Zukunftsvision Wegfall einiger Umsteigezwänge
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22.10.2009, 17:57#21
Anstelle der wahl- und sinnlosen Durchbindungen von darkweasel schlage ich unter Beachtung der politischen Situation folgendes vor, wobei Linienbezeichnungen willkürlich gewählt sind:
- (Linie 3 reserviert für D-Wagen-Umbenennung)
- Linie 4: St. Marx - Schwarzenbergplatz - Ring - Börse - zurück
- Linie 7: Engelsplatz - Jägerstraße - Gaußplatz - Kai - Radetzkystraße - zurück, gleichzeitig Einstellung der Linie 33
- Linie 8: Hernals Wattgasse - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife - zurück
- Linie 11: Gersthof - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife
Nur die Linie 11 ist mit erheblichem Bauaufwand verbunden (und damit utopisch), der Rest kann durch gar keine oder wenige Adaptierungen sofort umgesetzt werden.
Ein alternatives Minimalmodell für die Linie 8, in Anlehnung an die Ex-Linien 1 und 2 der frühen 80er:
- Linie 8: Hernals - Ring - Kai - Hernals
- Linie 12: Praterstern - Kai - Ring - Praterstern
- (Linie 3 reserviert für D-Wagen-Umbenennung)
- Linie 4: St. Marx - Schwarzenbergplatz - Ring - Börse - zurück
- Linie 7: Engelsplatz - Jägerstraße - Gaußplatz - Kai - Radetzkystraße - zurück, gleichzeitig Einstellung der Linie 33
- Linie 8: Hernals Wattgasse - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife - zurück
- Linie 11: Gersthof - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife
Nur die Linie 11 ist mit erheblichem Bauaufwand verbunden (und damit utopisch), der Rest kann durch gar keine oder wenige Adaptierungen sofort umgesetzt werden.
Ein alternatives Minimalmodell für die Linie 8, in Anlehnung an die Ex-Linien 1 und 2 der frühen 80er:
- Linie 8: Hernals - Ring - Kai - Hernals
- Linie 12: Praterstern - Kai - Ring - Praterstern
22.10.2009, 18:57#22
Wenn wir gerade dabei sind:
Linie 33 "neu": Friedrich-Engels-Platz - Wallensteinplatz, wie gehabt, dann untere Jägerstraße - Gaußplatz - Obere Augartenstraße - Taborstraße (:ubahn:2) - Heinestraße - Mühlfeldgasse - Nordbahnstraße - Praterstern

Dadurch würden die unbenützten Gleise des 31er alt bzw. ex 21er wieder befahren. In der Obere Augartenstraße müssten freilich Gleise (wieder) verlegt werden.
Linie 33 "neu": Friedrich-Engels-Platz - Wallensteinplatz, wie gehabt, dann untere Jägerstraße - Gaußplatz - Obere Augartenstraße - Taborstraße (:ubahn:2) - Heinestraße - Mühlfeldgasse - Nordbahnstraße - Praterstern

Dadurch würden die unbenützten Gleise des 31er alt bzw. ex 21er wieder befahren. In der Obere Augartenstraße müssten freilich Gleise (wieder) verlegt werden.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von 5er-Franzi (22.10.2009, 18:57)
22.10.2009, 19:30#23
Anm.: Viele der im folgenden vorgebrachten Argumente sind nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich konnte hierbei auf die vielen vorangegangenen Diskussionen dieses Thema betreffend zurückgreifen. 
Warum bei der Börse verenden lassen und mit keiner der anderen, von dir weiter unten vorgeschlagenen Linienführungen verbinden?
Kein Bedarf am Kai, was aber nicht heißt, dass bei dieser Linie kein Änderungsbedarf gegeben wäre. (siehe weiter oben bei "5er-Franzi)
Könnte z.B. mit dem Vierer verbunden werden.
Hier gilt prinzipiell dasselbe, nur, dass der 42er eher eine Aufwertung nötig hätte.
Eine Linie St. Marx - Ring (über Bellaria) - Antonigasse hätte, auch wenn du sie so nicht gefordert hast, aber den größten Charme. ;(
Was macht jemand, der von irgendeinem Punkt, der am Radialast dieser Linie liegt, z.B. zum Rathaus will? Die Hinfahrt ist hierbei mit keinerlei Problemen behaftet, aber wenn er ohne umzusteigen retour fahren will, dann müsste unser hypothetischer Fahrgast fast den ganzen Ring umrunden.
Diese Linie hätte eine ganz ähnliche Schwäche. Führst du wiederum beide Linien wechselweise über den Innen- und den Außenring, dann hast du dort das doppelte Intervall.

ZitatOriginal von 13er
- Linie 4: St. Marx - Schwarzenbergplatz - Ring - Börse - zurück
Warum bei der Börse verenden lassen und mit keiner der anderen, von dir weiter unten vorgeschlagenen Linienführungen verbinden?
Zitat- Linie 7: Engelsplatz - Jägerstraße - Gaußplatz - Kai - Radetzkystraße - zurück, gleichzeitig Einstellung der Linie 33
Kein Bedarf am Kai, was aber nicht heißt, dass bei dieser Linie kein Änderungsbedarf gegeben wäre. (siehe weiter oben bei "5er-Franzi)
Zitat- Linie 8: Hernals Wattgasse - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife - zurück
Könnte z.B. mit dem Vierer verbunden werden.
Zitat- Linie 11: Gersthof - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife
Hier gilt prinzipiell dasselbe, nur, dass der 42er eher eine Aufwertung nötig hätte.
ZitatNur die Linie 11 ist mit erheblichem Bauaufwand verbunden (und damit utopisch), der Rest kann durch gar keine oder wenige Adaptierungen sofort umgesetzt werden.
Eine Linie St. Marx - Ring (über Bellaria) - Antonigasse hätte, auch wenn du sie so nicht gefordert hast, aber den größten Charme. ;(
ZitatEin alternatives Minimalmodell für die Linie 8, in Anlehnung an die Ex-Linien 1 und 2 der frühen 80er:
- Linie 8: Hernals - Ring - Kai - Hernals
Was macht jemand, der von irgendeinem Punkt, der am Radialast dieser Linie liegt, z.B. zum Rathaus will? Die Hinfahrt ist hierbei mit keinerlei Problemen behaftet, aber wenn er ohne umzusteigen retour fahren will, dann müsste unser hypothetischer Fahrgast fast den ganzen Ring umrunden.
Zitat- Linie 12: Praterstern - Kai - Ring - Praterstern
Diese Linie hätte eine ganz ähnliche Schwäche. Führst du wiederum beide Linien wechselweise über den Innen- und den Außenring, dann hast du dort das doppelte Intervall.
22.10.2009, 19:51#24
Teilweise Zustimmung, vorerst einmal bis Börse, weil sonst nichts ohne Umbauten möglich ist. Später eventuell Verknüpfung mit einer der Währinger Linien.ZitatOriginal von N1_2888
ZitatOriginal von 13er
- Linie 4: St. Marx - Schwarzenbergplatz - Ring - Börse - zurück
Warum bei der Börse verenden lassen und mit keiner der anderen, von dir weiter unten vorgeschlagenen Linienführungen verbinden?
Hier geht's definitiv nicht um den Verkehrswert am Kai sondern, um die simple Anbindung der Strecke 31 an die U1 am Schwedenplatz.Zitat
Zitat- Linie 7: Engelsplatz - Jägerstraße - Gaußplatz - Kai - Radetzkystraße - zurück, gleichzeitig Einstellung der Linie 33
Kein Bedarf am Kai, was aber nicht heißt, dass bei dieser Linie kein Änderungsbedarf gegeben wäre. (siehe weiter oben bei "5er-Franzi)
Prinzipiell korrekt. Hier muß man sich einfach entscheiden ob man den 17. oder 18. Bezirk anbinden will, andere Option wäre die Korrespondenzlinien trotzdem verkehren zu lassen und von beiden Strecken jeweils nur jeden zweiten Zug zu verlängern, außerhalb der HVZ dann alle.Zitat
Zitat- Linie 8: Hernals Wattgasse - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife - zurück
Könnte z.B. mit dem Vierer verbunden werden.
Bin ich prinzipiell dagegen. Meiner Meinung nach sollen von einer Durchbindung möglichst viele Leute profitieren, daher sollte eine der frequenzstärkeren Linien durchgebunden werden.Zitat
Zitat- Linie 11: Gersthof - Schottentor - Ring - Bösendorferschleife/Karlsplatzschleife
Hier gilt prinzipiell dasselbe, nur, dass der 42er eher eine Aufwertung nötig hätte.
Siehe voriger Punkt.Zitat
ZitatNur die Linie 11 ist mit erheblichem Bauaufwand verbunden (und damit utopisch), der Rest kann durch gar keine oder wenige Adaptierungen sofort umgesetzt werden.
Eine Linie St. Marx - Ring (über Bellaria) - Antonigasse hätte, auch wenn du sie so nicht gefordert hast, aber den größten Charme. ;(
Flaschenhalslinien sind meiner Meinung nach nur zweite Wahl. Sollten aber prinzipiell immer als Ring- und als Kai-Variante eingeführt werden, weil sonst das von N1_2888 aufgezeigt Szenario eintritt.Zitat
ZitatEin alternatives Minimalmodell für die Linie 8, in Anlehnung an die Ex-Linien 1 und 2 der frühen 80er:
- Linie 8: Hernals - Ring - Kai - Hernals
Was macht jemand, der von irgendeinem Punkt, der am Radialast dieser Linie liegt, z.B. zum Rathaus will? Die Hinfahrt ist hierbei mit keinerlei Problemen behaftet, aber wenn er ohne umzusteigen retour fahren will, dann müsste unser hypothetischer Fahrgast fast den ganzen Ring umrunden.
Zitat- Linie 12: Praterstern - Kai - Ring - Praterstern
Diese Linie hätte eine ganz ähnliche Schwäche. Führst du wiederum beide Linien wechselweise über den Innen- und den Außenring, dann hast du dort das doppelte Intervall.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (22.10.2009, 19:53)
22.10.2009, 21:05#25
ZitatOriginal von 5er-Franzi
Wenn wir gerade dabei sind:
Linie 33 "neu": Friedrich-Engels-Platz - Wallensteinplatz, wie gehabt, dann untere Jägerstraße - Gaußplatz - Obere Augartenstraße - Taborstraße (:ubahn:2) - Heinestraße - Mühlfeldgasse - Nordbahnstraße - Praterstern![]()
Dadurch würden die unbenützten Gleise des 31er alt bzw. ex 21er wieder befahren. In der Obere Augartenstraße müssten freilich Gleise (wieder) verlegt werden.
Und so würde "mein" 33er aussehen *träum*
:(Alternativ könnte man natürlich auch den 31er über die Jägerstraße und den 33er über die Klosterneuburger Straße führen, aber das sind Kleinigkeiten)
22.10.2009, 22:07#26
ZitatOriginal von 5er-Franzi
Und so würde "mein" 33er aussehen *träum*
Einen besonders hohen Verkehrswert hat die Linie aber nicht. Heute beträgt die Fahrzeit gerade mal 11 Minuten mit Umsteigen bei der Traisengasse. Unter der Annahme, daß 90% der Fahrgäste nur zum Praterstern fahren würden, um dort die Schnellbahn oder einen Regionalzug zu nehmen, welche aber sowohl am Handelskai bzw. teilweise in der Station Traisengasse halten, keine guten Voraussetzungen. Fahrgäste zu U2 und U1 können ohnehin direkt mit der Linie 2 fahren. Alles in allem bringt das genau nix.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (22.10.2009, 22:08)
23.10.2009, 11:25#27
Da wäre es schon geschickter, den 33er als Durchgangslinie über den Kai zu führen (Engelsplatz - 33 - Wallensteinplatz - Jägerstraße - 31 - Schottenring - Kai - Schwedenplatz - 21 - Praterstern), da wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Anbindung des 31er-Astes an den Schwedenplatz und direkte Anbindung der Taborstraße an den Praterstern. Die Verknüpfung der beiden Äste zu einer Durchgangslinie hätte wahrscheinlich auch hier keinen hohen Verkehrswert, würde sich aber aus betrieblicher Sicht anbieten.
23.10.2009, 11:30#28
ZitatOriginal von 95B
Die Verknüpfung der beiden Äste zu einer Durchgangslinie hätte wahrscheinlich auch hier keinen hohen Verkehrswert, würde sich aber aus betrieblicher Sicht anbieten.
So ein gespiegelter N-Wagen wäre gar nicht übel, ja. Und wenn man dann noch einmal umrührt, kann man gleich die Äste vom 1er und 33er tauschen und den 1er zum Praterstern fahren lassen (sicher ein viel wichtigeres Ziel als die Hauptallee) und den 33er in die Hauptallee.
Andererseits wäre der 1er dann tatsächlich vom Karlsplatz bis zum Praterstern eine Parallelführung zur U2 und des is schon imma ned gong'n.
23.10.2009, 11:42#29
Als wenn ihr schon bei den Sandkastenspielen seid, folgende Vorgabe: In einigen Jahren (ist noch etwas Zeit, frühestens 2020) soll eine Straßenbahnstrecke in Verlängerung der Wallensteinstraße Richtung Traisengasse das NW-Bahnhofsgelände queren und außerdem das Nordbahnhofgelände ebenfalls mit einer Straßenbahn erschlossen werden. Der 20. Bezirk ist aber derzeit einer Trasse in der Engerthstraße nicht besonders aufgeschlossen.
23.10.2009, 11:43#30
Oder eine andere Neuordnung des Straßenbahnnnetzes im Zwischenstromland:
1 Stefan-Fadinger-Platz - Schottenring - Schwedenplatz - Radetzkyplatz - Praterstern
2 Ottakring - Stubentor - Schwedenplatz - 21 - Praterstern
31 bleibt
33 Engelsplatz - Jägerstraße - Kai - Hauptallee
O Raxstraße - Radetzkystraße - Schwedenplatz - Engelsplatz
1 Stefan-Fadinger-Platz - Schottenring - Schwedenplatz - Radetzkyplatz - Praterstern
2 Ottakring - Stubentor - Schwedenplatz - 21 - Praterstern
31 bleibt
33 Engelsplatz - Jägerstraße - Kai - Hauptallee
O Raxstraße - Radetzkystraße - Schwedenplatz - Engelsplatz
23.10.2009, 11:46#31
ZitatOriginal von schaffnerlos
Als wenn ihr schon bei den Sandkastenspielen seid, folgende Vorgabe: In einigen Jahren (ist noch etwas Zeit, frühestens 2020) soll eine Straßenbahnstrecke in Verlängerung der Wallensteinstraße Richtung Traisengasse das NW-Bahnhofsgelände queren und außerdem das Nordbahnhofgelände ebenfalls mit einer Straßenbahn erschlossen werden. Der 20. Bezirk ist aber derzeit einer Trasse in der Engerthstraße nicht besonders aufgeschlossen.
Im nächsten Verkehrsmasterplan, der in x Jahren kommt, wird dann auch "frühestens (2020+x)" stehen... und so geht es auf ewig weiter. Das Nordbahnhofgelände wird wahrscheinlich mit einem Mix aus 5A, 11A, 37A und 82A oder ähnlichen Konstruktionen erschlossen werden.

23.10.2009, 12:11#32
ZitatOriginal von 13er
Und wenn man dann noch einmal umrührt, kann man gleich die Äste vom 1er und 33er tauschen und den 1er zum Praterstern fahren lassen (sicher ein viel wichtigeres Ziel als die Hauptallee) und den 33er in die Hauptallee.
Sehe ich nicht so, die Direktverbindung aus dem 3. zum Schottentor ist IMO sehr nützlich und auch durchaus gut - und soweit ich sehe zunehmend - genutzt. Von Schottentor und Schottenring Richtung Taborstraße und Praterstern gibts eh schon die U2.
Meine Vorschläge :
- 4er oder 71er Simmering - Börse (nach Kaiserebersdorf dann der 6er)
- 7er Raxstraße - 66 - 70 - Kai - 31 - Floridsdorf (und eine verkürzte Linie 31 Floridsdorf - Stammersdorf, allenfalls auch mit dem 26er verknüpft).
- 5er verlängert über 79 bis Landstraße (mit neuer Schleife dort).
Für 2 Linien à la 31 und 32 durch den 20 Bezirk fehlt die Nachfrage, da würde eine Aufwertung des 31ers durch Anbindung des Schwedenplatzes (das würde der genannte 7er erreichen) wesentlich mehr bringen.
23.10.2009, 12:36#33
ZitatOriginal von highspeedtrain
- 7er Raxstraße - 66 - 70 - Kai - 31 - Floridsdorf (und eine verkürzte Linie 31 Floridsdorf - Stammersdorf, allenfalls auch mit dem 26er verknüpft).
Warum bitte nicht gleich nach Stammersdorf?
23.10.2009, 13:04#34
ZitatOriginal von Linie 41
ZitatOriginal von highspeedtrain
- 7er Raxstraße - 66 - 70 - Kai - 31 - Floridsdorf (und eine verkürzte Linie 31 Floridsdorf - Stammersdorf, allenfalls auch mit dem 26er verknüpft).
Warum bitte nicht gleich nach Stammersdorf?
1. Zu lange Linie; Die Verbindung nach Stammersdorf ist zu stark belastet, als dass man dort Unregelmäßigkeiten mitschleppen könnte. Und Floridsdorf ist ohnehin ein Fahrgastwechselpunkt für fast alle.
2. Völlig unterschiedliche Fahrgastfrequenz.
Floridsdorf - Stammersdorf braucht in Wahrheit 60-Meter-Züge, am 7er würden A reichen.
23.10.2009, 13:31#35
ZitatOriginal von highspeedtrain
1. Zu lange Linie; Die Verbindung nach Stammersdorf ist zu stark belastet, als dass man dort Unregelmäßigkeiten mitschleppen könnte.
Das mit den zu langen Linien ist ein immer wieder auftauchendes nicht umzubringendes Gerücht...
Zitat
Und Floridsdorf ist ohnehin ein Fahrgastwechselpunkt für fast alle.
Verlängert man eben nur jeden zweiten Zug.
Zitat
2. Völlig unterschiedliche Fahrgastfrequenz.
Deswegen verknüpft man prinzipiell keine Linien, die intervall- und gefäßgrößenmäßig nicht zusammenpassen.
23.10.2009, 13:37#36
ZitatOriginal von Linie 41
Das mit den zu langen Linien ist ein immer wieder auftauchendes nicht umzubringendes Gerücht...
Selbstverständlich gibt es einen Trade-Off zwischen Linienlänge und Fahrplanregelmäßigkeit. Manchmal schlägt die Abwägung zu Gunsten der langen Linien aus, manchmal eben nicht.
Zitat
Deswegen verknüpft man prinzipiell keine Linien, die intervall- und gefäßgrößenmäßig nicht zusammenpassen.
Und genau deshalb auch mein Vorschlag.
23.10.2009, 17:50#37
ZitatOriginal von 95B
Da wäre es schon geschickter, den 33er als Durchgangslinie über den Kai zu führen (Engelsplatz - 33 - Wallensteinplatz - Jägerstraße - 31 - Schottenring - Kai - Schwedenplatz - 21 - Praterstern), da wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Anbindung des 31er-Astes an den Schwedenplatz und direkte Anbindung der Taborstraße an den Praterstern. Die Verknüpfung der beiden Äste zu einer Durchgangslinie hätte wahrscheinlich auch hier keinen hohen Verkehrswert, würde sich aber aus betrieblicher Sicht anbieten.
In einer vorherigen Diskussion hier im Forum zu diesem Thema war einmal davon zu lesen, dass eine zweimalige Querung des Donaukanals unsinnig sei. Wie dem auch sei - das ist mir halt gerade eingefallen - ein weiterer Vorteil dieser Linie wäre es, dass der vergleichswise schwach frequentierte Kai nicht in seiner ganzen Länge befahren werden müsste. Da die Relation Schottenring - Taborstraße - Praterstern aber bereits von der St. U-Bahn bedient wird, ist die Umsetzbarkeit zweifelhaft.
23.10.2009, 19:35#38
ZitatOriginal von Linie 41
Deswegen verknüpft man prinzipiell keine Linien, die intervall- und gefäßgrößenmäßig nicht zusammenpassen.
Und wenn man einen Bereich mit max. gelegentlichem Citybusbedarf am Stadtrand mit einer zentralen innerstädtischen Verkehrsachse verknüpfen will: was kommt dann in Wien heraus?
Jedenfalls keine durchgebundene Straßenbahnlinie, aber eine U-Bahn. Siehe die Beispiele U6 und zukünftig U2. Bei Siebenhirten war schon der 64er nicht ausgelastet und wurde trotzdem zur U-Bahn ausgebaut. Die U2 fahrt auch zukünftig großteils durchs Niemandsland.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Conducteur (23.10.2009, 19:38)
24.10.2009, 12:47#39
Das kann ich so (wieder mal) nicht stehen lassen - zur HVZ ist die U6 auch nach (eigentlich von) Siebenhirten gut ausgelastet! Von "gelegentlichem Citybusbedarf" keine Spur, wenn es den 64er noch gäbe müsste der dann auch mit B-ULFen im 5-Minutentakt kommen!
Außerhalb der HVZ hast du natürlich schon Recht, wollte das Ganze aber klarstellen.
Außerhalb der HVZ hast du natürlich schon Recht, wollte das Ganze aber klarstellen.
27.10.2009, 10:53#40
ZitatOriginal von Conducteur
Bei Siebenhirten war schon der 64er nicht ausgelastet
Ach nein? Bist du jemals mit dem 64er werktags in der Früh oder am Abend gefahren? Da war er mehr als gut ausgelastet. Zu gut - da wäre ein dichteres Intervall als die sechs Minuten, die ich noch kennengelernt habe, sehr wünschenswert gewesen.
Und das war noch, bevor die Wohnanlagen "In den Wiesen", "Osramgründe" und "Kabelwerk" fertiggestellt wurden. Diese zusätzliche Fahrgastaufkommen hätte der 64er nicht mehr geschafft.
So skeptisch ich ansonsten in Wien der U-Bahn-Politik gegenüberstehe, aber gerade die Umstellung des 64ers auf die verlängerte U6 war absolut gerechtfertigt, zumindest bis Alterlaa.
