Netzpläne U-Bahn-Planungen
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17.03.2009, 22:52#41
ZitatOriginal von 13er
1. Die U2 erhält die Haltestellen: Karlsplatz (neuer Ausgang: Schwarzenbergplatz, umsteigen zur Linie 71)
Was wäre da der Unterschied zur heutigen Situation?

17.03.2009, 23:24#42
ZitatOriginal von Zebrasignal
ZitatOriginal von 13er
1. Die U2 erhält die Haltestellen: Karlsplatz (neuer Ausgang: Schwarzenbergplatz, umsteigen zur Linie 71)
Was wäre da der Unterschied zur heutigen Situation?
Der unterirdische Gang würde sich unter der Lothringerstraße befinden und im Zuge der Bauarbeiten würde man die Gleise entfernen bzw. (in offener Bauweise) nicht wieder verlegen.
18.03.2009, 10:01#43
ZitatOriginal von 13er
4 Der 69er-Ast wird durch Pendeln in den Gassen zwischen Prinz-Eugen-Straße und Argentinierstraße werktags von einem 69T bedient.
4a. Die Endstation des 69T befindet sich an jenem Zipfel des Schwarzenbergplatzes, der von allen anderen Linien am weitesten entfernt ist.

18.03.2009, 14:06#44
Klar. Gegen zwei Euro Aufpreis führt er dich dann exquisit bis zum Ring! 

18.03.2009, 14:32#45
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 13er
4 Der 69er-Ast wird durch Pendeln in den Gassen zwischen Prinz-Eugen-Straße und Argentinierstraße werktags von einem 69T bedient.
4a. Die Endstation des 69T befindet sich an jenem Zipfel des Schwarzenbergplatzes, der von allen anderen Linien am weitesten entfernt ist.
4b. Variante: der 69T fährt über Technikerstrasse und Maderstrasse mit Endhaltestelle ggü. dem historischen Museum der Stadt Wien; dann über Lothringerstraße und Schwarzenbergplatz zurück Richtung Südbahnhof ...
18.03.2009, 15:03#46
ZitatOriginal von 13er
Wenn das gemacht werden würde, dann in der Neuen Wiener Planungsart (NWP):
1. Die U2 erhält die Haltestellen: Karlsplatz (neuer Ausgang: Schwarzenbergplatz, umsteigen zur Linie 71) - Schloß Belvedere (Ausgänge: Plößlgasse und Schloß Belvedere) - Hauptbahnhof.
2. Der D-Wagen wird von Nußdorf bis zur Börse zurückgekürzt.
3. Die Schienen am 69er-Ast werden vom Schwarzenbergplatz bis Südbahnhof entfernt. Die Schleife Südbahnhof bleibt vorerst noch als Betriebsgleis erhalten.
4 Der 69er-Ast wird durch Pendeln in den Gassen zwischen Prinz-Eugen-Straße und Argentinierstraße werktags von einem 69T bedient.
5. Der Verkehr um den Hauptbahnhof wird neu organisiert.
5a. Der 69T wird dabei in den 69A umgewandelt, der alte 69A wird als 69B ausgeschrieben.
5b. Nach Anrainerprotesten wird das Intervall des 69A von 15 auf 10 Minuten erhöht. Weiters fährt er nun auch samstags.
Wieso sollte der D-Wagen eingestellt werden, wenn die U2 vom Karlsplatz ohne Halt zum Hauptbahnhof fährt.
Schließlich gibt es in Wien einige (wenige) Verbindungen wo die U- und Straßenbahn parallel fahren und die Straßenbahn nicht eingestellt wurde.
18.03.2009, 15:05#47
ZitatOriginal von robb558
Schließlich gibt es in Wien einige (wenige) Verbindungen wo die U- und Straßenbahn parallel fahren und die Straßenbahn nicht eingestellt wurde.
Und wo soll das sein? Der 5er in der Kaiserstraße?
Abgesehen davon: Lies mein Posting noch einmal genauer.
18.03.2009, 15:17#48
Naja, wenn man bedenkt, dass in den 70ern den Begriff "parallel" sehr weit gefasst wurde und man etwa zum einen die Einstellung der Ringlinien geplant hat ("Ersatz" durch U2 und U4) und zum anderen die Strecke in der Laxenburger Straße wegen der "Parallelführung" zur U1 sogar kurz aufgelassen war, dann kann durchaus von einer leichten Abschwächung dieses Dogmas gesprochen werden.
18.03.2009, 15:46#49
ZitatOriginal von N1_2888
und zum anderen die Strecke in der Laxenburger Straße wegen der "Parallelführung" zur U1 sogar kurz aufgelassen war, dann kann durchaus von einer leichten Abschwächung dieses Dogmas gesprochen werden.
Das wurde aber nur wegen des riesigen Aufschreis der Bevölkerung rückgängig gemacht.
Und die U2/4 als Ringlinienersatz - da kann das Dogma auch nix dafür

18.03.2009, 15:48#50
ZitatOriginal von 13er
Und wo soll das sein? Der 5er in der Kaiserstraße?
zB:
* U3/49 Schweglerstraße – Hütteldorfer Straße
* U3/71 Zippererstraße – Simmering
* U6/6, 18 Burggasse-Stadthalle – Gumpendorfer Straße
18.03.2009, 15:53#51
ZitatOriginal von 5er-Franzi
zB:
* U3/49 Schweglerstraße – Hütteldorfer Straße
* U3/71 Zippererstraße – Simmering
* U6/6, 18 Burggasse-Stadthalle – Gumpendorfer Straße
Und wieviel Prozent der Gesamtstrecke dieser Linien ist das? 3-4 Stationen bei insgesamt 15-20?
18.03.2009, 16:25#52
ZitatOriginal von 13er
Und wieviel Prozent der Gesamtstrecke dieser Linien ist das? 3-4 Stationen bei insgesamt 15-20?
Ich habe ja nicht behauptet, das es sich dabei um lange Strecken handelt oder gefordert diese Linien einzustellen.

War nur eine Auswahl an parallel geführten Linien. Man könnte auch noch die U1 und den 26er zwischen Kagraner Platz und Kagran aufzählen uvm.
18.03.2009, 16:36#53
Zwei Stationen nebeneinander sind keine Parallelführung. Die einzige Parallelführung, die den Namen verdient ist Gumpendorfer Straße–Urban-Loritz-Platz
18.03.2009, 16:47#54
ZitatOriginal von Linie 41
Zwei Stationen nebeneinander sind keine Parallelführung. Die einzige Parallelführung, die den Namen verdient ist Gumpendorfer Straße–Urban-Loritz-Platz
Und in dem Fall ist die Parallelführung sicher nicht durch Großzügigkeit in der Auslegung des Dogmas bedingt, sondern durch Sachzwänge: Vor dem Westbahnhof (z.B. Gumpendorfer Straße) kann man die Linien 6 und 18 schwer verenden lassen. Am Westbahnhof ist kein Platz (mehr) für eine Schleife und die Gleise bis zum ULP braucht man sowieso für den 9er, Platz für eine Schleife ist dort auch genug. Also fahren sie bis zum ULP.
18.03.2009, 17:17#55
ZitatOriginal von 13er
Und in dem Fall ist die Parallelführung sicher nicht durch Großzügigkeit in der Auslegung des Dogmas bedingt, sondern durch Sachzwänge: Vor dem Westbahnhof (z.B. Gumpendorfer Straße) kann man die Linien 6 und 18 schwer verenden lassen.
Doch, es wäre genügend Platz - etwa dort, wo sich früher die Palmschleife befunden hat!
18.03.2009, 17:19#56
ZitatOriginal von 95B
ZitatOriginal von 13er
Und in dem Fall ist die Parallelführung sicher nicht durch Großzügigkeit in der Auslegung des Dogmas bedingt, sondern durch Sachzwänge: Vor dem Westbahnhof (z.B. Gumpendorfer Straße) kann man die Linien 6 und 18 schwer verenden lassen.
Doch, es wäre genügend Platz - etwa dort, wo sich früher die Palmschleife befunden hat!
"schwer" im Sinne von "den Fahrgästen erklärbar, dass eine Linie eine Hst. vor dem größten Umsteigeknoten der Gegend endet".
"schwer" ist in Wien ohnehin nie im Sinne von "technisch schwer" zu verstehen: Technisch geht so gut wie alles.
18.03.2009, 17:23#57
Es gibt eh Schleifen für Züde aus dem Süden. Einige 6er und 18er enden ja auch am Westbahnhof.
Der Westbahnhof ist übrigens eindeutig ein größerer Umsteigeknoten als der ULP.
Der Westbahnhof ist übrigens eindeutig ein größerer Umsteigeknoten als der ULP.
18.03.2009, 20:25#58
ZitatOriginal von 13er
Und die U2/4 als Ringlinienersatz - da kann das Dogma auch nix dafür
Nachschlag - hier das Zitat eines gewissen Ingenieurs Spitzer von den WVB aus dem Jahr 1977:
Um die Ringstraßenbahnlinien einst auflassen zu können, wurde auch beschlossen, eine U-Bahn-Linie 2 vom Schottenring bis zum Karlsplatz unter Verwendung des USTRAB-Tunnels herzustellen.
Quelle: Hans Peter Pawlik, Josef Otto Slezak: Ring-Rund. Das Jahrhundert der elektrischen Straßenbahn in Wien (Wien 1999). S.10
18.03.2009, 21:27#59
ZitatOriginal von 13er
"schwer" im Sinne von "den Fahrgästen erklärbar, dass eine Linie eine Hst. vor dem größten Umsteigeknoten der Gegend endet".
Man könnte sich der Beförderungsfälle ja bereits bei der Station Gumpendorfer Straße entledigen und die Schleifenfahrt ohne Fahrgäste durchführen. Dann würden beide Linien genau bei einer U-Bahn-Station enden und hätten ihre Funktion als untergeordneter U-Bahn-Zubringer erfüllt.

18.03.2009, 23:02#60
ZitatOriginal von 13er
"schwer" im Sinne von "den Fahrgästen erklärbar, dass eine Linie eine Hst. vor dem größten Umsteigeknoten der Gegend endet".
Siehe Linien 71 (Karlsplatz!), 31 (Schwedenplatz!), Linie 57A (Karlsplatz!), 1A (Landstraße/Wien Mitte), und so weiter ...