[ÖBB] Land Niederösterreich übernimmt 600 Kilometer Bahngleis
426 Beiträge · Seite 20 von 22
04.07.2013, 10:32#381
Das Bahnhöfe-Verscherbeln geht weiter:
Beste Grüße
VT
NÖVOG verkauft weitere Bahnhöfe
Der Verkauf von Bahnstrecken und Gebäuden durch die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) geht unvermindert weiter. Vor allem die früheren Bahnhöfe der ÖBB finden die unterschiedlichsten Abnehmer.
Nachdem vor wenigen Tagen der frühere Bahnhof in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) an die Gemeinde verkauft worden ist, erwarb nun auch die Stadtgemeinde Weitra den ehemaligen Bahnhof, und zwar mit allen dazugehörigen Grundstücken. Am Nebengelände wird ein Lager für die Bühnenanlage und die Infrastruktur der Bühne Weitra eingerichtet.
Nach Gmünd-Böhmzeil und Groß Gerungs ist das bereits der dritte Bahnhof der ehemaligen Waldviertelbahn, der verkauft wurde. Auch drei Bahnhöfe der Wachaubahn wechselten in den vergangenen Monaten den Besitzer: Dürnstein, Krems-Stein und Weins-Ysperdorf. In Spitz bleibt der Bahnhof im Besitz der NÖVOG, das Areal wurde aber verkauft.
Auch 100 Kilometer Bahnstrecke wurden verkauft
Für alle anderen Immobilien, die von der NÖVOG verkauft werden, gebe es Interessenten, so Pressesprecherin Brigitta Pongratz. Erlöse und Kaufpreise wollte sie wegen der laufenden Verhandlungen aber nicht nennen. Von 630 Kilometern Bahnstrecke, die 2010 von den ÖBB übernommen worden sind, wurden inzwischen 100 Kilometer ebenfalls verkauft.
Beste Grüße
VT
02.08.2013, 18:02#382
Schwarzenau-Waidhofen vor Auflassung
07.10.2013, 23:38#383
"Bier & Bahn" in Obergrafendorf - wenn's mit dem Umbauen klappt:
Beste Grüße
VT
Bahnhöfe wechseln Besitzer
Die nö. Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) hat einige Bahngrundstücke verkauft. Dabei handelt es sich um Bahnhöfe, Parkplätze und andere Flächen, die für den Bahnbetrieb nicht mehr benötigt werden und jetzt ganz anders genutzt werden.
In Obergrafendorf soll das Bahnhofsgebäude zur Brauerei umfunktioniert werden. Zumindest hat das der neue Eigentümer, die Firma Styx angedacht, sagt NÖVOG Sprecherin Brigitta Pongratz.
Vor zwei Jahren startete man den Verkaufsprozess. Dass ein Bahnhof schwer an den Mann zu bringen sei stimmt nicht, ganz im Gegenteil, die Bahnimmobilien finden oft eine recht ungewöhnliche neue Verwendung. Im Nibelungengau wurde der Bahnhof an das benachbarte Gasthaus verkauft, in Dürnstein zog die Wachauer Safran Manufaktur ein. Das Bahnhofsgebäude in Krems Stein-Mautern wird jetzt von einer Privatuniversität für Zahnmedizin genutzt. Verkauft wurden Immobilen im Weinviertel, im Mostviertel und in der Wachau. Insgesamt 57.000 m2 ehemaliger Bahngrund wechselten den Besitzer.
Beste Grüße
VT
08.10.2013, 10:53#384
Wenn die NÖVOG so weiter macht, haben die bald wirklich nur mehr die Mariazellerbahn.
08.10.2013, 12:37#385
mehr wollens auch nicht, wies scheint.
08.10.2013, 14:42#386
Wenn die NÖVOG so weiter macht, haben die bald wirklich nur mehr die Mariazellerbahn.
Dass in Gmünd ein neues Betriebszentrum gebaut wird scheint wohl entgangen zu sein?
Warum soll man die Flächen nicht verkaufen? Wozu braucht man noch ein Bahnhofsgebäude wenn es vom Betreiber nicht mehr benötigt wird?
mehr wollens auch nicht, wies scheint.
09.10.2013, 14:41#387
Thayatal
Abriss startet, Verein plant letzte Demo
Die Freunde der Thayatalbahn sind empört.
Seit Montag sind Abbruchmaschinen damit beschäftigt, die Schienen und Holzblöcke zwischen Waldkirchen, Bezirk Waidhofen an der Thaya, und Slavonice in Tschechien abzumontieren. Wie berichtet, soll auf der Bahntrasse ein knapp 100 Kilometer langer Radweg um insgesamt sieben Millionen Euro errichtet werden. Mit diesen Plänen können sich die Bahnfans nach wie vor nicht anfreunden.
Sie wollen, dass die Gleise für die Zukunft erhalten bleiben. Auch wenn der Zug bereits abgefahren scheint, plant der „Verein Neue Thayatalbahn“ seine letzte Aktion. Bei einem Begegnungspicknick am Donnerstag um 13 Uhr in Schönfeld wollen sie den Abriss live mitverfolgen. Geplant ist eine Demo, bei der Transparente wie „Ohne Bahn keine Zukunft“ zu sehen sein werden. Am Freitag ist ab 9 Uhr ein Frühstück vorgesehen.
09.10.2013, 23:45#388
Es steht außer Zweifel das manches stillgelegt werden muss weil die Kapazitäten einfach nicht da sind, es ist vieles einfach überdimensioniert für heutige Verhältnisse.
Ich finde es daher viel wichtiger ein genau überlegtes Bahn Konzept umzusetzen, dass zumindest jeder Bezirkshauptstadt oder jeder Stadt ab z.b. 5000 Einwohnern einen Bahnanschluss garantiert. Und genau diese Bahnstrecken müssen dann so umgerüstet werden, dass eine schnelle Fahrt möglich ist. Beispiel Waidhofen an der Thaya. Es muss doch möglich sein das eine direkte Trasse von Wien - Hollabrunn nach Horn und von Horn weiter nach Waidhofen gebaut wird. Das gleiche auch mit Zwettl. Eine direkte Verbindung von Wien - Stockerau - Krems bis Zwettl oder Wien - Horn bis Zwettl. Ich finde das sollte selbstverständlich sein. Größere Städte sollte dann gleichzeitig Endpunkte der Umlandbahnen von Landeshauptstädten sein und sollte direkt angefahren werden, nicht wie z.b. Künsdorf und Völkermarkt. Alle anderen Strecken von Nebenbahnen sollten abgetragen werden für Radwege oder so oder privatisiert werden.
Ich finde es daher viel wichtiger ein genau überlegtes Bahn Konzept umzusetzen, dass zumindest jeder Bezirkshauptstadt oder jeder Stadt ab z.b. 5000 Einwohnern einen Bahnanschluss garantiert. Und genau diese Bahnstrecken müssen dann so umgerüstet werden, dass eine schnelle Fahrt möglich ist. Beispiel Waidhofen an der Thaya. Es muss doch möglich sein das eine direkte Trasse von Wien - Hollabrunn nach Horn und von Horn weiter nach Waidhofen gebaut wird. Das gleiche auch mit Zwettl. Eine direkte Verbindung von Wien - Stockerau - Krems bis Zwettl oder Wien - Horn bis Zwettl. Ich finde das sollte selbstverständlich sein. Größere Städte sollte dann gleichzeitig Endpunkte der Umlandbahnen von Landeshauptstädten sein und sollte direkt angefahren werden, nicht wie z.b. Künsdorf und Völkermarkt. Alle anderen Strecken von Nebenbahnen sollten abgetragen werden für Radwege oder so oder privatisiert werden.
10.10.2013, 05:45#389
Wien - Stockerau - Krems gab es vor wenigen Jahren bereits, allerdings war die Auslastung natürlich nicht gerade berauschend. Die jetzige R/REX-Verbindung nach Krems reicht vollkommen, auch wenn die Züge zwischen Stockerau und Absdorf meistens leer sind (da wäre der 4855-Einsatz statt nach Kammer-Schörfling auch sinnvoll gewesen).
10.10.2013, 08:33#390
Warum soll man die Flächen nicht verkaufen? Wozu braucht man noch ein Bahnhofsgebäude wenn es vom Betreiber nicht mehr benötigt wird?Mein Posting war eher Anspielung darauf, daß die Strecken dafür übernommen wurden, um Grundstücke und Gebäude zu verkaufen und nicht, um darauf je wieder einen Zug verkehren zu lassen.
11.10.2013, 13:59#391
Beitrag eingestellt von Peter Zellinger
aus Waidhofen an der Thaya am 10.10.2013
Bahnfans wollen Baumaschinen stoppen
Verzögerung bis nächstes Jahr geplant - Arbeiten wurden bis Montag ausgesetzt
FRATRES. "Anno 1902" steht auf den Gleisen inmitten eines idyllischen Wäldchens bei Fratres. Die Aufschrift ist nur deshalb gut lesbar, weil die Schienen bereits entfernt wurden und fein säuberlich gestapelt auf ihren Abtransport warten - schließlich sollen die Einnahmen aus dem Verkauf einen Teil der Kosten für den Radweg decken. Etwa 200 Meter der historischen Bahntrasse wurden seit Montag entfernt. Als jedoch der Verein Neue Thayatalbahn eine Protestkundgebung gegen die Zerstörung ankündigte, wurden eilig die Bagger weggeschafft - offenbar will man es nicht auf eine Konfrontation ankommen lassen. Damit war auch die ebenfalls anwesende Polizei nicht zum Einschreiten gezwungen. Der Protest lief völlig friedlich. Die Abrissarbeiten ruhten bis diesen Montag.
Ein Erfolg für die Bahn-Aktivisten, wie Ökonom Josef Baum nicht ohne Stolz erklärt: Schließlich habe man den Abriss einige Tage verzögern können. Das ist auch das neue erklärte Ziel des Vereins Neue Thayatalbahn: "Wir wollen Widerstand leisten. Wir werden die Gewalt blockieren, wenden aber selbst keine Gewalt an", erklärt Baum die neue Taktik. Ziel sei, den Abriss möglichst bis nächstes Jahr hinauszuzögern. Dazu will man "flexiblen Widerstand" leisten, erklärt Baum. Immer wieder wollen die Aktivisten den Abriss stören - notfalls in einer Überraschungsaktion in den zahlreichen Wäldern.
Egon Schmidt kündigte an den Verein Neue Thayatalbahn neu aufzustellen - schließlich gebe es ja die Thayatalbahn in diesem Sinn nicht mehr. Man wolle sich inhaltlich verbreitern - mit neuen Gesichtern und einem neuen Namen, erklärte der Bahn-Streiter bei der Protestaktion in Fratres. Nach 20 Jahren ist der Verein Neue Thayatalbahn damit Geschichte.
"Es ist eine Schande!" sagt auch Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger (Grüne), die ebenfalls auf der Trasse demonstrierte. "Es ist unverständlich, dass Schienen aus einer Trasse gerissen werden, wo die Bevölkerung gut ausgebauten und leistbaren öffentlichen Verkehr braucht. Was hier passiert ist sehr kurzfristig gedacht. Hier wird bestehende Infrastruktur mutwillig zerstört."
12.10.2013, 18:02#392
Weitere Ergebnisse der großen "Versilberungsaktion":
Beste Grüße
VT
Bahngründe im Mostviertel verkauft
Die NÖVOG hat 10.400 Quadratmeter Bahngründe im Mostviertel verkauft. Diese seien für den Betrieb nicht mehr notwendig. An den Standorten sind nun u.a. ein neuer Spiel- und Sportplatz oder ein Museum geplant.
In Wieselburg (Bezirk Scheibbs) hat die ACA-Group eine Nebenfläche des Trassenbandes, wo das Mostviertler Schienenradl unterwegs ist, von 1.700 Quadratmetern für die Firmennutzung erworben. In Waidhofen an der Ybbs entsteht auf einem 1.000 Quadratmeter Gebiet ein neuer Spiel- und Sportplatz.
In Obergrafendorf an der Mariazellerbahn (Bezirk St. Pölten) hat das Unternehmen Styx das Bahnhofsgebäude samt Nebenflächen im Ausmaß von 3.500 Quadratmetern gekauft. Zudem wurde ein 200 Quadratmeter breiter Streifen neben dem Trassenband erworben, das den Zugang zum Firmengelände sichern soll.
Hofstetten: Bahnhof wird zu Museum
Auch der Bahnhof Hofstetten wechselt den Eigentümer: 4.000 Quadratmeter wurden an die Gemeinde Hofstetten-Grünau (Bezirk St. Pölten) verkauft. Zur Nachnutzung läuft derzeit ein Projekt mit der Tourismusschule St. Pölten. Künftig soll das Gebäude einen gastronomischen Bereich, ein kleines, interaktives Museum und eine Infothek über Hofstetten beheimaten. Konkrete Pläne sollen laut Projektverantwortlichen bis April 2014 fertiggestellt sein.
Ende 2010 hat die niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) von den ÖBB 220 Immobilien mit einer Gesamtgrundfläche von 9,5 Mio. Quadratmetern übernommen. Im Rahmen des Verwertungskonzeptes werden seitdem für den Betrieb nicht notwendige Liegenschaften in Abstimmung mit den Gemeinden zum Verkauf angeboten. Die Ausschreibung der Immobilien erfolgt über die Amtstafeln der jeweiligen Gemeinden.
Beste Grüße
VT
13.10.2013, 12:27#393
Das denke ich mir auch. Was sollte es bringen Strecken zu übernehmen, die dann doch nicht betrieben werden. Anscheinend wurden die Strecken (ala großer Politiker versprech
Mein Posting war eher Anspielung darauf, daß die Strecken dafür übernommen wurden, um Grundstücke und Gebäude zu verkaufen und nicht, um darauf je wieder einen Zug verkehren zu lassen.
-> wir fahren da schon weiterhin) nur übernommen um damals vor der NÖ Wahl die WählerInnen zu beruhigen. Man wollte halt den Platz 1 nicht hergeben oder teilen
So sieht es für mich nämlich aus. 13.10.2013, 14:40#394
Anderswo funktionierts ...
Auf der bayrischen Ilztalbahn hat die Bevölkerung entgegen der regionalen (Land) und lokalen (Bürgermeister) Politik die Sache selbst mit viel Engagement in die Hand genommen - und siehe da, es funktioniert! Was fehlt, ist anscheinend nur ein wenig Mut, Selbstvertrauen, und ein gutes Konzept - und natürlich ein paar Geldgeber. Aber was hier oder auch auf der Pinzgauer Lokalbahn (übrigens im Besitz des Landes Salzburg und speziell von LH Wilfried Hasluater (ÖVP) gefördert!) geht, sollte auch anderswo und speziell in NÖ möglich sein. Den Mutigen gehört die Welt!
Hier ein http://www.youtube.com/watch?v=awDUvJLNpUg']Video[/url]über die Wiedererstehung der Ilztalbahn auf Youtube:
Hier ein http://www.youtube.com/watch?v=awDUvJLNpUg']Video[/url]über die Wiedererstehung der Ilztalbahn auf Youtube:
24.10.2013, 01:55#395
Symposium
Ausgedünnt. Eingestellt. Stillgelegt.
Was kann der öffentliche Verkehr im ländlichen Raum?
21.11.2013 | 13:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: NÖ Landesbibliothek, Vortragssaal, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
Konzept und Moderation: Reinhard Seiß
Während die Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr in den heimischen Ballungsgebieten stetig steigen, sind sie im ländlichen Raum konstant rückläufig. So fahren 80 Prozent der niederösterreichischen Pendler, die in Wien beschäftigt sind, mit dem Auto zur Arbeit – und innerhalb der einzelnen Regionen ist es noch schlechter um die Bedeutung von Bahn und Bus bestellt.
Dies geht einher mit der ungebrochenen Stilllegung von Bahnstrecken, der Ausdünnung von Fahrplänen und der Ignoranz international erprobter Attraktivierungsstrategien. Österreich blickt auf eine jahrzehntelange Bevorrangung des Autoverkehrs zurück, die dem Land die dritthöchste Autobahndichte innerhalb der EU bescherte. Gleichzeitig wurden Investitionen und Innovationen im öffentlichen Verkehr verabsäumt. So hat Österreich heute ein nur halb so dichtes Schienennetz wie die Schweiz.
Das 3. ORTE-Raumplanungssymposium 2013 will einer Analyse der gegenwärtigen Situation in Niederösterreich in- und ausländische best practices gegenüberstellen, die zeigen, dass selbst in peripheren Regionen ein attraktiver öffentlicher Verkehr finanzierbar ist und von breiten Teilen der Bevölkerung angenommen wird. Damit wird er zu einem zentralen Faktor für den Erhalt der Lebensqualität sowie für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung im ländlichen Raum.
PROGRAMM
Begrüßung und Einführung
Heidrun Schlögl
Geschäftsführerin von ORTE
Raumordnungspolitik = Verkehrspolitik
Reinhard Seiß
Raumplaner und Fachpublizist
Übers Land mit Bus und Bahn:
Defizite und Herausforderungen im öffentlichen Verkehr
Markus Gansterer
Verkehrspolitik-Experte des VCÖ, Wien
Einmal Niederösterreich und zurück:
Zur Zukunftstauglichkeit der Landesverkehrspolitik
Alexander Stipsits
Direktor des Centre for the Future, Slavonice / Südmähren
Eine Frage des Wollens:
Good Practices im regionalen Schienenverkehr
Otfried Knoll
Unternehmensberater, Knoll Traffic & Touristic Solutions, St. Pölten
Kaffeepause
Eine Frage der Kreativität:
Mobilitätsalternativen für den ländlichen Raum
Frank Hunsicker
Mobilitätsforscher, InnoZ, Berlin
Verkehrspolitik = Umweltpolitik
Nachhaltige Mobilität in der Region
Franz Reiterer
Verkehrsexperte, Ökoregion Kaindorf / Oststeiermark
Nesthäkchen statt Stiefkind:
Die Stellung des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz
Urs Hanselmann
Präsident des schweizerischen Verbands öffentlicher Verkehr (VöV), Bern
Diskussion mit dem Publikum
Programmänderungen vorbehalten!
Der Eintritt zum Symposium ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: 02732/78374, office@orte-noe.at
Förderer: klima:aktiv mobil | Lebensministerium
Sponsoren: Kommunalkredit | Dr. Richard | NÖVOG
24.10.2013, 07:45#396
06.11.2013, 11:27#397
Es ist offenbar wieder Zeit zum Bilanz-Ziehen:
Beste Grüße
VT
LR Wilfing zur erfolgreichen Sommersaison der NÖVOG
"Mehr als eine Million Fahrgäste nutzten unsere Angebote"
St. Pölten (OTS/NLK) - Der Abschluss der Sommersaison der NÖVOG stand im Mittelpunkt eines Pressegespräches von Landesrat Mag. Karl Wilfing und NÖVOG-Geschäftsführer Dr. Gerhard Stindl am heutigen Mittwoch, 6. November, in St. Pölten. Die NÖVOG feiert heuer ihr 20-jähriges Bestandsjubiläum und betreibt die Wieselbus-Linien, die Mariazellerbahn, die Waldviertelbahn, den Reblaus-Express, die Wachaubahn sowie die Bergbahnen auf die Gemeindealpe bei Mitterbach, die Schneeberg-Sesselbahn und die Schneebergbahn.
"2013 war für die NÖVOG das bisher erfolgreichste Jahr, was auch an den Fahrgastzahlen deutlich ablesbar ist. Mehr als eine Million Gäste nutzten unsere Angebote", so Landesrat Wilfing. "Die Inbetriebnahme der sieben Zuggarnituren der Himmelstreppe für die Mariazellerbahn und die Fertigstellung des Betriebszentrums Laubenbachmühle, der Neubau des Betriebszentrums Gmünd, die Neupositionierung der Gemeindealpe Mitterbach und die Weiterentwicklung der Schneebergbahn waren in der heurigen Saison die prägenden Projekte", informierte Wilfing. Ein weiteres wichtiges Vorhaben, das im Zuge der Modernisierung der Mariazellerbahn realisiert werden konnte, sei die Verlegung der modernen Glasfaserkabel zwischen St. Pölten Hauptbahnhof und Gösing gewesen. "Von den Lichtwellenleitern profitieren nicht nur die NÖVOG, sondern auch Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen im Pielachtal", sagte der Landesrat. Bei den Bahnhöfen in Ober-Grafendorf und Kirchberg an der Pielach werde am Samstag, 16. November, ein "Tag der offenen Tür" mit einem abwechslungsreichen Programm über die Bühne gehen, kündigte Wilfing an. "An diesem Tag ist die Fahrt mit der Mariazellerbahn gratis", führte er weiter aus. Auch bei der Wachaubahn seien die Fahrgastzahlen um 22 Prozent auf 28.000 Gäste in der Saison 2013 gestiegen, so Wilfing. "Rund 5.000 zusätzliche Personen nutzten während des jüngsten Hochwassers im Sommer die Wachaubahn", betonte der Landesrat. Im Hinblick auf die Schneebergbahn meinte Wilfing: "Die Einführung des Halbstundentakts bringt mehr Flexibilität und Schnelligkeit. Außerdem ist die Errichtung eines neuen Parkplatzes geplant." [...]
OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
Beste Grüße
VT
10.11.2013, 20:04#398
Neues vom "Immobilienmarkt":
Beste Grüße
VT
Ybbsitz: Tauziehen um alten Bahnhof
In Ybbsitz gibt es derzeit ein Tauziehen zwischen der Gemeinde und einer Bietergemeinschaft aus dem Raum Waidhofen an der Ybbs. Es geht um den alten Bahnhof der Ybbstalbahn, der von der Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG verkauft wird.
Der Ybbsitzer Gemeinderat hat ein Kaufangebot in Höhe von 97.000 Euro beschlossen. Das Bieterkonsortium, das am Eisenbahnfreunde-Klub 598 orientiert ist, bietet 100.000 Euro. Jetzt liegt es an der NÖVOG, die Argumente abzuwiegen.
Pläne für Museumsbahn
Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagt Brigitta Pongratz von der NÖVOG, auch gebe es weitere Interessenten, die Teile des 6.500 Quadratmeter großen Areals kaufen wollen. Die Eisenbahnfreunde wollen jedenfalls Bahnhof und Schienentrasse erhalten, um auf den sechs Kilometern von Waidhofen an der Ybbs bis Ybbsitz mit historischen Zügen eine touristische Museumsbahn zu betreiben, eine Dampflokomotive hat der Club 598.
Vielleicht kommt es aber überhaupt zu einer Zusammenarbeit der beiden Parteien. Der Ybbsitzer Bürgermeister Josef Hofmarcher zeigt sich für Gespräche offen. Gute Ideen seien immer gefragt, sagt er.
Beste Grüße
VT
16.11.2013, 16:06#399
Happy Birthday, NÖVOG!
Beste Grüße
VT
20 Jahre NÖVOG in Niederösterreich
20 Jahre ist es her, dass die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) gegründet worden ist. Damals galt es vor allem die Anbindung an die neue Landeshauptstadt St. Pölten zu gewährleisten.
Mit nur 14 Mitarbeitern stellte sich Geschäftsführer Gerhard Stindl vor 20 Jahren der Aufgabe ganz Niederösterreich mit St. Pölten zu verbinden. Die Gründung der Wieselbuslinien war da sein erster Schritt. „Diese ersten Verhandlungen auch mit den Verkehrsunternehmen, die Verhandlungen auch mit dem Land selbst, das waren spannende Anfangsmonate, Anfangsjahre. Das hat mir eigentlich sehr viel auch gegeben, auf dem Weg zur Weiterentwicklung der NÖVOG.“
Bei dieser Weiterentwicklung gab es aber auch schwierige Phasen, die er ohne sein Team nicht geschafft hätte, wie Stindl sagt. Zum Beispiel, als die NÖVOG 2010 die Regionalbahnen von den ÖBB übernommen hat. „Da ist es uns eigentlich gelungen, was bis dato in Österreich nicht der Fall gewesen ist, dass jemand, der eigentlich kein Verkehrs-, kein Eisenbahnunternehmen ist, auf einen Schlag über 330 betriebene Eisenbahnkilometer übernehmen kann. Und das war eine Leistung, die eben nur mit diesem Team möglich war.“
Mittlerweile Betrieb mit 240 Mitarbeitern
Zu diesem Team zählen mittlerweile über 240 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den verschiedensten Regionen entlang der Bahn- und Busstrecken. Der für den Verkehr zuständige Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) sieht gerade das als entscheidenden Punkt.
„Das zeigt auch, dass die NÖVOG damit nicht nur ein wichtiger Mobilitätsanbieter ist, sondern ein wichtiger Arbeitgeber für diese Regionen, mit denen wir gemeinsam, gerade zu Beginn des dritten Jahrtausends, Bahn, Bus und Tourismus gestalten.“ Das soll vor allem durch die Mariazellerbahn, die Schneebergbahn, den Reblausexpress im Weinviertel und Waldviertelbahn gelingen.
Beste Grüße
VT
19.11.2013, 22:22#400
„Das zeigt auch, dass die NÖVOG damit nicht nur ein wichtiger Mobilitätsanbieter ist, sondern ein wichtiger Arbeitgeber für diese Regionen, mit denen wir gemeinsam, gerade zu Beginn des dritten Jahrtausends, Bahn, Bus und Tourismus gestalten.“
Dies scheint allerdings nicht im Nibelungengau zu gelten:
Endgültiges „Aus“ für Donauuferbahn
Zugverkehr | BEZIRK / Studie zeigt: Kosten für Weiterführung zu hoch. Auch Bürgermeister sehen keine Hoffnung mehr in Wiederbelebung.
Der Zugverkehr auf der Donauuferbahn zwischen Emmersdorf und Sarmingstein wurde vor knapp drei Jahren eingestellt.
Seither flammten immer wieder Diskussionen und Ideen auf, die einen Teilbetrieb für den Personenverkehr vorsahen. Hoffnung gab es bis zuletzt. Viele Gemeinden sahen sich durch die Bahneinstellung vom Tourismus abgeschnitten. Nun kommt allerdings das offizielle „Aus“. Bei einem Treffen der Bürgermeister der betroffenen Donaugemeinden in der Landeshauptstadt wurde eine vom Regionalverband durchgeführte Studie präsentiert, die ein eindeutiges Ergebnis brachte: Die Kosten, sowohl Investitions- als auch Betriebskosten, wären zu hoch.
„Die Studie lässt keine Zweifel: Die Kosten für eine Weiterführung sind zu hoch. Aus diesem Grund kam es relativ schnell zu einem Konsens zwischen den Bürgermeistern“, erklärt Nationalratsabgeordneter Georg Strasser. „Allerdings gibt es Überlegungen, die Wachaubahn eventuell bis Weitenegg weiterzuziehen.“ Seit der Bahneinstellung übernimmt eine Busverbindung den Regelverkehr, auch ein Touristenbus ist im Einsatz.
Die Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft (NOEVOG), die sich seit 2010 für die Regionalbahn zuständig zeigt, war für eine Stellungnahme nicht bereit.
Am Donnerstag kommt es zu einem weiteren Treffen. Hier soll es um die Frage der Grundstücke und der Gütertransporte der Habsburger Richtung Westen gehen. Das Habsburg Lothring‘sche Gut Persenbeug liefert nach wie vor per Güterzüge große Holzmengen an die Lenzing AG nach Oberösterreich.
Quelle: NÖN-Online
