlossen
Angekündigt war der Baubeginn eigentlich schon 2011, jedoch soll der Bezirk mit dem Bau des Radweges gleichzeitig an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Diese Verhandlungen verzögerten den Bau bislang. "Nun steht fest, dass auch die Breitbandversorgung für die Orte entlang der Bahn deutlich verbessert wird“, berichtet Deimel.
16.05.2013, 20:21#378
Budget 2014: Sparkurs wird fortgesetzt
Die niederösterreichische Landesregierung setzt den Sparkurs fort. Das zeigt sich vor allem in den Verhandlungen zum Budget 2014, die beinahe abgeschlossen sind. 2016 soll ein Nulldefizit erreicht werden, sagt LH-Stv. Wolfgang Sobotka (ÖVP).
Der Fahrplan in Richtung Nulldefizit für 2016 kann weiter eingehalten werden, sagte Wolfgang Sobotka (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Noch gibt es keine konkreten Zahlen zu den Einnahmen und Ausgaben. „Wir werden einnahmen- und ausgabenseitig über dem Budget 2013 liegen, die Einnahmensteigerung wird aber mehr sein.“
Alle Resorts von Einsparungen betroffen
Es sei aber schon jetzt klar, dass man die notwendigen Einsparungen schaffen werde, sagte Sobotka. Die drei Kernpunkte seien Senkung der strukturellen Abgänge um jährlich rund 50 Mio. Euro, jährliche Reduzierung des Schuldenstands um 150 Mio. Euro sowie Einhaltung der Verpflichtungen des Österreichischen Stabilitätspakts 2012.
Von diesen Einsparungen seien alle Ressorts betroffen, der Wohnbau, der öffentliche Verkehr, der Arbeitsmarkt, soziale Bereiche oder die Landeskliniken. Die Budgetpolitik habe auch unmittelbare Auswirkungen auf den Gesamtschuldenstand des Landes. "Wir haben in den Jahren 2011 bis 2014 den Umfang der Schulden um eine Milliarde getilgt“, erklärte Sobotka.
Sobotka: „Klima war sehr sachlich“
Diese Tilgung sei nur durch den Sparkurs möglich, den auch die SPÖ in den Verhandlungen mitgetragen habe. „Das Klima war sehr sachlich und sehr inhaltsorientiert. Wenn Forderungen aufgestellt wurden, waren genaue Berechnungen dahinter, warum das notwendig ist oder nicht“, sagte Sobotka. Nächste Woche wird der Budgetvoranschlag in Druck gehen, am 19. und 20. Juni wird der Landtag darüber diskutieren.
30.06.2013, 19:03#379
Gemeinde Groß Gerungs kauft Bahnhofsareal
Der Bahnhof in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) hat den Besitzer gewechselt: Die NÖVOG (NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft) hat ihn der Stadtgemeinde verkauft, die das Gelände für kommunale Zwecke nutzen wird, so die NÖVOG in einer Aussendung.
Stindl, Wilfing und Igelsböck vor dem Bahnhof Groß Gerungs (NÖVOG/Lengauer)
Mit 630 Kilometern Nebenbahnen in Niederösterreich hat die NÖVOG Ende 2010 von den ÖBB auch 220 Immobilien mit einer Gesamtgrundfläche von 9,5 Millionen Quadratmetern übernommen.
Dem Verwertungskonzept zufolge werden für den Betrieb nicht notwendige Liegenschaften in Abstimmung mit den Gemeinden zum Verkauf angeboten.
Bürgermeister: „Wir haben viel vor“
„Am Bahnhof gibt es bereits eine kleine Gastwirtschaft, das ‚Dampfbahnstüberl‘, das regionale Waldviertler Schmankerl anbietet“, sagt Gerhard Stindl, NÖVOG-Geschäftsführer. In der Remise ist das „Theater im Kopf-Bahnhof“ untergebracht.
"Wir haben mit dem Areal viel vor. Es soll für Veranstaltungen genutzt werden und bei großen Events im Ort als Parkfläche dienen. Baulich ist derzeit nichts geplant“, wurde Bürgermeister Maximilian Igelsböck (ÖVP) zitiert. Kleine Teile der Fläche sind an private Käufer sowie an das angrenzende Lagerhaus Zwettl gegangen.
"Mit dem Verkauf wird dieses Areal einer regional sinnvollen Nachnutzung zugeführt“, so Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP). Das verkaufte Areal hat eine Fläche von 8.900 Quadratmetern. Das Bahnhofsgelände liegt mitten im Stadtgebiet und „stellt daher für die Gemeinde eine ideale Nutzfläche dar“, erklärt Wilfing.
Safran statt Fahrkarten im Bahnhofsgebäude Dürnstein
Bereits im Vorjahr ist das Areal rund um das Bahnhofsgebäude in Spitz in der Wachau (Bezirk Krems) an die Gemeinde sowie das dortige Lagerhaus abgegeben worden. Das Gelände in Dürnstein fand sechs Käufer, darunter ebenfalls die Gemeinde, ins historische Bahnhofsgebäude selbst ist die „Wachauer Safran Manufaktur“ eingezogen.
Beste Grüße
VT
03.07.2013, 22:20#380
Besitz jemand von euch zufällig das Buch zu Waldviertler Schmalspurbahn von Werner Schiendl? Wenn ja, könnte mir der/ die Besitzer(in) vielleicht genaueres zu den geplanten Verlängerungen nach Krems bzw. nach Grein bzw. nach Freistadt sagen? Das würde mich nämlich brennend interessieren!
(Pläne oder Skizzen wären toll - wenn nicht möglich, auch nur Beschreibungen...)
(Pläne oder Skizzen wären toll - wenn nicht möglich, auch nur Beschreibungen...)



