Stadtbahn - Gürtellinie und Verbindungsbogen
299 Beiträge · Seite 2 von 15
26.04.2008, 20:44#21
Gumpendorfer Straße

Diese Bilder will ich euch nicht vorenthalten, ...

... auch wenn mich die Dampfära der Stadtbahn herzlich wenig interessiert.

Wer steht denn da zwischen den Gleisen?

Ein bekanntes Motiv, das es hier in deutlich besserer Qualität zu sehen gibt. Es scheint sich aber nicht um dasselbe Foto zu handeln.

Ganz in rot ...

Oberhalb des rechten Bahnsteigdaches sind Kuppel und Türme der Kirche Maria vom Siege zu sehen.

Nur wenige N/n/n1 wurden in den letzten Betriebsjahren noch neu lackiert. Die Seitentafel ist zeigt übrigens korrekt "DG" - ist ja auch eine gestellte Aufnahme.

Ein bekannter Staßenbahn-Fotograf, bei dessen Aufnahmen das Rot immer sehr dunkel wirkt, war Werner Frank - ob dieses Bild wohl von ihm ist? Andererseits erinnert es von der Komposition her doch sehr an die vorherige Fotografie, bei welcher der rote Lack wiederum eher hell erscheint ...

Die links zu sehenden Tafeln dienten den Fahrern als Orientierung, wo sie denn - je nach Zuglänge - am besten halten sollten.
_____
EDIT: Beim Link unter Bild 4 handelt es sich anscheinend nicht um dieselbe Fotografie.

Diese Bilder will ich euch nicht vorenthalten, ...

... auch wenn mich die Dampfära der Stadtbahn herzlich wenig interessiert.


Wer steht denn da zwischen den Gleisen?


Ein bekanntes Motiv, das es hier in deutlich besserer Qualität zu sehen gibt. Es scheint sich aber nicht um dasselbe Foto zu handeln.

Ganz in rot ...

Oberhalb des rechten Bahnsteigdaches sind Kuppel und Türme der Kirche Maria vom Siege zu sehen.

Nur wenige N/n/n1 wurden in den letzten Betriebsjahren noch neu lackiert. Die Seitentafel ist zeigt übrigens korrekt "DG" - ist ja auch eine gestellte Aufnahme.


Ein bekannter Staßenbahn-Fotograf, bei dessen Aufnahmen das Rot immer sehr dunkel wirkt, war Werner Frank - ob dieses Bild wohl von ihm ist? Andererseits erinnert es von der Komposition her doch sehr an die vorherige Fotografie, bei welcher der rote Lack wiederum eher hell erscheint ...

Die links zu sehenden Tafeln dienten den Fahrern als Orientierung, wo sie denn - je nach Zuglänge - am besten halten sollten.
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EDIT: Beim Link unter Bild 4 handelt es sich anscheinend nicht um dieselbe Fotografie.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von N1_2888 (26.04.2008, 20:51)
27.04.2008, 11:11#22
RE: Stadtbahn - Gürtellinie und Verbindungsbogen
ZitatOriginal von Rush Hour
Wieso man nicht die Rampe Meidling beibehalten hat und die U6 von MH ohne Station direkt zur Philadelphiabrücke verlängert hat werde ich auch nicht so bald verstehen aber man brauchte wohl die für Wien typischen kurzen Stationsabstände (Meidling Hauptstraße - Längenfeldgasse: 525m; Längenfeldgasse - Niederhofstraße: 578m).
Eine Rolle spielte bestimmt der U-Bahn-Anschluss des doch massiven Amtsgebäudes in der Niederhofstraße. Die eigenen Beamten wollen schließlich auch bedient werden!
27.04.2008, 12:32#23
ZitatEin bekanntes Motiv, das es hier in deutlich besserer Qualität zu sehen gibt. Es scheint sich aber nicht um dasselbe Foto zu handeln.
Also wenn es sich beim gerasterten Exemplar nicht um eine Ausschnittsvergrößerung des selben Negativs handelt, dann sind beide Fotografen direkt nebeneinander gestanden und haben im gleichem Moment ausgelöst. Die Straßenbahnwagen sind ident, die Position der Autos stimmt überein, auch die beiden Leute die vor dem Auto links unten die Straße überqueren und der Schatten des Hauses, der über den Beiwagen des Richtung Westbahnhof fahrenden Straßenbahnzugs fällt.
Ich frage mich allerdings, von wo aus das fotografiert wurde... aus einem der Häuser die damals am jetzigen äußeren Gürtel standen?
27.04.2008, 13:08#24
RE: Stadtbahn - Gürtellinie und Verbindungsbogen
ZitatOriginal von marsupialeater
Eine Rolle spielte bestimmt der U-Bahn-Anschluss des doch massiven Amtsgebäudes in der Niederhofstraße. Die eigenen Beamten wollen schließlich auch bedient werden!
Das massive Amtsgebäude ist das Wählamt der Telekom, hat also nichts mit den Beamten der Gemeinde Wien zu tun. Im Gegenteil: Die Unterfahrung dieses Gebäudes stellte eine extreme Herausforderung an die U-Bahn-Bauer dar, weil auch geringe Erschütterungen auf Grund der sensiblen Technik unbedingt vermieden werden mussten.
27.04.2008, 13:32#25
ZitatOriginal von N1_2888
Gumpendorfer Straße
Die links zu sehenden Tafeln dienten den Fahrern als Orientierung, wo sie denn - je nach Zuglänge - am besten halten sollten.
Hmm.
Beim 8-Wagen-Zug lass ich mir den Haltepunkt ganz vorne am nördlichsten Bahnsteigende ja einreden. Aber warum ist der Haltepunkt für den 4-Wagen-Zug weiter vorne, als jener für den 5-Wagen-Zug?
Gefühlsmäßig würd ich ja die Tafeln 4 und 5 tauschen, oder?
27.04.2008, 14:13#26
@ WeSt: Ich hab mich zuerst auch getäuscht und geglaubt, dass es sich um ein und dasselbe Foto handelt. Verschiedene Details weisen aber eindeutig darauf hin, dass beide Bilder unmittelbar nacheinander aufgenommen wurden.
@ martin8721: Das hat mir der Inhaber der "Drehscheibe" erzählt. Vielleicht wurden da neben der bloßen Zuglänge auch andere Umstände berücksichtigt ...
@ martin8721: Das hat mir der Inhaber der "Drehscheibe" erzählt. Vielleicht wurden da neben der bloßen Zuglänge auch andere Umstände berücksichtigt ...

27.04.2008, 14:20#27
ZitatOriginal von N1_2888
Das hat mir der Inhaber der "Drehscheibe" erzählt. Vielleicht wurden da neben der bloßen Zuglänge auch andere Umstände berücksichtigt ...
Ist zwar OT aber Hr. Pusch ist leider verstorben. Somit gibt es "Die Drehscheibe" auch nicht mehr. Das ganze Geschäft wurde bereits ausgeräumt. Was mit den Strassenbahn/Stadtbahngegenstanden passiert ist, kann ich nicht sagen, leider.
27.04.2008, 14:30#28
ZitatOriginal von 25erjetzt26er
Ist zwar OT aber Hr. Pusch ist leider verstorben.
Ich weiß jetzt gar nicht, was ich schreiben soll ...

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Letzten Sommer hat er mich noch mit meinen zehn Zielschildern und einer dieser Tafeln, wie man sie am letzten Bild sehen kann, in seinem Auto nach Hause kutschiert und mir dabei einiges von der Stadtbahn erzählt ...
Auch wenn sie hier nicht mitlesen werden: Mein herzliches Beileid an die Angehörigen.
27.04.2008, 14:34#29
RE: Stadtbahn - Gürtellinie und Verbindungsbogen
ZitatOriginal von schaffnerlos
Das massive Amtsgebäude ist das Wählamt der Telekom, . . . .
Ich glaube, er meint das Gebäude in dem der Interspar ist. Da sind Magistrats-Dienststellen der Gemeinde Wien drinnen (MA 46, Baupolizei usw.).
27.04.2008, 16:19#30
ZitatOriginal von martin8721
Hmm.
Beim 8-Wagen-Zug lass ich mir den Haltepunkt ganz vorne am nördlichsten Bahnsteigende ja einreden. Aber warum ist der Haltepunkt für den 4-Wagen-Zug weiter vorne, als jener für den 5-Wagen-Zug?
Gefühlsmäßig würd ich ja die Tafeln 4 und 5 tauschen, oder?
das hatte was mit den, an manchen säulen angebrachten, mikrophonen zu tun !
damit der zugbegleiter immer das mikro genau vor seinem ausstieg gehabt hat..!!

27.04.2008, 19:23#31
ZitatOriginal von ustrab
das hatte was mit den, an manchen säulen angebrachten, mikrophonen zu tun !
damit der zugbegleiter immer das mikro genau vor seinem ausstieg gehabt hat..!!
Aja, stimmt!
Das waren ja die berühmten "Säulenflüsterer".

27.04.2008, 23:45#32
RE: Stadtbahn - Gürtellinie und Verbindungsbogen
ZitatOriginal von hema
Ich glaube, er meint das Gebäude in dem der Interspar ist. Da sind Magistrats-Dienststellen der Gemeinde Wien drinnen (MA 46, Baupolizei usw.).
Da sind ein ganzer Haufen Dienststellen drinnen, ist eines der größten Gebäude des Magistrates, hatte mal die Ehre, es für Bestandspläne komplett aufzumessen.
28.04.2008, 19:38#33
ZitatIch hab mich zuerst auch getäuscht und geglaubt, dass es sich um ein und dasselbe Foto handelt. Verschiedene Details weisen aber eindeutig darauf hin, dass beide Bilder unmittelbar nacheinander aufgenommen wurden.
Du hast recht - und zwar die bessere Version vor der gerasterten.
28.04.2008, 21:21#34
Ich mach dann mal weiter ...
Burggasse

Da hat sich wohl jemand mit dem Bahnsteig geirrt.

1978 erhielt die Haltestelle einen neuen südlichen Ausgang beim Urban-Loritz-Platz, wobei auch gleich die Bahnsteigdächer verlängert wurden. Das damals errichtete Stationsgebäude wurde vor einigen Jahren im Zuge der Überbauung mit der neuen Hauptbibliothek wieder abgerissen. In diesem Zusammenhang ist vielleicht noch zu erwähnen, dass man heutzutage anscheinend unfähig ist, mit den Wagner'schen Natursteinmauern bei Sanierungen oder Umbauten so umzugehen, dass das Ergebnis nicht grauenhaft aussieht (vgl. auch die östliche, zum Fußgänger- und Radweg umfunktionierte Rampe des Verbindungsbogens).
_____

Ein N/n/n1-Vierwagenzug auf dem Weg nach Meidling.

Hier wird eifrig am Oberbau herumgewerkelt. Vielleicht stehen die Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Errichtung der Station Thaliastraße, welche dieser Zug der Linie GD im Begriff ist zu passieren.

TU1 6122 bei Fahrleitungsarbeiten in der schon im Rohbau fertiggestellten Station.

Rund 25 Jahre früher hatte es hier noch so ausgesehen.
_____
Josefstädter Straße

Dampfstadtbahn und Straßenbahn (G+p2) einmütig nebeneinander.

In Schwachlastzeiten genügten auf der Linie G Dreiwagenzüge.
_____
Alser Straße

Ein N1/n2-Fünfwagenzug. Dort, wo man am Dach des Triebwagens die Topfantenne für den Zugfunk ausmachen kann, befand sich zuvor ein einsamer Dachlüfter der Marke STABEG. Welchen Zweck der wohl hatte ...?
_____
Als nächstes kommt dann der Bahnhof Michelbeuern dran (dann, wann ich die Bilder fertig geordnet hab
).
Burggasse

Da hat sich wohl jemand mit dem Bahnsteig geirrt.


1978 erhielt die Haltestelle einen neuen südlichen Ausgang beim Urban-Loritz-Platz, wobei auch gleich die Bahnsteigdächer verlängert wurden. Das damals errichtete Stationsgebäude wurde vor einigen Jahren im Zuge der Überbauung mit der neuen Hauptbibliothek wieder abgerissen. In diesem Zusammenhang ist vielleicht noch zu erwähnen, dass man heutzutage anscheinend unfähig ist, mit den Wagner'schen Natursteinmauern bei Sanierungen oder Umbauten so umzugehen, dass das Ergebnis nicht grauenhaft aussieht (vgl. auch die östliche, zum Fußgänger- und Radweg umfunktionierte Rampe des Verbindungsbogens).
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Ein N/n/n1-Vierwagenzug auf dem Weg nach Meidling.

Hier wird eifrig am Oberbau herumgewerkelt. Vielleicht stehen die Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Errichtung der Station Thaliastraße, welche dieser Zug der Linie GD im Begriff ist zu passieren.

TU1 6122 bei Fahrleitungsarbeiten in der schon im Rohbau fertiggestellten Station.

Rund 25 Jahre früher hatte es hier noch so ausgesehen.
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Josefstädter Straße
Dampfstadtbahn und Straßenbahn (G+p2) einmütig nebeneinander.

In Schwachlastzeiten genügten auf der Linie G Dreiwagenzüge.
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Alser Straße

Ein N1/n2-Fünfwagenzug. Dort, wo man am Dach des Triebwagens die Topfantenne für den Zugfunk ausmachen kann, befand sich zuvor ein einsamer Dachlüfter der Marke STABEG. Welchen Zweck der wohl hatte ...?
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Als nächstes kommt dann der Bahnhof Michelbeuern dran (dann, wann ich die Bilder fertig geordnet hab
). 28.04.2008, 21:42#35
Das sieht man wieder, was der Bau der Bibliothek am ULP für ein Verbrechen gegen die Ästhetik war...
28.04.2008, 23:37#36
ZitatOriginal von Linie 41
Das sieht man wieder, was der Bau der Bibliothek am ULP für ein Verbrechen gegen die Ästhetik war...
Interessant, ich finde die Bücherei eine der wenigen wirklich gut gelungen Großbauten der letzte Jahre in Wien. Der alte Aufgang zum ULP war ein Verbrechen, das schon.
29.04.2008, 08:36#37
ZitatOriginal von schaffnerlos
Interessant, ich finde die Bücherei eine der wenigen wirklich gut gelungen Großbauten der letzte Jahre in Wien. Der alte Aufgang zum ULP war ein Verbrechen, das schon.
Nein, tut mir leid, bei mir ist es genau umgekehrt - da gibt es meiner Meinung nach wesentlich gelungenere Gebäude. Oben wirkt das wie ein lustloser Betonquader, der seitlich abgeschrägt ist und unten die Station ist total unfreundlich und dunkel. Was nicht heißen soll, daß der alte Aufgang ULP besser war, nur war damals wenigstens noch die Station offen.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (29.04.2008, 08:38)
29.04.2008, 20:49#38
Michelbeuern, Teil 1

Einer der (zumindest in fotografisch festgehaltener Form) seltenen G-Achtwagenzüge.

Hier waren immer die außerhalb der HVZ nicht benötigten Zugteile abgestellt.

Etwas weiter abseits.

N 2837 mit noch ziemlich gut erhaltenem Altlack.

Einer der beiden UNH. Heute sieht er so aus. :-/

Die UNH wurden für's Ziehen von U-Bahn-Hilfsfahrzeugen im Stadt- und Straßenbahnnetz benötigt.



NL 6220 mit einem versuchsweise zum Schneepflug umfunktionierten Schienentransportwagen.

Einer der (zumindest in fotografisch festgehaltener Form) seltenen G-Achtwagenzüge.

Hier waren immer die außerhalb der HVZ nicht benötigten Zugteile abgestellt.

Etwas weiter abseits.

N 2837 mit noch ziemlich gut erhaltenem Altlack.

Einer der beiden UNH. Heute sieht er so aus. :-/

Die UNH wurden für's Ziehen von U-Bahn-Hilfsfahrzeugen im Stadt- und Straßenbahnnetz benötigt.



NL 6220 mit einem versuchsweise zum Schneepflug umfunktionierten Schienentransportwagen.
29.04.2008, 21:11#39
ZitatOriginal von schaffnerlos
Interessant, ich finde die Bücherei eine der wenigen wirklich gut gelungen Großbauten der letzte Jahre in Wien. Der alte Aufgang zum ULP war ein Verbrechen, das schon.
D'accord.
Vor allem von Innen finde ich die neue Bücherei ganz toll!
Großzügig angelegte Räume, modernes Equipment und eine tolle Aussicht auf die Wiener Hausberge.
Auch das Cafè Canetti mit der Aussichtsplattform finde ich sehr nett!
ZitatOriginal von Linie 41
Nein, tut mir leid, bei mir ist es genau umgekehrt - da gibt es meiner Meinung nach wesentlich gelungenere Gebäude.
Einfach nur aus Neugier:
Welche sind das, die dir gut gefallen?
30.04.2008, 10:58#40
Das sind alles SPITZENBILDER
Mal Interessenshalber - Was kostet eine Sonderfahrt mit den alten N1/n1 auf der U6 (vorzugsweise bei Nacht bzw am WE)??
Mal Interessenshalber - Was kostet eine Sonderfahrt mit den alten N1/n1 auf der U6 (vorzugsweise bei Nacht bzw am WE)??