Konkreter Vorschlag Zielnetz

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09.04.2016, 16:50#41
Der CAT verhindert einen 15'-Takt der S7. Der wäre dort jedoch genauso notwendig wie auf der S80 nach dem Ausbau. S7 und S80 könnten dann die selbe Stammstreckentrasse nutzen, um die Löcher möglichst gering zu halten.
Du meinst also die Lücke die durch die S7 entsteht zwischen Rennweg und Meidling kann die S80 nutzen, tut sie das nicht jetzt eh schon?

Ich weiß, dass es unglaublich klingt aber den ÖBB-Fahrplan gibt es jetzt sogar im Internet!!!

http://www.oebb.at/file_source/reiseportal/strecken-%20und%20fahrplaninfos/Fahrplanbilder/Fahrplanbilder%202016/kif900.pdf
17.06.2016, 16:11#42
Für wie sinnvoll haltet ihr die folgenden U-Bahn-Verlängerungsmöglichkeiten hinsichtlich zu erwartete Fahrgastzahlen, Alternativen, Kosten und Machbarkeit? Bewertung beispielsweise der Einfachkeit halber nach dem Schulnotensystem.


U2 Matzleinsdorfer Platz - Wienerberg
U3 Simmering - Schwechat
U3 Zweigstrecke Kaiserebersdorf
U4 Hütteldorf - Auhof
U5 Karlsplatz - Rennweg
U5 Frankhplatz - Elterleinplatz
U5 Elterleinplatz - Hernals
U5 Hernals - Dornbach
U6 Floridsdorf - Stammersdorf
U6 Siebenhirten - Wr. Neudorf

lg
17.06.2016, 16:32#43
Zitat
U3 Zweigstrecke Kaiserebersdorf
Von der Kapazität reicht der 6er und der zukunftige 71 meiner Meinung nach völlig aus. Also nicht nötig.
Zitat
U4 Hütteldorf - Auhof
Busverkehr in Hütteldorf reicht aus. Also nicht nötig.
Zitat
U3 Simmering - Schwechat
Der 71A reicht aus, wenn die Kapazität mal nicht ausreichen sollte kann man dort immer noch Gelenkbusse einsetzten. Also nicht nötig.
Zitat
U6 Siebenhirten - Wr. Neudorf
Wozu? Die Badner Bahn existiert ja auch!
Zitat
U6 Floridsdorf - Stammersdorf
U5 Elterleinplatz - Hernals + Hernals - Dornbach
Auf jedenfall.
Zitat
U5 Karlsplatz - Rennweg
Nicht wirklich nötig, U4 nach Wien Mitte (S7, CAT) oder U1 nach Hauptbahnhof (Fernzüge etc.) reicht als S-Bahn verbindung aus.
17.06.2016, 17:00#44
Zitat
U3 Zweigstrecke Kaiserebersdorf
Von der Kapazität reicht der 6er und der zukunftige 71 meiner Meinung nach völlig aus. Also nicht nötig.
Zitat
U4 Hütteldorf - Auhof
Busverkehr in Hütteldorf reicht aus. Also nicht nötig.
Zitat
U3 Simmering - Schwechat
Der 71A reicht aus, wenn die Kapazität mal nicht ausreichen sollte kann man dort immer noch Gelenkbusse einsetzten. Also nicht nötig.
Zitat
U6 Siebenhirten - Wr. Neudorf
Wozu? Die Badner Bahn existiert ja auch!
Zitat
U6 Floridsdorf - Stammersdorf
U5 Elterleinplatz - Hernals + Hernals - Dornbach
Auf jedenfall.
Zitat
U5 Karlsplatz - Rennweg
Nicht wirklich nötig, U4 nach Wien Mitte (S7, CAT) oder U1 nach Hauptbahnhof (Fernzüge etc.) reicht als S-Bahn verbindung aus.
Also wenn auf der U3 Verlängerung Simmering-Schwechat der 73A ersetzt werden soll, dann macht diese Verlängerung durchaus Sinn, kenne nämlich Leute die mit dem Bus täglich fahren und die meinen obwohl er schon ein Gelenkbus ist, stößt dieser an seine Kapazitätsgrenzen besonders in der HVZ.
U6 Verlängerung Floridsdorf-Stammersdorf und U5 Verlängerung Elterleinplatz-Neuwaldegg müssen unbedingt kommen damit nicht das Netz im 21./18. ezirk früher oder später kollabiert. Auf den beiden Relationen, also am 43 und am 30/31 stoßen die Straßenbahnen in der HVZ jetzt schon an ihre Kapazitätsgrenzen, besonders am 43. U2 verlängerung Matz-Wienerberg und U5 verlängerung Frankhplatz-Elterleinplatz sind doch eh schon beschlossene Sache, da braucht man nicht mehr über die sinnhaftigkeit diskutieren
17.06.2016, 18:02#45
Bewertung beispielsweise der Einfachkeit halber nach dem Schulnotensystem.


Na, dann:
U2 Matzleinsdorfer Platz - Wienerberg: 1 (eh beschlossen)
U3 Simmering - Schwechat: 3 (nur bei einer Routenführung, die nur Buslinien ersetzen würde, bei gleichzeitiger Eingemeindung Schwechats)
U3 Zweigstrecke Kaiserebersdorf: 4 (seh wenig Sinn dahinter, besser auch den 71er wieder nach Kaiserebersdorf schicken)
U4 Hütteldorf - Auhof: 4 (lieber den 49er verlängern)
U5 Karlsplatz - Rennweg: 3 (nur bei weiterer Verlängerung zum Hbf)
U5 Frankhplatz - Elterleinplatz: 1 (eh beschlossen)
U5 Elterleinplatz - Hernals: 1 (logische Weiterführung vom Elterleinplatz)
U5 Hernals - Dornbach: 1 (logische Witerführung)
U6 Floridsdorf - Stammersdorf: 4 (gibt eh S-Bahn teilw. und 2 Straßenbahnlinien)
U6 Siebenhirten - Wr. Neudorf: 5 (gibt eh WLB und wenn nur bei Eingemeindung der betroffenen Gebiete).
18.06.2016, 12:24#46
Danke für die Antworten. Nach Schwechat finde ich, ist eine U-Bahn schon notwendig. Dort ist autoverkehrsmäßig einiges los und die S7 im Halbstundentakt als einziges höherrangiges Verkehrsmittel ist definitiv zu wenig. Eine Verdichtung vom Takt der S7 wird auch nicht leicht möglich sein, weil es auf der Stammstrecke keine freien Trassen gibt. Interessant finde ich den Vorschlag, die U3-Verlängerung nicht über die Simmeringer Hauptstraße zu führen, sondern über die Strecke vom 73A, da wird Kaiserebersdorf dann eh tangiert, also braucht es keine Stichstrecke und die Straßenbahn kann auch bestehen bleiben. Also Note 2.

U4 nach Auhof ist ja v. a. für Pendler gedacht, die dann bereits am Stadtrand das Auto stehen lassen können. Da wäre es besser, entlang der Westbahn mehr P&R-Anlagen zu bauen, einmal in Wien (Hütteldorf oder Westbf) auf die U-Bahn umzusteigen, wird man den Pendlern ja zumuten können. Note 4.

U2 bis zum Rennweg ist als zusätzliche Verbindung sicher nicht schlecht (Entlastung 71, bessere Erschließung), aber wird wahrscheinlich mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden sein. Eine logische Weiterführung sehe ich auch nicht, Richtung St. Marx fährt eh die Schnellbahn, Schlachthausgasse fährt die U3 und zum Hbf fährt die U1 wesentlich direkter. Note 3.

U2/U5 bis Wienerberg bzw. Dornbach finde ich natürlich sehr sinnvoll (Note 1), dauert halt alles seine Zeit. Für die Weiterführung nach Neuwaldegg nehme ich an, reicht die Straßenbahn aus.

U6 Nord: Zwei Straßenbahnlinien, die an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt sind, logischer nächster Schritt: U-Bahn. Also 1.

U6 Süd: Besser und billiger wäre, einerseits einnmal die Schnellbahn nach Mödling viergleisig auszubauen. Zur SCS fährt der Großteil mit dem Auto, da wäre eine bessere Öffi-Anbindung nicht schlecht und würde den südlichsten Abschnitt der U6 besser auslasten als die derzeitige Endstation Siebenhirten im Nirgendwo. Scheitert aber wahrscheinlich an den ewigen Debatten (U-Bahn ins schwarze NÖ, Kaufkraftabwanderung etc.). Note 4.

lg
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 67 Reumannplatz (18.06.2016, 12:28)
18.06.2016, 12:48#47
Gerade die Projekte nach NÖ (Schwechat und Wiener Neudorf) aber auch die U-Bahn nach Auhof sind unnötig. Gerade in Auhof gibt's nichts was eine U-Bahn dort raus rechtfertigen würde.
18.06.2016, 13:20#48
Danke für die Antworten. Nach Schwechat finde ich, ist eine U-Bahn schon notwendig. Dort ist autoverkehrsmäßig einiges los und die S7 im Halbstundentakt als einziges höherrangiges Verkehrsmittel ist definitiv zu wenig. Eine Verdichtung vom Takt der S7 wird auch nicht leicht möglich sein, weil es auf der Stammstrecke keine freien Trassen gibt. Interessant finde ich den Vorschlag, die U3-Verlängerung nicht über die Simmeringer Hauptstraße zu führen, sondern über die Strecke vom 73A, da wird Kaiserebersdorf dann eh tangiert, also braucht es keine Stichstrecke und die Straßenbahn kann auch bestehen bleiben. Also Note 2.

U4 nach Auhof ist ja v. a. für Pendler gedacht, die dann bereits am Stadtrand das Auto stehen lassen können. Da wäre es besser, entlang der Westbahn mehr P&R-Anlagen zu bauen, einmal in Wien (Hütteldorf oder Westbf) auf die U-Bahn umzusteigen, wird man den Pendlern ja zumuten können. Note 4.

U2 bis zum Rennweg ist als zusätzliche Verbindung sicher nicht schlecht (Entlastung 71, bessere Erschließung), aber wird wahrscheinlich mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden sein. Eine logische Weiterführung sehe ich auch nicht, Richtung St. Marx fährt eh die Schnellbahn, Schlachthausgasse fährt die U3 und zum Hbf fährt die U1 wesentlich direkter. Note 3.

U2/U5 bis Wienerberg bzw. Dornbach finde ich natürlich sehr sinnvoll (Note 1), dauert halt alles seine Zeit. Für die Weiterführung nach Neuwaldegg nehme ich an, reicht die Straßenbahn aus.

U6 Nord: Zwei Straßenbahnlinien, die an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt sind, logischer nächster Schritt: U-Bahn. Also 1.

U6 Süd: Besser und billiger wäre, einerseits einnmal die Schnellbahn nach Mödling viergleisig auszubauen. Zur SCS fährt der Großteil mit dem Auto, da wäre eine bessere Öffi-Anbindung nicht schlecht und würde den südlichsten Abschnitt der U6 besser auslasten als die derzeitige Endstation Siebenhirten im Nirgendwo. Scheitert aber wahrscheinlich an den ewigen Debatten (U-Bahn ins schwarze NÖ, Kaufkraftabwanderung etc.). Note 4.

lg
Die U5 bis Neuwaldegg hätte ich mir als Sinnvoll erachtet, weil man dann den kompletten 43 durch die neue U5 ersetzen kann und nicht U-Bahn und Bim zwischen Elterleinplatz und Dornbach parallel führt. Aber wenn du gemeint hast den 10er oder den 44er nach Neuwaldegg zu verlängern statt der U-Bahn dann hast du recht, dann ist die Bim besser
18.06.2016, 20:11#49
Also wenn auf der U3 Verlängerung Simmering-Schwechat der 73A ersetzt werden soll, dann macht diese Verlängerung durchaus Sinn, kenne nämlich Leute die mit dem Bus täglich fahren und die meinen obwohl er schon ein Gelenkbus ist, stößt dieser an seine Kapazitätsgrenzen besonders in der HVZ.

Nach Schwechat finde ich, ist eine U-Bahn schon notwendig. Dort ist autoverkehrsmäßig einiges los und die S7 im Halbstundentakt als einziges höherrangiges Verkehrsmittel ist definitiv zu wenig.

Für beide Fälle sehe ich aktuell den Bus als zu wenig, aber eine U-Bahn als zu überdimensioniert an und fände daher Straßenbahnprojekte am Sinnvollsten (Linie 73 neu Enkplatz - Landwehrstraße und Linie 71 (oder 6) ab Zentralfriedhof 4. Tor geradeaus weiter nach Schwechat).
18.06.2016, 20:47#50

Die U5 bis Neuwaldegg hätte ich mir als Sinnvoll erachtet, weil man dann den kompletten 43 durch die neue U5 ersetzen kann und nicht U-Bahn und Bim zwischen Elterleinplatz und Dornbach parallel führt.

Grad das finde ich schwachsinnig! Die U-Bahn sollte als Express-Verkehrsmittel konzipiert sein und nicht als sturer Straßenbahnersatz!
18.06.2016, 21:06#51

Die U5 bis Neuwaldegg hätte ich mir als Sinnvoll erachtet, weil man dann den kompletten 43 durch die neue U5 ersetzen kann und nicht U-Bahn und Bim zwischen Elterleinplatz und Dornbach parallel führt.

Grad das finde ich schwachsinnig! Die U-Bahn sollte als Express-Verkehrsmittel konzipiert sein und nicht als sturer Straßenbahnersatz!
Außerdem ist eine U-Bahn für Neuwaldegg völlig überdimensioniert. Selbst wenn's den 43er nicht mehr gibt, kann man den 2er ab Dornbach hin verlängern (nach Tausch der Außenäste 2/44).
19.06.2016, 11:44#52

Die U5 bis Neuwaldegg hätte ich mir als Sinnvoll erachtet, weil man dann den kompletten 43 durch die neue U5 ersetzen kann und nicht U-Bahn und Bim zwischen Elterleinplatz und Dornbach parallel führt.

Grad das finde ich schwachsinnig! Die U-Bahn sollte als Express-Verkehrsmittel konzipiert sein und nicht als sturer Straßenbahnersatz!
Außerdem ist eine U-Bahn für Neuwaldegg völlig überdimensioniert. Selbst wenn's den 43er nicht mehr gibt, kann man den 2er ab Dornbach hin verlängern (nach Tausch der Außenäste 2/44).
Auch wenn die U-Bahn als Express Verkehrsmittel dienen soll, finde ich es Schwachsinnig U-Bahnen und Bim parallel zu führen, den so ein hohes Fahrgastaufkommen kann es auf einem Streckenabschnitt, besonders auf einem wie Elterleinplatz-Dornbach, gar nicht geben das man beides rechtfertigen kann. Das es unvermeidbar ist auf 1 bis max.3 Stationen U-Bahn und Bim parallel zu führen beweisen der 25er, 42er und 49er, aber es sollte nicht zum Normalfall werden. Es ist ja uch keiner dafür den 67er nach Eröffnung der U1 so zu belasen wie er jetzt fährt oder bist du etwa dafür?

Und in Wien sind U-Bahnen, besonders die U3, teilweiße die U6 und der ältersten teil der U2, absolut keine Express Linien. Und auch die neue U5 wird bei Ihrem ersten Abschnitv absolut keine Express Linie sein
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von U-Bahn p (19.06.2016, 11:47)
19.06.2016, 13:58#53
denn so ein hohes Fahrgastaufkommen kann es auf einem Streckenabschnitt, besonders auf einem wie Elterleinplatz-Dornbach, gar nicht geben, dass man beides rechtfertigen kann.
Ein Parallelverkehr über drei Stationen im dicht verbauten Gebiet ist in jedem Fall deutlich besser zu rechtfertigen als eine überdimensionierte, teure U-Bahn in die Neuwaldegger Weinberge.
19.06.2016, 14:42#54
denn so ein hohes Fahrgastaufkommen kann es auf einem Streckenabschnitt, besonders auf einem wie Elterleinplatz-Dornbach, gar nicht geben, dass man beides rechtfertigen kann.
Ein Parallelverkehr über drei Stationen im dicht verbauten Gebiet ist in jedem Fall deutlich besser zu rechtfertigen als eine überdimensionierte, teure U-Bahn in die Neuwaldegger Weinberge.
Das Eine hat mit dem Anderen aber auch nichts zu tun. Ich bin wirklich gespannt was sie mit der 43er Strecke zwischen Elterleinplatz und Dornbach machen werden. Dort ist ja auch der Betriebsbahnhof Hernals. Den wird man kaum auflassen. Also wird man dort eh nicht um eine Paralellführung herumkommen.
19.06.2016, 21:10#55
Es ist ja uch keiner dafür den 67er nach Eröffnung der U1 so zu belasen wie er jetzt fährt oder bist du etwa dafür?

Ja, ich bin dafür!

Und in Wien sind U-Bahnen, besonders die U3, teilweiße die U6 und der ältersten teil der U2, absolut keine Express Linien. Und auch die neue U5 wird bei Ihrem ersten Abschnitv absolut keine Express Linie sein

Genau das ist ja der große Fehler im Wiener U-Bahn-Netz: Die U-Bahn wurde aus sturer Straßenbahnersatz eingerichtet, statt, wie es sein sollte, als Expresslinie. Bei der U3 z.B. hätte eine Station in der Mahü gereicht und dafür 52er und 58er zum Ring gelassen werden sollen (wobei ich die U3 nie gebaut hätte, sondern stattdessen am Westbahnhof 2 Gleise tiefer gelegt hätte und eine S-Bahnstrecke mit den Stationen Stephansplatz, Landstraße und Simmering bevorzugt hätte), bei der U6 hätte der 8er auch gelassen werden sollen und bei der U1 Nord hätten Kagraner Platz und Leopoldau als Stationen gereicht, dafür der 25er belassen werden sollen. Eben so U2 ab Schottenring: Praterstern und Stadion hätten gereicht, dafür 21er belassen und auch bei der kommenden U1 Süd hätten Alaudagasse, Neulaa und Oberlaa gereicht und der 67er nicht beseitigt werden sollen. Die neue U5 übernimmt ja schlicht die U2, daher ist es keine Expresslinie, ab Frankhplatz sieht man aber Ansätze, dass es auch anders geht, man hätte auch stur über Alser Straße bauen können und den 43er killen. Auch beim neuen Südast der U2 sieht man diesen Ansatz, weil es z.B. keine Station bei der Kellermanngasse gibt.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Schienenfreak (19.06.2016, 21:21): Schreibfehler ausgebessert.
20.06.2016, 08:29#56
Es ist ja uch keiner dafür den 67er nach Eröffnung der U1 so zu belasen wie er jetzt fährt oder bist du etwa dafür?

Ja, ich bin dafür!

Und in Wien sind U-Bahnen, besonders die U3, teilweiße die U6 und der ältersten teil der U2, absolut keine Express Linien. Und auch die neue U5 wird bei Ihrem ersten Abschnitv absolut keine Express Linie sein

Genau das ist ja der große Fehler im Wiener U-Bahn-Netz: Die U-Bahn wurde aus sturer Straßenbahnersatz eingerichtet, statt, wie es sein sollte, als Expresslinie. Bei der U3 z.B. hätte eine Station in der Mahü gereicht und dafür 52er und 58er zum Ring gelassen werden sollen (wobei ich die U3 nie gebaut hätte, sondern stattdessen am Westbahnhof 2 Gleise tiefer gelegt hätte und eine S-Bahnstrecke mit den Stationen Stephansplatz, Landstraße und Simmering bevorzugt hätte), bei der U6 hätte der 8er auch gelassen werden sollen und bei der U1 Nord hätten Kagraner Platz und Leopoldau als Stationen gereicht, dafür der 25er belassen werden sollen. Eben so U2 ab Schottenring: Praterstern und Stadion hätten gereicht, dafür 21er belassen und auch bei der kommenden U1 Süd hätten Alaudagasse, Neulaa und Oberlaa gereicht und der 67er nicht beseitigt werden sollen. Die neue U5 übernimmt ja schlicht die U2, daher ist es keine Expresslinie, ab Frankhplatz sieht man aber Ansätze, dass es auch anders geht, man hätte auch stur über Alser Straße bauen können und den 43er killen. Auch beim neuen Südast der U2 sieht man diesen Ansatz, weil es z.B. keine Station bei der Kellermanngasse gibt.
Manches was du da geschrieben hast kannst du in keiner Großstadt der Welt durchsetzen. Ich mein ich gebe dir Recht was die MAHÜ betrifft, da hätte eine station genau in der Mitte zwischen Volkstheater und Westbahnhof völlig gereicht.

Was die U2 zwischen Schottenring und Stadion angeht, finde ich die Station Krieau etwas fehl am platz, man hätte die Station Messe-Prater nur Messe nennen sollen und dafür so bauen, das der vordere U-Bahn ausgang (Fahrtrichtung Seestadt) bei der Halle C/D ist un der hintere bei der Halle A. Zudem hätte man die Station Stadion so bauen sollen, das der hintere Ausgang da ist wo jetzt der vordere ist und den vorderen dementsprechend näher zum Fußballstadion. Denn wenn man ehrlich ist nutzen eh 95% der fahrgäste den vorderen Eingang beim Stadion. Und alles dazwischen, können die Leute zu fuß gehen, da ist eine Bim auch zu viel. Und auf der MAHÜ braucht man auch keine Bim selbst wenn die beiden stationen zu einer zusammengelegt werden.

Was die U1 Nord betrifft, finde ich lediglich die Station Aderklaaer Straße fehl am Platz, wobei jetzt nicht mehr so sehr, da ja ein Shoppingcenter und zwei Wohngebäude hingebaut wurden. So wie die U1 Nord gebaut wurde passt das schon und bei der U6 passt auch alles finde ich.

U1 Süd passt auch so wie sie kommt und auch das die Bim weg fällt passt so wie es ist. Man sollte den 67er finde ich dann statt dem 68A/B fahren lassen. Und das die Station Kellermanngasse nicht kommt finde ich eine frechheit, den gerade die hat viel mehr potenzial und Sinn als zum Beispiel einige andere Stationen im Netz die realisiert wurden
20.06.2016, 09:38#57
Danke für die Antworten. Nach Schwechat finde ich, ist eine U-Bahn schon notwendig. Dort ist autoverkehrsmäßig einiges los und die S7 im Halbstundentakt als einziges höherrangiges Verkehrsmittel ist definitiv zu wenig.
Schmarrn. Weil die S7 deiner Ansicht nach "zu wenig" ist, willst du gleich eine paralleführende U-Bahn bauen? Geht's noch? :rolleyes:

Den 71A entsprechend verstärken oder die Intervalle der S7 verdichten dürfte da eine weitaus billigere und sinnvollere Lösung sein. Besonders im Hinblick auf die eigentlich allgemein bekannte Tatsache, dass Wien nie U-Bahn.Strecken nach Niederösterreich errichten wird (es sei denn, NÖ würde sich an den Kosten beteiligen, wovon aber nicht auszugehen ist).

Und ich habe die paar Male, die ich die S7 benützt habe, nicht das Gefühl gehabt, dass die Züge so überfüllt sind, wie du es anscheinend glauben machen möchtest.
20.06.2016, 09:54#58
Wieso? Hier geht es um Bedarf, und der ist sichtlich nicht gegeben. Wäre der Bedarf da, würde auch jetzt schon mehr als ein Zug pro Stunde fahren.
Einspruch! Selbst, wenn wo Bedarf gegeben ist, heißt das in AT nicht, dass auch mehr Züge in Verkehr gesetzt werden.
Zudem ist es im ÖPNV so, dass das Angebot stimmen muss, damit die Fahrgäste kommen.
20.06.2016, 10:15#59
Wieso? Hier geht es um Bedarf, und der ist sichtlich nicht gegeben. Wäre der Bedarf da, würde auch jetzt schon mehr als ein Zug pro Stunde fahren.
Einspruch! Selbst, wenn wo Bedarf gegeben ist, heißt das in AT nicht, dass auch mehr Züge in Verkehr gesetzt werden.
Richtig, weil es erst jemanden geben muss, der die zusätzlichen Züge zahlt. Und der wird sich vorher genau ansehen, ob das wirtschaftlich ist. Im vorliegenden Fall wäre es das nicht.

Zitat von 5047.090
Zudem ist es im ÖPNV so, dass das Angebot stimmen muss, damit die Fahrgäste kommen.
Die S80 ist im Abschnitt Hauptbahnhof - Stadlau sehr gut ausgelastet, gerade weil sie nur stündlich fährt. Das Angebot stimmt also jetzt schon. Deine "Logik" geht somit ins Leere.
20.06.2016, 15:53#60
Zitat von 5047.090
Zudem ist es im ÖPNV so, dass das Angebot stimmen muss, damit die Fahrgäste kommen.
Die S80 ist im Abschnitt Hauptbahnhof - Stadlau sehr gut ausgelastet, gerade weil sie nur stündlich fährt. Das Angebot stimmt also jetzt schon. Deine "Logik" geht somit ins Leere.
Nicht jede Argumentation ist für jeden Fall anwendbar. In gewissen Relationen braucht man ein attraktives Angebot, damit es genutzt wird. In anderen ist die Nachfrage grundsätzlich so hoch, dass auch ein geringes Angebot angenommen wird (wobei in diesen Fällen ein besseres Angebot oft noch deutlich mehr Fahrgäste zu den Öffis locken würde).