Stadtbahn - Gürtellinie und Verbindungsbogen
299 Beiträge · Seite 3 von 15
30.04.2008, 12:14#41
ZitatOriginal von BedrockInn
Mal Interessenshalber - Was kostet eine Sonderfahrt mit den alten N1/n1 auf der U6 (vorzugsweise bei Nacht bzw am WE)??
Sie wird nichts kosten, da die N1-n2-N1-Garnitur ein Museumsfahrzeug ist und daher nicht zu mieten ist für Normalsterbliche.
Die Frage ist auch, ob diese Garnitur überhaupt auf de heutigen U6 in der Betriebszeit überhaupt fahren darf.
mfG
Luki
30.04.2008, 13:29#42
ZitatOriginal von BedrockInn
Mal Interessenshalber - Was kostet eine Sonderfahrt mit den alten N1/n1 auf der U6 (vorzugsweise bei Nacht bzw am WE)??
Offiziell bieten die WL so etwas gar nicht an.
Inoffiziell: ein paar Flaschen Wein für die Leute im Stellwerk und einen unaufmerksamen Museumswächter im Straßenbahnmuseum.

30.04.2008, 13:44#43
ZitatOriginal von Zug fährt ab!
. . . . und einen unaufmerksamen Museumswächter im Straßenbahnmuseum.
ULHP wacht 25 Stunden im Tag über seine Schützlinge! Da könntest du dich noch eher ungestraft über die Aktuelle hermachen, als über eines "seiner" Museumsfahrzeuge.

30.04.2008, 13:49#44
ZitatOriginal von Luki32
...
Die Frage ist auch, ob diese Garnitur überhaupt auf de heutigen U6 in der Betriebszeit überhaupt fahren darf.
mfG
Luki
Die T1 dürfen ja auch mitten am Tag auf der U6 herum fahren.
30.04.2008, 14:06#45
Na ja, es gibt eben dürfen und dürfen! 

30.04.2008, 14:34#46
ZitatOriginal von Luki32
ZitatOriginal von BedrockInn
Mal Interessenshalber - Was kostet eine Sonderfahrt mit den alten N1/n1 auf der U6 (vorzugsweise bei Nacht bzw am WE)??
Sie wird nichts kosten, da die N1-n2-N1-Garnitur ein Museumsfahrzeug ist und daher nicht zu mieten ist für Normalsterbliche.
Die Frage ist auch, ob diese Garnitur überhaupt auf de heutigen U6 in der Betriebszeit überhaupt fahren darf.
mfG
Luki
Die wurde ja nie zufriedenstellend beantwortet... die einen sagen, die N1 wären mit den aktuellen Sicherheitseinrichtungen kompatibel, die anderen sagen die Sicherheitseinrichtungen seien geändert und die NH entsprechend umgebaut worden.
30.04.2008, 17:10#47
Laut dem Bohmann-Buch von 1988 wurde anlässlich der Umstellung auf Rechtsverkehr die magnetische Zugbeeinflussung derart umgebaut, dass statt zwei Gleis- und einem Fahrzeugmagneten von da an das Verhältnis genau umgekehrt war. Für mich klingt das schon nach einer gewissen Inkompatibilität, aber wie schon oftmals geschrieben, hab ich von diesen Dingen nicht allzu viel Ahnung.
Mich würd's schon freuen, wenn die N1 endlich die noch fehlenden "Wenn Lampe leuchtet, bitte ziehen"-Türschildchen bekommen würden. Glaubt ihr, dass es was bringen würde, wenn man den Straßenbahnmuseum mal eine E-Mail schreiben würde, in dem man dezent darauf hinweist?
_____
Michelbeuern, Teil 2

So präsentierten sich die ersten Serien der N1/n2 - das Image der roten Schuhschachteln sollten sie nie mehr wegbekommen ... :-/ Der in seiner Einsamkeit etwas überflüssig wirkende STABEG-Dachlüfter befand sich auf dem Dach der B-Plattform.

Ein neuer Vierwagenzug - auf der A-Seite von Triebwagen 2888 befindet sich der Überstromschalter.

Kleine Änderung - große Wirkung. Mit den ab 1956 in dieser Form ausgeführten Seitenwänden wirkten die N1/n2 ausgesprochen gefällig - jeder, der was anderes behauptet, ist dumm.
2999 wurde 1971 zum NR 6899 - da die Stadtbahnwagen erst im Zeitraum von 1969 bis 1972 die im Bild oberhalb der Blattfedern zu sehenden Schwingungsdämpfer erhielten, scheint es relativ kurz vor dem Umbau aufgenommen worden zu sein. Der STABEG-Lüfter ist übrigens schon weg.

All das ist schon seit langem Vergangenheit: Der 8er, die Remisenanlagen aus dem Jahr 1927 und die darin abgestellten Fahrzeuge.

Die Hallentore waren mit römischen Zahlen beschriftet. Rechts neben diesen Schildern wurden später solche mit normalen arabischen Zahlen angebracht.

Solche Bauzüge kamen v.a. während der U-Bahn-Bauarbeiten zum Einsatz.

Das weitläufige Gelände des Betriebsbahnhofes.

Das Flugdach, welches ebenfalls 1999 abgerissen wurde. In der Mitte ist entweder der erste NH 6895 oder der Rüstwagen 6899 zu sehen - beide Fahrzeuge hatten keinen schwarzen Zierstreifen. Ich glaube, es ist eher Letzterer.

Das ist definitiv 6899. Leider erkennt man nicht wirklich, welcher Wagen sich unmittelbar hinter ihm befindet.
Mich würd's schon freuen, wenn die N1 endlich die noch fehlenden "Wenn Lampe leuchtet, bitte ziehen"-Türschildchen bekommen würden. Glaubt ihr, dass es was bringen würde, wenn man den Straßenbahnmuseum mal eine E-Mail schreiben würde, in dem man dezent darauf hinweist?

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Michelbeuern, Teil 2

So präsentierten sich die ersten Serien der N1/n2 - das Image der roten Schuhschachteln sollten sie nie mehr wegbekommen ... :-/ Der in seiner Einsamkeit etwas überflüssig wirkende STABEG-Dachlüfter befand sich auf dem Dach der B-Plattform.

Ein neuer Vierwagenzug - auf der A-Seite von Triebwagen 2888 befindet sich der Überstromschalter.

Kleine Änderung - große Wirkung. Mit den ab 1956 in dieser Form ausgeführten Seitenwänden wirkten die N1/n2 ausgesprochen gefällig - jeder, der was anderes behauptet, ist dumm.
2999 wurde 1971 zum NR 6899 - da die Stadtbahnwagen erst im Zeitraum von 1969 bis 1972 die im Bild oberhalb der Blattfedern zu sehenden Schwingungsdämpfer erhielten, scheint es relativ kurz vor dem Umbau aufgenommen worden zu sein. Der STABEG-Lüfter ist übrigens schon weg.
All das ist schon seit langem Vergangenheit: Der 8er, die Remisenanlagen aus dem Jahr 1927 und die darin abgestellten Fahrzeuge.

Die Hallentore waren mit römischen Zahlen beschriftet. Rechts neben diesen Schildern wurden später solche mit normalen arabischen Zahlen angebracht.

Solche Bauzüge kamen v.a. während der U-Bahn-Bauarbeiten zum Einsatz.

Das weitläufige Gelände des Betriebsbahnhofes.

Das Flugdach, welches ebenfalls 1999 abgerissen wurde. In der Mitte ist entweder der erste NH 6895 oder der Rüstwagen 6899 zu sehen - beide Fahrzeuge hatten keinen schwarzen Zierstreifen. Ich glaube, es ist eher Letzterer.

Das ist definitiv 6899. Leider erkennt man nicht wirklich, welcher Wagen sich unmittelbar hinter ihm befindet.
01.05.2008, 20:11#48
ZitatLaut dem Bohmann-Buch von 1988 wurde anlässlich der Umstellung auf Rechtsverkehr die magnetische Zugbeeinflussung derart umgebaut, dass statt zwei Gleis- und einem Fahrzeugmagneten von da an das Verhältnis genau umgekehrt war. Für mich klingt das schon nach einer gewissen Inkompatibilität, aber wie schon oftmals geschrieben, hab ich von diesen Dingen nicht allzu viel Ahnung.
Das klingt dann definitiv nach einem Umbau, folglich wurden wohl auch die noch verbliebenen NH umgebaut.
Allerdings... weiß jemand, seit wann die Wagen im Museum sind? Ich bilde mir vage ein, daß die vorher auch als NH im Einsatz waren... wenn sie erst nach Sommer 1988 in den Museumsstand kamen dürften sie die neuen Magneten haben... oder wurden sie gar umgebaut? Fragen über Fragen...
Das Flugdach soll angeblich völlig durchlöchert gewesen sein, weil gerüchteweise Bedienstete mit dem Flaubertgewehr auf Taubenjagd gegangen sind...
01.05.2008, 20:54#49
ZitatOriginal von WeSt
Allerdings... weiß jemand, seit wann die Wagen im Museum sind? Ich bilde mir vage ein, daß die vorher auch als NH im Einsatz waren... wenn sie erst nach Sommer 1988 in den Museumsstand kamen dürften sie die neuen Magneten haben... oder wurden sie gar umgebaut? Fragen über Fragen...
Laut der dem Museumskatalog von 1999 (3. Auflage) kamen beide NH 1989 in den Museumswagenstand. Das man's ja im Straßenbahnmuseum oft mit den Restaurierungen nicht so genau nimmt, ist es durchaus denkbar, dass - sofern die beiden Fahrzeuge ein Jahr zuvor noch umgebaut worden waren - 2872 und 2992 mit den heutigen Signalanlagen kompatibel sind.
Im Bahn-im-Film-Video über die U6-Nord ist auch anlässlich der kurz vor der Eröffnung der Strecke nach Floridsdorf durchgeführten Parallelfahrt der Museumsgarnitur mit einem T-Zweiwagenzug davon die Rede, dass beide Züge dank dem Gleiswechselbetrieb voll signalgesichtert unterwegs gewesen seien.
ZitatDas Flugdach soll angeblich völlig durchlöchert gewesen sein, weil gerüchteweise Bedienstete mit dem Flaubertgewehr auf Taubenjagd gegangen sind...
Bei nüchtener Betrachtung muss man feststellen, dass die Remisenanlagen sowieso nur ein Provisorum gewesen sind, wobei man bei der Errichtung 1927 sicher kaum auf die Idee gekommen wäre, dass sich all das größtenteils bis ins Jahr 1999 halten würde. Außerdem war der Gleisabstand nur bedingt für die T geeignet.
Es ist aber trotzdem schad drum ... Naja, die neue Betonhalle passt zumindest stilistisch zu der in den 80ern weiter südlich errichteten perfekt dazu ... :-/
Zu welcher Zeit war das denn ungefähr, als manche Bedienstete mit dem Gewehr durch die Gegend ballerten? Wenn das stimmt, dann rückt dies das damalige sowieso schon verrufene Personal in ein noch schieferes Licht ...
02.05.2008, 22:12#50
ZitatZu welcher Zeit war das denn ungefähr, als manche Bedienstete mit dem Gewehr durch die Gegend ballerten? Wenn das stimmt, dann rückt dies das damalige sowieso schon verrufene Personal in ein noch schieferes Licht ...
Mitte der 90er bis zum Abriß denke ich. Aus der selben Quelle habe ich auch die Anekdote, daß man versuchte, durch gezieltes Bügelschnalzen auf der Fahrleitung sitzende Tauben zu grillen versuchte. Bei beiden Geschichten würde ich aber mit einem gewissen Übertreibungsfaktor rechnen, möglicherweise ist das ein. oder zweimal vorgefallen. Die Aussage war aber, das Dach sei dadurch völlig zerlöchert worden.
03.05.2008, 21:09#51
ZitatOriginal von WeSt
Aus der selben Quelle habe ich auch die Anekdote, daß man versuchte, durch gezieltes Bügelschnalzen auf der Fahrleitung sitzende Tauben zu grillen versuchte.
Glaubst du wirklich, dass die Flugratten so lang sitzen geblieben sind?
ZitatOriginal von WeSt
Die Aussage war aber, das Dach sei dadurch völlig zerlöchert worden.
Das war vermutlich sowieso schon altersbedingt undicht - wenn's dann überall reingeregnet hat, konnten dem Stadtbahnerlatein nur noch weitere Nährstoffe zugeführt werden...

04.05.2008, 03:41#52
Ich bin mir sicher, dass das Flaubertgewehr auch in der Station Meidling eingesetzt wurde. Ich mein, irgendwie müssen die WL ja die dortigen Taubenmassen wegbekommen haben. 
Der wahre Kern dieser Geschichten liegt wohl darin, dass die Viecher bei den Bediensteten nicht gerade wohlgelitten waren. *g*
_____
Michelbeuern, Teil 3

Ein Dreiwagenzug der Linie G oder GD auf dem Weg zur Station Währinger Straße.

Dort, wo früher die außerhalb der HVZ nicht benötigten Zugteile abgestellt waren, ist heute das U6-Bahnsteiggleis der Station Michelbeuern-AKH Richtung Siebenhirten.

Ein Teil der Wagenschlange. Das W-Schild deutet auf die Zeit ab 1978 hin, ...

... wie auch die Zielschilder der unter dem Flugdach abgestellten Züge. Ich habe versucht, die Bilder chronologisch zu ordnen, was leider bei den vorigen Bildern größtenteils unmöglich war, weil es kaum Anhaltspunkte für das Aufnahmedatum gibt. So hab ich sie irgendwo dazwischen eingeschoben und mich dabei mehr auf den Ort der Aufnahme konzentriert.

Selber Ort, andere Jahreszeit. Auf dem Zielschild des Triebwagens ganz links neben der Flughalle steht "Währinger Straße - Volksoper" in Helvetica geschrieben, was mir die zeitliche Einordnung stark erleichtert hat.

Derselbe N1?

Ein Zug mit einem verkehrten "Sonderzug"-Schild - sieht man aber nur in starker Vergrößerung.

2976 am Zugschluss einer G oder GD-Garnitur, die in Richtung Meidling unterwegs ist.

NH 6895 bei Verschubarbeiten. Das Fahrpersonal ist schon auf den Geschmack des MIV gekommen.

Die ungewöhnliche Garnitur mit einem NH an der Spitze und einem Beiwagen am Schluss verschwindet in der Halle des Betriebsbahnhofes.
_____
Ganze 26 Bilder von Michelbeuern kommen noch auf euch zu, die letzten davon in Farbe.
_____
EDIT: Tippfehler korrigiert.

Der wahre Kern dieser Geschichten liegt wohl darin, dass die Viecher bei den Bediensteten nicht gerade wohlgelitten waren. *g*
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Michelbeuern, Teil 3

Ein Dreiwagenzug der Linie G oder GD auf dem Weg zur Station Währinger Straße.

Dort, wo früher die außerhalb der HVZ nicht benötigten Zugteile abgestellt waren, ist heute das U6-Bahnsteiggleis der Station Michelbeuern-AKH Richtung Siebenhirten.

Ein Teil der Wagenschlange. Das W-Schild deutet auf die Zeit ab 1978 hin, ...

... wie auch die Zielschilder der unter dem Flugdach abgestellten Züge. Ich habe versucht, die Bilder chronologisch zu ordnen, was leider bei den vorigen Bildern größtenteils unmöglich war, weil es kaum Anhaltspunkte für das Aufnahmedatum gibt. So hab ich sie irgendwo dazwischen eingeschoben und mich dabei mehr auf den Ort der Aufnahme konzentriert.

Selber Ort, andere Jahreszeit. Auf dem Zielschild des Triebwagens ganz links neben der Flughalle steht "Währinger Straße - Volksoper" in Helvetica geschrieben, was mir die zeitliche Einordnung stark erleichtert hat.


Derselbe N1?

Ein Zug mit einem verkehrten "Sonderzug"-Schild - sieht man aber nur in starker Vergrößerung.

2976 am Zugschluss einer G oder GD-Garnitur, die in Richtung Meidling unterwegs ist.

NH 6895 bei Verschubarbeiten. Das Fahrpersonal ist schon auf den Geschmack des MIV gekommen.

Die ungewöhnliche Garnitur mit einem NH an der Spitze und einem Beiwagen am Schluss verschwindet in der Halle des Betriebsbahnhofes.
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Ganze 26 Bilder von Michelbeuern kommen noch auf euch zu, die letzten davon in Farbe.
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EDIT: Tippfehler korrigiert.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von N1_2888 (04.05.2008, 03:43)
06.05.2008, 23:08#53
Michelbeuern, Teil 4

NH 6894 noch rot lackiert unter dem Flugdach. Die gelb unterstrichene Nummer sollte, so frühere Vermutungen, nur die Fahrzeuge augenscheinlich von den noch im Personenbetrieb befindlichen Wagen unterscheiden. Im vorletzten "tramway&modell" steht aber, das dies ein konkreter Hinweis auf das Vorhandensein einer schnellwirkenden Druckluftbremse für den Betrieb mit Arbeitsbeiwagen war.

Auf diesem Bild sieht man nicht nur sich hinsichtlich des Lacks unterscheidende NH, sondern auch eine jeweils andere Art modernisierter Plattformfenster. Die gummigefassten Ganzfenster waren die Erstausführung, die Halbfenster kamen dann später zum Einbau.

Ein nettes Stilleben mit einem PKW ganz links, dem ersten NH 6895 , einem weiteren NH, einem nicht weiter identifizierbaren Triebwagen ganz hinten, Kabeltrommelwagen kt 7132 und einem n2-Beiwagen dahinter.

Der nördliche Bereich des Bahnhofsareals.

Noch ein wenig weiter nordwärts. n2 5811, ein N1 und ein Gleichrichterwagen am Gleisende.

Hier sieht man letztgenannten genauer. Dieser N1, 2928, ist wohl mit demjenigen vom vorigen Bild nicht identisch - es fehlen die gelben Aufkleber auf den Fenstern.

Rüstwagen 6899 unterm Flugdach ...

... und einige Meter davor. Hinter dem verblechten Bereich, wo sich einstmals die Seitenfenster befanden, waren Schränke für die verschiedenen Gerätschaften situiert, die der Wagen mit sich führte.

Alle zwei NR wurden benötigt, um diese Schlange an Güterwagen zu ziehen. Vor der Schließung des Betriebsbahnhofes Hütteldort war 6899 übrigens dort stationiert.

NH 6894 noch rot lackiert unter dem Flugdach. Die gelb unterstrichene Nummer sollte, so frühere Vermutungen, nur die Fahrzeuge augenscheinlich von den noch im Personenbetrieb befindlichen Wagen unterscheiden. Im vorletzten "tramway&modell" steht aber, das dies ein konkreter Hinweis auf das Vorhandensein einer schnellwirkenden Druckluftbremse für den Betrieb mit Arbeitsbeiwagen war.

Auf diesem Bild sieht man nicht nur sich hinsichtlich des Lacks unterscheidende NH, sondern auch eine jeweils andere Art modernisierter Plattformfenster. Die gummigefassten Ganzfenster waren die Erstausführung, die Halbfenster kamen dann später zum Einbau.

Ein nettes Stilleben mit einem PKW ganz links, dem ersten NH 6895 , einem weiteren NH, einem nicht weiter identifizierbaren Triebwagen ganz hinten, Kabeltrommelwagen kt 7132 und einem n2-Beiwagen dahinter.

Der nördliche Bereich des Bahnhofsareals.

Noch ein wenig weiter nordwärts. n2 5811, ein N1 und ein Gleichrichterwagen am Gleisende.

Hier sieht man letztgenannten genauer. Dieser N1, 2928, ist wohl mit demjenigen vom vorigen Bild nicht identisch - es fehlen die gelben Aufkleber auf den Fenstern.

Rüstwagen 6899 unterm Flugdach ...

... und einige Meter davor. Hinter dem verblechten Bereich, wo sich einstmals die Seitenfenster befanden, waren Schränke für die verschiedenen Gerätschaften situiert, die der Wagen mit sich führte.

Alle zwei NR wurden benötigt, um diese Schlange an Güterwagen zu ziehen. Vor der Schließung des Betriebsbahnhofes Hütteldort war 6899 übrigens dort stationiert.
08.05.2008, 19:52#54
Michelbeuern, Teil 5
Ich merke, das Interesse lässt nach.
Nichtsdestotrotz kommt jetzt der fünfte und vorletzte Teil der Michelbeuern-Bilderserie, der letzte wird dann in Farbe sein.

NH 6895 mit einem der beiden Kesselwagen der Type "ks", von denen sich heute einer im Straßenbahnmuseum befindet.

Im Hintergrund ist wieder ein Gleichrichterwagen zu sehen.

Die NH-ks-Garnitur aus einem anderen Blickwinkel.

Alle drei verschiedene Generationen der elektrischen Stadtbahn unter einem (Flug-) Dach.

N1 2925, einer der beiden UNH (ehemaliger N(60)-Triebwagen) sowie der E6 4908.


Ich merke, das Interesse lässt nach.
Nichtsdestotrotz kommt jetzt der fünfte und vorletzte Teil der Michelbeuern-Bilderserie, der letzte wird dann in Farbe sein.
NH 6895 mit einem der beiden Kesselwagen der Type "ks", von denen sich heute einer im Straßenbahnmuseum befindet.

Im Hintergrund ist wieder ein Gleichrichterwagen zu sehen.

Die NH-ks-Garnitur aus einem anderen Blickwinkel.

Alle drei verschiedene Generationen der elektrischen Stadtbahn unter einem (Flug-) Dach.

N1 2925, einer der beiden UNH (ehemaliger N(60)-Triebwagen) sowie der E6 4908.


08.05.2008, 20:13#55
Das Interesse ist noch immer da, ich lese jedes Wort und schaue mich jedes Bild genau an.ZitatOriginal von N1_2888
Ich merke, das Interesse lässt nach.![]()
Nur weiter, diese Bilder sind eine wahre Schatztruhe.
08.05.2008, 21:06#56
Nein, das Interesse läßt keinesfalls nach!
08.05.2008, 22:18#57
Mach ja eh weiter. 
_____
Michelbeuern, 6. und letzter Teil

Im hintersten Winkel abgestellt und unter ungünstigen Lichtbedingungen aufgenommen: N1 2950 und ein n2 mit unbekannter Nummer.

Nun in Farbe: Die Wagenschlange außerhalb der Stoßzeit nicht benötigter Zugteile. Die seitlichen Linientafeln und das hochsommerlich wirkende Baumgrün grenzen den Aufnahmezeitpunkt auf Sommer 1976 oder 1977 ein.

N1 2932 ist aus irgendwelchen Gründen aufgebockt; hinter ihm stehen nebst zwei mir unbekannten Arbeitswagen ...

... einer der beiden UNH und zwei frisch überholte n2.

N1 2953; * 30. Jänner 1959, + 15. Juni 1983.

NH 6895; * 28. Februar 1961 als N1 2880, + unbekannt.

NR 6898. Die beiden NR waren vor der Ausmusterung 1997 nicht einmal mehr fahrfähig.

Auch das Arbeitswagengelb stand den Fahrzeugen gut (rot sowieso
), das neue Logo hingegen weniger. Bei diesem NH fehlt es eigenartigerweise. N1 2932 wurde 1983 einen Tag vorm Heiligen Abend ausgemustert.

Wieder 2953. "blitz" hat dieses wie auch das vorherige Foto wohl aus einem c6 aufgenommen. Erstaunlich, dass man hier damals noch Halbfenster durchgehen ließ.

Die Szenerie ist schon bekannt, wenngleich auch mit teilweise anderen Fahrzeugen. In Farbe ist der verkommene Zustand des Kabeltrommelwagens 7132 noch deutlicher zu sehen.
_____
Die nächsten Fotos folgen dem Streckenverlauf bis nach Heiligenstadt - danach kommt zu guter Letzt der Verbindungsbogen dran.

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Michelbeuern, 6. und letzter Teil

Im hintersten Winkel abgestellt und unter ungünstigen Lichtbedingungen aufgenommen: N1 2950 und ein n2 mit unbekannter Nummer.

Nun in Farbe: Die Wagenschlange außerhalb der Stoßzeit nicht benötigter Zugteile. Die seitlichen Linientafeln und das hochsommerlich wirkende Baumgrün grenzen den Aufnahmezeitpunkt auf Sommer 1976 oder 1977 ein.

N1 2932 ist aus irgendwelchen Gründen aufgebockt; hinter ihm stehen nebst zwei mir unbekannten Arbeitswagen ...

... einer der beiden UNH und zwei frisch überholte n2.

N1 2953; * 30. Jänner 1959, + 15. Juni 1983.

NH 6895; * 28. Februar 1961 als N1 2880, + unbekannt.

NR 6898. Die beiden NR waren vor der Ausmusterung 1997 nicht einmal mehr fahrfähig.

Auch das Arbeitswagengelb stand den Fahrzeugen gut (rot sowieso
), das neue Logo hingegen weniger. Bei diesem NH fehlt es eigenartigerweise. N1 2932 wurde 1983 einen Tag vorm Heiligen Abend ausgemustert.
Wieder 2953. "blitz" hat dieses wie auch das vorherige Foto wohl aus einem c6 aufgenommen. Erstaunlich, dass man hier damals noch Halbfenster durchgehen ließ.

Die Szenerie ist schon bekannt, wenngleich auch mit teilweise anderen Fahrzeugen. In Farbe ist der verkommene Zustand des Kabeltrommelwagens 7132 noch deutlicher zu sehen.
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Die nächsten Fotos folgen dem Streckenverlauf bis nach Heiligenstadt - danach kommt zu guter Letzt der Verbindungsbogen dran.
09.05.2008, 20:02#58
Hallo!
Zuerst einmal: sehr tolle Fotos!!! Freu mich schon auf mehr!
2tens:
Es gibt noch zwei NH die im Dienst der Wiener Linien sind, waren vor ca. 3 Wochen in MB kurz stationiert, wo sie jetzt sind weis ich nicht!
So bald ich sie erwische werde ich sie zu genüge ablichten. Damit wäre die Frage ob unsere Museumszüge fahrtauglich wären glaube ich erleditg?! Die letzten 2 NH wurden für den Transport in der Nacht verwendet und werden bald ausgemustert, kann aber sein das sie schon ausgemustert sind.
Angeblich, von einen guten Kollg. gehört, hat unser ULHP vor einen 4 Wagenzug zu bilden?
Sobald ich mehr weis sag ich es euch.
Ciao Chris
Zuerst einmal: sehr tolle Fotos!!! Freu mich schon auf mehr!

2tens:
Es gibt noch zwei NH die im Dienst der Wiener Linien sind, waren vor ca. 3 Wochen in MB kurz stationiert, wo sie jetzt sind weis ich nicht!
So bald ich sie erwische werde ich sie zu genüge ablichten. Damit wäre die Frage ob unsere Museumszüge fahrtauglich wären glaube ich erleditg?! Die letzten 2 NH wurden für den Transport in der Nacht verwendet und werden bald ausgemustert, kann aber sein das sie schon ausgemustert sind.
Angeblich, von einen guten Kollg. gehört, hat unser ULHP vor einen 4 Wagenzug zu bilden?
Sobald ich mehr weis sag ich es euch.
Ciao Chris
09.05.2008, 21:51#59
Also laut http://xover.mud.at/~tramway/stvkr-a-wiki/ind…Wien%2C_1977-2001%29 wurden die letzten beiden NH 2001 ausgemustert.
EDIT: Außerdem: NH != NR.
EDIT: Außerdem: NH != NR.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Zug fährt ab! (09.05.2008, 21:52)
12.05.2008, 08:20#60
ZitatOriginal von zydos
Es gibt noch zwei NH die im Dienst der Wiener Linien sind, waren vor ca. 3 Wochen in MB kurz stationiert, wo sie jetzt sind weis ich nicht!
Wie "Zug fährt ab" schon geschrieben bzw. verlinkt hat, wurden die letzten beiden NH am 16. Juni 2001 ausgemustert. Der letzte traurige Zweck der sich schon in ziemlich schlechtem Zustand befindlichen Wagen 6893 und 6897 war, den ehemaligen Schienentransportwagen sl 7101 zu schleppen, der beim Abriss der alten Anlagen von Michelbeuern 1999 mit einer Stützplanke versehen vor herabfallenden Trümmern schützen sollte. In der entsprechenden Liste von http://www.tramways.at/ sind außer den drei in San Diego befindlichen NH keine weiteren mehr verzeichnet, was darauf schließen lässt, dass beide Wagen schon (längst) verschrottet sind. Die sonstigen Angaben habe ich übrigens der Zeitschrift "tramway&modell" entnommen.
ZitatAngeblich, von einen guten Kollg. gehört, hat unser ULHP vor einen 4 Wagenzug zu bilden?
Zu schön, um wahr zu sein. Für einen Vierwagenzug wäre ein zweiter n2 erforderlich - mir ist nicht bekannt, dass noch einer (mit Ausnahme zweier Fahrgestelle) erhalten wäre.
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Nachschlag zu Michelbeuern

Der NH 6895 wurde am 10. Dezember 1990 skartiert (siehe Wiki).

Bald werden die E6/c6 selbst der Vergangenheit angehören.
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Währinger Straße

Ein Zug der Linie G auf dem Weg nach Heiligenstadt. Der Triebwagen am Zugschluss könnte 2975 sein - die Nummer ist aber schwer zu entziffern.

Zwar in Farbe, aber doch früher aufgenommen als das vorige Bild. Ein Achtwagenzug der Linie GW ist nach Hütteldorf unterwegs - das Zielschild im Heck ist nicht korrekt. Links ist das Gebäude des WIFI zu sehen.
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Nußdorfer Straße

Zwei Züge begegnen einander vor der Kulisse der Müllverbrennungsanlage Spittelau.
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EDIT: Grammatik
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von N1_2888 (12.05.2008, 08:24)