Stadtbahn - Gürtellinie und Verbindungsbogen

299 Beiträge · Seite 6 von 15
15.12.2008, 13:51#101
Zitat
Original von Clemens
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Original von Linie 5
Ich glaub 3.283 x 2.462 Pixel ist neuer Rekord! 8o :rolleyes:

Na und? Die Forensoftware skaliert das Bild eh auf 800x600 herunter. Lästig ist es nur, wenn Fotos direkt verlinkt werden. Dann werden sie nämlich in voller Pracht dargestellt und ziehen den ganzen Thread in die Breite.

Trotzdem hat das Bild satte 2MB im gegensatz zu "normalen" 800x600 Bildern mit nur 88KB. :lampe:
15.12.2008, 14:10#102
Zitat
Original von hema
Zitat
Original von Linie 41
Also an der Donaukanalschnellstraße würde ich mir definitiv nur eine Wohnung nehmen, wenn es sonst nur mehr freie Wohnungen direkt an der Autobahn gibt. :D

Wer weiß welches "ideenreiche" finanzielle Konstrukt hier eventuell erfunden wurde, um dort das Wohnen schlussendlich wirtschaftlich interessant zu machen!? ?(

Etliche Immobilien-Projekte gerieten (erst) mit zarter Hilfe seitens des Rathauses, seiner nachgeordneten Dienststellen und seiner Unternehmungen und Beteiligungen zum "Erfolg". :rolleyes:


soweit ich weiß, sollen sich dort Studenten eingemietet haben... schaut auch echt bewohnt aus. Allerdings sollten sie an der Beleuchtung dieses "neuen" Weges noch bisserl basteln: auf halber Höhe beim Heizkraftwerk versagen nämlich die Lampen ihren Dienst. :rolleyes:

so, aber jetzt: back to topic ;)
15.12.2008, 18:31#103
Zitat
Original von Linie 5
Trotzdem hat das Bild satte 2MB im gegensatz zu "normalen" 800x600 Bildern mit nur 88KB. :lampe:

Das liegt im erlaubten Bereich für Dateianhänge. Allerdings muss ich dir recht geben, ein Bild dieser miesen Qualität hätte in kleinerer Auflösung auch gereicht.
15.12.2008, 19:18#104
Zitat
Original von Linie 41
Also an der Donaukanalschnellstraße würde ich mir definitiv nur eine Wohnung nehmen, wenn es sonst nur mehr freie Wohnungen direkt an der Autobahn gibt. :D

Noch dazu keinerlei Infrastruktur. Die einzigen, die ich mir dort vorstellen kann, sind reiche WU-Studentenkinder, die das als Designer-Zweitwohnung direkt neben der WU verwenden.
15.12.2008, 20:25#105
Zitat
Original von 13er
Noch dazu keinerlei Infrastruktur. Die einzigen, die ich mir dort vorstellen kann, sind reiche WU-Studentenkinder, die das als Designer-Zweitwohnung direkt neben der WU verwenden.

Ach Du meinst dieses gesackelte Gesocks, welches mir über den Weg läuft, wenn ich zur Arbeit muß. Es ist wahrlich anstrengend gleich neben dem Tempel des Bösen zu arbeiten.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (15.12.2008, 20:25)
15.12.2008, 21:14#106
Zitat
Original von Linie 41
Zitat
Original von 13er
Noch dazu keinerlei Infrastruktur. Die einzigen, die ich mir dort vorstellen kann, sind reiche WU-Studentenkinder, die das als Designer-Zweitwohnung direkt neben der WU verwenden.

Ach Du meinst dieses gesackelte Gesocks, welches mir über den Weg läuft, wenn ich zur Arbeit muß. Es ist wahrlich anstrengend gleich neben dem Tempel des Bösen zu arbeiten.

Wir arbeiten ja sogar IM Haus des Bösen - zumindest wir aber auf dem guten Viertel der Macht! :D

OnTopic: Der Radweg über den Verbindungsbogen ist wirklich sehr schön geworden, ich bin im Sommer etliche Male dort gefahren. Wenn man schon nicht mehr mit der Stadtbahn drüber kann...
30.12.2008, 12:49#107
Auch von der Gürtelstadtbahn hab ich einige Bilder. Es ist nur ein kleiner Querschnitt. Auch hier begann ich erst vermehrt zu fotografieren, als absehbar war, daß die N1-n2-Garnituren bald am Ende der Einsatzzeit waren. In der Station Burggasse-Stadthalle ist ein Vierwagenzug mit dem führenden Triebwagen 2976 zu sehen. (Die längsten Züge auf der Gürtelstrecke waren 8-Wagen-Züge, während auf der Wiental-Donaukanal-Linie bis zu 9-Wagen-Züge eingesetzt werden konnten)

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In der gleichen Station ist der Triebwagen 2922 schon mit dem neuen Zielschild "Friedensbrücke" (ohne Linienangabe) zu sehen, was auf eine Aufnahme nach 1978 schließen läßt.
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Nur ein relativ schlechtes Bild habe ich von der Hochstrecke zwischen Nußdorfer Straße und Heiligenstadt. Ein Zug mit E6+c6-Wagen im März 1983:
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Am 20. März 1985 ist ein Zug bei der Einfahrt in Heiligenstadt festgehalten.
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Negatives Aushängeschild der Gürtelstadtbahn war über Jahre die Station Mariahilfer Straße-Westbahnhof. Die Aufnahme zeigt die Station nach einer kleinen Renovierung, die zumindest die Lichtverhältnisse ein wenig verbessern konnte. Der Gesamteindruck war aber nach wie vor "ostblockmäßig".
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Durch die Verlegung des Bahnsteiges wieder zurück zur Gürtelmitte im Zuge der Errichtung der U6 gab es eine offene Baugrube zwischen Gumpendorfer Straße und Mariahilfer Straße (21.9.1989). Im Hintergrund ist ein Zug der Linie 6 oder 64 in der Schleife Matrosengasse zu sehen.
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Triebwagen 2956 auf der Rampe zur Station Meidling-Hauptstraße als Linie WG, es muß also etwa 1977 gewesen sein:
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So war die Einfahrt nach Meidling vom Gürtel her am 23.3.1985:
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01.01.2009, 15:14#108
Zitat
Negatives Aushängeschild der Gürtelstadtbahn war über Jahre die Station Mariahilfer Straße-Westbahnhof. Die Aufnahme zeigt die Station nach einer kleinen Renovierung, die zumindest die Lichtverhältnisse ein wenig verbessern konnte. Der Gesamteindruck war aber nach wie vor "ostblockmäßig".

Anders wäre die Sache wohl gewesen, hätte man in den 50erjahren die originale Bahnsteigkonstruktion inklusive der Dächer unter der Betondecke erhalten. Aber daran hatte man wohl kein Interesse... mit der neuen Station muß man sich sehr modern vorgekommen sein!
Schade, daß Architektur der 50er bis teilweise sogar 80erjahre eine derartige Tristesse ausstrahlt! (mehr oder weniger auf Neuzustand renoviert zu beobachten beispielsweise im NIG der Uni Wien (1961) und im neuen elektrotechnischen Institut der TU (1969)).

Zitat
Durch die Verlegung des Bahnsteiges wieder zurück zur Gürtelmitte im Zuge der Errichtung der U6

Wieder ist gut... die Station aus den 50erjahren entsprach abgesehen von der Betondecke und der neuen Bahnsteiggestaltung exakt dem Original von 1898! 1954 wurden nur die Dächer entfernt, die Stiegenaufgänge erneuert, die Passage nebst Betondecke über den Bahnsteigen eingezogen, die Wände verfliest und das alte Aufnahmegebäude planiert.
01.01.2009, 18:43#109
Ist diese Station nicht gleichzeitig mit dem Bau des Westbahnhofes umgestaltet worden?? Für die damalige Zeit sicher eine Modernisierung ( breitere Bahnsteige, direkter Zugang mittels Tunnel zum Westbahnhof)
01.01.2009, 19:32#110
Zu dieser Station ist zu sagen, dass sie in der Zeit ihrer Existenz doch ziemlich gravierend umgestaltet wurde. Zu Beginn war das noch eine große Halle, welche bis zumindest Ende der 70er weitgehend in ihrem Ursprungszustand geblieben ist. Dann wurde offensichtlich eine Zwischendecke eingezogen und die Wände mit beigen Fliesen verkleidet (diese kleinen Dinger heißen sicher anders, weiß nur nicht wie :tongue: es gibt sie auch in den Ex-Ustrab-Stationen der U2). Zuletzt wurde im Bahnsteigbereich die Betondecke mit bahnsteigdachartigen Elementen ebenfalls verkleidet.
01.01.2009, 22:53#111
Zitat
Original von N1_2888
(diese kleinen Dinger heißen sicher anders, weiß nur nicht wie :tongue: es gibt sie auch in den Ex-Ustrab-Stationen der U2).


Kacheln? ?( ^^

@ Erdberg: vielen Dank für deine interessanten Fotographien - so kann ich wenigstens nachvollziehen, was mir alles vor meiner Zeit entgangen ist ;(
02.01.2009, 14:06#112
Zitat
Original von N1_2888
(diese kleinen Dinger heißen sicher anders, weiß nur nicht wie :tongue: es gibt sie auch in den Ex-Ustrab-Stationen der U2).

----> Mosaiksteinchen
02.01.2009, 16:27#113
Danke für die Info!

Die Betondecke der Station Mariahilfer Straße - Westbahnhof ist in den 80ern entgegen meinen vorigen Angaben tatsächlich genauso hoch gewesen wie davor, nur lässt sie Umgestaltung niedriger wirken. Im Ursprungszustand fehlten nämlich besagte Mosaiksteinchen und die Wände waren von unten bis zur Decke durchgehend weiß (oder hellgrau) verputzt. Die Beleuchtungskörper waren unmittelbar unter letzterer untergebracht und leuchteten somit die ganze Stationshalle aus.

Hier ein Scan (sehr bescheidener Qualität) aus dem Heft "Die Wiener Stadtbahn", das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums dieses Verkehrsmittels herausgegeben und vom Museumsdirektor der Herzen verfasst wurde: :D
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Der Letztzustand:
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Quelle: http://xover.mud.at/~tramway/fotokiste/show.p…stria-fotos&msg=3503
02.01.2009, 21:43#114
DIe Bahnsteige wurden nicht verbreitert!
Beim Umbau des Westbahnhofs 1954 wurden alle oberirdischen Teile der Haltestelle abgerissen, die Stützmauern der Bahnsteige glatt verputzt (und verfliest, das habe ich mit Karl Holzinger in der Stadtverkehrsliste einmal ausgiebig diskutiert, die Fliesen gehören zur Originalausstattung und sind nur auf dem schlechten SW-Foto nicht erkennbar!), die Betondecke eingezogen und am oberen Ende der (etwas verkürzten) Stiegenaufgänge eine hallenartige Passage eingezogen (dafür wurde auch das Niveau des Europaplatzes angehoben, vorher ging es von der Gürtelfahrbahn zum Bahnhof deutlich bergauf). In einem zweiten Schritt erheblich später wurde die Beleuchtung geändert und zuletzt die Zwischendecke eingezogen.

In den UStrab-Stationen auf der 2erlinie sind Glas-Mosaikfliesen verbaut, das am Westbahnhof scheinen mir eher normale (wenn auch kleine) Keramikfliesen gewesen zu sein.
02.01.2009, 22:07#115
Weis wer was nun dort ist wo die ehemalige Stadtbahn Station Mariahilfer Straße - Westbahnhof war?
02.01.2009, 22:33#116
@ WeSt:

Interessant. Den Fotos von User Erdberg zu urteilen, hätte man glatt annehmen können, dass die Verfliesung erst im Zuge der Umgestaltung der Station angebracht wurde, da sie nur etwa bis zum Niveau des damals neuen Lichtbandes zu reichen scheint und die Wände darüber in annähernd derselben dreckigen "Farbe" gehalten sind, wie die Betondecke. Andererseits assoziiert man diese Art der Wandgestaltung tatsächlich eher nicht mit den 80ern.
Wie auch immer. Hat man da das obere Drittel abgeklopft oder nur die unteren zwei Drittel der Mosaiksteinchen/Fliesen/oder was auch immer renoviert und den Bereich oben im verkommenen Zustand belassen?

Das 50er-Jahre Design hatte jedenfalls was. Den Mangel der ungenügenden Beleuchtung der Bahnsteige hätte man auch anders beheben können (z.B. mit zusätzlichen Lichtquellen oberhalb der Stationsbeschriftungen und der Wandwerbungen), als wie das dann mit der ersten Ver(schlimm)besserung geschehen ist, die ja recht bald eine zweite Umgestaltung nach sich gezogen hat.


@ Paul Posch:

Das wurde erst unlängst diskutiert, die ehemalige Station wurde zugeschüttet.
03.01.2009, 09:53#117
Mir scheint es selbst so vorzukommen, daß die Fliesen eher neu sind und nicht aus den 50ern stammten. Ich hab eine Ausschnittsvergrößerung vorgenommen, da sieht man die Details vielleicht etwas besser (obwohl die Qualität zugegebenermaßen ja sehr mäßig ist, aber damals konnte ich es nicht besser).
Anhänge
zzDetailG_E6_4912 MariahilferWestbf.jpg
03.01.2009, 17:22#118
Ich kann mich erinnern dass, als ich Jugendlicher war, die Fliesen zu N1-zeiten bis zur Decke reichten.. Solche Fliesen gab es in meheren Stadtbahnstationen (Landstraße, Schwedenplatz als sie noch getrennt waren, und Schottenring glaub ich auch)
03.01.2009, 20:53#119
Zitat
Original von lachkater
Ich kann mich erinnern dass, als ich Jugendlicher war, die Fliesen zu N1-zeiten bis zur Decke reichten.. Solche Fliesen gab es in meheren Stadtbahnstationen (Landstraße, Schwedenplatz als sie noch getrennt waren, und Schottenring glaub ich auch)

Es wäre doch auch zu auffällig, daß der graue Sockel unten gleich geblieben ist obwohl erst später verfliest wurde (ist auf allen Fotos gleich).

Landstraße hatte andere Fliesen, genau wie Hietzing, die waren schmal und hochkantig. In Hietzing dürften sie dunkelbraun gewesen sein (da kenne ich nur ein sehr schlechtes Farbfoto), Landstraße dagegen vermutlich dunkelblau wie im ÖBB-Teil (sieht man heute noch oder sah zumindest bis vor einigen Monaten). Schwedenplatz kenne ich keinerlei besseren Fotos im Zustand nach dem Neubau in den 50er- oder 60erjahren, Schottenring müßte eigentlich bis zum Umbau auf U-Bahn original Wagner gewesen sein.
04.01.2009, 08:47#120
Mir scheint, Hietzing und Landstraße hatten eher hellblaue Fliesen.