Zukunftsvision U6-Verlängerung nach Stammersdorf
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13.07.2012, 12:48#81
Die Reihen N/n waren der Type M nachempfunden und nicht umgekehrt, auch wenn diese erst nachher gebaut wurde.Ist richtig, wie ich mittlerweile festgestellt habe. Quelle: "Wiener Stadtbahn" II. Teil, Hans Lehnhart und Peter Macho, Kapitel "Der Wagenpark der elektrischen Stadtbahn" Seite 141. Allerdings war vorgesehen, die Stadtbahnwagen bei Bedarf im Straßenbahnnetz einsetzen zu können und nicht umgekehrt.
13.07.2012, 14:40#82
Das wurden sie ab 1932 auch (vor allem auf der Linie 60)Die Reihen N/n waren der Type M nachempfunden und nicht umgekehrt, auch wenn diese erst nachher gebaut wurde.Ist richtig, wie ich mittlerweile festgestellt habe. Quelle: "Wiener Stadtbahn" II. Teil, Hans Lehnhart und Peter Macho, Kapitel "Der Wagenpark der elektrischen Stadtbahn" Seite 141. Allerdings war vorgesehen, die Stadtbahnwagen bei Bedarf im Straßenbahnnetz einsetzen zu können und nicht umgekehrt.
13.07.2012, 18:03#83
Stimmt leider doch nicht.Die Reihen N/n waren der Type M nachempfunden und nicht umgekehrt, auch wenn diese erst nachher gebaut wurde.Ist richtig, wie ich mittlerweile festgestellt habe. Quelle: "Wiener Stadtbahn" II. Teil, Hans Lehnhart und Peter Macho, Kapitel "Der Wagenpark der elektrischen Stadtbahn" Seite 141.
Die Autoren der diversen Bücher und Artikel, in denen das behauptet wird, dachten anscheinend, dass die alphabetische Abfolge der Typenbuchstaben eine gewisse Chronologie im Hinblick auf den Planungszeitpunkt widerspiegelt (was ja nicht abwegig ist) und schlossen daraus, dass die Type N auf der Reihe M basierte. Da dies nun aber, wie ich eben erfahren habe, umgekehrt war, der M also, wie du anfangs korrekt angenommen hast, eine Fortentwicklung des N darstellte, erscheint eine andere Erklärung zutreffend zu sein: Auf den Buchstaben L folgt zwar M, doch gab es damals noch die m- und m1-Beiwagen, die erst 1930 in k3 und k4 umbenannt werden sollten, so dass der nächste völlig freie Buchstabe eben N war.Danke an User "Revisor" vom Tramwayforum für den Hinweis!
Allerdings war vorgesehen, die Stadtbahnwagen bei Bedarf im Straßenbahnnetz einsetzen zu können und nicht umgekehrt.
Stand 1923:
ZitatDie Fahrgastfrequenz der Straßenbahn hatte im zweiten Halbjahr 1922 nach teilweise Anpassung der Tarife an die Geldentwertung und im ersten Halbjahr 1923 einen sehr bedeutenden Rückgang erlitten; sie fiel von rund 520 Millionen im Jahre 1921 auf 440 im Jahre 1922 und erhöhte sich auch im ersten Halbjahr 1923 nur ganz unbedeutend, so daß man mit Berechtigung annehmen konnte, wieder der viel geringeren Fiedensfrequenz von nur rund 326 Millionen im Jahre näherzukomen [sic!].
Diese Überlegung ließ es als völlig zulässig erscheinen, für den Stadtbahnverkehr nur einen verhältnismäßig kleinen Fahrpark, der etwa dem Werktagsbetrieb mit Reserven entspricht, neu zu beschaffen, für den Hochsommerspitzenverkehr der Stadtbahn aber die neuesten Wagen der Straßenbahn nach entsprechend kleinen Umänderungen (Scherenstromabnehmer, Druckluftbremse) heranzuziehen; das ist um so mehr zulässig, als ja die für die Stadtbahn zu gewinnenden Fahrgäste zum überwiegenden Teil den Straßenbahnen entzogen werden.
Stand 1924:
ZitatIm Verlauf dieser sechseinhalb Monate zwischen der Einbringung des Antrages der Gemeinde und dem Abschluß des Vertrages haben sich die Verkehrsverhältnisse auf den Wiener städtischen Straßenbahnen ganz bedeutend verändert. Schon im zweiten Semester 1923 bemerkte man ein stetiges Ansteigen der Frequenz, das im Jahre 1924 seit Jahresbeginn anhielt und eine Steigerung der Anzahl der beförderten Fahrgäste von 458 Millionen im Jahre 1923 auf 568 Millionen im Jahre 1924 ergab.
Eine Folge dieser außerordentlichen Frequenzsteigerung war die Notwendigkeit der Beschaffung neuer Fahrbetriebsmittel für die Straßenbahn, unabhängig von der Wagenbeschaffung für die Stadtbahn. Selbstverständlich wurden diese neuen Straßenbahnwagen in einer solchen Ausführung bestellt, daß sie auch die beste Eignung auf der Stadtbahn besitzen
Quelle siehe Beitrag 75.
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EDIT: Beitrag ergänzt.
Dieser Beitrag wurde 1-mal editiert, zuletzt von N1_2888 (14.07.2012, 01:15)
23.07.2012, 14:49#84
Überlegungen zur U6 Verlängerung nach Stammersdorf:
Ich möchte noch einmal das Thema U6 Verlängerung nach Stammersdorf aufgreifen. Die folgenden Gedanken basieren auf der bereits mehrfach zitierten Idee von „coolharry“. Allerdings würde ich nicht die Linien 30 und 31 mit der U6 verknüpfen, sondern sie belassen wie sie sind. Ich muss hier etwas weiter ausholen und die U6 im Süden Wiens betrachten. Ich würde hier die WLB mit der U6 verknüpfen (derartige Pläne gab es ja bereits). Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder nördlich der Tscherttegasse wo WLB und U6 auf gleiher Höhe parallel verlaufen (der Nachteil: keine kreuzungsfreie Einbindung) oder aber unter Reaktivierung der ehemaligen Anschlussstelle des 18G bei der Gumpendorfer Straße (die Züge würden dann den Kurs Eichenstraße – Linie 62 – Gürtel nehmen). Nachteil dabei: Die Durchführung eines Gleises unter der U6 im stark befahrenen Kreuzungsbereich Gürtel-Sechshauser Straße-Gumpendorfer Straße. Es wäre allerdings die Überlegung wert, das aus der U6 kommende Gleis am äußeren Gürtel zu belassen und erst bei der Ullmannstraße zur Straßenbahn durchzukreuzen. Die Trasse der U6 in Floridsdorf würde ich um eine Station zum neuen Krankenhaus verlängern. Dort sollte eine viergleisige Station mit 2 Bahnsteigen zum ein- und ausbinden der WLB entstehen, wobei diese die beiden Außengleise benützen. Da die 400er Garnituren beidseits Türen besitzen, ist dies kein Hindernis. Die inneren Gleise der U6 münden in eine Wendeanlage. Die WLB Trasse bleibt unterirdisch bis hinter die Kreuzung mit der Siemensstraße (keine Zwischenstationen bis dorthin, die bleiben der oberirdischen Straßenbahn vorbehalten). Nach der (noch unterirdischen) Station Siemensstraße steigt die Trasse an die Oberfläche und bindet in die Straßenbahntrasse der Linien 30 und 31 ein. In Stammersdorf kann die bestehende Schleife auch von der WLB genutzt werden. Weiters besteht die Option die WLB entlang der Brünner Straße straßenbahnmäßig in das Industriegebiet Hagenbrunn weiter zu führen. Da die WLB ja bereits jetzt in beiden Bundesländern Wien und NÖ verkehrt, sollte dies keine politischen Schwierigkeiten machen. Außerdem könnte man im Bereich des IZ (Nähe Hornbach) mit einer P+R Anlage die von Norden kommenden Pendler abfangen. Die Möglichkeit, von dort ohne Umsteigen entlang der U6 Trasse bis in den Süden Wiens zu gelangen ist mit Sicherheit attraktiver als eine in Stammersdorf endende U6 (noch dazu wo in NÖ P+R Anlagen prinzipiell gratis sind). Im Bereich der U6 würden die WLB Züge für eine Verdichtung sorgen.
Damit die WLB Stammstrecke von der Oper weg nicht zu sehr ausgedünnt wird, sollten die über die U6 kommenden Züge in Wiener Neudorf enden und so nur im Bereich Wiener Neudorf – Meidling eine Verkehrsverdichtung herstellen. Auch eine Umlegung der Stammstrecke über den Wienerberg ist überlegenswert, hat jedoch mit dem Ausbau der der Strecke nach Stammersdorf nichts zu tun.
23.07.2012, 19:39#85
U6 und WLB
Sorry aber die Verknüpfung der U6 und der WLB sind absoluter Unsinn!
.) Es wurde schon einmal in einem Versuch nachgewiesen, das ein "Kurzzug" von 2 Tw in der HVZ wie ihn die WLB fährt, auf der U6 absolut nicht machbar ist.
.) Mit eine "Langzug" von 4 Tw über Vösendorf SCS nach Wr Neudorf ist ebenso Unsinn. Die Folge von langen Zügen, ist eine Streckung des Intervalles, das will aber keiner. Mit 4 Tw kannst maximal bis Baden Leesdorf fahren und dort wenden, auf dem Josefsplatz ist für diese Länge kein Platz, ausser man installiert wieder eine Gleisschleife und blockiert dadurch den halben Platz!
.) Die WLB kann auf der "Aussenstrecke" nicht mit den 2,65m breiten T/T1 fahren, weil die in Konflikt mit den Bahnsteigen kommen.
.)Die WLB ist eine "Eisenbahn" und fährt mit anderen Vorschriften als die U6 (Betriebsvorschriften V1, V3 und Signalvorschrift V2)
.) Die WLB-Vorschriften sehen für den Personenverkehr eine maximale Zuglänge von 60m vor und nicht mehr. Die Bahnsteige kannst oft gar nicht mehr länger ausführen ohne radikale umbauten in Angriff zu nehmen. Der Güterverkehr ist da eine Ausnahme, hier sind 700m Zuglänge vorgesehen. Die LZAs sind auf diese Zuglängen ausgelegt und werden mittlerweile großteils über VETAG selektiv angesteuert (auch die Dieselloks sind mit VETAG ausgerüstet)
.)Darüberhinaus spricht die WLB und die U6 ein völlig anderes Zielpublikum an. Die U6 hat sehr viele Kurzstreckenfahrgäste und dadurch eine sehr hohe Frequenz an wechselnden Fahrgästen. Die WLB hat im gegensatz dazu mehr "Langstreckenfahrgäste" ! Deswegen hat der Tw 400 auf jeder Wagenseite nur 2 Türbereiche und die T/T1 deren drei!
.)des weiteren fährt die WLB in Schwachlastzeiten solo was du mit einem T/T1 nicht kannst. Wennst aber mit einem Solofahrzeug auf der U6 herumgondelst, ist das Chaos erst recht perfekt.
.)Zu guter Letzt, würde sich kein Mensch mehr auskennen und den Sinn dieser Aktionen verstehen!
Was wirklich etwas bringen würde, wäre endlich die seit Jahrzehnten versprochene Hochstrecke zwischen Inzersdorf Mitte (Frachtenbahnhof) und dem "Vösendorfer Berg" in Angriff zu nehmen. Das würde endlich ein kreuzungsfreies traversieren der stark befahrenen Strassen ermöglichen. Der Vorteil wäre eine höhere Zuggeschwindigkeit und dadurch eine Kürzung der Fahrtzeiten. Ausserdem würden endlich die Konfliktpunkte mit dem Individualverkehr wegfallen und dadurch eine erhebliche Reduzierung der Unfallgefahren.
Des weiteren wäre eine Linienführung über den Wienerberg durchaus interessant. Ich würde die ursprüngliche Strecke aber weiterhin bedienen. Zum Beispiel die Züge nach Baden über den Wienerberg und die Züge nach Wr Neudorf über Schedifkaplatz. So kann man den Zügen nach Baden in Kombination mit der Hochstrecke eine noch kürzere Fahrtzeit ermöglichen und hätte im Falle des Falles noch eine Ausweichstrecke zur Verfügung. Ich würde ja noch eine radikalen Schritt weitergehen und die WLB und die Strablinie 1 über eine Erweiterung der USTRAB unter der Wiedner Hauptstrasse direkt auf den Matzleinsdorfplatz fahren lassen, diesen unterqueren und in der Knöllgasse wieder auftauchen lassen. Die Line 62 soll so fahren wie bisher.
.) Es wurde schon einmal in einem Versuch nachgewiesen, das ein "Kurzzug" von 2 Tw in der HVZ wie ihn die WLB fährt, auf der U6 absolut nicht machbar ist.
.) Mit eine "Langzug" von 4 Tw über Vösendorf SCS nach Wr Neudorf ist ebenso Unsinn. Die Folge von langen Zügen, ist eine Streckung des Intervalles, das will aber keiner. Mit 4 Tw kannst maximal bis Baden Leesdorf fahren und dort wenden, auf dem Josefsplatz ist für diese Länge kein Platz, ausser man installiert wieder eine Gleisschleife und blockiert dadurch den halben Platz!
.) Die WLB kann auf der "Aussenstrecke" nicht mit den 2,65m breiten T/T1 fahren, weil die in Konflikt mit den Bahnsteigen kommen.
.)Die WLB ist eine "Eisenbahn" und fährt mit anderen Vorschriften als die U6 (Betriebsvorschriften V1, V3 und Signalvorschrift V2)
.) Die WLB-Vorschriften sehen für den Personenverkehr eine maximale Zuglänge von 60m vor und nicht mehr. Die Bahnsteige kannst oft gar nicht mehr länger ausführen ohne radikale umbauten in Angriff zu nehmen. Der Güterverkehr ist da eine Ausnahme, hier sind 700m Zuglänge vorgesehen. Die LZAs sind auf diese Zuglängen ausgelegt und werden mittlerweile großteils über VETAG selektiv angesteuert (auch die Dieselloks sind mit VETAG ausgerüstet)
.)Darüberhinaus spricht die WLB und die U6 ein völlig anderes Zielpublikum an. Die U6 hat sehr viele Kurzstreckenfahrgäste und dadurch eine sehr hohe Frequenz an wechselnden Fahrgästen. Die WLB hat im gegensatz dazu mehr "Langstreckenfahrgäste" ! Deswegen hat der Tw 400 auf jeder Wagenseite nur 2 Türbereiche und die T/T1 deren drei!
.)des weiteren fährt die WLB in Schwachlastzeiten solo was du mit einem T/T1 nicht kannst. Wennst aber mit einem Solofahrzeug auf der U6 herumgondelst, ist das Chaos erst recht perfekt.
.)Zu guter Letzt, würde sich kein Mensch mehr auskennen und den Sinn dieser Aktionen verstehen!
Was wirklich etwas bringen würde, wäre endlich die seit Jahrzehnten versprochene Hochstrecke zwischen Inzersdorf Mitte (Frachtenbahnhof) und dem "Vösendorfer Berg" in Angriff zu nehmen. Das würde endlich ein kreuzungsfreies traversieren der stark befahrenen Strassen ermöglichen. Der Vorteil wäre eine höhere Zuggeschwindigkeit und dadurch eine Kürzung der Fahrtzeiten. Ausserdem würden endlich die Konfliktpunkte mit dem Individualverkehr wegfallen und dadurch eine erhebliche Reduzierung der Unfallgefahren.
Des weiteren wäre eine Linienführung über den Wienerberg durchaus interessant. Ich würde die ursprüngliche Strecke aber weiterhin bedienen. Zum Beispiel die Züge nach Baden über den Wienerberg und die Züge nach Wr Neudorf über Schedifkaplatz. So kann man den Zügen nach Baden in Kombination mit der Hochstrecke eine noch kürzere Fahrtzeit ermöglichen und hätte im Falle des Falles noch eine Ausweichstrecke zur Verfügung. Ich würde ja noch eine radikalen Schritt weitergehen und die WLB und die Strablinie 1 über eine Erweiterung der USTRAB unter der Wiedner Hauptstrasse direkt auf den Matzleinsdorfplatz fahren lassen, diesen unterqueren und in der Knöllgasse wieder auftauchen lassen. Die Line 62 soll so fahren wie bisher.
23.07.2012, 20:22#86
@Öffi Freund: deine Idee ist nicht nur utopisch, sondern kompletter Schwachsinn. Überhaupt dieses ganze U6/WLB-Verknüpfungs-Gerede ist für die Katz.
Abgesehen davon, dass man dann fast alle Stationen der WLB so gut wie neu bauen kann, weil die U6 Züge nicht reinpassen, einige müsste man wegen zu geringen Abstand evtl auch auflassen (zB- Schönbrunner Allee) tw müsste man neu trassieren (Feldgasse?), und ob überhaupt so wahnsinnig viel Bedarf besteht, ist auch ungeklärt.
Dann müsste man den Bahnhof Vösendorf-Siebenhirten (oder zumindest eine Haltestelle) in Hochlage neu errichten, um die Kreuzung Triesterstraße # Ketzergasse zu entschärfen .... hm. Naja, nicht unmöglich - siehe Linie 26 - aber irgendwie (aus ästhetischen Gründen) bin ich dort eher dagegen.
Aber, ich bin deiner Meinung: auf diesen großen Kreuzungen (WLB # Triester; Triester # Ketzergasse, Triester # Schönbrunner Allee) ist einiges an Gefahrenpotential vorhanden, dass man dadurch entschärfen würde. Jedoch würd ich nicht auf die Kreuzung mit der Purkytgasse vergessen, die ist (zB für die Linie 66A) ein großes Verkehrshindernis, auch da wäre irgendeine Form von Veränderung wünschenswert. Straßenunterführung ist dort leider nicht möglich - zumindest kann ichs mir kaum vorstellen.
Wenn man bedenkt, dass die Haltestelle Schöpfwerk eine ziemlich gute Anbindung an das Neubaugebiet rund ums Kabelwerk ist, würd ich den Ast auf jeden Fall weiterbetreiben! Jedoch braucht der Wienerberg eine genauso leistungsfähige Anbindung! Hier bin ich auf deiner Seite - entlang der Triester Straße stadteinwärts, mit Stationen "Otto-Probst-Straße", "Wienerberg", ich würde aus Kostengründen dann aber auf die 1er-Trasse schwenken und über den 1er bis Karlsplatz fahren, hätte den Vorteil dass man keine Tunnels, etc graben muss und das Ganze dadurch leistbarer und realistischer wird.
Anmerkung: bei der Kreuzung mit der Otto-Probst-Straße, und nochmehr mit der Wienerbergstraße wär jedoch wieder das Thema "gefährliche Kreuzungen" aktuell. Da müssten sich schlaue Köpfe noch einiges Überlegen, damit die WLB dort ungehindert fahren könnte!
Bei der Bedienung der Strecken wäre es aber wichtig, dass sowohl Schöpfwerk, aber auch der neue Teil am Wienerberg keine Intervalleinbußen hat, sonst bringt das Ganze nichts.
Eventuell könnte man in Inzersdorf eine Zugtrennung durchführen (dort soll ja das neue WLB Betriebszentrum entstehen) - und die Züge dort auch wieder vereinigen, dh auf beiden Stadtstrecken würden dann nurmehr Solotriebwagen fahren.
Hat wer eine bessere Idee?
Abgesehen davon, dass man dann fast alle Stationen der WLB so gut wie neu bauen kann, weil die U6 Züge nicht reinpassen, einige müsste man wegen zu geringen Abstand evtl auch auflassen (zB- Schönbrunner Allee) tw müsste man neu trassieren (Feldgasse?), und ob überhaupt so wahnsinnig viel Bedarf besteht, ist auch ungeklärt.
Was wirklich etwas bringen würde, wäre endlich die seit Jahrzehnten versprochene Hochstrecke zwischen Inzersdorf Mitte (Frachtenbahnhof) und dem "Vösendorfer Berg" in Angriff zu nehmen. Das würde endlich ein kreuzungsfreies traversieren der stark befahrenen Strassen ermöglichen. Der Vorteil wäre eine höhere Zuggeschwindigkeit und dadurch eine Kürzung der Fahrtzeiten. Ausserdem würden endlich die Konfliktpunkte mit dem Individualverkehr wegfallen und dadurch eine erhebliche Reduzierung der Unfallgefahren.
Dann müsste man den Bahnhof Vösendorf-Siebenhirten (oder zumindest eine Haltestelle) in Hochlage neu errichten, um die Kreuzung Triesterstraße # Ketzergasse zu entschärfen .... hm. Naja, nicht unmöglich - siehe Linie 26 - aber irgendwie (aus ästhetischen Gründen) bin ich dort eher dagegen.
Aber, ich bin deiner Meinung: auf diesen großen Kreuzungen (WLB # Triester; Triester # Ketzergasse, Triester # Schönbrunner Allee) ist einiges an Gefahrenpotential vorhanden, dass man dadurch entschärfen würde. Jedoch würd ich nicht auf die Kreuzung mit der Purkytgasse vergessen, die ist (zB für die Linie 66A) ein großes Verkehrshindernis, auch da wäre irgendeine Form von Veränderung wünschenswert. Straßenunterführung ist dort leider nicht möglich - zumindest kann ichs mir kaum vorstellen.
ZitatDes weiteren wäre eine Linienführung über den Wienerberg durchaus interessant. Ich würde die ursprüngliche Strecke aber weiterhin bedienen. Zum Beispiel die Züge nach Baden über den Wienerberg und die Züge nach Wr Neudorf über Schedifkaplatz. So kann man den Zügen nach Baden in Kombination mit der Hochstrecke eine noch kürzere Fahrtzeit ermöglichen und hätte im Falle des Falles noch eine Ausweichstrecke zur Verfügung. Ich würde ja noch eine radikalen Schritt weitergehen und die WLB und die Strablinie 1 über eine Erweiterung der USTRAB unter der Wiedner Hauptstrasse direkt auf den Matzleinsdorfplatz fahren lassen, diesen unterqueren und in der Knöllgasse wieder auftauchen lassen. Die Line 62 soll so fahren wie bisher.
Wenn man bedenkt, dass die Haltestelle Schöpfwerk eine ziemlich gute Anbindung an das Neubaugebiet rund ums Kabelwerk ist, würd ich den Ast auf jeden Fall weiterbetreiben! Jedoch braucht der Wienerberg eine genauso leistungsfähige Anbindung! Hier bin ich auf deiner Seite - entlang der Triester Straße stadteinwärts, mit Stationen "Otto-Probst-Straße", "Wienerberg", ich würde aus Kostengründen dann aber auf die 1er-Trasse schwenken und über den 1er bis Karlsplatz fahren, hätte den Vorteil dass man keine Tunnels, etc graben muss und das Ganze dadurch leistbarer und realistischer wird.
Anmerkung: bei der Kreuzung mit der Otto-Probst-Straße, und nochmehr mit der Wienerbergstraße wär jedoch wieder das Thema "gefährliche Kreuzungen" aktuell. Da müssten sich schlaue Köpfe noch einiges Überlegen, damit die WLB dort ungehindert fahren könnte!
Bei der Bedienung der Strecken wäre es aber wichtig, dass sowohl Schöpfwerk, aber auch der neue Teil am Wienerberg keine Intervalleinbußen hat, sonst bringt das Ganze nichts.
Eventuell könnte man in Inzersdorf eine Zugtrennung durchführen (dort soll ja das neue WLB Betriebszentrum entstehen) - und die Züge dort auch wieder vereinigen, dh auf beiden Stadtstrecken würden dann nurmehr Solotriebwagen fahren.
Hat wer eine bessere Idee?
23.07.2012, 23:08#87
Was wirklich etwas bringen würde, wäre endlich die seit Jahrzehnten versprochene Hochstrecke zwischen Inzersdorf Mitte (Frachtenbahnhof) und dem "Vösendorfer Berg" in Angriff zu nehmen. Das würde endlich ein kreuzungsfreies traversieren der stark befahrenen Strassen ermöglichen. Der Vorteil wäre eine höhere Zuggeschwindigkeit und dadurch eine Kürzung der Fahrtzeiten. Ausserdem würden endlich die Konfliktpunkte mit dem Individualverkehr wegfallen und dadurch eine erhebliche Reduzierung der Unfallgefahren.Wie oft gab's dort in den letzten Jahren Unfälle?
23.07.2012, 23:24#88
Wie oft gab's dort in den letzten Jahren Unfälle?
Also bei den Hauseinfahrten entlang der Triesterstraße und auf der Schönbrunner Allee hats letztes Jahr u.a. gescheppert. Dort passiert immer wieder was!
(dazu zählen auch die Unfälle, wos eventuell nur Blechschaden gibt oder wo außer einer Betriebsstörung gar nichts passiert)
24.07.2012, 11:49#89
@Öffi Freund: deine Idee ist nicht nur utopisch, sondern kompletter Schwachsinn. Überhaupt dieses ganze U6/WLB-Verknüpfungs-Gerede ist für die Katz.
Abgesehen davon, dass man dann fast alle Stationen der WLB so gut wie neu bauen kann, weil die U6 Züge nicht reinpassen, einige müsste man wegen zu geringen Abstand evtl auch auflassen (zB- Schönbrunner Allee) tw müsste man neu trassieren (Feldgasse?), und ob überhaupt so wahnsinnig viel Bedarf besteht, ist auch ungeklärt.
.) Die WLB kann auf der "Aussenstrecke" nicht mit den 2,65m breiten T/T1 fahren, weil die in Konflikt mit den Bahnsteigen kommen.Wo habe ich bitte geschrieben, dass die T/T1 der U6 auf einer WLB Strecke fahren sollen ?????
Vielleicht könntet ihr einen Beitrag einmal nicht nur überfliegen, sondern genau lesen, bevor ihr falsche Dinge hinein interpretiert!
.) Es wurde schon einmal in einem Versuch nachgewiesen, das ein "Kurzzug" von 2 Tw in der HVZ wie ihn die WLB fährt, auf der U6 absolut nicht machbar ist.Bitte um genauere Mitteilung, was das für ein Versuch gewesen sein soll, wann und unter welchen Bedingungen er stattgefunden hat. Es ist leicht unbewiesene Behauptungen aufzustellen.
24.07.2012, 11:59#90
Diesen Versuch hat es wirklich gegeben, und ich habe ihn sogar miterlebt. Es wurde einfach ein Kurz-Kurz-Zug (T-T) auf die U6-Strecke geschickt und geschaut, wie sich das auf den Gesamtbetrieb auswirkt. Der Test war allerdings nicht sehr representativ, weil auf diesem Zug keine Fahrgäste mitgenommen wurden. Ich hatte damals den Eindruck, die WL nehmen das Ganze selbst nicht ernst. Das muss sich so um 2002/2003 herum abgespielt haben.
Bitte um genauere Mitteilung, was das für ein Versuch gewesen sein soll, wann und unter welchen Bedingungen er stattgefunden hat. Es ist leicht unbewiesene Behauptungen aufzustellen.
24.07.2012, 12:06#91
Lieber Ferry, vielen Dank für die Auskunft. Gruß Öffi Freund


24.07.2012, 13:25#92
Es wurden sehr wohl Fahrgäste mitgenommen, der Test war trotzdem für die Würscht, weil es nie vorgesehen war, mit 2-Wagen-Zügen auf der U6 zu fahren sondern mit 4- oder 6-Wagen-Zügen bis Wiener Neudorf. Der Test diente für die Wiener Linien nur als "Beweis", dass eine Verknüpfung WLB-U6 nicht möglich sei.
24.07.2012, 13:34#93
Es wurden sehr wohl Fahrgäste mitgenommen, der Test war trotzdem für die Würscht, weil es nie vorgesehen war, mit 2-Wagen-Zügen auf der U6 zu fahren sondern mit 4- oder 6-Wagen-Zügen bis Wiener Neudorf. Der Test diente für die Wiener Linien nur als "Beweis", dass eine Verknüpfung WLB-U6 nicht möglich sei.Als ich den Zug gesehen habe, war er leer und mit "Sonderzug" beschriftet. Das wurde damals eben damit erklärt, dass man keine Fahrgäste mitnehmen könne, weil sich sonst alle in den Zug drängen würden, was speziell während der HVZ zu zu langen Aufenthalten in den Stationen geführt hätte. Aber gerade diese Zeiten zu messen, wäre interessant gewesen, weil sie die spätere Situtation sicher besser wiedergegeben hätten als der leere Zug - daher auch mein Eindruck, dass dem Ganzen seitens der WL nicht allzuviel Bedeutung beigemessen wurde. Da du schreibst, dass der Zug auch Fahrgäste mitgenommen hat, hat man es sich offensichtlich dann doch anders überlegt (oder nur außerhalb der HVZ Fahrgäste mitgenommen). Während der HVZ, wo ich meistens mit der U6 unterwegs bin, habe ich ihn nur leer gesehen.
25.07.2012, 18:07#94
Lieber „blackrider“, ich möchte noch ausführlich zu deinem Beitrag „Verknüpfung der U6 und der WLB sind absoluter Unsinn“ Stellung nehmen.
Dazu, dass du offensichtlich meinen Beitrag nicht wirklich gelesen hast, habe ich bereits etwas gesagt, nämlich dass ich nirgends auch nur ein Sterbenswörtchen von mir gegeben habe, dass T/T1 der U6 auf einer WLB Strecke fahren sollen. Von dir ist keinerlei Reaktion erfolgt, woraus ich schließe, dass dir das peinlich ist. Aber nichts für ungut. Damit haben sich für mich deine Punkte 2 und 3 erledigt.
Zu Punkt 1 von dir: Dein „Beweis“ besteht offensichtlich in einem von den WL halbherzig angestellten Versuch (siehe dazu die postings von Ferry), der nur dazu dienen sollte, weitere Versuche abzuwimmeln und nicht wirklich Betriebsverhältnissen entsprach. Sollte es dazu ein schriftliches Studienergebnis geben, fordere ich dich auf, dies hier bekannt zu machen. Ansonsten kann ich deie Aussage („absolut nicht machbar“) nur als subjektive Meinung werten.
Zu Punkt 4: Die verschiedenen Betriebsvorschriften der WLB und der U6 sind kein unüberwindbares Hindernis: Die WLB fährt ja – so du mit der „Eisenbahn“ recht hast – ja bereits jetzt auch nach 2 verschiedenen Vorschriften: Der der Eisenbahn und der der Straßenbahn.
Zu Punkt 5: Deinen Beitrag verstehe ich nicht, denn ich habe nirgends etwas gesagt, dass ich an den Zuglängen der WLB irgend etwas ändern will.
Zu deinem Punkt 6 mit dem „Zielpublikum“: Die Art der Fahrgastfrequenz ergibt sich prinzipiell aus der befahrenen Strecke. Abgesehen davon, dass die Behauptung, die U6 habe hauptsächlich Kurzstreckenfahrgäste, für mich nicht nachvollziehbar ist (bin regelmäßiger Benützer und das Publikum ist durchaus gemischt) sehe ich keine wirkliche Schwierigkeit darin.
Zu Punkt 7 und 8 von dir: Wodurch bitte soll das „Chaos“ entstehen? Ich habe nie von einem Solofahrzeug gesprochen. „Und zu guter Letzt, würde sich kein Mensch mehr auskennen und den Sinn dieser Aktionen verstehen!“ Keine Ahnung was du damit meinst. Wenn es das ist, dass du meinst, die Leute werden geistig damit nich fertig, dass auf einen U6 Zug zum neuen Spital ein Kurzzug nach Stammersdorf folgt, so muss ich dich schon fragen, wie dann die Fahrgäste das früher mit den „Kurzzügen“ auf der U-Bahn geschafft haben und jetzt noch mit den immer wieder zwischen den Doppelgarnituren ankommenden Einfachgarnituren auf der S-Bahn schaffen. Oder bist nur du es, der damit Schwierigkeiten hat?
Was deine WLB-Hochstrecke betrifft, so ist das für mich nur eine Verbeugung vor dem MIV, damit die Herrn Autofahrer dann nicht mehr durch Rotlicht aufgehalten werden. Die paar Minuten Fahrtgewinn, die dem Normfahrgast ohnedies nicht auffallen oder ihm auch egal sind, stellen kein Äquivalent zu den Kosten einer derartigen (unnötigen) Stelzenbahn dar.
An „76A“:
Du hast entweder meinen Beitrag auch nicht wirklich gelesen oder dich nur an „blackrider“ angehängt. Zu deinen Ausführungen betreffend U6 Garnituren auf WLB Strecken siehe oben. Alles weitere über eine WLB-Hochstrecke ebenfalls siehe oben. Die Sache mit der Wienerbergtrasse ist natürlich sinnvoll und interessant. Wenn ich dazu komme, werde ich demnächst auch hier einige Varianten andenken wie ich es schon beim 13er getan habe.
Gruß Öffi Freund
25.07.2012, 19:38#95
Mea Culpa das ich mich erdreistet hab nicht sofort zu Antworten.......
......aber ich habe auch noch ein Leben abseits des Internets und diesem Forum
Ich werde zu deinen Vorwurf etwas später Stellung nehmen, jetzt sofort habe ich keine Zeit!
Ich werde zu deinen Vorwurf etwas später Stellung nehmen, jetzt sofort habe ich keine Zeit!
25.07.2012, 21:07#96
Werde dir jetzt eine entsprechende Antwort geben.
Bist du mit der Technik der WLB-Triebwagen vertraut????
Ich schon, denn ich war 10 Jahre lang Tfzf bei der WLB und bin dort beide vorhandenen Typen (Tw 100 und Tw 400 gefahren)!
Es sind sowohl die Tw100 als auch die Tw400 nicht auf der U6 fahrbar, die Frage ist nur warum und das ist leicht erklärt. Die Tw 100 sind zwar aussehensmässig mit den E2 und den E6 verwandt aber das ist auch schon das einzige. Die Tw 100 sind "nur" 2,4m breit und daher fehlen auf die T/T1 satte 25 cm. Jetzt komm mir bitte nicht mit dem Argument das dies bei den E6 ja auch gegangen ist. Ja, stimmt schon, aber die haben ja diese seltsamen Verbreiterungen gehabt. Die kannst aber nicht auf den Tw 100 installieren, weil die in den lichten Raum der WLB-Bahnsteige ragen. Eine geplante Probefahrt der T1 vor ein paar Jahren auf der WLB zwischen Traiskirchen und Tribuswinkel konnte aus diesem Grund entweder gar nicht oder nur mit erheblichen Problemen realisiert werden.
Beim Tw 400 der zwar technisch mit dem T1 verwandt ist, habe ich das selbe Problem aber nicht so drastisch. Da ist der Tw 2,5 m breit und fehlen 15 cm. Da hast aber das selbe Problem wie bei den Tw 100 mit dem Lichten Raum bei den Bahnsteigen der WLB.
Der weitere Punkt sind die Türen. Wenn du nur die Tw 400 auf die U6 schicken möchtest, dann sind 4 Türen pro Zugseite (bei einem Zweiwagenzug) schlicht und ergreifend zu wenig. Die Fahrgäste sind das gewohnt, das "nur" lange Züge mit 12 Türen pro Seite daherkommen. Jetzt aufeinmal kommt ein verkürzter Zug der noch dazu weniger Türen hat daher, na stell dir das Gedränge vor. Da fällt mir ein wundervolles Zitat meines Lehrfahrers bei meiner ersten Fahrt als Sonderzug ein ".....die Leut schaun net aufs Zühschüdl und begreiffn net das do net eisteign deafn waun Sondazug draufsteht. Waunnst do mit ana blauweissn Scheibtruchn stehbleibast, dadnst a einekräun woin"! Die Fahrgäste schauen einfach nicht auf das Zielschild und sehen dadurch nicht das es gar nicht "ihr Zug" ist. Wenn das schon nicht auf der WLB funktioniert, wie soll das erst auf der U6 gehen, wo es pro Zug noch weit mehr solche Intelligenbolzen gibt. Selbst bei einem T/T1 Kurzzug halt ich das für utopisch das es funktioniert. Das hat es schon nicht als die T damals in Betrieb genommen wurden. Da gab es in Schwachlastzeiten zB an Sonntagen folgende kombinationen T+c6+E6, E6+c6+T und T+T und das hat damals schon nicht funktioniert und daran hat sich bis heute sicher nichts geändert.
Das nächste ist, warum willst du 2 verschiedene Typen auf einer kombinierten Strecke fahren lassen. Die Synergieeffekte sind da einfach nicht gegeben. Wirklich bringen tut die Gschicht nur dann etwas, wenn ich wie zu beginn der elektrischen Stadtbahn, Typenrein fahren kann. Also wie könnte denn das Aussehen. Die T/T1 auf der WLB fahren lassen, wie ich schon geschrieben habe geht das überhaupt nicht. Den Wagenpark der U6 auf TW 400 umstellen, auch nicht gut und absoluter Unsinn! Also was bleibt dann noch?
Was die Betriebsvorschriften angeht, stimmt schon das die WLB nach Strab und Eisenbahnvorschrift fahren. Aber du vergisst, das die U6 weder nach der einen noch nach der anderen Vorschrift fahren. Ausserdem würden sich die WLBler ganz entschieden dagegen wehren plötzlich nach einer U6 Vorschrift zu fahren, schon schlimm genug das sie nach Strabvorschrift fahren müssen (vorsicht, letzter Satzteil ist Ironisch gemeint). Denn die bezeichen sich stolz als "Eisenbahner", alles andere sind ja nur "Bimmler" (so werden pauschal alle Tfzf der Wili bezeichnet, auch die U-Bahnfahrer). Ich weiß schon, Vorschriften kann man anpassen aber bei Gesetzen ist das schon etwas anders. Ich glaube nicht, das die WLB auch gesetzlich mit einer U-Bahnlinie korrespondiert.
Und was die Nordverlängerung angeht, da kannst dir sicher sein, das nach Niederösterreich niemals auch nur einen Meter Gleis aus dem roten Wien hinausgebaut wird. Der glatzerte Eisenbahnhasser aus St Pröll wird das schon zu verhindern wissen. Die schwarze Reichshälfte wollte ende der 80er ja schon die WLB bis Leesdorf Frachtenbahnhof gekürzt wissen um die Badener Innenstadt von den Schienen zu befreien. Nur ein zähes Verhandeln seitens der WLB konnte das alles erhalten mit einem kleinen Kompromiss mit dem jeder Leben kann. Am Josefsplatz wurde eine Stockgleisanlage errichtet und die Schleife abgebaut.
Weiters glaube ich auch nicht, das es sooo grossen Bedarf gibt von Wien aus ins Industriegebiet nach Hagenbrunn und zurück zu kommen. Der Bedarf wird einfach nur künstlich herbeigeredet, denn wenn dann ist das nur in der HVZ interessant und die Schwachlastzeiten kannst vergessen. Schau dir mal an, was sich in der HVZ bis zur SCS abspielt und was in den Schwachlastzeiten! Glaube mir, ich habe das tagtäglich als Fahrer miterlebt. Nicht selten war der Zug in der HVZ bis zur SCS gesteckt voll und was war danach? Wenn die Geschäfte geschlossen haben, dann waren auch die Züge leer. Sowohl aus Wien wie auch aus Baden. Im Bereich südlich von Wien wohnen aber weit mehr Menschen als Richtung Hagenbrunn raus! Was dieser Gegen fehlt ist eine Stadt wie Baden, dann könnte man darüber nachdenken, sonnst kannst diese Pläne vergessen.
Was die Hochstrecke der WLB angeht, so kann ich auch da nur sagen, das du davon nicht viel Ahnung hast. Ich würde dir raten, bewirb dich bei der WLB als Tfzf (suchen immer wieder welche) mach die Prüfung und fahr dann eine Weile! Du würdest deine Meinung sehr schnell ändern. Denn das wäre absolut keine Verbeugung gegenüber dem Individualverkehr. Denn jede EK ist ein potentieller Gefahrenpunkt für die Sicherheit der Tfzf und der Fahrgäste. Ich habe genug Dummheiten der Kfz-Lenker aller Fahrzeugklassen erlebt, vom Mopedfahrer bis im 40-Tonnersattelzug. Denn jede Auflassung der EK bedeutet eine erhöhung der Sicherheit.
Was das Projekt WLB über den Wienerberg angeht, so gibt es bereits ein sehr gut ausgearbeitetes Konzept von Harald Jahn auf der Seite www.tramway.at
Ich schon, denn ich war 10 Jahre lang Tfzf bei der WLB und bin dort beide vorhandenen Typen (Tw 100 und Tw 400 gefahren)!
Es sind sowohl die Tw100 als auch die Tw400 nicht auf der U6 fahrbar, die Frage ist nur warum und das ist leicht erklärt. Die Tw 100 sind zwar aussehensmässig mit den E2 und den E6 verwandt aber das ist auch schon das einzige. Die Tw 100 sind "nur" 2,4m breit und daher fehlen auf die T/T1 satte 25 cm. Jetzt komm mir bitte nicht mit dem Argument das dies bei den E6 ja auch gegangen ist. Ja, stimmt schon, aber die haben ja diese seltsamen Verbreiterungen gehabt. Die kannst aber nicht auf den Tw 100 installieren, weil die in den lichten Raum der WLB-Bahnsteige ragen. Eine geplante Probefahrt der T1 vor ein paar Jahren auf der WLB zwischen Traiskirchen und Tribuswinkel konnte aus diesem Grund entweder gar nicht oder nur mit erheblichen Problemen realisiert werden.
Beim Tw 400 der zwar technisch mit dem T1 verwandt ist, habe ich das selbe Problem aber nicht so drastisch. Da ist der Tw 2,5 m breit und fehlen 15 cm. Da hast aber das selbe Problem wie bei den Tw 100 mit dem Lichten Raum bei den Bahnsteigen der WLB.
Der weitere Punkt sind die Türen. Wenn du nur die Tw 400 auf die U6 schicken möchtest, dann sind 4 Türen pro Zugseite (bei einem Zweiwagenzug) schlicht und ergreifend zu wenig. Die Fahrgäste sind das gewohnt, das "nur" lange Züge mit 12 Türen pro Seite daherkommen. Jetzt aufeinmal kommt ein verkürzter Zug der noch dazu weniger Türen hat daher, na stell dir das Gedränge vor. Da fällt mir ein wundervolles Zitat meines Lehrfahrers bei meiner ersten Fahrt als Sonderzug ein ".....die Leut schaun net aufs Zühschüdl und begreiffn net das do net eisteign deafn waun Sondazug draufsteht. Waunnst do mit ana blauweissn Scheibtruchn stehbleibast, dadnst a einekräun woin"! Die Fahrgäste schauen einfach nicht auf das Zielschild und sehen dadurch nicht das es gar nicht "ihr Zug" ist. Wenn das schon nicht auf der WLB funktioniert, wie soll das erst auf der U6 gehen, wo es pro Zug noch weit mehr solche Intelligenbolzen gibt. Selbst bei einem T/T1 Kurzzug halt ich das für utopisch das es funktioniert. Das hat es schon nicht als die T damals in Betrieb genommen wurden. Da gab es in Schwachlastzeiten zB an Sonntagen folgende kombinationen T+c6+E6, E6+c6+T und T+T und das hat damals schon nicht funktioniert und daran hat sich bis heute sicher nichts geändert.
Das nächste ist, warum willst du 2 verschiedene Typen auf einer kombinierten Strecke fahren lassen. Die Synergieeffekte sind da einfach nicht gegeben. Wirklich bringen tut die Gschicht nur dann etwas, wenn ich wie zu beginn der elektrischen Stadtbahn, Typenrein fahren kann. Also wie könnte denn das Aussehen. Die T/T1 auf der WLB fahren lassen, wie ich schon geschrieben habe geht das überhaupt nicht. Den Wagenpark der U6 auf TW 400 umstellen, auch nicht gut und absoluter Unsinn! Also was bleibt dann noch?
Was die Betriebsvorschriften angeht, stimmt schon das die WLB nach Strab und Eisenbahnvorschrift fahren. Aber du vergisst, das die U6 weder nach der einen noch nach der anderen Vorschrift fahren. Ausserdem würden sich die WLBler ganz entschieden dagegen wehren plötzlich nach einer U6 Vorschrift zu fahren, schon schlimm genug das sie nach Strabvorschrift fahren müssen (vorsicht, letzter Satzteil ist Ironisch gemeint). Denn die bezeichen sich stolz als "Eisenbahner", alles andere sind ja nur "Bimmler" (so werden pauschal alle Tfzf der Wili bezeichnet, auch die U-Bahnfahrer). Ich weiß schon, Vorschriften kann man anpassen aber bei Gesetzen ist das schon etwas anders. Ich glaube nicht, das die WLB auch gesetzlich mit einer U-Bahnlinie korrespondiert.
Und was die Nordverlängerung angeht, da kannst dir sicher sein, das nach Niederösterreich niemals auch nur einen Meter Gleis aus dem roten Wien hinausgebaut wird. Der glatzerte Eisenbahnhasser aus St Pröll wird das schon zu verhindern wissen. Die schwarze Reichshälfte wollte ende der 80er ja schon die WLB bis Leesdorf Frachtenbahnhof gekürzt wissen um die Badener Innenstadt von den Schienen zu befreien. Nur ein zähes Verhandeln seitens der WLB konnte das alles erhalten mit einem kleinen Kompromiss mit dem jeder Leben kann. Am Josefsplatz wurde eine Stockgleisanlage errichtet und die Schleife abgebaut.
Weiters glaube ich auch nicht, das es sooo grossen Bedarf gibt von Wien aus ins Industriegebiet nach Hagenbrunn und zurück zu kommen. Der Bedarf wird einfach nur künstlich herbeigeredet, denn wenn dann ist das nur in der HVZ interessant und die Schwachlastzeiten kannst vergessen. Schau dir mal an, was sich in der HVZ bis zur SCS abspielt und was in den Schwachlastzeiten! Glaube mir, ich habe das tagtäglich als Fahrer miterlebt. Nicht selten war der Zug in der HVZ bis zur SCS gesteckt voll und was war danach? Wenn die Geschäfte geschlossen haben, dann waren auch die Züge leer. Sowohl aus Wien wie auch aus Baden. Im Bereich südlich von Wien wohnen aber weit mehr Menschen als Richtung Hagenbrunn raus! Was dieser Gegen fehlt ist eine Stadt wie Baden, dann könnte man darüber nachdenken, sonnst kannst diese Pläne vergessen.
Was die Hochstrecke der WLB angeht, so kann ich auch da nur sagen, das du davon nicht viel Ahnung hast. Ich würde dir raten, bewirb dich bei der WLB als Tfzf (suchen immer wieder welche) mach die Prüfung und fahr dann eine Weile! Du würdest deine Meinung sehr schnell ändern. Denn das wäre absolut keine Verbeugung gegenüber dem Individualverkehr. Denn jede EK ist ein potentieller Gefahrenpunkt für die Sicherheit der Tfzf und der Fahrgäste. Ich habe genug Dummheiten der Kfz-Lenker aller Fahrzeugklassen erlebt, vom Mopedfahrer bis im 40-Tonnersattelzug. Denn jede Auflassung der EK bedeutet eine erhöhung der Sicherheit.
Was das Projekt WLB über den Wienerberg angeht, so gibt es bereits ein sehr gut ausgearbeitetes Konzept von Harald Jahn auf der Seite www.tramway.at
26.07.2012, 09:58#97
RE: U6 und WLB
Sorry aber die Verknüpfung der U6 und der WLB sind absoluter Unsinn!
Das stimmt zwar, aber dennoch ist jenes Argument völliger Humbug:
Zitat
.)Die WLB ist eine "Eisenbahn" und fährt mit anderen Vorschriften als die U6 (Betriebsvorschriften V1, V3 und Signalvorschrift V2)
Die WLB fährt ja schließlich auch nach StrabVO im Stadtbereich, oder?

Und so nebenbei: Für die U-Bahn gibt es keine eigene gesetzliche Grundlage, eine U-Bahn fährt nach StrabVO, sie hat nur eigene Signal- und Betriebsvorschriften. Und ob das Personal zusätzliche Vorgaben nicht lernen will, tut überhaupt nichts zur Sache. Abgesehen davon ist die U6 sowieso keine Voll-U-Bahn. Aber wie schon gesagt: Die Verknüpfung ist so oder so schwachsinnig.
Dieser Beitrag wurde 2-mal editiert, zuletzt von appirgasb (26.07.2012, 10:06)
26.07.2012, 10:06#98
U6 und WLB
Warum um alles in der Welt mochte man mit aller Gewalt etwas Zusammenargumentieren was so nicht Zusammengehört. Die WLB und die U6 fahren nicht nur unterschiedliche Strecken, sondern sie bedienen auch ein unterschiedliches Zielpublikum!
Das stimmt schon das die WLB auch nach der StrabVO fährt aber nicht die U6!
Jetzt hat aber mein Vorschreiber meinen letzten Beitrag nicht oder nicht genau gelesen, denn da habe ich das alles bereits erwähnt!
Das stimmt schon das die WLB auch nach der StrabVO fährt aber nicht die U6!
Jetzt hat aber mein Vorschreiber meinen letzten Beitrag nicht oder nicht genau gelesen, denn da habe ich das alles bereits erwähnt!
26.07.2012, 10:08#99
Kannst Du eigentlich lesen?
Zitat
StrabVO § 2. Im Sinne dieser Verordnung gelten als
1.
Straßenbahnen:
a)
straßenabhängige Bahnen: die zumindest teilweise den Verkehrsraum öffentlicher Straßen benützen und sich mit ihren baulichen und betrieblichen Einrichtungen sowie in ihrer Betriebsweise der Eigenart des Straßenverkehrs anpassen,
b)
straßenunabhängige Bahnen: die ausschließlich auf einem eigenen Bahnkörper verkehren, wie Hoch- und Untergrundbahnen, Schwebebahnen oder ähnliche Bahnen besonderer Bauart.
26.07.2012, 10:30#100
Strassenbahnverordnung
Das ist der Gesetzestext aus der Strassenbahnverordnung und nicht die Strassenbahnvorschrift der Wiener Linien, denn das ist was ganz eigenes!
Darüberhinaus gibt es ganz bestimmt eine eigene Vorschrift für die U6 wie eine Signalvorschrift oder eine Betriebsvorschrift!
Du verwechselst da zwei ganz verschiedene Dinge
Darüberhinaus gibt es ganz bestimmt eine eigene Vorschrift für die U6 wie eine Signalvorschrift oder eine Betriebsvorschrift!
Du verwechselst da zwei ganz verschiedene Dinge