Zukunftsvision U6-Verlängerung nach Stammersdorf

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01.12.2011, 15:10#21
Die pragmatischeste Lösung wäre imho folgende: U6 1 Station zum KH Nord verlängern und dabei eine gemeinsame 4-gleistige unterirdische Station für Straßenbahn und U6 mit bahnsteiggleichem Umsteigen errichten. Bringt am meisten mit relativ wenig Aufwand.
Der Vorschlag gefällt mir sehr gut! Damit hätte man sowohl eine U-Bahn-Anbindung des neuen Krankenhauses als auch eine wesentliche Fahrzeitverkürzung für Fahrgäste der Stammersdorfer Straßenbahnstrecke erreicht.

Danke, bin ja ein bisschen vom Fach! ;)

Die Wendeanlage kriegt man leicht hin, wenn man ein bisschen tiefer legt und nach der Station ansteigt, man wird unter der Brünner Str. eh eine Passage brauchen. Die Straßenbahn könnte unmittelbar nach der Shuttleworthstraße auftauchen oder vorher, evtl. müsste die Station entfallen. Eine weitere U6-Verlängerung wird damit allerdings verunmöglicht, was natürlich der Bezirk nicht zulassen wird. Insofern ein Hirngespinst.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von marsupialeater (01.12.2011, 15:13)
01.12.2011, 22:14#22
Die pragmatischeste Lösung wäre imho folgende: U6 1 Station zum KH Nord verlängern und dabei eine gemeinsame 4-gleistige unterirdische Station für Straßenbahn und U6 mit bahnsteiggleichem Umsteigen errichten. Bringt am meisten mit relativ wenig Aufwand.
Der Vorschlag gefällt mir sehr gut! Damit hätte man sowohl eine U-Bahn-Anbindung des neuen Krankenhauses als auch eine wesentliche Fahrzeitverkürzung für Fahrgäste der Stammersdorfer Straßenbahnstrecke erreicht.

Danke, bin ja ein bisschen vom Fach! ;)

Die Wendeanlage kriegt man leicht hin, wenn man ein bisschen tiefer legt und nach der Station ansteigt, man wird unter der Brünner Str. eh eine Passage brauchen. Die Straßenbahn könnte unmittelbar nach der Shuttleworthstraße auftauchen oder vorher, evtl. müsste die Station entfallen. Eine weitere U6-Verlängerung wird damit allerdings verunmöglicht, was natürlich der Bezirk nicht zulassen wird. Insofern ein Hirngespinst.


Man könnte ähnlich wie beim 64er schon Vorarbeiten für eine mögliche U6-Verlängerung leisten und etwa nördlich der viergleisigen Station beim KH Nord Verbindungsgleise von der U6 zum 31er legen, den Straßenbahntunnel bis zur Kreuzung B7/Siemensstraße vorziehen (mit unterirdischer Station "Großjedlersdorf" inkl. 115m-Bahnsteigen) und dabei die Hst.Shuttleworthstraße entweder auflassen oder zumindest für die Zeit, wo noch der 31er fährt, ein Provisorium errichten, dass dann bei der U6-Verlängerung entfernt wird. Geplant wäre ja ohnehin, dass die U6 irgendwo zwischen Siemensstraße und Carabelligasse an die Oberfläche gelangt und von dort in Niveaulage oder als Hochbahn weiterfährt.
03.12.2011, 11:53#23
Da sehe ich noch eine Möglichkeit: Die Linie 31 auf Zweirichtungsfahrzeuge umstellen. Dazu bräuchte man gar keine "erfinden", man könnte dieselben ankaufen, die die WLB benützen. Die sind ja voll straßenbahntauglich, wie die WLB zwischen Oper und Philadelphiabrücke beweisen. Die U6 könnte dann die Innengleise der viergleisigen Endstation benützen, hätte eine "normale" Wendeanlage im Anschluss und auch die Möglichkeit verlängert zu werden. Der 31 macht halt auf den Außengleisen in dieser Station die linken Türen auf.
16.06.2012, 19:03#24
Ich habe mir neulich mal nähere Gedanken zur U6-Nord gemacht und habe ein Konzept herausgearbeitet, das in dieser Form womöglich noch nicht genannt wurde:

KONZEPT: "U6-Light" nach Großjedlersdorf unter Beibehaltung der Straßenbahn entlang der B7

Diese Variante sieht eine Verlängerung der U6 von Floridsdorf um ca. 2,4 Kilometer nach Großjedlersdorf (Höhe Kreuzung B7/Siemensstraße) vor, wo vorerst die neue Endstelle wäre. Dabei werden während der Bauarbeiten auch schon Vorarbeiten für eine mögliche Verlängerung nach Stammersdorf geleistet. Die neue Trasse verläuft komplett unterirdisch und umfasst zwei bzw. drei neue Stationen, die da wären:
  • Brünner Straße :sbahn: (a.k.a. Krankenhaus Nord): Die Station liegt südlich der Nordwestbahn auf Höhe Karl-Schäfer-Straße, der nördliche Ausgang führt zu Schnellbahn und KH Nord, der südliche Richtung SCN.
  • Shuttleworthstraße: Die Station wird vorerst als Rohbau errichtet, mehr dazu weiter unten.
  • Großjedlersdorf: Die (vorläufige) Endstelle liegt in etwa 1-2 Stockwerke unter der gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle. Der nördliche Ausgang befindet sich bei der auf Höhe Edergasse. Nach der Station wird eine Wendeanlage errichtet.

Im Zuge der U6-Verlängerung wird die Straßenbahnlinie 30 eingestellt, der 31er fährt weiterhin uneingeschränkt bis Stammersdorf weiter. Vorlage dieses Konzepts ist das Paar U3+71 in Simmering. Die U3 endet dort an einem Knotenpunkt, von dem aus sich der Fahrgaststrom in mehrere Richtungen aufteilt (69A, 73A, 71...). Da eine geradlinige Weiterführung also keinen Sinn machen würde, deckt die Straßenbahn den am stärksten ausgelasteten Radialast ab, die weniger prominenten Richtungen werden von Buslinien versorgt. Diese Situation kann man nahezu 1:1 auf Großjedlersdorf ummünzen, weshalb ich diese Endstelle auch als optimal erachte.

VERLÄNGERUNG: U6 von Großjedlersdorf nach Stammersdorf
Sollte die (stetig steigende) Anzahl der Einwohner + Arbeitsplätze entlang der Achse Brünner Straße irgendwann den Bedarf einer U-Bahn nach Stammersdorf tatsächlich rechtfertigen, so könnte man dank der bereits geleisteten Vorarbeiten die U6 relativ unkompliziert zum Rendevouzberg hochziehen. Der 31er würde in diesem Fall klarerweise von der U6 abgelöst und im Abschnitt Brünner Straße-Stammersdorf eingestellt werden, im Gegenzug würde die bereits gebaute Station Shuttleworthstraße für den regulären Betrieb adaptiert.

Gänzlich verschwinden würde die Straßenbahn in der Brünner Straße nicht. Damit die Feinverteilung zwischen Floridsdorf und KH Nord nicht verloren geht, wird der neue 25er zusätzlich zum gekürzten 31er zum SCN und KH Nord verlängert (ab der Bahnsteggasse mit einer neuen Schleife durch die Katsushikastraße (Grünstreifen vorhanden), Ignaz-Köck-Straße und Karl-Schäfer-Straße).
16.06.2012, 19:39#25
Warst du eigentlich schon mal vor Ort......wenn ja verstehe ich dein Konzept nicht. Wenn U-Bahn dann musst du sie gleich bis Stammersdorf bauen. Oder glaubst du der 31er kann mit einem 6 min Interval die Leute von Stam. bis zur U-Bahn wegbringen. Sind der 30er und 31er bei 3 min schon voll wenn sie nach Jedlersdorf kommen. Und die Leute weden in Zukunft nicht weniger werden. Und die Einpendler aus NÖ die mit der U6 fahren wollen - wo parken die ihre Autos in Jedlersdorf. Wäre der gleiche Blödsinn wie jetzt in Floridsdorf wo du keine Parkplätze findest.

Und die Schleife ist überhaupt der größte Unfug....eine Schleife beim SCN wo die Zufahrten zu den Parkplätzen sind. Ist wie ein Aprilscherz.

Aber gebaut wird die U6 in den nächsten Jahren wohl kaum weil kein Geld da ist. Bis eine U6 nach Stam. fährt fressen mich wahrscheinlich schon die Würmer.
17.06.2012, 13:11#26
Warst du eigentlich schon mal vor Ort......
Jaaa, die Frage stell ich mir auch manchmal... 8-)
17.06.2012, 13:52#27
Ich habe mir die Situation vor Ort schon mal angesehen. Bis ca. zur Gerasdorfer Straße wäre das Fahrgastpotential für die U-Bahn schon jetzt vorhanden, da sind die Straßenbahnen trotz der dichten Intervalle richtig voll. Bis Stammersdorf nimmt die Auslastung dann stetig ab, hier wäre eine U-Bahn zur Zeit noch definitiv fehl am Platz, schätzomativ lägen die zu erwartenden Fahrgastzahlen am Rendevouzberg etwa im Bereich von Siebenhirten oder noch darunter, da reicht auch der 31er alleine aus. Dass die Pendler aus NÖ das Kraut entscheidend fett machen würden, kann ich nicht beurteilen, jedoch leben in den kleinen Gemeinden hinter dem Rendevouzberg (Föhrenhain, Hagenbrunn, Königsbrunn...) nicht großartig viele Menschen, davon abgesehen gibt es spätestens ab Wolkersdorf sowieso auch die Laaer Ostbahn (Wer fährt aus Enzersfeld nach Stammersdorf, wenn er genauso ins näher gelegene Obersdorf/Pillichsdorf (S-Bahn) fahren kann?) Die Fahrgäste am Rendevouzberg kämen somit großteils von den oben erwähnten Gemeinden, die man mit dem Bus in 10-15 Minuten von der U6 erreichen würde. Alles darüber hinaus würde ich persönlich als Einzugsgebiet der Schnellbahn sehen.

ad Schleife: Alternativ fährt man vom KH Nord zweigleisig durch die Karl-Schäfer-Straße und errichtet auf der Grünfläche zwischen Ignaz-Köck-Straße und Horst-Winter-Promenade eine zweigleisige Wendeschleife. Somit würden sich die Züge zweier Linien (z.B. 25 und 31) nicht im Weg stehen. Das nötige Kleingeld zur Finanzierung der paar Meter würde klarerweise aus den ca. 600 Mio U-Bahn-Budget genommen - ich spreche hier jetzt natürlich von dem Fall, dass die U6 bis Stammersdorf hochgezogen wird.
Die Idee mit der Beibehaltung der Straßenbahn bis zum KH Nord ist so finde ich nicht weit hergeholt, schließlich müssen die Gleise bis zum Floridsdorfer Markt als Betriebsstrecke zum Bahnhof FLOR sowieso erhalten bleiben. Insofern kann man die Straßenbahn auch gleich die 500m weiterfahren lassen, mit dem bereits erwähnten 25er hätten Stadlau, Kagran und das Donaufeld eine Direktanbindung and das KH Nord und das SCN und die Brünner Straße würde bis zum KH Nord weiterhin gut erschlossen bleiben. Die U6 braucht zwischen Floridsdorf und Brünner Straße nicht extra stehenbleiben.

Die Option, den 31er zur Schnellstraßenbahn mit mehreren niveaufreien Kreuzungen (Katsushikastraße, Shuttleworthstraße...), bevorrangten Ampelschaltungen und ausschließlich eigener Trasse (also auch ohne Abbiegespuren ect.) auszubauen ist zwar nach wie vor die zweckdienlichste Option und mein absoluter Favorit, allerdings halte ich eine solche Realisierung bei unserer U-Bahn-geilen Verkehrspolitik für praktisch ausgeschlossen. Es muss einfach immer das Prestigeobjekt U-Bahn her, damit sich bestimmte Leute was daran verdienen können und die Autolobby den Mund nicht zu weit aufmacht, da hat die Straßenbahn keine Chance, auch wenn sie noch so sinnvoll wäre (Stichwort: 27er!).
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von p16 (17.06.2012, 14:00)
17.06.2012, 14:17#28
Ob nicht eine U6 nach Stammersdorf den selben Effekt auf das Publikum hat wie etwa U2/21?

Immerhin stehen entlang der Brünner Straße haufenweise Wohnbauten (etwa die Marco-Polo-Siedlung, ....), die kurze Haltestellenabstände zur Vermeidung langer Gehwege erfordern.

Sollte die U6 gebaut werden (was ich nicht hoffe) - so würden da weitaus größere Haltestellenabstände entstehen.
etwa: Floridsdorf - Krankenhaus Nord - Groß Jedlersdorf - Gerasdorfer Straße - Van Swieten Kaserne - Stammersdorf (Hochfeldstraße)

ok. Mit der 31er-Hst. Shuttleworthstraße wird etwa auch die SCN bedient, die würd die U6 nie erreichen!
Mit der Hst. Carabelligasse wird die Marco-Polo-Siedlung erreicht, auch hier würd sich die U6 schwertun.
auch die Hst. Empergergasse ist wichtig, da sie inmitten von Wohnbauten liegt.

Zusätzlich: wie soll die U6 auf der Brünnerstraße fahren? Stelzen-U-Bahn? (unterirdisch schließ ich mal aus, das würd auf jeden Fall zu teuer kommen!)

Also ich finde, besonders eine Bevorrangung / eigener GK / Unterführungen würden da viel mehr bringen. Speziell sind Unterführungen bei bis zu vier Kreuzungen wünschenswert:
Brünnerstraße # B3 (bei der Hst. Bahnsteggasse), Brünnerstraße # Shuttleworthstraße, Brünnerstraße # Hanreitergasse, über Brünnerstraße # Siemensstraße lässt sich streiten.

Zusätzlich könnte man den 31A auf Straßenbahn umstellen (Gerasdorfer Str - Krankenhaus Nord S - Siemensstraße S - Kagraner Platz U - ...... )


eventuell eine HVZ-Verstärkerbuslinie Koloniestraße - Krankenhaus Nord - Ruthnergasse - Leopoldau SU.

was haltet ihr davon?
17.06.2012, 15:22#29
Zusätzlich könnte man den 31A auf Straßenbahn umstellen (Gerasdorfer Str - Krankenhaus Nord S - Siemensstraße S - Kagraner Platz U - ...... )
Das wäre ja in etwa die Straßenbahnlinie 27 die von der Bezirksvertretung Floridsdorf als "Faustpfand" für eine U6 Verlängerung nach Stammersdorf blockiert wird! :D
17.06.2012, 15:59#30
Also die U6 nach Stammersdorf würde ich ja sehr begrüßen da ich ja dort wohne :P muß aber selbst zu geben das die letzten Haltestellen nicht ganz so überlaufen sind. Es kommen aber in den nächsten 5 Jahren ca. 1500 Wohnungen dazu, da wäre es natürlich auch nicht schlecht eine optimierung der Strecke auf der Brünnerstraße durchzuführen, denn die Bim steht noch immer bei jeder Ampel und wartet das grün wird. Das Problem ist mit Sicherheit das dichte Intervall von 3 Min. aber es kann ja auch nicht sein das eine volle Bim warten muß das 10 Autos dann fahren können. Die Querung Gerasdorferstraße Brünnerstraße ist eine Gemeinheit, denn dort steht man so gut wie immer, die Badner Bahn steht doch nie bei querungen auf der Triester Straße, und die Triesterstraße ist etwas mehr frequentiert!

Also warum man die U Bahn nicht einstweilen bis zum Krankenhaus verlängert ist mir ja ein Rätsel, das wäre Sinnvoller als die U2 in die Seestadt in Betrieb zu nehmen, es wird sicher mal bis dahin gebaut, dann wenn es wieder teuer geworden ist, jetzt ist alles Baustelle da könnte man sicher um einiges kostengünstiger bauen.

Übrigens, nach Siebenhirten fährt sie ja auch, würde mal sagen, dort wohnen ja auch so viele Leute wie in Stammersdorf. Der 30er und 31er ist zu manchen Zeiten schon am Limit, es gibt auch viele Leute die deswegen die Straßenbahn meiden und auf andere mittel umsteigen, ich ebenso, ist ja lustig, wenn ich mit dem Fahrrad fahre bin ich schneller als die Straßenbahn, für die gleiche Strecke. Ich fahre zw 20-25 kh/h die Bim stellenweise mit 60 km/h und trotz allem ist sie langsamer als ich, alles weil sie die Zeit bei den Ampeln verplempert, und was wird dagegen gemacht?? NIX, weil`s niemanden interessiert.

Ich bin vor 3 Wochen von Floridsdorf nach Stammersdorf gefahren, mit dem Rad, bin Zeitgleich mit der Bim vor mir weggefahren, bin gemütlich gefahren, ICH war erster! Es war WOCHENENDE!, Sonntag 7 in der früh, da fahren nicht viele und trotzdem braucht die Bim ewig, das kann es ja auch nicht sein, eine Straßenbahn soll ein schnelles Verkehrsmittel sein, soll bevorrangt werden und was ist in Wien? Da ist ja ein Bus noch manchmal schneller. Brünnerstraße eigener Gleiskörper, angeblich Ampeln mit bevorrangung, wie kann diese dann langsamer sein als ein 0815 Radfahrer?

Nur mit der U Bahn ist man schnell, wenn eine UBahn in der nähe ist dann fahren auch die Leute öffentlich, da braucht man nicht ewig, da geht was weiter, schade das es bei unserer Straßenbahn nicht so ist!
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von normalbuerger (17.06.2012, 19:04)
17.06.2012, 19:13#31
Aber eben genau das Problem mit den Ampeln bekommt man auf der Brünner Straße nicht in den Griff (bzw. will man nicht in den Griff bekommen!). Hier sind ganz einfach viel zu viele stark befahrene Straßen dabei, die die B7 kreuzen, und die haben dann zumeist auch die längeren Grünphasen, weshalb die Straßenbahn steht. Die einzige Option, wie man die Straßenbahn merkbar beschleunigen könnte, sind die schon mehrfach genannten Unterführungen bei der Katsushikastraße, Shuttleworthstraße und Gerasdorfer Straße/Hanreitergasse sowie optional noch bei der Siemensstraße, auch die Abbiegestreifen müssen unbedingt von den Gleisen runter. Verlängert man den 31er über den bestehenden Bahndamm der Lokalbahn noch um eine Station zur Hochfeldstraße, hätte man die neue U6 praktisch eh schon (halt mit mehr Haltestellen).

Sollte die U6 gebaut werden (was ich nicht hoffe) - so würden da weitaus größere Haltestellenabstände entstehen.
etwa: Floridsdorf - Krankenhaus Nord - Groß Jedlersdorf - Gerasdorfer Straße - Van Swieten Kaserne - Stammersdorf (Hochfeldstraße)
Naja, soo wenige Haltestellen wären es wohl nicht, alleine in Stammersdorf wirst du zwei brauchen. Insgesamt würde man nördlich von Floridsdorf sicher auf 7-8 Haltestellen kommen (mittl. Stationsabstand 700-800m).
ok. Mit der 31er-Hst. Shuttleworthstraße wird etwa auch die SCN bedient, die würd die U6 nie erreichen!
Mit der Hst. Carabelligasse wird die Marco-Polo-Siedlung erreicht, auch hier würd sich die U6 schwertun.
auch die Hst. Empergergasse ist wichtig, da sie inmitten von Wohnbauten liegt.
Das SCN liegt südlich (!) der Station Brünner Straße, wäre also durch die Station beim Krankenhaus Nord sehr wohl angebunden.
Für das Gewerbegebiet Shuttleworthstraße kann man ebenso eine Station hinbauen.
Die Hst. Carabelligasse könnte man durch entsprechende Platzierung der Haltestellen Großjedlersdorf und Gerasdorfer Straße halbwegs ersetzen, den Kurzstreckenfahrern steht ja weiterhin der 36A zur Verfügung (oder eine neue Grätzllinie)
Die Empergergasse wird man wegen der geringen Entfernung zur Harnreitergasse wohl oder übel auflassen müssen, dadurch wäre das relativ große Wohngebiet, das ja bis zum Marchfeldkanal reicht, vermutlich nur am oberen und unteren Ende von der U-Bahn angebunden, was aber ausreichen sollte (der Schöpfwerk-Komplex oder die Rennbahnsiedlung sind beispielsweise nur von einer Seite an die U-Bahn angeschlossen!).

Zusätzlich könnte man den 31A auf Straßenbahn umstellen (Gerasdorfer Str - Krankenhaus Nord S - Siemensstraße S - Kagraner Platz U - ...... )
Diese Linie würde aber ein ordentliches Eck schlagen. Sinnvoller wäre hier mMn eine Führung durch die Shuttleworthstraße zur besseren Erschließung des recht großen Gewerbegebiets. Ich würde ja gleich zwei Linien 27 und 28 einführen, der 27er würde etwa von Kagran via 27A-31A-31 oder 27A-31A-Ruthnergasse-Carabelligasse zur Schleife Gerasdorfer Straße fahren, der 28er bis Siemensstraße wie der 27er, danach via Ruthergasse-Shuttleworthstraße-31 zum Franz-Jonas-Platz, quasi eine Linie, die zahlreiche wichtige wichtige Bildungs-, Gewerbe- und Industriestandorte miteinander verbinden würde (Donauzentrum, Vet.Uni, Siemensstraße, Shuttleworthstraße, Uni Wien BWL-Institut, SCN, Franz-Jonas-Platz).
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von p16 (17.06.2012, 19:23)
18.06.2012, 15:14#32
Ich befürchte, dass die Intervallverdichtung der S3 mittelfristig die einzige Massnahme am Ast Brünnerstraße werden wird und weder die U6 verlängert, noch die 31er Bim beschleunigt wird. Der Bezirk ist verkehrstechnisch ein Trauerspiel sondergleichen => Ich hab mich erst vor einem Monat mit einem jungen Pärchen unterhalten, dass jetzt seit einem halben Jahr beim Marchfeldkanal draußen wohnt und händeringend eine neue Wohnung sucht, welche zentraler gelegen ist, weil man allein 20 Minuten nach Floridsdorf braucht und dann erst 'nirgendwo' ist.
18.06.2012, 19:46#33
Eine Intervallverdichtung wird es auch nicht geben, ist ja nicht mehr möglich,fährt ja eh schon alle 3 min eine Bim.

Ja 20 min bis Floridsdorf, und dann noch mit der S Bahn oder U6, in die Stadt ist das eine knappe Stunde. Wenn man vergleicht, ein Kollege fährt mit dem Zug von Tulln nach Wien in den 1. Bezirk und brauch 45 min von Haustür zu Haustür, ja und von Stammersdorf braucht man das auch, nur sind das um einige Kilometer weniger, naja.

In Floridsdorf wäre so einiges zu verbessern, aber vielleichtg kommt das ja in diesem Jahrhundert noch, wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Das perverse ist ja, es wäre so einfach das ganze, nur möchte keiner davon wissen. Wohnungen kann man bauen, nur die Infrastruktur hinkt ewig hinterher

Bei der Seestadt Aspern mach man es genau umgekehrt, denn dort fährt die UBahn in ein nicht besiedeltes Gebiet, eigentlich eh praktisch für die Bauarbeiter :P

Man ließt ja schon bei der Einfahrt in die Stadt"Wien ist anders" trifft in vielen Punkten zu :daumenrunter:
18.06.2012, 22:10#34
Der Vergleich mit Tulln (!) spricht ja Bände. Erwischt man einen REX, schafft man es von Tulln zum Stephansplatz in unter 40 Minuten, mit dem R sind es nur 7 Minuten mehr. Von Stammersdorf ist man praktisch nur dann schneller am Stephansplatz, wenn man bei der Brünner Straße mehr oder weniger sofort eine S-Bahn erwischt! Die planmäßigen 18 Minuten Fahrzeit der Straßenbahn nach Floridsdorf stimmen laut einem guten Freund, der bis vor einem Jahr in Stammersdorf gewohnt hat, nämlich nur in der Theorie, in der Früh-HVZ ist er manchmal durchaus auch fast 25 Minuten lang gefahren....
19.06.2012, 12:43#35
Eine Intervallverdichtung wird es auch nicht geben, ist ja nicht mehr möglich,fährt ja eh schon alle 3 min eine Bim.
Die Intervallverdichtung betrifft ja lediglich die Schnellbahn (S3). Das mit den Intervallen bei 30/31er klappt in den letzten beiden Monaten sehr schlecht und die 'Verstärkerlinie 30' fährt großteils immernoch halbleer direkt hinter einem vollen 31er.
Ja 20 min bis Floridsdorf, und dann noch mit der S Bahn oder U6, in die Stadt ist das eine knappe Stunde. Wenn man vergleicht, ein Kollege fährt mit dem Zug von Tulln nach Wien in den 1. Bezirk und brauch 45 min von Haustür zu Haustür, ja und von Stammersdorf braucht man das auch, nur sind das um einige Kilometer weniger, naja.
Das Beispiel trifft die Problematik auf den Punkt. Floridsdorf stellt zwar fast 10% der Bevölkerung und Fläche Wiens, jedoch liegen nur 5% aller U-Bahnstationen im Bezirk. Da kann auch die Schnellbahn-Stammstrecke nicht darüber hinwegtäuschen.
19.06.2012, 13:31#36
Habe mir heute einen Plan angesehen vom Bereich Nordrandsiedlung/Leopoldau, meine Überlegung ist nämlich die U1 zur Achse Brünnerstraße zu führen, zumindest wäre das möglich gewesen. Leider ist die Endstelle Leopoldau so angelegt das eine weiterführung zur Achse Brünnerstraße nicht mehr möglich ist. Man hätte die Trasse über die freien Felder in Hochlage führen können, zuerst Richtung Gerasdorferstraße und dann entlang dieser, quasi hinter den Wohnanlagen, denn dort ist noch genug Platz bis zur Brünnerstraße verlängern. Das einzige Problem bei der Brünnerstraße müße man unter der Erde die Station und Wendeanlage errichten. Grundsätzlich wäre das eine nicht so schlechte Idee, und wäre auch durchführbar. Wenn man bedenkt, die U2 zur Seestadt fährt ja auch durchs grüne.
19.06.2012, 13:49#37
Theoretisch kann die U1 sicherlich über/unter die Schnellbahntrasse führen, nur der praktische Nutzen so einer Verbindung wäre IMHO gleich null, da man die Brünnerstraße nur an einen Punkt sehr weit draußen anbinden könnte. Viel sinnvoller wäre es z.B. Grossjedlersdorf zu einem richtigen Knotenpunkt auszubauen.
19.06.2012, 15:30#38
Theoretisch kann die U1 sicherlich über/unter die Schnellbahntrasse führen, nur der praktische Nutzen so einer Verbindung wäre IMHO gleich null, da man die Brünnerstraße nur an einen Punkt sehr weit draußen anbinden könnte. Viel sinnvoller wäre es z.B. Grossjedlersdorf zu einem richtigen Knotenpunkt auszubauen.
Was willst du dort bitte "verknoten"?

Habe mir heute einen Plan angesehen vom Bereich Nordrandsiedlung/Leopoldau, meine Überlegung ist nämlich die U1 zur Achse Brünnerstraße zu führen, zumindest wäre das möglich gewesen. Leider ist die Endstelle Leopoldau so angelegt das eine weiterführung zur Achse Brünnerstraße nicht mehr möglich ist. Man hätte die Trasse über die freien Felder in Hochlage führen können, zuerst Richtung Gerasdorferstraße und dann entlang dieser, quasi hinter den Wohnanlagen, denn dort ist noch genug Platz bis zur Brünnerstraße verlängern. Das einzige Problem bei der Brünnerstraße müße man unter der Erde die Station und Wendeanlage errichten. Grundsätzlich wäre das eine nicht so schlechte Idee, und wäre auch durchführbar. Wenn man bedenkt, die U2 zur Seestadt fährt ja auch durchs grüne.
Wenn ich schon Geld für eine U-Bahn Richtung Stammersdorf hinaus schmeißen will, warum dann nicht mit der nahe liegenden U6 sondern mit der Kirche ums Kreuz (im Zick-zack von Leopoldau)? Bei der Seestadt wird vielleicht in einigen Jahren was gebaut, aber nördlich der Nordrandsiedlung ??? Dort beginnt NÖ! :rolleyes:
19.06.2012, 15:36#39
Wie du sagst, dort wird in ein paar Jahren VIELLEICHT was gebaut

Auf der Achse Brünnerstraße wird ja auch noch so einiges dazu kommen. Bei meiner Idee ging es mir drum auf einem einfachen weg die U zur Brünnerstraße zu führen, dort wäre es eben einfach, bis auf die Endstelle eben.
19.06.2012, 15:41#40
Zitat
Was willst du dort bitte "verknoten"?
Ähnlich
wie beim Kagraner Platz => Die vier bestehenden Buslinien samt Regionalbussen, die dann nicht mehr ins Bezirkszentrum fahren müssen, wo sie morgens eh im Stau stehen. Irgendwann soll ja auch mal eine Bim von Großjedlersdorf nach Kagran kommen etc ... Also Potenzial sehe ich da durchaus, es fehlt nur an der Erkenntnis das Floridsdorf seit 100 Jahren ein Teil von Wien ist und entsprechend angebunden werden sollte :)