Zukunftsvision Wegfall einiger Umsteigezwänge

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12.11.2009, 17:39#81
Zitat
Original von S45-Fan
Und Platz für ein großes P&R, das in der Gegend sowieso komplett fehlt, wäre auch noch


:daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:
Ich glaube, im KURIER war diese Woche zu den Pendler-Staus in der Gegend eh ein Beitrag.

edit: RF
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12.11.2009, 18:56#82
Zitat
Original von madmaxx
Lerchenfelder Straße war wohl ein Sonderfall, weil wirklich in Spuckweite der vorherigen.

Das Hauptproblem der Station war wohl der Stationsabstand zur Haltestelle Volkstheater und der Wegfall der Kurzzüge bzw. Einführung der dreiteiligen Züge / V-Wagen auf der U2.
13.11.2009, 13:00#83
Konsequenterweise hätte man ja eigentlich dann die Station Volkstheater zusperren müssen, blöderweise ist dort halt ein relativ großer Verkehrsknotenpunkt.
13.11.2009, 13:19#84
Zitat
Original von Linie 41
Konsequenterweise hätte man ja eigentlich dann die Station Volkstheater zusperren müssen, blöderweise ist dort halt ein relativ großer Verkehrsknotenpunkt.

Um aus der U2 eine zumindest halbwegs "echte" U-Bahn zu machen, dürfte es auf der 2er-Linie nur die Haltestellen Karlsplatz - Volkstheater - Schottentor geben. Blöd halt nur, dass oben nix mehr fährt, das die Feinverteilung übernehmen könnte.
17.11.2009, 15:58#85
Zitat
Original von ziptul
[*]9: Ob die zwei Linien, die zwischen Schottentor und Gersthof gebraucht werden, nun 40 und 41 oder nur 41 heißen, ist egal. Vom planerischen würde eine Durchbindung des 9ers gut aussehen, aus Fahrgastsicht nicht (obwohl ich da früher anderer Meinung war, das geb ich schon zu).


Den 40er einzustellen und den 9er bis Herbeckstraße zu führen, wäre natürlich keine gute Idee. Was man sich schon überlegen könnte, wäre eine Einstellung des 40ers, Verlängerung des 42ers via Gersthof bis Herbeckstraße und Verdichtung des 41ers. Die Mehrfahrzeit für die Herbeckstraße durch den Umweg via Kreuzgasse sollte sich bei geschickter Ampelschaltung sehr in Grenzen halten; man würde so den 42er massiv aufwerten (auch der würde dann natürlich ein dichteres Intervall benötigen) und die Gegend an der Grenze zwischen 17. und 18 Bezirk, die Strukturprobleme hat, deutlich besser stellen. Dadurch würde man dem 42er auch eine langfristige Existenberechtigung geben.
17.11.2009, 19:46#86
Zitat
Original von highspeedtrain
Zitat
Original von ziptul
[*]9: Ob die zwei Linien, die zwischen Schottentor und Gersthof gebraucht werden, nun 40 und 41 oder nur 41 heißen, ist egal. Vom planerischen würde eine Durchbindung des 9ers gut aussehen, aus Fahrgastsicht nicht (obwohl ich da früher anderer Meinung war, das geb ich schon zu).


Den 40er einzustellen und den 9er bis Herbeckstraße zu führen, wäre natürlich keine gute Idee. Was man sich schon überlegen könnte, wäre eine Einstellung des 40ers, Verlängerung des 42ers via Gersthof bis Herbeckstraße und Verdichtung des 41ers. Die Mehrfahrzeit für die Herbeckstraße durch den Umweg via Kreuzgasse sollte sich bei geschickter Ampelschaltung sehr in Grenzen halten; man würde so den 42er massiv aufwerten (auch der würde dann natürlich ein dichteres Intervall benötigen) und die Gegend an der Grenze zwischen 17. und 18 Bezirk, die Strukturprobleme hat, deutlich besser stellen. Dadurch würde man dem 42er auch eine langfristige Existenberechtigung geben.


Der 42er sollte bis Gersthof verlängert werden, alles andere bleiben wie es ist. Dazu wäre zwar ein Totalumbau der Straßenbahnhaltestellen in Gersthof S erforderlich, der ist aber ohnehin dringend nötig.
17.11.2009, 21:43#87
Zitat
Original von 13er
Zitat
Original von Linie 41
Konsequenterweise hätte man ja eigentlich dann die Station Volkstheater zusperren müssen, blöderweise ist dort halt ein relativ großer Verkehrsknotenpunkt.

Um aus der U2 eine zumindest halbwegs "echte" U-Bahn zu machen, dürfte es auf der 2er-Linie nur die Haltestellen Karlsplatz - Volkstheater - Schottentor geben. Blöd halt nur, dass oben nix mehr fährt, das die Feinverteilung übernehmen könnte.

Die Mariahilferstraße ist mit D, 1 und 2 von der Oper genauso schnell erreichbar wie mit der U2, und vom Volkstheater kannst du die 200 Meter problemlos zu Fuß zurückgehen!
Auch zum Rathaus kommst du zumindest vom Schottentor fast schneller mit der Straßenbahn als mit der U-Bahn. Ja selbst die Verbindung Karlsplatz/Oper-Rathaus wäre ohne einer U2-Station nur unwesentlich zeitaufwendiger, da sich die durchschnittlich kürzere Wartezeit auf D, 1 oder 2 (einschließendes "oder"!) im Vergleich zur U-Bahn mit der 3-4 Minuten längeren Reisezeit nahezu aufhebt. 8-)

Edit: Syntaxfehler
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17.11.2009, 22:42#88
Zitat
Original von penner16
Die Mariahilferstraße ist mit D, 1 und 2 von der Oper genauso schnell erreichbar wie mit der U2

Die Mariahilfer Straße ist mit D, 1 und 2 überhaupt nicht direkt erreichbar. Du meinst vermutlich die Babenberger Straße und da ist es immerhin noch ein (Straßenbahn-)Stationsabstand bis zum Beginn der Mariahilfer Straße.
Zitat
Original von penner16
und vom Volkstheater kannst du die 200 Meter problemlos zu Fuß zurückgehen!

Ich schon, aber nicht ältere oder behinderte Fahrgäste sowie Personen mit Kleinkindern. Die haben dann überhaupt keine Option mehr außer zu Fuß gehen. Das meinte ich mit Feinverteilung. Es ist ungefähr so wie mit dem 8er und der U6.
Zitat
Original von penner16
Auch zum Rathaus kommst du zumindest vom Schottentor fast schneller mit der Straßenbahn als mit der U-Bahn.

Zum Friedrich-Schmidt-Platz kommst du überhaupt nicht mit der Straßenbahn. Nur weil die U2-Haltestelle zufällig Rathaus heißt, ist es nicht dieselbe wie die am Ring! Von der Haltestelle vom Ring (oder besser durch die Stadiongasse) zu der auf der 2er-Linie gehst du gut und gerne 5 Minuten, wenn du nicht gut auf den Beinen bist, 10 Minuten.

Deine Argumentation ist insofern gefährlich, als dass sie die Ringlinien oder die 2er-Linie insgesamt infrage stellt, weil die Abstände zur jeweils anderen so kurz sind. Mit derselben Begründung hätte man den J-Wagen auch einstellen anstatt umbenennen können...
18.11.2009, 08:32#89
Zitat
Original von 13er
Um aus der U2 eine zumindest halbwegs "echte" U-Bahn zu machen, dürfte es auf der 2er-Linie nur die Haltestellen Karlsplatz - Volkstheater - Schottentor geben. Blöd halt nur, dass oben nix mehr fährt, das die Feinverteilung übernehmen könnte.

Und noch blöder, dass es in Wien noch viele andere solche Beispiele für verfehlte U-Bahn-Planung gibt.
18.11.2009, 10:50#90
Zitat
Original von umweltretter
Der 42er sollte bis Gersthof verlängert werden, alles andere bleiben wie es ist. Dazu wäre zwar ein Totalumbau der Straßenbahnhaltestellen in Gersthof S erforderlich, der ist aber ohnehin dringend nötig.

Naja man könnte auch einfach den 42er statt durch die Simonygasse durch die Gersthofer Straße führen (wirklich gleich von oben über die Brücke). Das würde dort die Autoraser auch etwas behindern. Haltestelle jeweils beim 10A. Schleife wie Linie 9. Vom Gleisbogen müßte sich das ausgehen.
18.11.2009, 11:12#91
Zitat
Original von Linie 41
Naja man könnte auch einfach den 42er statt durch die Simonygasse durch die Gersthofer Straße führen (wirklich gleich von oben über die Brücke). Das würde dort die Autoraser auch etwas behindern. Haltestelle jeweils beim 10A. Schleife wie Linie 9. Vom Gleisbogen müßte sich das ausgehen.

Dürfte sich ausgehen ;)
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gersthof.jpg
18.11.2009, 12:25#92
Zitat
Original von 13er
Zitat
Original von Linie 41
Naja man könnte auch einfach den 42er statt durch die Simonygasse durch die Gersthofer Straße führen (wirklich gleich von oben über die Brücke). Das würde dort die Autoraser auch etwas behindern. Haltestelle jeweils beim 10A. Schleife wie Linie 9. Vom Gleisbogen müßte sich das ausgehen.

Dürfte sich ausgehen ;)


Linie 41 meinte aber nicht die alte 9er Schleife über die Unterführung verlängerte Währinger Straße, sondern gleich über die Brücke bei der Kreuzgasse und dann in die Gersthofer Straße.

mfG
Luki
18.11.2009, 13:11#93
Zitat
Original von Luki32

. . . . sondern gleich über die Brücke bei der Kreuzgasse . . . .

mfG
Luki

Da könnter er ja gleich ein Stückerl gradaus weiterfahren und ein völlig neues Gebiet tramwaymäßig erschließen! :lampe:
19.11.2009, 10:21#94
Zitat
Original von Luki32
Linie 41 meinte aber nicht die alte 9er Schleife über die Unterführung verlängerte Währinger Straße, sondern gleich über die Brücke bei der Kreuzgasse und dann in die Gersthofer Straße.

Korrekt, allerdings sieht man auf dem Plan, daß auch das geht. ;)

Zitat
Original von hema
Da könnter er ja gleich ein Stückerl gradaus weiterfahren und ein völlig neues Gebiet tramwaymäßig erschließen! :lampe:

Was nutzt eine Tramway am Schafberg? So überfüllt ist der 42B auch wieder nicht. Aber immerhin ergäbe sich bei meiner Lösung eine direkte Umsteigemöglichkeit 42B <--> 42
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (19.11.2009, 10:23)
19.11.2009, 17:11#95
Zitat
Original von umweltretter
Der 42er sollte bis Gersthof verlängert werden, alles andere bleiben wie es ist.


Das bringt weder der Verkehrsversorgung in der Gegend etwas, noch wertet es den 42er auf. Es kostet aber Geld - und ich sehe nichts, was dafür spricht.

Zitat

Dazu wäre zwar ein Totalumbau der Straßenbahnhaltestellen in Gersthof S erforderlich, der ist aber ohnehin dringend nötig.


Welche Probleme bestehen dort?
19.11.2009, 19:42#96
Zitat
Original von highspeedtrain
Zitat
Original von umweltretter
Der 42er sollte bis Gersthof verlängert werden, alles andere bleiben wie es ist.


Das bringt weder der Verkehrsversorgung in der Gegend etwas, noch wertet es den 42er auf. Es kostet aber Geld - und ich sehe nichts, was dafür spricht.

Doch, die innere Kreuzgasse hätte eine Verbindung nach Gersthof und 40 und 41 würden entlastet, was auch notwendig wäre. Deine Idee, den 42er bis Herbeckstr. zu verlängern bei gleichzeitiger Einstellung des 40ers und Verdichtung des 41ers ist insofern nicht zielführend, da so 1) Fahrgäste aus dem Bereich Herbeckstraße den Umweg oder Umsteigen in Kauf nehmen müssten, 2) der Bereich Gersthof-Pötzleinsdorf bei einem verdichteten 41er überbedient wäre.

Zitat
highspeedtrain
Zitat
Original von umweltretter
Dazu wäre zwar ein Totalumbau der Straßenbahnhaltestellen in Gersthof S erforderlich, der ist aber ohnehin dringend nötig.

Welche Probleme bestehen dort?

Das größte Problem bei den derzeitigen Umständen ist, dass die Haltestelle der Linien 9 & 40 stadtauswärts seit Ulf-Betrieb keine Doppelhaltestelle mehr ist. So muss der 40er oft minutenlang hinter dem 9er, meist vor der Weiche (40/41) warten, ohne die Türen öffnen zu können, dahinter kommt manchmal schon der nächste 41er -> Stau.
Dieses Problem ließe sich problemlos durch eine Bahnsteigverlängerung um wenige Meter nach hinten lösen.
Bei einer Verlängerung des 42ers könnte die Station dann viergleisig ausgebaut werden, (schon jetzt gibt's stadteinwärts lange Wartezeiten vor der Kreuzung, weil die Haltestelle blockiert ist!!!) also auch 2 Haltestellen stadteinwärts, der Straßenverkehr könnte eingeschränkt werden, und sollte hauptsächlich die Unterführung Währingerstr. benützen.
21.11.2009, 09:25#97
Zitat
Original von umweltretter
.
Bei einer Verlängerung des 42ers könnte die Station dann viergleisig ausgebaut werden, (schon jetzt gibt's stadteinwärts lange Wartezeiten vor der Kreuzung, weil die Haltestelle blockiert ist!!!) also auch 2 Haltestellen stadteinwärts, der Straßenverkehr könnte eingeschränkt werden, und sollte hauptsächlich die Unterführung Währingerstr. benützen.

Das Problem der Wartezeiten hättest du aber bei einem viergleisigen Ausbau genauso, wenn ein Zug der Linie 40 oder 41 in der Haltestelle steht und der nachfolgende ebenfalls einer ist. Bei einem 9er wird ja jetzt deswegen in die Kurve vorgezogen, dass dann nicht nötig wäre.. Punkto MIV-Verkehr in der Währingerstraße.. Soviel ich weiß gab es sogar einen Antrag der Direktion der Hans Radl Schule die Währingerstraße zwischen Simonygasse und Paulinengasse als Einbahn stadteinwärts zu führen..Der Grund für diesen Antrag war um den Eltern der behinderten Kinder ein gefahrloses Aussteigen (teilweise mit Rollstühlen) zu ermöglichen, weil die Platzverhältnisse im Innenhof in der Zwischenzeit sehr beengt sind..
21.11.2009, 12:42#98
Wär auch wurscht, weil eh so gut wie alle durch die Gentzgasse rausfahren. Ein Viergleisiger Ausbau der Station Gersthof hat eh keinen Sinn, weil nur der 41er sinnvoll auf ein eigenes Gleis gelegt werden kann. Man müßte also in jedem Fall die Bahnsteige verlängern oder eben auf die Gersthofer Straße ausweichen, was außer einigen Autorasern niemandem schadet.

Probefahrten fanden übrigens gestern schon statt ;)

Spaß bei Seite. Entweder hat sich der Fahrer beim Gürtel verfahren oder die Kreuzgasse war aus irgendeinem Grund blockiert.
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Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (21.11.2009, 12:45)
21.11.2009, 13:36#99
Zitat
Original von Linie 41
Probefahrten fanden übrigens gestern schon statt ;)

Spaß bei Seite. Entweder hat sich der Fahrer beim Gürtel verfahren oder die Kreuzgasse war aus irgendeinem Grund blockiert.


Es kann natürlich auch sein, daß die Verzweigungsweiche in die Chamisogasse defekt / verunreinigt / blockiert, und dadurch ein Wenden über die Antonigasse unmöglich war.
21.11.2009, 14:09#100
Zitat
Original von captainmidnight
Es kann natürlich auch sein, daß die Verzweigungsweiche in die Chamisogasse defekt / verunreinigt / blockiert, und dadurch ein Wenden über die Antonigasse unmöglich war.

Nein, der Zug ist über die Währingerstraße gekommen. Bin parallel mit dem Rad unterwegs gewesen. Peinlich übrigens für die Wiener Linien, daß ich bergauf und für meine Verhältnisse mit relativ gemächlichem Tempo immer noch vor dem Zug in Gersthof ankam. Ich habe aber irgendwie den Verdacht, daß die VETAG-Steuerung des Zuges gesponnen haben könnte. Vor der Ausweiche Wallrißstraße ist der Zug noch einmal länger gestanden.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von Linie 41 (21.11.2009, 14:11)